Saison 2013/14

26.10.2013

 

Lokalderbyzeit

 

Geht es heute so weiter, wie die letzte Saison endete? Eine frustrierende Rückrunde mit nur einem Sieg wurde gespielt. Der gelang im Spiel gegen den VC Norderstedt. Auf dem Papier stand am Ende ein 3:0, doch Norderstedt hatte mehrere gute Chancen, den einzigen Satz der letzten Saison zu gewinnen.

Nun treffen sich beide Vereine wieder. Denn die Gesichter der Teams haben sich doch deutlich verändert. Bei uns haben sich gleich eine ganze Reihe erfahrener Spielerinnen verabschiedet. Und beim VCN setzt man jetzt voll auf die Jugend. Gleich vier Spielerinnen, die 15 Jahre und jünger sind, spielen in den Norderstedter Reihen – das war eigentlich mal unser Metier.

Aber dem VCN hat es etwas gebracht. Schon zwei Siege konnte das Team in dieser Saison feiern. Gegen den Schweriner SC (3:2)und gegen GW Eimsbüttel (3:1). Gegen den Hummelsbütteler SV wurde ersatzgeschwächt 0:3 verloren. Die Youngster waren beim Bundespokal im Einsatz. Das macht Tabellenplatz sechs. Auf unserem Konto findet sich ein 3:1 gegen den Schweriner SC und ein 0:3 gegen das Überraschungsteam vom 1.VC Parchim und Tabellenplatz acht.

Es wird heute auf jeden Fall ein Aufschlagduell. Unsere Mädels sind – muss man fast schon sagen – traditionell gut am Aufschlag. Der VCN hat in diesem Element aber auch mächtig zugelegt. Wer die besseren Nerven am Service und die stabilere Annahme hat, der geht heute als Sieger vom Feld.

Auf geht’s!

Saison 2012/13

23.3.2013

 

Geschafft – im letzten Spiel der erste Rückrundensieg

 

Woah, das war nichts für schwache Nerven! Unsere Saison fand doch noch ein versöhnliches Ende. Im allerletzten Spiel glückte uns doch noch der erste Sieg in der Rückrunde – mit 3:0 wurde der VC Norderstedt in der Moorbekhalle bezwungen.

„Es gibt Sachen, die man einfach nicht braucht. Wie unser Sieg zustande gekommen ist, ist eine davon“, grantelte Zuschauer Stefan S. Nach dem Spiel. Recht hat er. Denn das 25.23, 25:14 und 27:25 war knapper, als es hätte sein müssen. Doch dieses Nerven zermürbende Spiel hatte zwei Vorspiele – ein kurzes und ein langes. Das lange ist ja hinreichend bekannt. Farina, Susi, Kerstin, Adina und Tina sind seit Monaten alle maximal noch als Zuschauer dabei. Da fehlt fast ein kompletter erster Sechser. Das kurze Vorspiel fand knapp 24 Stunden zuvor statt. Das war die Partie gegen Warnemünde. Es war schon erstaunlich, dass der Schiedsrichter uns überhaupt hat spielen lassen. Denn auf dem Feld dürfen doch nur sechs Leute pro Spielfeldhälfte stehen. Und weil unsere Damen alle neben sich standen, waren wir zu zwölft. Da gibt es viele husband & wife-Areas und viele Chancen, Fehler zu machen. Das nutzten wir konsequent aus und verloren glatt mit 14:25, 6:25 und 17:25.

Unter dem Eindruck des verlorenen Nachholspiels stand dann unser Auftritt im ersten Satz. 14:17 lagen wird schon hinten. Das Spiel hatten von beiden Teams gehobenes Bezirksliga-Niveau, aber die 200 Zuschauer vermittelten gute Drittligaathmosphäre. Da der VCN dann aber in der Folgezeit zu wenig Ansprüche anmeldete, den ersten Satz der laufenden Saison zu gewinnen, kamen wir wieder ins Spiel. Punkt um Punkt knabberten wir den Rückstand weg und mit einem Ass von Luisa Braunschweig war der Drops mit dem ersten Satzball gelutscht.

Im zweiten Satz gab es dann von uns richtig schönen Volleyball zu sehen. Norderstedt wurde massive mit guten Aufschlägen unter Druck gesetzt. Die eingewechselten Merlen Görlich und Katharina Müller stabilisierten das Spiel am Netz. Norderstedt brachte kaum mehr was zustande, wir um so mehr – schwupps war der zweite Satz mit 25:14 Geschichte.

Dann kam die zehnminütige Show der Einradgruppe des Norderstedter SV. Nett anzuschauen nahm sie leider unseren Schwung mit, als die Radler das Feld verließen. Plötzlich agierten beide Teams wieder auf Augenhöhe. Die war aber deutlich höher als im ersten Satz. Pia Degenkolbe, Luisa Braunschweig und Merlen Görlich glänzten mit starken Aufschlägen. Kerrin Brüggemann, Alissa Willert und Merlen mit toller Abwehr. Nun war auch nicht mehr zu sehen, dass Zuspielerin Luisa Braunschweig erst vor ein paar Tagen aus den USA heimgekehrt war und noch gar nicht mit dem Team trainieren konnte.

Viele lange Ballwechsel prägten das Bild dieses Satzes und sorgten für mächtig Spannung. Die VCN-Damen hatten wieder einen guten Zwischenspurt hingelegt und führten 14:11 und 17:13. Dann durfte Alissa Willert sechs mal aufschlagen und es stand 18:18, dann 19:19 und 23:23. Es folgte eine unglaublich spannenden Schlussphase.

Erst haut Merlen VCN-Zuspielerin Lotta Steinberg den Ball auf den Kopf: 24:23 für uns – Norderstedt reklamiert, dass der Ball außerhalb der Antenne ins Feld geschlagen wurde – der Schiedsrichter sagt nein, der Punkt bleibt bei uns. Die Norderstedter Fans sind auf 180. Dann die Schrecksekunde. Wir schlagen einen Ball ins Aus. Lotta Steinberg versucht den Ball zu kriegen, springt hoch entscheidet sich im Sprung anders, duckt sich weg, verdreht sich beim Landen das Knie und die Kniescheibe springt raus. Den Punkt hat Norderstedt, aber der Preis war hoch, zu hoch – gute Besserung von dieser Stelle.

Bei 24:24 können wir den Ball nicht tot machen, Norderstedt stellt und verstellt. Der Ball segelt auf unsere Seite, Norderstedt greift über – unser Punkt. Die Halle, die vorher schon auf 180 war, sah das natürlich anders und ist nun am überkochen. Gellende Pfiffe gegen den Schiedsrichter, der die volle Breitseite der Norderstedter Fans für die Fehler der eigenen Mannschaft abbekam.

Sieger in solch einer Situation ist, wer die Ruhe bewahrt. Und das waren wir. Erst ein schöner Angriff und dann ein sensationelles Ass von Merlen beenden das Spiel. Ein lockerer Aufschlag mitten auf den Marktplatz. Der komplette Norderstedter Annahmeriegel war so fasziniert von dem Ball, dass er einfach zusah – 27:25.

Während sich die Norderstedter in wüste Beschimpfungen gegen den Schiedsrichter ergingen – Jill Ritter sah nach Spielende die gelbe Karte. Von den Norderstedter Zuschauern wurde der Schiri als Blinder verunglimpft, feierten wir den erfolgreichen Abschluss der Saison.

Mit Platz sieben müssen wir eingedenk der Rahmenbedingungen zufrieden sein. Oder wie Pia Degenkolbe es so schön formulierte: „Es war ja geplant, dass unsere Nachwuchsspieler an die dritte Liga herangeführt werden sollten. Aber doch nicht gleich mit so vielen Einsatzzeiten.“

 

 



11.03.2013

 

Unsere 1. Damen warten weiter auf Ihren ersten Sieg 2013!

Die Reserve hatte die Chance und ein enges Match, musste die Halle aber ohne Punkte verlassen...

 

SCALA - SV Pädagogik Schönebeck 0:3 (-19;-22;-23); 74 min.

 

...und täglich grüßt das Murmeltier...

 

Die 1. Damen warten weiter auf den ersten Sieg des Jahres 2013 in der dritten Liga.

In der Rückrunde gelang uns leider noch kein Erfolg.

Es läuft also kaum etwas wie geplant.

Erst wurde Ex-Nationalspielerin Christina Potratz schwanger, dann fiel die ebenfalls bundesligaerfahrene Diagonalangreiferin Adina Hinze mit lädierter Schulter aus. Zuspielerin Susanne Maier erwartet ebenfalls Nachwuchs. Dazu ist zurzeit Ex-Erstligapsielerin Kerstin Köster verletzt, und die einzig verbeliebende Zuspielerin Luisa Braunschweig bei einem Schüleraustausch in den USA.

 

Als Tabellensiebte mussten wir so gegen den Tabellensechsten SV Pädagogik Schönebeck quasi mit unserer kompletten Reserve antreten.

 

Aber für die Umstände haben wir uns mal wieder wacker geschlagen. Alissa Willert übernahm das Zuspiel und trotz nur dreier gespielter, und mit 19:25, 22:25 und 23:25 verlorener Sätze, war es bis zum Ende spannend. Als der dritte Satz schon verloren schien, brachte Elisabeth Hirsching uns mit zwei Assen zurück ins Spiel.

Anschließend servierte Jay Glaser noch einen Netzroller, zum 23:24.

Doch ein weiterer Aufschlagwinner wollte nicht glücken, Schönebeck konnte den letzten Angriff nach 74 Minuten Spielzeit im SCALA Feld platzieren. Schade - das war eng und es schien als wäre da mehr drin gewesen...aber wie heißt es so schön: Erst kein Glück gehabt und dann kaauch noch Pech dazu....

 

Und das obwohl sich gerade unsere Youngster prächtig entwickeln  - dennoch können Sie natürlich noch nicht den Ausfall von drei Ex-Bundelsigaspielerinnen kompensieren. "Wir haben im dritten Satz lange geführt, aber letztlich vielleicht nicht genügend an unsere Chancen beglaubt" war Tenor der Mannschaft . Dennoch war es toll anzuschauen, wie gerade die ganz jungen am Ende des dritten Stazes frech aufschlugen und uns somit fast noch einmal zurück ins Spiel brachten!!

 

Seit sechs Spielen warten wir nun auf einen Sieg.

Noch zweimal haben wir die Chance, die Saison versöhnlich ausklingen zu lassen.

Am 22. März spielen wir das Nachholspiel gegen den Vorletzten SV Warnemünde, tags drauf beim Schlusslicht VC Norderstedt.Lautstarke Unterstützung ist dann gefordert und so freuen wir uns auf viele Zuschauer!!