Auch aufgrund ihrer Aufschlagserien gefürchtet: SCALA1 Mittelangreiferin Svenja Hornung. Foto: SCALA1/Lipatov

 

23.März 2017

 

SCALA1 muss in Potsdam bestehen


Am kommenden Samstag reisen die Volleyballerinnen des SC Alstertal-Langenhorn zur Bundesliga-Reserve des SC Potsdam, um ihr vorletztes Saisonspiel in der Dritten Liga Nord zu bestreiten. Um ihren aktuell dritten Tabellenplatz zu behalten, müssen die Hamburgerinnen gewinnen.


„Ja, wir wollen zum Saisonende auf Platz 3 stehen“, erklärt Cheftrainer Jan Maier, „aber wir wissen auch, dass noch zwei schwere Spiele dazwischen liegen, die es erstmal zu gewinnen gilt.“


Der SC Potsdam 2 ist zwar momentan Drittletzter, hat aber beim Tabellenführer VSV Havel nur knapp 2:3 verloren und den Zweiten BBSC mit 3:2 in eigener Halle bezwungen. „Das relativiert unser klares 3:0 im Hinspiel, als der SCP weit unter seinen Möglichkeiten spielte“, meint auch Maier. Die Warnung ist also deutlich und im Abstiegskampf wird Potsdam sicher um jeden Punkt verbissen kämpfen.


Zudem fallen bei SCALA1 Angreiferin Nele Schneidereit und Zuspielerin Adina Hinze aufgrund eines grippalen Infektes leider aus. Lisa-Marie Kipar und Lisa Marie Papenthin stehen dafür als Dirigentinnen bereit. Fleißige Unterstützung gibt es auch durch die Fans. Allein elf Mitglieder der FISCHBEK DYNAMITES fahren im Teambus des SC mit nach Potsdam!


Wie immer bietet SCALA1 auf seiner Website unter scala-volleyball.de einen Live-Ticker an.
SC Potsdam 2 – SC Alstertal-Langenhorn, Samstag, 25.3.2017, 15 Uhr, Sporthalle Heinrich-Mann-Allee

 

21.März 2017

 

U20-NDM: Scala zufrieden mit Platz 5

 

Bei der Norddeutschen U20-Meisterschaft in Schwerin erreichte die weibliche Auswahl des SC Alstertal-Langenhorn den fünften Platz. Aufgrund der Urlaubszeit und damit verbundenen personellen Engpässen waren die Erwartungen vorsichtig gehalten. „Wir hoffen, die Favoriten etwas ärgern zu können und vielleicht durch das Überkreuzspiel noch ins Halbfinale zu kommen“, formulierte Coach Matthias Krause.

 

In der Vorrunde gegen den Schweriner SC (6:25, 12:25) und den Kieler TV (25:27, 8:25) gab es erwartete Niederlagen. „Gegen die Landesmeister von Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein sind Niederlagen akzeptabel“, beruhigte Co-Trainer Didi Uebel. „Jetzt kommt es darauf an, die gute Stimmung beizubehalten, um im Überkreuzspiel  alles zu versuchen.“

 

Und in diesem Überkreuzspiel stand die Neuauflage des Finalspiels der Hamburger Meisterschaft an. Gegen den Niendorfer TSV lieferte Scala in der Tat ein tolles Spiel. „Wir haben im Tiebreak zu 10 verloren“, berichtet Co-Trainer Matze Krause. „Aber alle Spielerinnen haben großartig gekämpft und gespielt.“ Nach einer umkämpften Partie siegte der Niendorfer TSV mit 25:20, 23:25 und 15:10.

 

Am Sonntag stand dann das Platzierungsspiel um den 5. Platz an, Gegner von Alstertal war der Eckernförder MTV. Die Alstertalerinnen siegten in zwei Sätzen sicher mit 25:19 und 15:18.

 

„Immer gut, wenn man mit einem Sieg aus einem Turnier geht“, bilanziert Didi Uebel. „Angesichts der schwierigen Bedingungen, unter denen wir antreten mussten, hat das Team toll gekämpft und das Bestmögliche heraus geholt. Großes Lob an alle und vielen Dank an Anja Schneidereit und Matthias Krause sowie an alle weiteren Helfer und Fans!“

 

Der Kader des SC Alstertal-Langenhorn


Alina Ernst, Jasmin Jarecki, Nandi Rust, Nele Schneidereit, Henrike Buss, Jasmin Lorenz, Camryn Aning, Leonie Alonso-Blechschmidt, Lina-Meliss Olbert, Olivia Wittich, Paula Schaffrin
Betreuerstab und Trainer: Anja Schneidereit, Didi Uebel, Matthias Krause

 

 

 

15.März 2017

 

SCALA U20 bei der Norddeutschen Meisterschaft

 

Am kommenden Wochenende finden in Schwerin die Norddeutschen Meisterschaften der männlichen und weiblichen U20 im Volleyball statt. Bei den Mädchen mit dabei ist als Hamburger Vizemeister auch die U20 des SC Alstertal-Langenhorn. Im Kader sind auch vier Spielerinnen des Drittligateams.

 

Die Mannschaft fährt am Samstagmorgen gegen 8 Uhr los und übernachtet im etwa zehn km von Schwerin entfernten AWO Feriendorf Muess. Die Spielhalle liegt in der Berufliche Schule für Wirtschaft & Verwaltung, 19053 Schwerin, Obotritenring 50, wobei Zufahrt und Parkmöglichkeit über die Rosa-Luxemburg-Straße bestehen. Spielbeginn ist am Samstag um 11 Uhr.

 

Matthias Krause urteilt ähnlich vorsichtig über die Chancen für sein Team: „Wir spielen in unserer Gruppe gegen den Schweriner SC und den Kieler TV. Das sind die jeweiligen Landesmeister aus Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein und wir sehen uns demzufolge als Außenseiter. Wir hoffen, die Favoriten etwas ärgern zu können und vielleicht durch das Überkreuzspiel noch ins Halbfinale zu kommen.“

 

Der Kader des SC Alstertal-Langenhorn:


Dritte Liga: Alina Ernst, Jasmin Jarecki, Nandi Rust, Nele Schneidereit
Verbandsliga: Henrike Buss, Jasmin Lorenz
Bezirksklasse: Camryn Aning, Leonie Alonso-Blechschmidt, Lina-Meliss Olbert, Olivia Wittich, Paula Schaffrin
Betreuerstab und Trainer: Anja Schneidereit, Didi Uebel, Matthias Krause

 

 

Folgende Teams nehmen teil:

 

Weibliche U20
Kieler TV (Landesmeister Schleswig/Holstein), Eckernförder MTV (Vize-Landesmeister Schleswig/Holstein), Niendorfer TSV (Landesmeister Hamburg), SC Alstertal-Langenhorn (Vize-Landesmeister Hamburg), Schweriner SC (Landesmeister Mecklenburg/Vorpommern), MSV Pampow (Vize-Landesmeister Mecklenburg/Vorpommern)

 

Männliche U20
SC Strande (Landesmeister Schleswig/Holstein), VSG Flensburg-Adelby (Vize-Landesmeister Schleswig/Holstein), Eimsbütteler TV (Landemeister Hamburg), Rissener SV (Vize-Landesmeister Hamburg), Schweriner SC (Landesmeister Mecklenburg/Vorpommern), ESV Turbine Greifswald (Vize-Landesmeister Mecklenburg/Vorpommern)

 

Weitere Informationen zur Norddeutschen Meisterschaft finden sich auf

 

http://www.volleyball-schwerin.de/index.php

 

 

Foto: SCALA1/Lipatov

 

13.März 2017

 

SCALA1 siegt im Derby gegen ETV

 

Die Frauen des SC Alstertal-Langenhorn haben ihr letztes Heimspiel in der Dritten Liga Nord gewonnen. Im Hamburger Derby siegten sie in 101 Minuten gegen den Eimsbütteler TV mit 3:1 (23:25, 25:15, 25:21, 25:19). Zur MVP wählte Gäste-Trainer Ulli Kahl Mittelblockerin Christina Benecke, SCALA1-Coach Jan Maier nominierte die ETV-Außenangreiferin Simone Kollmann.

 

„Es war das erwartete emotionale Derby mit viel Kampf und Lautstärke“, fand Jan Maier. Auf dem Papier schien SCALA1 an diesem Tag stärker aufgestellt, aber auf dem Feld war das nicht immer zu sehen. „Und so klar, wie sich die Satzergebnisse aus Durchgang zwei, drei und vier anhören, war es gefühlt auch nicht“, bestätigte Maier.

 

Die Gäste kamen besser in die Partie, führten schnell mit 5:1. Es dauerte lange, bis SCALA1 erstmals zum 10:10 den Ausgleich schaffte. Doch irgendwie lief das Team auch weiterhin immer einer knappen Gäste-Führung hinterher, der ETV wirkte etwas energischer in seinen Aktionen. Prompt gab es beim Stand von 23:23 zwei Unsicherheiten bei Alstertal und der Satz ging mit 25:23 an den ETV.

 

Ein ganz anderes Bild im zweiten Durchgang. Hier konnte der ETV nur bis zum 4:4 mithalten, dann zogen die Gastgeberinnen über 8:4, 11:5 und 15:7 unaufhaltsam davon. Mit 25:15 gelang der souveränre Satzausgleich. Die Fans von SCALA1 wurden in Satz 3 angesichts eines 7:15-Rückstandes schon etwas nervös, doch diesmal gelang mit deutlich stabilerem Spiel eine Aufholjagd zum 17:17. Und der SC ließ nicht locker, verschaffte sich mit 24:21 drei Satzbälle. Gleich den ersten konnte Anna Lipatova nach misslungener ETV-Annahme mühelos verwerten.

 

Der vierte Satz sah bis zum 10:10 ein ausgeglichenes Spiel, dann sorgte eine Aufschlagserie von Tina Benecke mit fünf Punkten für die Vorentscheidung. Die mittlerweile sicherer und kompakter spielenden Alstertalerinnen hielten diesen Vorsprung sicher und mit einem direkten Aufschlagpunkt sorgte Anna Lipatova für den 25:21-Satzgewinn und den Sieg mit 3:1.

 

„Unterm Strich hatten wir über das ganze Spiel gesehen die etwas höhere Qualität und haben verdient gewonnen“, resümierte Jan Maier. „Wir freuen uns sehr über die vollen drei Punkte, denn nun sind wir wieder gut im Rennen um Platz 3 in der Tabelle.“

 

Nach ihren Erfolgen am Wochenende belegen der VSV Havel Oranienburg als Meister und der Berlin-Brandenburger SC unangefochten die ersten beiden Plätze der Tabelle. „Das sind auch die stärksten Teams in dieser Saison, herzlichen Glückwunsch an beide Vereine!“, kommentiert Maier. „Unser Fokus liegt auf den letzten zwei Auswärtsspielen, die sicher nicht leicht werden. Aber fünf Punkte sind dennoch machbar und würden den dritten Platz bedeuten.“

 

Nach dem Spiel bedankte sich das SCALA1-Team bei ihren Fans und Helfern. Auf Hallensprecher Georg Bücking und DJ Florian Schefe und ihre FISCHBEK DYNAMITES wartete noch eine besondere Überraschung: das Online-Portal Smash Hamburg verlieh den DYNAMITES den „Smash Award für besondere Verdienste um den Hamburger Volleyball“ und sorgte so für das i-Tüpfelchen eines erfolgreichen Volleyballabends.

 

Am kommenden Wochenende hat das Drittligateam aufgrund der Norddeutschen U20-Meisterschaften in Schwerin spielfrei, zumindest gilt dies für die meisten Spielerinnen, denn Alina Ernst, Jasmin Jarecki, Nandi Rust und Nele Schneidereit kämpfen mit der Alstertaler U20 um die Medaillen. Am 25. März tritt SCALA1 dann beim SC Potsdam 2 zum vorletzten Saisonspiel an.

 

Foto: SCALA1/Lipatov

 

10.März 2017

 

Hamburger Derby: SCALA1 empfängt ETV

 

Für die Drittliga-Volleyballerinnen des SC Alstertal-Langenhorn steht am kommenden Samstag das letzte Heimspiel an und mit dem Eimsbütteler TV wird einer der Lieblingsgegner zum Hamburger Derby erwartet. Spielbeginn in der Sporthalle Tangstedter Landstraße 300 ist um 19 Uhr.

 

Im Hinspiel gab es einen 3:2-Erfolg für die Alstertalerinnen, die Satzergebnisse von 20:25, 26:24, 25:18, 19:25 und 15:12 zeugen von dem temperamentvollen Seegang der Partie. In der Rückrunde zeigten die Eimsbüttlerinnen wechselvolle Leistungen, waren am letzten Wochenende aber gegen die VG WiWa in fünf Sätzen erfolgreich. Kämpfen bis zum Schluss steht offenbar nach wie vor auf der ETV-Fahne …

 

Auch SCALA1-Trainer Jan Maier hält eine Prognose für schwierig. „Der ETV ist personell ganz anders aufgestellt als bei unserem 3:2 Sieg im Hinspiel“, urteilt er. „Sicher aber ist: es wird laut, es wird emotional und wir freuen uns auf ein heißes Match." Das hoffen auch die zur Unterstützung anreisenden „Fischbek Dynamites“, bei denen Georg Bücking und Florian Schefe wieder als Hallensprecher und DJ fungieren.

 

Cheftrainer Maier stehen zum Heimspielabschluss vierzehn Spielerinnen zur Verfügung, nur Libera Nandi Rust ist in Urlaub. Bonny Jatzko hat nach überstandener Mandelentzündung erstmals wieder trainiert und brennt auf einen Einsatz. Alle Spielerinnen freuen sich auf das Nachbarschaftsduell und wollen das von Maier beschworene „spielerische und emotionale Feuer“ entfachen.

 

SC Alstertal-Langenhorn – Eimsbütteler TV, Samstag, 11. März 2017, 19 Uhr
Sporthalle Tangstedter Landstraße 300 - Live-Ticker unter scala-volleyball.de

 

Hoher Besuch bei SCALA1. Hamburgs zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank übernahm die MVP Ehrung. Foto: SCALA1/Lipatov

 

06.März 2017

 

SCALA1 setzt erfolgreich zum Endspurt an


3:0-Heimspielerfolg über VSV Grün-Weiß Erkner


Punkte brauchen die Volleyballerinnen des SC Alstertal-Langenhorn, um in den Kampf um Platz 3 in der Dritten Liga Nord einzugreifen. Im Heimspiel gegen den VSV Grün-Weiß Erkner wurde der Anfang gemacht und mit 3:0 (25:20, 25:11, 27:25) der erste verdiente Sieg eingefahren. Drei weitere sollen folgen.


Alstertal waren von Beginn an hellwach, Ex-Nationalspielerin Tina Benecke sorgte mit ihren Aufschlägen gleich für eine 5:0-Führung, die über 8:1 auf 15:7 ausgebaut werden konnte. Doch die abstiegsgefährdeten Gäste aus Brandenburg gaben sich nicht so schnell auf, sondern kämpften sich bis auf 17:18 wieder heran. Hier behielt der SC jedoch die Nerven und hatte kurz darauf bei 24:20 den ersten Satzball, für den sie sich aber nur wenig anstrengen mussten. Ein Netzfehler von Erkner bedeutete die Satzführung für Hamburg.


Im zweiten Satz schien nur Hamburg zu spielen, alles glückte dem Team um Zuspielerin Adina Hinze. Eine erneute 5:0-Führung wurde in wenigen Minuten über 14:5 bis zum Satzball beim Stand von 24:9 ausgebaut. Zwei punkte konnte Erkner noch abwehren, doch dann versenkte Lina Hollenbach eine missglückte Abwehr der Gäste direkt am Netz.


Im dritten Durchgang gab es eine 4:0-Führung, allerdings dank der Aufschläge von Angreiferin Sarah Hoppe für die Gäste. „Trotz tadellosem Zuspiel der eingewechselten Lisa Marie Papenthin haben unsere Spielerinnen zunächst zu unkonzentriert agiert“, berichtet Trainer Jan Maier. Erkner konnte seinen Vorsprung auf 13:4 ausbauen, erst als Anna Lipatova zum Aufschlag kam und viel Druck machte, fand sich das Team merklich wieder und schaffte den Anschluss zum 11:13.
Wenig später sogar die erste Führung: 15:14. Aber auch Erkner ließ sich nicht abschütteln und es entstand eine offene Partie. Der VSV erspielte sich sogar zwei Satzbälle. Doch hier machte sich die in dieser Saison schon mehrfach zu beobachtende Nervenstärke von SCALA1 bemerkbar, beide Male wurde der Aufschlag der Gäste über K1 direkt abgewehrt. Und als die Hamburgerinnen dann ihren ersten Satzball erspielten, wurde der Sack prompt zugemacht: 27:25 und damit Sieg in drei Sätzen!
Vor dem Spiel hatte Hallensprecher DJ Jens Pachan dem Publikum von der SCALA Jugend-Meisterschaftssaison berichtet. Besonderen Applaus erhielt hierbei die weibliche U20, die sich als Hamburger Vizemeister für die Norddeutsche Meisterschaft, am 18./19. März in Schwerin qualifizierte. Wir wünschen viel Erfolg!


Erstmals bei einem Spiel von SCALA1 zu Besuch war Hamburgs Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank. Als ehemalige aktive Handballerin natürlich sportbegeistert, verfolgte sie interessiert das Spielgeschehen und war insbesondere von den langen Ballwechseln mit tollen Abwehraktionen beeindruckt. Nach der Partie überreichte sie die MVP-Auszeichnungen an Mittelblockerin Christina Benecke für SCALA1 und Außenangreiferin Sarah Hoppe für Grün-Weiß Erkner.


„Wir haben bis auf die kurze Schwächephase zu Beginn des dritten Satzes eine gute und konzentrierte Leistung gezeigt und verdient gewonnen“, freute sich Maier über einen gelungenen Auftakt zum Endspurt in die Saison. Spannend wird es schon am kommenden Samstag, wenn SCALA1 den Eimsbütteler TV zum Hamburger Derby empfängt. „Es herrscht seit Jahren eine zwar selten offen ausgesprochene Rivalität, die aber immer viel spielerisches und emotionales Feuer auf dem Feld entfacht“, beschreibt der Alstertaler Coach die Ausgangslage. „Gute Unterhaltung ist also auch am kommenden Samstag garantiert.“


SC Alstertal-Langenhorn – VSV Grün-Weiß Erkner 3:0 (25:20, 25:11, 27:25)

 

Foto: SCALA1/Lipatov

 

03.März 2017

 

SCALA1 vor wichtigem Heimspiel


Am Samstag, dem 4. März, empfängt der SC Alstertal-Langenhorn zum nächsten Drittliga-Heimspiel die Volleyballerinnen des VSV Grün-Weiß Erkner. Die Brandenburgerinnen liegen aktuell auf dem 9. Tabellenplatz, haben aber in diesem Jahr immerhin zehn ihrer insgesamt achtzehn Punkten erspielt und auch das Hinspiel 3:2 gegen den SC gewonnen.


„Wir haben die Hinspiel-Niederlage nicht vergessen“, erklärt Cheftrainer Jan Maier. „Da haben wir noch etwas gut zu machen!“ Bei SCALA1 fällt allerdings Bonny Jatzko weiterhin krankheitsbedingt aus und Alina Ernst ist in den Frühjahrsferien in Stockholm. Cheftrainer Jan Maier kann aber auf dreizehn Spielerinnen zurückgreifen.


Nach vier Niederlagen in Folge wollen die Alstertalerinnen endlich wieder punkten, doch Maier warnt: „Erkner ist im Abstiegskampf. Das wird extra Energien bei ihnen freisetzen.“ Die Partie gegen das Team um die ehemalige Elmshornerin Sarah Hoppe wird beileibe keine leichte Aufgabe sein. Ein Sieg ist für SCALA1 allerdings auch dringend erforderlich, um im Kampf um Platz 3 weiter dabei zu sein.
Auf Unterstützung bauen kann SCALA1-Kapitänin Adina Hinze und ihr Team durch Hallensprecher DJ Jens Pachan, der das Publikum wieder mit sachkundigen Kommentaren sowie guter Musik unterhalten wird, und durch das Publikum. „Wir hoffen, dass trotz Urlaub und Schulferien viele Fans kommen, um uns in der entscheidenden Saisonphase zu unterstützen“, betont Maier.


Mit dabei sein werden viele Jugendliche aus den Scala-Teams der Hamburger Meisterschaften, die ihre 1. Damen zum Sieg jubeln wollen. Unsere Teams haben bei den Meisterschaften durchweg gut gespielt, die U20 hat sich für die Norddeutschen Meisterschaften qualifiziert“, berichtet Scala-Abteilungsleiterin Petra Kerl.


Für SCALA1-Fans auf Reisen: Wie immer bietet SCALA1 auf seiner Homepage unter http://scala-volleyball.de einen Link zum Live-Ticker an.
SC Alstertal-Langenhorn - VSV Grün-Weiß Erkner, Samstag, 4. März 2017, 19 Uhr
Sporthalle Tangstedter Landstraße 300

 

Foto: SCALA1/Lipatov

 

01.März 2017

 

SCALA1 muss gegen Erkner punkten

 

Am kommenden Samstag ab 19 Uhr empfangen die Drittliga-Volleyballerinnen des SC Alstertal-Langenhorn den VSV Grün-Weiß Erkner zum vorletzten Heimspiel der Saison. „Mit unserer bisherigen Rückrunde können und wollen wir nicht zufrieden sein“, betont Cheftrainer Jan Maier. „Jetzt müssen wir mal liefern.“

 

Um weiter in den Kampf um Tabellenplatz 3 eingreifen zu können, muss der SC seine Heimspiele gewinnen. Allerdings ist der Gegner aus Brandenburg nicht zu unterschätzen. „Die verdiente Fünf-Satz-Niederlage in der Hinrunde haben wir nicht vergessen“, erklärt Cheftrainer Jan Maier. „Das wollen wir diesmal besser machen.“

 

SC Alstertal-Langenhorn - VSV Grün-Weiß Erkner; Samstag, 4. März 2017, 19 Uhr; Sporthalle Tangstedter Landstraße 300

 

27.Februar 2017

 

SCALA1 verliert gegen Tabellenführer

 

Die Drittliga-Volleyballerinnen des SC Alstertal-Langenhorn haben ihr Heimspiel gegen Tabellenführer VSV Havel Oranienburg mit 1:3 (25:26, 21:25, 25:16, 16:25) verloren. In den kommenden beiden Heimspielen gegen Grün-Weiß Erkner und gegen den Eimsbütteler TV müssen nun Siege her, um noch Chancen auf Platz 3 zu haben.

 

Trainer Jan Maier äußerte sich gedämpft zufrieden: „Natürlich ist man nie ganz erfreut, wenn man verliert. Aber das Team hat sich deutlich konzentrierter präsentiert und damit gezeigt, dass wir alle mit den Spielen davor nicht zufrieden sind.“ Letztlich war der Drittliga-Spitzenreiter vor allem in Annahme und Blockarbeit stärker und siegte somit verdient.

 

Bis zur Mitte des zweiten Satzes verlief die Partie auf Augenhöhe, Führungen eines Teams mit mehr als drei Punkten gab es nicht und die Führungen wurden schnell wieder egalisiert. Ende von Durchgang 1 erspielte sich SCALA1 sogar eine 23:21-Führung, musste aber postwendend den Ausgleich hinnehmen. Zwei Satzbälle hatten die Gastgeberinnen in Folge, konnten sie aber nicht verwerten. Dies machte der VSV besser und verwandelte gleich seinen ersten Satzball zum 27:25.

Im zweiten Durchgang reichte den Gästen ein Zwischenspurt von 10:10 auf 14:10, um den Durchgang mit 21:15 nach Hause zu bringen.

 

Als dann VSV- Mittelblockerin Ronja Braitsch Anfang des dritten Satzes zu einer 7:0-Führung aufschlug, rechnete wohl jeder Zuschauer in der Halle mit einem sehr frühen Ende der Partie. Doch die Alstertalerinnen gaben sich nicht auf und die Gäste waren vielleicht etwas zu siegessicher. Zum 9:9 war der Ausgleich erreicht und kurz darauf konnte SC-Mitterlblockerin Svenja Hornung ebenfalls eine Aufschlagserie verbuchen: aus einem 9:11 wurde ein 17:11! Kurz darauf verwandelte Anna Lipatova den ersten Satzball mit einem Angriff über Position 4 zum 25:16 für Alstertal.

 

Im Stile eines Spitzenreiters steckte der VSV Havel dies weg und war im vierten Satz wieder voll da. Die sich weiterhin redlich mühenden und kämpfenden Hamburgerinnen hatten letztlich kaum noch eine Chance. Aus einer 8:4-Führung erspielte der Gast ein 15:6. Durch Kampf gelang es noch zweimal, den Rückstand auf drei Punkte zu verkürzen, doch letztlich brachte Oranienburg den Durchgang sicher mit 25:16 durch.

 

Als MVPs wurden auf beiden Seiten Mittelblockerinnen gewählt: beim VSV Havel war dies Kristin Sabrowske, die maßgeblichen Anteil an den insgesamt 15 Blockpunkten der Gäste hatte, und bei SCALA1 nominierte das VSV-Trainergespann Bade/Galandi Svenja Hornung. Jan Maier bedankt sich auch bei allen Helfern, insbesondere bei Hallensprecher Georg Bücking und DJ Jens Pachan. Und beim SCALA1-Fantreff im Langenhorner „Schweinske“ gab es rege Gespräche und schon wieder ganz gute Laune …

 

„Die eigene Qualität war merklich besser, das Spiel unterhaltsam und wenn man die vergebenen Satzbälle im ersten Durchgang bedenkt, wäre vielleicht sogar noch mehr drin gewesen“, analysierte Maier. „Aber das ist jetzt nicht so wichtig. Wir werden versuchen, die gute Leistung mit in die letzten wirklich wichtigen Partien zu nehmen.“ Neben den erwähnten Heimspielen gegen Grün-Weiß Erkner (4.3.) und gegen den Eimsbütteler TV (11.3.) stehen noch Auswärtsspiele beim SC Potsdam II und beim SV Warnemünde an. Aber zunächst gilt natürlich die Konzentration dem nächsten Gegner, schließlich ist gegen Erkner noch eine 2:3-Hinspiel-Niederlage gutzumachen …

 

SC Alstertal-Langenhorn – VSV Havel Oranienburg 1:3 (25:27, 21:25, 25:16, 16:25)

Foto: SCALA1/Ernst

 

24.Februar 2017

 

SCALA1-Heimwochen: Auftakt gegen Spitzenreiter

 

Fünf Spiele haben die Volleyballerinnen des SC Alstertal-Langenhorn in der laufenden Drittliga-Saison noch zu absolvieren. An den kommenden Wochenenden freut sich das Team um Zuspielerin Adina Hinze auf drei Heimspiele. Am Samstag an 19 Uhr ist der Tabellenführer VSV Havel Oranienburg zu Gast.

 

Die Brandenburgerinnen haben erst eine Partie verloren, was neben einer starken VG WiWa offenbar auch „personellen Engpässen“ geschuldet war, und gehen als hoher Favorit in die Begegnung gegen die Alstertalerinnen. „Wir haben am Samstag nichts zu verlieren, nur zu gewinnen“, sagt denn auch SCALA1-Coach Jan Maier. „Alles außer einer Niederlage gegen das dominierende Team der Liga wäre eine Überraschung.“

 

Bei den Gastgeberinnen fällt zudem Außenangreiferin Bonny Jatzko aufgrund einer Mandelentzündung aus. Mittelblockerin Tina Benecke testete am Donnerstag erstmals ihr lädiertes Knie unter Belastung, ein Einsatz bleibt fraglich. Ansonsten ist beim SC alles wohlauf und freut sich auf die Herausforderung gegen den Spitzenreiter.

 

„Ich erwarte vor allem, dass wir anders als im letzten Spiel weniger einfache Fehler machen und konzentrierter zur Sache gehen“, betont Maier. So soll es dem Spitzenreiter so schwer wie möglich gemacht werden, Punkte aus Langenhorn mit nach Haus zu nehmen. Helfen soll natürlich auch die gewohnt engagierten Fans von SCALA1, die diesmal durch Hallensprecher DJ Jens Pachan informiert und unterstützt werden.

 

SC Alstertal-Langenhorn – VSV Havel Oranienburg
Samstag, 25.02.2017, 19 Uhr Halle Tangstedter Landstraße 300

 

Foto: SCALA1

 

21.Februar 2017

 

SCALA1: Technik-Training für Nachwuchstalente


Montags trainieren regelmäßig einige Talente des SC Alstertal-Langenhorn in Kleingruppen bei SCALA1-Techniktrainer Julius Milo, um langfristig an höhere Aufgaben herangeführt zu werden.
„Das Projekt haben wir Mitte der letzten Saison im Trainer-Team und in Absprache mit Abteilungsleiterin Petra Kerl ins Leben gerufen“, erinnert sich Julius Milo. „Die Idee dahinter ist, einigen jungen Spielerinnen aus der 2. und 3. Mannschaft die Möglichkeit zu schaffen, sich in kleinen Gruppen über den üblichen Rahmen hinaus technisch zu verbessern.“


Natürlich setzt dieses Zusatztraining eine hohe Eigenmotivation der Spielerinnen voraus, da es direkt im Anschluss an die Haupttrainingszeit stattfindet, wo die jungen Spielerinnen bereits zwei Stunden Training hinter sich haben. Dass Kraft und Konzentrationsfähigkeit dann meist nicht mehr auf dem höchsten Level sein kann, muss der Trainer natürlich berücksichtigen.


„Toll finde ich, mit welcher Beharrlichkeit die Kids bei der Sache sind“, berichtet Milo. „Technik-Training bringt ja leider nicht immer Spaß und das Technik-Leitbild, dass ich als Ziel verfolge, erscheint einer 13- bis 16-jährigen Spielerin nicht immer gleich schlüssig.“ Da versucht Milo, seine Vorstellungen Stück für Stück in nicht allzu schwere "Häppchen" zu servieren und über viele Wochen aufzubauen.


„Manchmal schaffe ich es dabei auch, aus der methodischen Reihe auszubrechen und den Spielerinnen ihre Übungen in etwas kurios, spaßigen Aufgaben zu verpacken“, berichtet Milo. So muss zum Beispiel in einem Spiel, das Milo in einem Trainingslager der Sportakademie Brandenburg erdachte, der Ball dreimal pro Seite gespielt werden. Jede Technik für sich darf nur im Stehen ausgeführt werden, der Spieler der die Technik ausführt muss also frühzeitig am Handlungsort und gut positioniert zum Ball stehen.


Auch SCALA1-Cheftrainer Jan Maier freut sich natürlich über die Entwicklung des Projektes: "Ich bin sehr froh, dass Julius seine Fähigkeiten auch unserem Nachwuchs anbietet. Er ist ein absoluter Fachmann auf dem Gebiet des spezifischen Technikerwerbs in Kleingruppen. So etwas können nur ganz wenige Vereine bieten."


Die Hauptzielgruppe - so Milo - sollen Spielerinnen sein, die aus eigener Motivation den berühmten "Schritt mehr" machen möchten, weil sie Spaß an diesem Sport und auch ein gewisses Talent für diese Sportart aufweisen. Dabei müssen die Spielerinnen nicht unbedingt oder noch nicht in einer Landesauswahl spielen können „Talent kann man trotzdem haben, aber nicht oder noch nicht dem Auswahlkriterium entsprechen.“


Julius Milo hofft, dass auch in Zukunft junge und talentierte Spielerinnen den Weg zu Scala finden, denn wie gut es laufen kann, sieht man an jungen Spielerinnen wie Libera Nandi Rust und Außenangreiferin Nele Schneidereit, die diesen Weg sehr erfolgreich gegangen sind und mit 16 bzw. 17 Jahren bereits eine stabile Größe neben der Jugendmannschaft bei den 1. Damen bilden.

 

Foto: Ernst

 

20.Februar 2017

 

SCALA1 lässt Punkte bei der VG WiWa


Der SC Alstertal-Langenhorn hat am Samstag das Hamburger Derby in der Dritten Liga Nord der Frauen bei der VG WiWa verloren. Die Alstertalerinnen unterlagen mit 1:3 (22:25, 25:21, 21:25, 20:25) und rutschten vom dritten auf den fünften Tabellenplatz. Allerdings haben sie zwei Spiele weniger absolviert als die zwei vor ihnen platzierten Teams.


"WiWa war an diesem Abend einfach besser, das muss man neidlos anerkennen“, konstatierte Scala-Cheftrainer Jan Maier. „Wir waren viel zu wechselhaft in Qualität und Konzentration. Das können wir definitiv besser, haben es aber leider nicht gezeigt und das ist sehr ärgerlich.“


SCALA1 fand sich schnell mit der ungewohnten Halle im Horner Weg ab, die eigentlich nicht Drittliga-Ansprüchen genügt, aber als Notbehelf herhalten musste. „Aber mit der Situation hatten sich ja beide Teams abzufinden“, machte Maier da keine Ausflüchte. Das Team startete gut in die Partie und erarbeitete sich Mitte des ersten Satzes eine 18:13-Führung. Doch plötzlich kam es zu einer der von Maier erwähnten Schwächen: aus einem 20:17 wurde ein 20:22-Rückstand und kurz darauf der Satzverlust mit 22:25.


Im ausgeglichen verlaufenden zweiten Durchgang konnte sich der SC bei 17:17 mit drei Punkten absetzen, ließ zwar noch einmal einen Ausgleich zum 21:21 zu, gewann den Satz aber doch mit 25:21. Im dritten Satz dagegen dominierte WiWa und baute seine Führung kontinuierlich über 7:3, 15:6 und 20:12 aus. Zwar gelang es SCALA1 durch beharrlichen Kampf, noch einmal auf 17:20 zu verkürzen, doch kurz darauf hatte WiWa bei 24:20 den ersten Satzball und konnte den zweiten auch nutzen.


Der vierte Satz begann wie Satz Nummer 2 ausgeglichen und Alstertal konnte sich sogar über eine 13:10-Führung freuen. Allerdings leider nicht lange, denn kurz darauf stand es 13:17. WiWa seinerseits ließ sich diesen Vorsprung in einem bis zuletzt umkämpften Spiel nicht mehr nehmen holte sich Satz 4 mit 25:20.


„WiWa hat stark gespielt, aber mit unseren ständigen einfachen Fehlern haben wir es ihnen zusätzlich unnötig leicht gemacht“, betonte Maier. „Das muss am nächsten Samstag besser werden, wenn wir zu Hause gegen Tabellenführer Oranienburg eine Chance haben wollen.“


Als MVP benannte Maier bei den Gastgebern Diagonalangreiferin Rieke Niemeyer, WiWa-Coach Joachim Müller wählte Zuspielerin Lisa Marie Papenthin.


VG WiWa vs SCALA1 3:1 (25:22, 21:25, 25:21, 25:20)

 

16.Februar 2017

 

SCALA1 freut sich auf Derby bei WiWa


Am kommenden Samstag treten die Drittliga-Volleyballerinnen des SC Alstertal-Langenhorn zum Hamburger Derby bei der VG WiWa an. Spielbeginn in der Sporthalle Horner Weg 164 ist um 19 Uhr.


„WiWa hat in seinen letzten Spielen eindrucksvoll ihre Stärken unter Beweis gestellt.“, urteilt SCALA1-Coach Jan Maier. „Das Team hat sich souverän ins obere Mittelfeld zurückgekämpft und mit BBSC und der VSG Havel die beiden Top-Teams der Liga geschlagen.“ Gerade durch den Sieg gegen den bis dato ungeschlagenen Tabellenführer aus Oranienburg wird das Selbstbewusstsein der Wandsbekerinnen riesig sein.


SCALA1 hat nach der zweiwöchigen Spielpause einige Blessuren und Krankheiten ausmerzen können und somit wieder mehr Optionen auf dem Feld. Wir kommen mit 14 Spielerinnen, von denen leider nur 12 spielen können“, erklärt Maier. Die Pause hat aber auch den Nachteil, dass das Team erst wieder seinen Spielrhythmus finden muss. „Je besser uns das gelingt, desto erfolgreicher werden wir am Samstag sein“, prophezeit der Trainer.


Leider nicht dabei sein kann Mittelblockerin Christina Benecke aufgrund von Knie-Problemen. Dafür zum ersten Mal dabei ist die neu verpflichtete Außenangreiferin Bonny Jatzko. „Ein lautstarkes und spannendes Hamburger Derby mit hoffentlich vielen Fans und Freunden des Hamburger Volleyballs“, wünscht sich Maier, „Und wir werden natürlich alles versuchen, um die Partie siegreich zu beenden und weiter in der Spitze mitspielen zu können.“


Wichtig für alle Fans: die Partie findet nicht wie gewohnt in der Sporthalle Wandsbek statt, sondern im Horner Weg 164, per Bahn erreichbar über U-Bahnhof Rauhes Haus (vorderer Ausgang). Für alle, die nicht live am Spiel teilnehmen können, findet sich der Link zum Live-Ticker auf der SC-Homepage unter http://scala-volleyball.de.


VG WiWa Hamburg – SC Alstertal-Langenhorn
Samstag, 18. Februar 2017, 19 Uhr, Horner Weg 164, 22111 Hamburg

 

15.Februar 2017

 

Bonny Jatzko spielt für SCALA1

 

Seit dem 13. Februar dieses Jahres ist Bonny-Carolyn Jatzko spielberechtigt für den SC Alstertal-Langenhorn. Die 21-jährige Außenangreiferin kann unter anderem Titel bei Deutschen Jugendmeisterschaften mit der SG Rotation Prenzlauer Berg vorweisen und spielte zuletzt beim Zweitligisten VT Hamburg, wo sie ihren Vertrag einvernehmlich auflösen konnte. Nach Ablauf der dreimonatigen Sperre steht sie nun im Drittligakader von SCALA1.

 

"Das ist eine Hammerverpflichtung mitten in der Saison“, freut sich Cheftrainer Jan Maier. „Eigentlich war es schon zu Saisonbeginn geplant, jetzt hat es dann gepasst. Das wird uns einen echten spielerischen und motivatorischen Schub für die letzten sechs Saisonspiele geben."

 

Bonny, wie sie überall gerufen wird, hatte schon Kontakt zu Maier, als sie noch in Berlin lebte und nur die Idee hatte, zum Studium nach Hamburg zu ziehen. „Jan hat sich von Anfang an super um mich gekümmert“, berichtet die 183 cm große Studentin. „Als ich dann das erste Mal beim Training war, habe ich gemerkt wie familiär und freundschaftlich alle miteinander umgehen. Ich fühlte mich gleich wohl.“

 

„Eine neue Stadt kennenlernen“, sei eine ihrer Motivationen gewesen, sich für einen Studienplatz in Hamburg zu entscheiden. Da ihr Freund auch in Hamburg lebt, fand sie gleich gute Unterstützung und begann mit dem dualen Studium zur Hebamme. „Die Ausbildung gefällt mir sehr gut, doch lässt der Schichtdienst mich oft an meine Grenzen stoßen, vor allem wenn ich die Termine mit dem Sport zu vereinbaren versuche“, erklärt Bonny, die diesen Namen nach einer Figur im Film „Vom Winde verweht“ erhielt.

 

Zum Volleyball kam die geborene Berlinerin durch ihre Mutter, die einst Nationalspielerin in der DDR war. „In der Jugend habe Ich viele erfolgreiche und Glück bringende Momente erlebt. Besonders an die DM-Titel mit Rotation Prenzlauer Berg und die DM-Teilnahmen für Erfurt und Grimma erinnere ich mich gerne.“ Auch Beach-Volleyball spielte sie drei Jahre gern und erfolgreich, wurde zum Beispiel Deutsche Vizemeisterin in der U18.

 

„Volleyball macht mich immer wieder glücklich. Selbst wenn es mal Krisen gab, konnte Ich durch meinen Sport so viele tolle Dinge mit meiner Mannschaft erleben“, beschreibt Bonny ihr Verhältnis zu ihrer Sportart. „An diese Momente erinnere ich mich immer wieder gerne und freue mich, neue tolle Momente gemeinsam mit Scala erleben zu können.“

 

 

Foto: Lipatov/SCALA1

 

08.Februar 2017

 

SCALA1 nimmt an Zweitliga-Vorlizensierung teil

Am kommenden Samstag, dem 11. Februar, reist Co-Trainer Matthias Krause nach Berlin, um für den SC Alstertal-Langenhorn an der Informationsveranstaltung "Aufstieg in die 2. Bundesliga" der Volleyball Bundesliga (VBL) teilzunehmen. Die Veranstaltung ist Auftakt des Vorlizensierungsverfahrens, das seit der Saison 2014/15 für interessierte Vereine obligatorisch ist.

Nur wer am Vorlizensierungsverfahren teilgenommen hat, darf sich dann auch um eine Lizenz für die 2. Bundesliga bewerben. Allerdings verpflichtet die Teilnahme natürlich nicht, sich anschließend auch tatsächlich zu bewerben. So erklärt denn auch Cheftrainer Jan Maier: "Unsere Teilnahme zeigt, dass wir es ernst meinen mit der 2. Bundesliga in Langenhorn. Dabei spielt es keine Rolle, ob es noch ein, zwei oder drei Jahre dauert. Deshalb fährt Matthias Krause für uns zum Workshop der VBL nach Berlin, um weitere wichtige Erfahrungen zu sammeln."

Im Vorfeld der Veranstaltung musste natürlich die Anmeldung gemacht und der Antrag auf Vorlizensierung gestellt werden. Die geplante Spielhalle musste gemeldet werden, was diverse Fotos und Flächenberechnungen erforderte. Noch vor einigen Tagen wurde im Helferkreis nach einem Lasermessgerät und einem LUX Messgerät gesucht und man wurde auch fündig. Die Mühe erledigte sich dann aber dank der VBL, die bereits Daten erhoben hatte.

Aus der Dritten Liga Nord der Frauen nehmen außer SCALA1 auch der BBSC Berlin und die SG Rotation Prenzlauer Berg an der Veranstaltung teil. „Die Erfahrung hat gezeigt, dass die frühzeitige Begleitung wertvoll und wichtig ist“, erklärt Lisa Krieger von der VBL. Auch der SC Alstertal-Langenhorn hofft auf viele neue Eindrücke und Informationen, die dann mit in den Haushaltsplan einfließen sollen.

 

07.Februar 2017

 

U20 wird Hamburger Vizemeister

 

Bei der Hamburger U20-Meisterschaft der Mädchen hat die Jugend des SC Alstertal-Langenhorn den zweiten Platz erreicht und sich somit für die Norddeutsche Meisterschaft in Schwerin qualifiziert.

Nur sechs Teams hatten sich für die Hamburger Meisterschaft qualifiziert, die in der schönen neuen Dreifeldhalle am Alsterredder ausgetragen wurde. So wurde das Turnier in zwei Dreier-Vorgruppen und anschließendem Halbfinale/Finale an einem Tag ausgetragen.

 

Scala-Coach Didi Uebel hatte zehn Spielerinnen in seinem Kader, darunter mit Nele Schneidereit, Jasmin Jarecki und Nandi Rust drei Mitglieder des Drittligateams, fünf Spielerinnen aus der Verbandsliga und zwei aus der Bezirksklasse. Überraschend souverän gewann das uneingespielte Team beide Gruppenspiele, gegen die VG WiWa mit 25:21, 25:14 und gegen Gastgeber SC Poppenbüttel mit 25:8, 25:16.

 

Im anschließenden Halbfinale ging es gegen die VG Elmshorn. Auch hier setzte sich das Team in zwei engen Sätzen mit 25:22, 25:23 durch und traf im Finale auf den Topfavoriten Niendorfer TSV, der vom HVbV-Auswahltrainer Knut Rettig trainiert wurde. Gegen den NTSV hatten Uebels Schützlinge keine Chance und unterlagen mit 20:25 und 11:25.

 

„Natürlich geht der Sieg der Niendorferinnen völlig in Ordnung, sie waren besser“, gratulierte Uebel fair dem Gegner. „Wir hatten nicht das Stehvermögen, um das ganze Turnier über unsere beste Leistung bringen zu können. Da waren wir schon etwas erschöpft.“ Die Finalniederlage schmälert aber nicht die Freude über die Qualifikation zur Norddeutschen Meisterschaft, die am 18./19. März in Schwerin stattfindet.

 

Das Team von Scala:

 

Aning, Camryn

2001

Bezirksklasse

Mittelblock

Buss, Henrike

1998

Verbandsliga

Hauptangriff

Gläser, Elisabeth

2000

Verbandsliga

Zuspiel

Jarecki, Jasmin

1999

3. Liga

Diagonal/Hauptangriff

Lorenz, Jasmin

1999

Verbandsliga

Mittelblock

Rust, Nandi

2001

3. Liga

Libera

Schneidereit, Nele

2000

3. Liga

Hauptangriff

Schwarzwald, Svea

2000

Verbandsliga

Diagonal

Trawny,Thea Marie

2001

Bezirksklasse

Zuspiel

Uebel, Nina

1999

Verbandsliga

Mittelblock/Hauptangriff

 

 

Alle Ergebnisse

 

Gruppe A
VG Elmshorn  2 - Niendorfer TSV 1  0:2 / 37:50  (18:25 19:25) 
VG Elmshorn  2 - Eimsbütteler TV 2:0 / 50:30  (25:14 25:16) 
Niendorfer TSV -  Eimsbütteler TV 2:0 / 50:35  (25:15 25:20)

1 Niendorfer TSV 1  4  4 : 0 2 100 : 72
2 VG Elmshorn  2  2 : 2 2 87 : 80
3 Eimsbütteler TV  0  0 : 4 2 65 : 100

 

Gruppe B
VG WiWa  - SC Poppenbüttel  2:0 / 50:31  (25:13 25:18) 
VG WiWa  - SC Alstertal-Langenhorn  0:2 / 35:50  (21:25 14:25) 
SC Poppenbüttel  - SC Alstertal-Langenhorn  0:2 / 24:50  (8:25 16:25)

1 SC Alstertal-Langenhorn 1  4  4 : 0 2 100 : 59
2 VG WiWa  2  2 : 2 2 85 : 81
3 SC Poppenbüttel  0  0 : 4 2 55 : 100

 

Halbfinalspiele
Niendorfer TSV – VG WiWa  2:0 / 50:36  (25:19 25:17) 
SC Alstertal-Langenhorn -  VG Elmshorn 2:0 / 50:45  (25:22 25:23)

 

Spiel um Platz 5
Eimsbütteler TV  - SC Poppenbüttel  2:0 / 50:35  (25:22 25:13)   
Spiel um Platz 3
VG WiWa  - VG Elmshorn  2:0 / 50:27  (25:12 25:15)

 

Finale
Niendorfer TSV – SC Alstertal-Langenhorn 2:0 / 50:31  (25:20 25:11)

 

03. Februar 2017

 

Spielplan Hamburger Meisterschaft 2017 U16 weiblich

 

Spielplan Hamburger Meisterschaft 2017 U16 männlich

 

 

Scala richtet Hamburger U16-Meisterschaft aus

 

Am kommenden Wochenende, dem 4./5. Februar richtet der SC Alstertal-Langenhorn die Hamburger Meisterschaften der weiblichen und männlichen U16-Jugend aus. Die Hallen sind am Samstag ab 10 Uhr geöffnet und ab 11 Uhr beginnen die ersten Spiele. Dabei spielen die Jungs in der Sporthalle des Gymnasiums Heidberg (Fritz-Schumacher-Allee 200, 22417 Hamburg), die Mädchen spielen in der Sporthalle Stadtteilschule Am Heidberg (Tangstedter Landstr. 300, 22417 Hamburg). Der Eintritt ist frei.

Natürlich ist bei den Mädchen auch ein Scala-Team am Start und wird von Jugendtrainer-Legende Petra Kerl sowie Scala-Trainer „Micro“ Hollemeyer betreut, der im Februar sein einjähriges Jubiläum feiern kann. „Wir haben eine gute Truppe“, meint „Micro“, „und wir hoffen auf viel Unterstützung durch die Langenhorner Fans, Freunde und Familien, dann können wir weit kommen.“

 

Die stets eifrigen Scala-Turbo-Minis sparen noch für die traditionelle Kanada-Reise im Herbst und werden Teilnehmer und Besucher mit leckerem, preiswerten Speisen und Getränken versorgen. Auch eine Tombola mit 500 Gewinnen ist geplant. Und die Teilnehmer freuen sich bestimmt nicht nur auf spannende, erfolgreiche Spiele, sondern auch auf die Meisterschafts-Shirts, die sie bestellen konnten.

 

Auch Jan Maier, Cheftrainer des Drittligateams des SC freut sich auf das Wochenende: "Schön, dass Petra Kerl mit ihren Helfern wieder eine Jugendmeisterschaft ausrichtet. Das passiert immer mit viel Herz, Liebe und Aufwand, weil es etwas Besonderes für alle Jugendlichen sein soll. SCALA1 wird am Sonntag ebenfalls vor Ort sein und die Siegerehrungen übernehmen."

 

Am Samstag finden die Vorrundenspiele statt, am Sonntag beginnen um 10 Uhr die Überkreuzspiele, die Finalspiele sind für 15 Uhr geplant.  Viele weitere Informationen finden sich auf den Turnierseiten des HVbV.

 

Foto: Lipatov/SCALA1

 

30. Januar 2017

 

SCALA1 holt einen Punkt in Berlin

 

Der SC Alstertal-Langenhorn schien beim Auswärtsspiel gegen den Berlin-Brandenburger SC schon hoffnungslos verloren, doch das Team kämpfte sich in die Partie zurück und holte nach 0:2-Satzrückstand und 11:17 im dritten Satz doch noch zumindest einen Punkt. Dem BBSC gelang vor etwa 80 Zuschauern der Erfolg erst im Tie-Break mit 3:2 (25:21, 25:14, 21:25, 9:25, 15:5).

 

Cheftrainer Jan Maier fieberte von Hamburg aus mit, da die Geburt seines Kindes anstand. Für ihn coachte Co-Trainer Matthias Krause an der Seitenlinie und war ebenfalls beeindruckt von den Comeback-Qualitäten der Hamburgerinnen: „Eigentlich waren wir im dritten Satz klinisch tot, aber das Team gibt halt erst auf, wenn der Schiri sagt, dass nun wirklich Schluss ist und wir wieder in den Bus müssen …“

 

Die Marschroute für SCALA1 war klar vorgegeben: "Spaß auf dem Feld haben und den Favoriten ärgern, dazu gehörig Druck mit den Aufschlägen, eher lang nach hinten und in die Korridore und nicht direkt auf die Arme“, erklärt Krause. Doch dies umzusetzen ist eine zweite Sache! „Am Anfang waren wir zu zaghaft in den Aufschlägen und auch die Annahme stand nicht wirklich gut“, bemängelte der Coach. „Besonders im zweiten Satz haben wir im Angriff nicht genug Druck auf den Ball bekommen.“

 

Zum dritten Satz wechselte Krause, wollte mit Jasmin Jarecki auf der Diagonalposition mehr Druck im Angriff erzeugen. Anna Lipatova ging vorerst heraus und Nathalie Koch wechselte in den Außenangriff. Das Spiel verlief ab dann auch ausgeglichen. Zwar ließen ein paar Unachtsamkeiten den Gegner wegziehen, aber mittlerweile konnten die Alstertalerinnen sich gut wehren und ins Spiel zurück kämpfen. Jasmin Jarecki brachte SCALA1 mit einer Aufschlagserie von 11:17 auf 16:17 bis auf einen Punkt heran. Und beim Stand von 21:21 gelang Nathalie Koch eine Aufschlagserie mit drei direkten Aufschlagpunkten in Folge. Und mit einem anschließenden Angriff von Lisa Marie Papenthin war der Satz für Hamburg entschieden.

 

Im vierten Satz dominierte SCALA1. „Alle waren von Anfang an voll da“, freute sich Krause. Lisa Marie Papenthin wurde von Krause nach anfänglich mäßigen Aufschlägen nun kein Aufschlagziel mehr vorgegeben, sie sollte sich "frei entfalten". Zwei direkte Punkte und zwei weitere Aufschläge, die Folgefehler auf der anderen Seite verursachten, waren eine erfreuliche Reaktion. Die Kracher von Svenja Hornung im Aufschlag ließen den Vorsprung auf 14 Punkte wachsen. Nathalie Koch konnte dann mit einer Bogenlampe aus dem Hinterfeld den Satz beenden und damit einen unerwarteten Punkt nach Hause holen.

 

Der BBSC hatte, als der vierte Satz deutlich verloren ging, quasi alle Stammspieler ausgewechseln und ihnen so eine wichtige Verschnaufpause geben können. Diese Möglichkeit hatte SCALA1 nicht. „So konnten wir bis zum 5:5 das Spiel zwar weiter offen gestalten, die folgende Aufschlagserie vom BBSC durch deren Diagonalangreiferin Kristina Seidel brach uns dann jedoch das Genick“, berichtet Krause. Gute Aufschläge, gepaart mit einem Netzroller und dann halt auch wieder suboptimaler Annahme ließen die Hamburgerinnen den Kraftaufwand der vorherigen Sätze spüren. Auch zwei Auszeiten und ein Wechsel von Anna Lipatova für Alissa Willert brachten keinen Umschwung mehr.

 

„Es war ein tolles Match mit zwei großartigen Zuspielerinnen, bestimmt sehr unterhaltsam für die etwa 80 Zuschauer. Gefreut hat uns auch die Anfeuerung durch die SCALA1-Fans Jürgen Mems und seine Frau, herzlichen Dank dafür!“, resümierte der Coach. „Unterm Strich können wir mit dem Punkt aber sehr zufrieden sein“, urteilt Krause und blickt zuversichtlich in die Zukunft. „Wenn wir die zwei spielfreien Wochenenden zur weiteren Erholung nutzen und dann mit voller Kapelle antreten können, gelingt uns vielleicht noch der eine oder andere große Wurf.“

 

Zur MVP wählte Krause Kristina Seidel vom BBSC, der Berliner Trainer Pultke nominierte SCALA1-Mittelblockerin Svenja Hornung.

 

Nach den erwähnten zwei Wochen Spielpause geht es für SCALA1 am Samstag, dem 18. Februar, zum Hamburger Lokalderby bei der VG WiWa, bevor eine Woche darauf am Samstag, dem 25. Februar, Spitzenreiter VSV Havel Oranienburg zum nächsten Heimspiel erwartet wird.

Foto: Lipatov/SCALA1

 

27. Januar 2017

 

SCALA1 will beim Tabellenzweiten bestehen

 

Die Volleyballfrauen des SC Alstertal-Langenhorn reisen am Samstag zum aktuell Zweiten der Dritten Liga Nord, dem Berlin-Brandenburger SC. „Der BBSC ist eindeutig das zweitstärkste Team der Liga“, erklärt SCALA1-Cheftrainer Jan Maier. „Deshalb erinnern wir uns gern an den vielleicht etwas überraschenden 3:1-Erfolg im Hinspiel. Am Samstag werden wir natürlich versuchen, mit ähnlicher Strategie erneut zu punkten, um unseren aktuell dritten Platz zu festigen.“

 

Maier selbst wird allerdings nicht mit nach Berlin fahren, da seine Frau Susanne am Wochenende weiteren Zuwachs der Maier Familie erwartet. Dafür wird Co-Trainer Mathias Krause das Coaching an der Linie übernehmen. Im Kader meldet sich nach überstandener Krankheit Laura Mathias zurück. Dafür ist der Einsatz von Mittelblockerin Christina Benecke aufgrund von Knieproblemen fraglich.

 

Zuletzt hatte der BBSC beim Tabellenführer VSV Havel Oranienburg hauchdünn mit 13:15 im Tie-Break verloren, während die Alstertalerinnen gegen die Talente vom VCO Berlin 2 in drei Sätzen unterlagen. Die Favoritenrolle liegt also eindeutig bei den Berlinerinnen. „Aber wenn wir es schaffen, dauerhaft aktiv und mutig in dieses Spiel rein zu gehen, dann ist es uns durchaus möglich, mitzuhalten und vielleicht wieder für eine Überraschung zu sorgen“, meint Maier. „Auf dem Papier sind wir stark genug.“

 

Live Ticker: http://volley-ticker.de/g/756-bbsc-vs-scala

 

Foto: Ernst/SCALA1

 

23. Januar 2017

 

SCALA1 kassiert Packung gegen VCO Berlin

 

Gegen das Talente-Team des Berliner Bundesstützpunktes unterlagen die Drittliga-Damen des SC Alstertal-Langenhorn am vergangenen Samstag vor knapp 100 Zuschauern mit 0:3 (23:25, 20:25, 17:25). Nur 71 Minuten brauchte der VC Olympia Berlin für diesen „glatten Gang“.

 

In allen drei Sätzen legte das Team um Bundesjugendtrainer Jens Tietböhl eine Führung vor und überließ es den Hamburgerinnen, dieser hinterher zu laufen und irgendwie den Ausgleich zu schaffen. Im ersten Satz gelang dies sogar trotz eines zwischenzeitlichen 8;15-Rückstandes. Plötzlich führte der SC mit 20:18, doch führten sowohl das souveräne Berliner Spiel als auch nervöse Gastgeberinnen zum 25:23-Satzgewinn für die Gäste.

 

Im zweiten Satz erkämpfte sich Alstertal nach einem 0:4-Auftakt immerhin noch einmal eine 9:8-Führung, bevor die Berlinerinnen wieder davon zogen und mit 25:20 den zweiten Satz klar machten. Und im dritten Durchgang musste sich SCALA1 gar mit dem ersten Punkt des Satzes begnügen. Danach dominierte der VCO und kam über 11:2 und 21:13 mit 25:17 zum verdienten Drei-Satz-Erfolg.

 

"Ohne Annahme keine Kekse", kommentierte SCALA1-Coach Jan Maier lakonisch. „Wir haben so große Probleme mit den starken VCO-Aufschlägen gehabt, dass wir im Angriff zu wenig Druck aufbauen konnten. Da wurde es mit der Zeit immer leichter für die Berliner, unsere einfachen Versuche einzusammeln und im Gegenangriff ihre Athletik auszuspielen.“

 

Auch die Anfeuerung der Fans, kräftig unterstützt durch Hallensprecher Georg Bücking und DJ Florian Schefe von den „Fischbek Dynamites“ half an diesem Tag nichts. „Schade, wir haben uns mehr versprochen, vor allem weil sich der VCO am Vorabend beim Spiel gegen die VG WiWa recht fehlerbehaftet präsentiert hatte“, resümiert Jan Maier. „Aber wenn sie in derart hoher Qualität wie gegen uns aufspielen, dann hätte schon alles passen müssen, um das Berliner Team gefährden zu können.“

 

Zur MVP wählte Maier Berlins Diagonalangreiferin Emma Cyris, die übrigens die Ligatabelle der wertvollsten Spielerinnen überlegen anführt. VCO-Trainer Jens Tietböhl nominierte aus den Reihen von SCALA1 Zuspielerin Adina Hinze.

 

Am kommenden Samstag reisen die SC-Damen zum Tabellenzweiten Berlin-Brandenburger SC und haben am 18. Februar das Hamburger Lokalderby bei der VG WiWa, bevor am Samstag, dem 25. Februar das nächste Heimspiel, dann gegen den VSV Havel Oranienburg.

 

Foto: Lipatov/SCALA1

 

20. Januar 2017

 

SCALA1 misst sich mit Deutschlands Talenten

 

Am Samstag empfängt Drittligist SC Alstertal-Langenhorn mit dem VC Olympia Berlin die Talente aus dem Bundesstützpunkt der Hauptstadt. Trainiert wird das Jugendteam von Bundesjugendtrainer Jens Tietböhl, dem vor kurzem mit der U18-Auswahl die Qualifikation zur Europameisterschaft gelang. Auch zwei Spielerinnen des VCO-Kaders waren im Nationalteam dabei. Spielbeginn ist um 19 Uhr, Einlass ab 18 Uhr.

 

„Die Stars von morgen spielen außer Konkurrenz, sind aber um so stärker, je länger die Saison dauert“, urteilt SCALA1-Cheftrainer Jan Maier. „Wir erwarten viel Potential und eine enorme Abschlaghöhe.“

 

Im Hinspiel musste sich der SC in drei glatten Sätzen geschlagen geben. „Natürlich haben wir das Hinspiel noch in unangenehmer Erinnerung und wollen es am Samstag besser machen“, erklärt Maier. „Ich bin sehr gespannt, wie wir das Besprochene umsetzen können. Die Motivation im Team ist jedenfalls sehr hoch.“

 

Auch die Krankensituation beim in den letzten Wochen von der Grippe-Welle heimgesuchten Tabellendritten hat sich leicht gebessert. „Wir konnten zwar weiterhin mangels Masse nicht komplex trainieren, aber immerhin waren diese Woche wieder drei Balltrainingseinheiten möglich“, schildert Maier die Ausgangslage. Der Einsatz von  Alissa Willert, Jasmin Jarecki, Lisa-Marie Kipar und Laura Mathias ist aber weiterhin fraglich, zudem plagen Nathalie Koch akute Knieprobleme und Lina Hollenbach fehlt aus Urlaubsgründen. Zurückgekehrt vom Krankenlager ist erfreulicherweise Lisa Marie Papenthin.

 

Ein kleines Handicap stellt auch die Hamburger U18-Meisterschaft in Eimsbüttel dar. Beide Co-Trainer sowie die Jugendspielerinnen Nandi Rust und Nele Schneidereit werden wohl erst kurz vor Spielbeginn in der Halle sein können. 

 

Unterstützung erhält SCALA1 erneut von den „Fischbek Dynamites“. „Wir freuen uns sehr, dass uns die erfahrenen Georg Bücking als Hallensprecher und Florian Schefe als DJ eine große Last von den Schultern nehmen“, freut sich Maier. Im Rahmenprogramm stellt die „Rope Skipping“-Gruppe von Scala unter der Leitung von Petra Brannasch ihre Sportart vor, die aus dem altbekannten Seilspringen entstanden ist.

 

Wie fast zu jedem Heimspiel bietet SCALA1 als Service für Volleyballfreunde, die nicht zum Spiel kommen können, sowohl einen Live-Ticker an. Der aktuellen Link findet sich auf der Homepage unter http://scala-volleyball.de.

 

SC Alstertal-Langenhorn – VC Olympia Berlin II
Samstag, 21. Januar 2017, 19 Uhr (Einlass ab 18 Uhr), Sporthalle Tangstedter Landstraße 300

 

 

16. Januar 2017

 

SCALA1 kämpft sich in Kiel zum Sieg

 

Mit einer gewaltigen Kraftanstrengung haben die Drittliga-Volleyballerinnen des SC Alstertal-Langenhorn beim Kieler TV vor etwa 120 Zuschauern mit 3:1 (22:25, 26:24, 26:24, 25:15) gewonnen und mit drei weiteren Punkten ihren dritten Platz in der Tabelle gefestigt.

 

Wie im Hinspiel war es ein offener Schlagabtausch, in dem neben Kampf und Spielwitz allerdings auch viele Fehler auf beiden Seiten passierten. Bei SCALA1 hatte dies einen besonderen Grund: „Wir hatte genau sieben voll einsatzfähige Spielerinnen und drei kranke für Notfälle im Trikot auf der Bank“, konstatierte SCALA1-Coach Jan Maier. „Alissa Willert kam zu drei Kurzeinsätzen in der Annahme, ansonsten mussten die gleichen sieben Spielerinnen durchspielen.“

 

Nach ausgeglichenem Beginn konnte sich Kiel zu Mitte des ersten Durchgangs absetzen und steuerte über 19:16 und 23:18 einen recht sicheren Satzgewinn mit 25:22 an. „Es hat einen Moment gedauert, bis sich das Team gefunden hat und die Urlauber ein paar Wiederholungen bekommen haben“, erklärt Maier den stockenden Beginn seines Teams.

 

Der zweite Durchgang fand die Hamburgerinnen besser im Spiel, fast den ganzen Satz führte das Team um Kapitänin Adina Hinze. Doch der Kieler TV kämpfte sich wieder heran, konnte sogar zwei Satzbälle der Gäste zum 24:24 ausgleichen. Doch wie so oft in dieser Saison zeigte Hamburg gerade dann Nervenstärke, machte zwei Punkte in Folge und sicherte sich Satz 2.

 

„In den Sätzen zwei und drei haben wir zum richtigen Zeitpunkt die besseren Antworten gehabt und damit den Sieg auf den Weg gebracht“, formuliert Jan Maier. Doch so schlicht ließ der Kieler TV dies nicht mit sich geschehen und erspielte sich früh eine Führung, die SCALA1 erst zum 16:16 ausgleichen konnte. Doch postwendend trumpfte der KTV erneut auf und führte 21:16. Eine Vorentscheidung? Nein, Lina Hollenbach brachte den SC mit einer Aufschlagserie wieder heran – 22:22. und erneut mit 26: 24 konnte Hamburg auch diesen Satz für sich entscheiden.

 

Den vierten Satz dominierten dann die Hamburgerinnen, wobei allerdings der Kieler TV nie aufgab. SCALA1 war auf 10:4 davon gezogen, der KTV kämpfte sich noch mal auf drei Punkte heran. Bei einer 18:14-Führung kam Adina Hinze zum Aufschlag und erhöhte auf 23.14. Das brach dann endgültig den Widerstand des KTV.

 

Beste Punktesammler bei SCALA1 waren Tina Potratz mit 16 Punkten, davon sechs direkte Aufschlagpunkte, sowie Nele Schneidereit mit 11 Punkten. Nele Schneidereit wurde vom Kieler Trainer dann auch zur MVP gewählt, Jan Maier entschied sich für Kiels Zuspielerin Melanie Simonowski.

 

„Das war eine phantastische Willensleistung des Teams entgegen aller Widrigkeiten“, war Jan Maier beeindruckt. „Das war sehr, sehr stark und man konnte das so nicht erwarten.“ Durch die etwas überraschende Heimniederlage des BBSC Berlin sind die Hamburgerinnen sogar etwas näher an den zweiten Tabellenplatz heran gerückt.

 

Am kommenden Samstag um 19 Uhr empfängt SCALA1 das Team des VC Olympia Berlin, das von Bundesjugendtrainer Jens Tietböhl trainiert wird. Im Hinspiel gab es eine recht deutliche Drei-Satz-Niederlage für die Hamburgerinnen. „Das wird ein schwieriges Spiel“, urteilt Maier, „aber wir wollen da etwas wiedergutmachen.“

 

Kieler TV - SCALA1 1:3 (25:22, 24:26, 24:26, 15:25)

 

Foto: Ernst

 

 

09. Januar 2017

 

SCALA1 mit erster Heimniederlage

 

Im ersten Heimspiel des neuen Jahres mussten die Drittliga-Volleyballerinnen des SC Alstertal-Langenhorn erstmals eine Heimniederlage einstecken. Gegen die SG Rotation Prenzlauer Berg wurde mit 2:3 (20:25, 25:18, 23:25, 25:22, 12:15) in 109 Spielminuten verloren.

 

In dem auf beiden Seiten sehr fehlerbehafteten Spiel waren die Gäste die etwas zielstrebigere, entschlossenere und oft auch etwas mutigere Mannschaft. „Wir haben alles gegeben, was drin war, es hat nicht gereicht“, kommentierte ein enttäuschter SCALA1-Coach Jan Maier. „Wir haben weit unter unseren Möglichkeiten gespielt, aber ich mache den Spielerinnen keinen Vorwurf, Fehlerquoten entstehen ja nicht mit Absicht. Rotation war heute besser.“

 

Auch dass mit den noch im Urlaub befindlichen Tina Potratz und Anna Lipatova sowie der erkrankten Jasmin Jarecki wichtige Spielerinnen fehlten, lässt Maier nicht gelten. „Wir waren personell stark genug aufgestellt, um das Ding zu gewinnen. Rotation hat uns mit hoher Fehlerquote eigentlich alle Trümpfe in die Hand gegeben, wir haben es nicht genutzt. Nun müssen wir uns an die eigene Nase fassen und versuchen, aus dieser Niederlage zu lernen.“

 

Die Gelegenheit, es besser zu machen, hat SCALA1 bereits am kommenden Samstag im Auswärtsspiel beim Kieler TV. „Da haben wir noch eine Rechnung offen“, erinnert sich Maier an den knappen 3:2-Heimerfolg zu Saisonbeginn. In zwei Wochen, am Samstag, dem 21. Januar folgt dann das nächste Heimspiel gegen den VC Olympia Berlin II, das Team von Nachwuchs-Bundestrainer Jens Tietböhl.

 

Der Stimmung in der Halle war trotz der Niederlage toll. Das Team wurde beständig angefeuert, wozu die wieder mit einer Gruppe angereisten „Fischbek Dynamites“ einen gehörigen Teil beitrugen. „Vielen Dank dafür, es macht Spaß, vor diesem Publikum zu spielen“, fand Maier wenigstens hier Grund zur Freude. „Danke auch insbesondere an Georg Bücking und Florian Schefe, die als Hallensprecher und DJ fungiert haben.“ Auch die Gäste bedankten sich in ihrem Spielbericht ausdrücklich beim „fairen Publikum“.

 

Erstmals wurden bei einem Heimspiel von SCALA1 Teppichbahnen an einer Frontseite der Halle verlegt, um Sitzmöglichkeiten auf Hallenebene zu schaffen. „Das hat schon prima geklappt“, dankt Maier für die Aktion. „Man sieht: wir tun was.“

 

Zur MVP wurde vom Berliner Trainer Lisa Marie Papenthin gewählt, die den ungewohnten Job als Diagonalangreiferin mit Bravour absolvierte. Jan Maier wählte zur MVP auf Berliner Seite die Annahme/Außen-Spielerin Charis Chlebik.

 

 

06. Januar 2017

 

SCALA1 will trotz Handicaps gewinnen

 

Am Samstag, dem 7. Januar starten die Volleyballerinnen des SC Alstertal-Langenhorn um 19 Uhr mit einem Heimspiel in die Rückrunde der Dritten Liga Nord. Als Gast können die Hamburgerinnen mit der SG Rotation Prenzlauer Berg den Meister der letzten Saison begrüßen.

 

Doch bei den Berlinerinnen hat es einen personellen Umbruch gegeben. „Rotation ist personell mit den letztjährigen Meisterinnen nicht zu vergleichen“, erklärt SCALA1-Coach Jan Maier. „Es ist eine junge Mannschaft, die jedoch stark genug ist, jeden in der Liga zu schlagen. Das 3:0 im Hinspiel war enger als es das Ergebnis suggeriert.“

 

Zudem haben die Gastgeberinnen Ausfälle zu verzeichnen: Mittelblockerin Tina Potratz und Außenangreiferin Anna Lipatova fehlen urlaubsbedingt und nun fällt auch noch die gerade genesene Jasmin Jarecki mit einer Bronchitis aus. Doch Maier hat die Alternativen schon bereit: „Tinas Position übernimmt Svenja Hornung und Lina Hollenbach rückt dafür in die Startformation. Nathalie Koch rückt für Anna auf ihre eigentliche Spezialposition in Annahme und Außen.“ Zuspielerin Lisa Marie Papenthin soll dann über die Diagonalposition angreifen. „Lisa ist blockstark, aufschlagstark und spielintelligent – das schafft sie“, ist sich Maier sicher.

 

Wie immer nach einer Spielpause wird es hauptsächlich darauf ankommen, welches Team die Feiertage besser überstanden hat. An Unterstützung wird es den Gastgebern wohl nicht mangeln.

 

Auch zu diesem Heimspiel sind die Fischbek Dynamites mit Georg Bücking als Hallensprecher und Florian Schefe als DJ vor Ort und hoffen auf zahlreiche Fans!

 

SC Alstertal-Langenhorn – SG Rotation Prenzlauer Berg
Samstag, 7. Januar 2017, 19 Uhr, Sporthalle Tangstedter Landstraße 300

 

Foto: Lipatov

 

04. Januar 2017

 

SCALA1: „Wir wollen immer gewinnen“

 

Zum Beginn der Rückrunde und vor dem Heimspielauftakt am kommenden Samstag ein Interview mit dem Trainer des SC Alstertal-Langenhorn Jan Maier.

 

- Sind Sie gut über die Feiertage gekommen?

Maier: "Danke, ich habe mich beim Skifahren in der Schweiz erholt, die Natur erdet einen auf so wundervolle Art und Weise."

 

- Und im Team? Alle wohlauf?

Maier: "Die Erkältungszeit macht weiterhin auch vor uns nicht halt, aber nach dem gestrigen ersten Training bin ich guter Dinge, beim Heimspiel am kommenden Samstag gegen Rotation Prenzlauer Berg gleich wieder den Ton angeben zu können."

 

- Mit Tabellenplatz 3 liegt der SC im Rahmen der Zielvorgabe. Wie ist der Anspruch an die Rückrunde?

Maier: "Die Hinrunde hatte fast alles dabei. Überraschungen, Enttäuschungen und auch Spiele wo wir zum richtigen Zeitpunkt die wichtigen Bälle gemacht haben um noch zu gewinnen. Unser Ziel ist aber stets dasselbe: Wir wollen immer gewinnen, jedes Spiel. Deswegen machen wir das alles. Selbst wenn es auf dem Papier mal schwer erscheinen mag."

 

- Am kommenden Samstag findet das nächste Heimspiel statt. Es geht gegen den letztjährigen Liga-Meister SG Rotation Prenzlauer Berg, der in dieser Saison nicht so recht in die Hufe kommt. Was erwarten Sie von dem Spiel und von Ihrer Mannschaft?

Maier: "Rotation ist personell mit den letztjährigen Meisterinnen nicht zu vergleichen. Sie sind jedoch stark genug, jeden in der Liga zu schlagen. Das 3:0 im Hinspiel war enger als es das Ergebnis suggeriert. Jedes Ergebnis ist am Samstag möglich."

 

- Wenn alles weiterhin so gut läuft, stellt sich natürlich die Frage nach einem eventuellen Aufstieg. Wie sind hier die Pläne?

Maier: "Vor Weihnachten wurde in einem Treffen mit Vertretern des Vorstandes, der Volleyballabteilung sowie der Mannschaftsführung beschlossen, die Vorlizensierung zur Zweiten Liga 2017/2018 einzureichen und am obligatorischen VBL Workshop in Berlin teilzunehmen.
Dieser Schritt ist die logische Konsequenz der Arbeit der letzten Jahre und zeigt, dass wir es ernst meinen. Der eigentliche Aufstieg hängt natürlich von der sportlichen Qualifikation sowie von wirtschaftlichen Faktoren ab. Zudem ist in der zweiten Liga ein großes Team an Partnern, Helfern und Fans vonnöten, um überhaupt antreten zu können."

 

SC Alstertal-Langenhorn – SG Rotation Prenzlauer Berg
Samstag, 07. Januar 2016, 19 Uhr, Sporthalle Tangstedter Landstraße 300

 

 

Foto: Lipatov

 

31. Dezember 2016

 

SCALA1 2017: Das Team stärken und gesund bleiben

 

Wie alle Menschen haben auch Spielerinnen und Trainer Wünsche an das kommende neue Jahr. Die meistgenannten Wünsche beziehen sich auf Gesundheit und den weiteren Zusammenhalt der Mannschaft.

 

Ex-Nationalspielerin Tina Potratz wünscht sich zum Beispiel, dass „ich noch mal mit Susi zusammen spielen werde.“

 

„Verletzungsfrei bleiben“ ist ein großer Wunsch, dem sich zum Beispiel Lina Hollenbach, Alissa Willert, Adina Hinze und Lisa Marie Papenthin ausdrücklich widmen. Alina Ernst ergänzt die Hoffnung, „dass ich gegen Ende der Saison wieder so fit bin, um vielleicht auch wieder ein paar Bälle angreifen zu können!“ Auch Nele Schneidereit hofft, bald wieder zum Volleyball zu können. Dem schließen sich wohl alle an.

 

Auch individuelle Wünsche spielen natürlich eine Rolle. So hofft Lina Hollenbach, „in Hamburg bleiben zu können und Medizin zu studieren“. Nathalie Koch hat sich „eine berufliche Weiterbildung und einen Ernährungsplan im Januar“ vorgenommen. Stefanie Manzer hofft auf einen erfolgreichen Abschluss ihrer Doktorarbeit und Anna Lipatova will vor allem „die deutsche Sprache besser beherrschen“ lernen.

 

Doch immer wird die Mannschaft mit erwähnt. Neben der Gesundheit wird vor allem gewünscht, dass man weiterhin erfolgreich spielt und so gut funktioniert. Lisa-Marie Kipar wünscht sich, „dass wir als Team weiterhin so viel Spaß haben“. Und Lisa-Marie Papenthin wünscht sich, „dass alle gesund in die zweite Saisonhälfte starten können, damit wir weiter als Team zusammenwachsen können.“

Ihre sportlichen Wünsche und Hoffnungen können die Spielerinnen von SCALA1 gleich am Samstag, dem 7. Januar um 19 Uhr umsetzen. Dann findet das Heimspiel gegen die SG Rotation Prenzlauer Berg statt, natürlich in der Sporthalle Tangstedter Landstraße 400. Nur ein Wunsch des Co-Trainers Matze Krause wird wohl etwas länger auf sich warten lassen müssen: „Natürlich Weltfrieden“.


Hier die Wünsche der Spielerinnen und der Trainer

 

Lina Hollenbach: Ich wünsche mir, dass sich das Training für mich mehr bezahlt macht und ich der Mannschaft in eng besetzten Situationen eine größere Hilfe werden kann. Als Physio wünsche ich uns natürlich eine verletzungsfreie Zeit. Und für mich persönlich hoffe ich, in Hamburg bleiben zu können und Medizin zu studieren.

 

Alissa Willert: „Ich wünsche mir, im neuen Jahr verletzungsfrei zu bleiben und weiterhin mit der Mannschaft erfolgreich zu spielen.“

 

Svenja Hornung: „Ich wünsche, im neuen Jahr immer nur das Positive zu sehen und glücklich zu sein.“

 

Jasmin Jarecki: „Für das kommende Jahr wünsche ich, dass wir als Mannschaft weiterhin erfolgreich sind und so gut funktionieren. Und dass ich trotz des anstehenden Abiturs dazu beitragen kann.“

 

Tina Potratz: „ ...dass mein Körper sporttauglich bleibt und dass ich dann noch mal mit Susi zusammen spielen werde.“

 

Lisa-Marie Kipar: „Ich wünsche mir, dass wir als Team weiterhin so viel Spaß haben und noch viele Siege einfahren.“

 

Nathalie Koch: „Ich wünsche mir weiterhin viel Gesundheit für meine Familie und meine Freunde. Vorgenommen habe ich mir eine berufliche Weiterbildung und einen Ernährungsplan im Januar … Ich freue mich schon auf die Rückrunde und hoffe, wir sind als Team weiter so erfolgreich und mit Spaß bei der Sache.“

 

Alina Ernst: „Ich wünsche mir für 2017, dass die Zusammenarbeit und Unterstützung innerhalb des Teams weiterhin so gut funktioniert und dass ich gegen Ende der Saison wieder so fit bin, um vielleicht auch wieder ein paar Bälle angreifen zu können!“

 

Laura Mathias: „Ich wünsche mir vor allem, dass Familie, Freunde und auch ich gesund bleiben. Sportlich gesehen, würde ich mich gern noch mal weiter entwickeln.“

 

Nandi Rust: „Ich freue mich auf ein neues Jahr mit neuen Erfahrungen und einer hoffentlich erfolgreichen Saison.“

 

Adina Hinze: „Für 2017 wünsche ich mir viele weitere spannende Spiele mit SCALA1. Ich wünsche jedem Teammitglied, dass es seine individuellen sportlichen als auch privaten Ziele erreicht und dass wir als Team noch enger zusammenrücken. Und das Wichtigste: Gesundheit auf jeglicher Linie!“

 

Anna Lipatova: „Als Erstes wünsche ich, im neuen Jahr die deutsche Sprache besser zu beherrschen. Und zweitens möchte ich mit der Mannschaft in die 2. Liga aufsteigen.“

 

Nele Schneidereit: „Ich hoffe, wieder zum Volleyball gehen zu können!“

 

Stefanie Manzer: „Ich wünsche mir für das kommende Jahr Gesundheit und einen erfolgreichen Abschluss meiner Doktorarbeit.“

 

Lisa Marie Papenthin: „Mein Wunsch ist, dass alle gesund in das neue Jahr und in die zweite Saisonhälfte starten können, damit wir weiter als Team zusammenwachsen können.“

 

Susanne Maier: „Ich wünsche mir und allen, die mir am Herzen liegen, für das neue Jahr viel Gesundheit, Zufriedenheit und ein bisschen weniger auf der ToDo-Liste! Und natürlich mir ein baldiges Zurückkommen aufs Spielfeld!"

 

Trainer Jan Maier: Noch mehr positiv verrückte Menschen für SCALA1 als Fans und Helfer zu begeistern.

 

Co-Trainer Matze Krause: „Vorsätze habe ich keine, werden eh nicht eingehalten … Sportlich gesehene Wünsche: dass die Mädels heil durch die restliche Saison kommen und wir das irgendwie mit der 2. Bundesliga schaffen. Und natürlich Weltfrieden.“

 

Co-Trainer Julius Milo: „Meine Wünsche für das Jahr 2017 wären spielerisch eine genauso erfolgreiche Rückrunde des Teams, dann hätten wir unser sportliches Saisonziel erreicht. Weiterhin wünsche ich mir, dass wir möglichst verletzungsfrei bleiben, und die Spielerinnen, die aktuell  fehlen, bald möglichst wieder im Team dabei sein können. Und dass unser "kleines" Projekt SCALA1 weiter gut voranschreitet.“

 

Foto: Lipatov

 

21. Dezember 2016

 

SCALA1 sagt Danke

 

Ein erfolgreiches Jahr geht für die Drittliga-Volleyballerinnen des SC Alstertal-Langenhorn zu Ende. Als Aufsteiger erreichte man in der letzten Saison einen sehr guten vierten Platz und nach Ende der Hinrunde sind die Spielerinnen um Mannschaftskapitänin Adina Hinze auf Platz 3 in der Tabelle zu finden. Zeit für Spielerinnen und Trainerteam, allen, die zu diesen Erfolgen beigetragen haben, ein lautes und fröhliches „Danke!“ zu sagen.

 

Zunächst sind wir froh, innerhalb unseres Vereins viele Helfer zu finden. Vor allem danken wir unseren Jugendspielerinnen, die ihren „Job“ als Ballroller und –wischer nicht nur gewissenhaft, sondern offenbar auch gerne ausüben und uns auch sonst zum Beispiel an der Kasse und im Kiosk helfen. Wir hoffen, dass ihr viel Geld für eure geplante Kanada-Reise zusammen bekommt!

Aber auch die anderen Teams der Volleyballabteilung nehmen Anteil an unserer Mannschaft und geben uns das Bewusstsein, Teil einer starken Gruppe Gleichgesinnter zu sein, mit denen man sowohl gut Volleyball spielen als auch viel Spaß haben kann. Viele Menschen im Verein wirken oft Wunder für uns, namentlich wollen wir da insbesondere natürlich unsere Abteilungsleiterin Petra Kerl und den 2. Vorsitzenden Fred Menkhoff nennen sowie die Geschäftsstelle des SC mit Geschäftsführer Andreas Brannasch. Euch allen herzlichen Dank!

 

Je anspruchsvoller man auftreten will, desto mehr Helfer braucht es. In der Dritten Liga muss jede Mannschaft zwei Schiedsrichter stellen, für SCALA1 sind Tobias Holz und Tom Retzlaff im Einsatz. Bei jedem Heimspiel werden zum Beispiel Anschreiber benötigt, auch hier finden sich meist Spielerinnen aus den anderen Teams des SC bereit. Wichtig ist uns auch die Öffentlichkeitsarbeit, unsere Berichte schreibt Peter Neese von Smash Hamburg. Danke auch an Thomas Weier, der die SCALA1-Fangruppe in Facebook eröffnet hat und fleißig betreut und Danke an Boris Lipatov sowie Familie Ernst für die stets tollen Fotos.

 

Alles im Leben kostet etwas, natürlich auch eine höhere Spielklasse und der gestiegene Anspruch ans Team. Ohne unsere Sponsoren und Partner ginge gar nichts. Vielen Dank an OIL! Tankstellen „frei und flott“, das Autohaus Hugo Pfohe, das SCALA-Fitnessstudio Clubaktiv und den HamburgAirport!

Es ist uns eine besondere Freude, nun schon mehrmals die Volleyballfreunde der FISCHBEK DYNAMITES bei unseren Heimspielen begrüßen zu können. Georg Bücking und Florian Schefe machen ebenso wie unser aus der letzten Saison bewährte DJ Jens Pachan Entertainment einen tollen Job als Hallensprecher bzw. DJ und bringen sich auch ansonsten oft und gern ein. Das hat Klasse und bringt zudem sehr viel Spaß!

 

Um in der Dritten Liga spielen zu können, braucht es viele Menschen, die diese Dritte Liga organisieren. Auch denen ein herzliches Dankeschön für ihre ehrenamtliche Mühe, stellvertretend an den Staffelleiter Dritte Liga Nord Frauen Dr. Albrecht Pfefferkorn, und den Schiedsrichterwart Torben Freund. Und wenn wir mal gar nicht mehr weiter wissen, hilft uns bestimmt die Geschäftsstelle des HVbV mit Ulli Kahl.

 

Alle diese Helfer und Freunde stärken den ursächlichen Kern der SCALA1-Familie: die Spielerinnen samt Trainerteam und ihre Eltern und Freunde. Es freut uns sehr, dass immer mehr Menschen aus dem Umfeld der Spielerinnen Anteil an unserem Projekt nehmen und wir immer mehr Zuspruch von Volleyballfans erhalten. Jeder Zuspruch, jede Aufmunterung, aber auch die kritischen Gespräche helfen uns weiter.

 

Was wir mit all dem sagen wollen: DANKE SCHÖN!

Die Spielerinnen und die Trainer von SCALA1 wünschen besinnliche Feiertage und einen fröhlichen Rutsch ins neue Jahr!

 

Foto: Lipatov

 

13. Dezember 2016

 

SCALA1 mit starkem Auftritt

 

Das letzte Spiel des Jahres haben die Drittliga-Volleyballerinnen des SC Alstertal-Langenhorn souverän gewonnen. Gegen den SC Potsdam II gab es einen glatten Sieg in drei Sätzen mit 25:19, 25:17 und 26:24. „So einen Abschluss der Hinrunde hatten wir uns gewünscht: Zwei Heimspiele, sechs Punkte.“, freute sich auch SCALA1-Coach Jan Maier, der sich auch über den erneuten Besuch einiger Fans der Fischbek Dynamites freute, von denen erneut Georg Bücking als Hallensprecher und Florian Schefe als DJ fungierten.

 

Im ersten Satz ließ Alstertal nichts anbrennen. Eine 7:1-Führung wurde zu 15:7 und 23:17 ausgebaut und wenig später zum 25:19-Satzgewinn verbucht. Anfangs ein wenig mehr Gegenwehr von Potsdamer Seite gab es im zweiten Satz, letztlich erspielten sich aber die Gastgeberinnen mit 15:8 einen komfortablen Vorsprung und mit 24:15 jede Menge Satzbälle. Zwei Punkte wurden noch dem Gegner gegönnt, dann war auch Durchgang 2 eingetütet.

 

„Wieder haben wir besonders mit dem ersten Ball gezeigt, welch hohe Qualität wir spielen können. Ich kann nur zufrieden sein.“, kommentierte Maier, „Ich hätte mir zwar gewünscht, dass wir bei einem deutlichen Vorsprung noch etwas bewusster dagegenhalten, wenn der Gegner sich wieder fängt. Aber das sind Kleinigkeiten.“

 

Diese Kleinigkeiten hätten im dritten Satz bedeutsam werden können. Mit 18:10 führte SCALA1, hatte bei 24:22 zwei Matchbälle und vergab beide. Aber als den Fans in der Halle und am Live-Ticker der Atem stocken wollte, holte das Team noch einmal richtig Luft und machte zwei Punkte in Folge: 26:24 und alles war gut.

 

Zu den MVPs wurde SCALA1-Zuspielerin Adina Hinze sowie beim SC Potsdam II Mittelblockerin Marie Dreblow gewählt.

 

Jan Maiers Fazit: „Danke an die Fischbek Dynamites, Fans und allen Helfern im SCALA-Umfeld . Der sehr gute dritte Platz nach der Hinrunde ist das Ergebnis aller Beteiligten. Ohne Euch wäre das alles nicht möglich. Unser kleines Projekt "SCALA1" wird merklich jedes Mal noch ein bisschen besser. Das freut und motiviert mich ungemein.“

 

Das Team hat nun eine kleine Trainingspause über die Weihnachtstage, wobei sich einige Spielerinnen noch zu einem gemeinsamen Weihnachtsmarktbummel verabredeten und sich alle auf das vertraute interne Abteilungsturnier für die Volleyballjugend am Donnerstag freuen. Trainingsbeginn im neuen Jahr ist der 2. Januar. 

 

Allen Fans und Freunden wünschen die Spielerinnen, Trainer und Helfer friedliche Weihnachten und einen fröhlichen Rutsch ins neue Jahr!

Foto: Lipatov

 

09. Dezember 2016

 

SCALA1 will auch gegen Potsdam gewinnen

 

Am kommenden Samstag empfangen die Volleyballerinnen des SC Alstertal-Langenhorn zum Ende der Hinrunde die Frauen des SC Potsdam II. Der Aufsteiger sieht sich nach dem Durchmarsch von der Brandenburgliga bis in die Dritte Liga vor einer sportlichen Herausforderung, die er mit bislang vier Siegen gut bewältigt hat.

 

Auch SCALA1-Coach Jan Maier hat durchaus Respekt vor dem überwiegend jungen Team: „Technisch und athletisch spielen die Potsdamerinnen in der Liga oben mit und sind so nur schwierig einzuschätzen. Wenn sie die alterstypischen Fehler abstellen, können sie jeden schlagen.“ Es kommt also wie so oft auf die Tagesform an.

 

Deshalb ist Maier aber nicht in Sorge. „Unsere Leistungen im bisherigen Saisonverlauf sollten uns am Samstag selbstbewusst genug machen um den Ton anzugeben. Die Qualität der ersten beiden Sätze im letzten Spiel gegen Warnemünde zum Beispiel war schon beeindruckend.“ Zudem sind alle Spielerinnen fit außer Lisa-Marie Papenthin, die leider seit drei Wochen an einer Virusinfektion laboriert.

 

Für gewohnt souveräne Ansagen und gute Musik sorgen mit ihrem zweiten „Gastspiel“ Georg Bücking und Florian Schefe von den „Fischbek Dynamites“, von denen hoffentlich auch noch einige mehr für gute Stimmung sorgen – sie werden aus vielfältigen Gründen gebraucht. Diese etwas geheimnisvolle Andeutung wird erst nach dem Spiel aufgelöst, die Dynamites können ihren Georg fragen ...

 

Unter der Woche hatte das Team viel Spaß beim Nikolaustraining, die Trainingseinheiten an sich verliefen aber gewohnt ruhig und konzentriert. Das Team ist fokussiert auf die letzte große Anstrengung vor der Weihnachtspause und will sich als erstes Präsent drei weitere Punkte unter den Weihnachtsbaum legen!

07. Dezember 2016

 

SCALA 1. Herren (Bezirksliga) angekommen im Zeitalter des Internets ;-) 

 

Die 1. Herren (Bezirksliga) hat ihr Profil unter "weitere Mannschaften" hinzugefügt und die Angaben zu Trainingszeit und -ort aktualisiert. Hier geht´s zur Seite der 1. Herren, schaut gerne mal vorbei.

 

Foto: Lipatov

 

05. Dezember 2016

 

SCALA1 siegt im ersten Weihnachts-Heimspiel


Im ersten seiner zwei Weihnachts-Heimspiele bezwang der SC Alstertal-Langenhorn am Sonntagnachmittag die Drittliga-Frauen des SV Warnemünde mit 3:1 (25:20, 25:19, 19:25, 25:22). Vor wieder etwa 100 Zuschauern sicherte sich das Team um Außenangreiferin Anna Lipatova drei Punkte und rückte in der Tabelle auf Platz 3 vor.


„Ich habe heute von Anfang an ein sehr konzentriertes und auf hohem Niveau spielendes Team gesehen“, lobte SCALA1-Coach Jan Maier. „Das war phasenweise richtig gut.“ In der Tat dominierten die Alstertalerinnen die ersten zweieinhalb Sätze lang den Gegner fast nach Belieben – bevor es dann doch noch schwierig wurde …


Im ersten Satz wurde die Führung auf 13:6 ausgebaut und bis zum 23:16 beibehalten. Den Satzball zum 25:20 verwandelte Alissa Willert mit einem präzise ins Eck platzierten Longline-Angriff. Im zweiten Satz ein ähnliches Bild: zwar konnte Warnemünde die 4:0-Führung der Gastgeberinnen noch mal zum 6:6 ausgleichen, doch dann zog der SCALA1-Express wieder an. Nach einer Aufschlagserie von Adina Hinze stand es 13:6 und dieser Vorsprung wurde sicher zum 25:19 ins Ziel gebracht.
Beim Stand von 15:7 für den SC im dritten Durchgang schien die Partie gelaufen. Nach Zuspielerin Adina Hinze wurde auch Angreiferin Nathalie Koch ausgewechselt. „Leider haben meine Auswechselungen bei höherer Führung zwar zu Einsatzzeiten aller Spielerinnen geführt, aber ebenso die etablierten Kräfte zu sehr verunsichert“, erklärt Maier den plötzlichen Bruch im Hamburger Spiel. „Da muss ich einerseits vielleicht noch mehr Fingerspitzengefühl entwickeln, aber andererseits auch die Starting Six in die Pflicht nehmen. In solchen Situationen muss stabiler agiert werden.“


Die Unsicherheiten bei SCALA1 brachten die stets kämpfenden Warnemünderinnen wieder heran und sogar in Führung. Beim SC lief plötzlich nichts mehr und der SVW holte sich den dritten Satz mit 25:19. Der Satzgewinn sorgte für erheblichen Mut und Selbstsicherheit bei den Gästen, die im vierten Satz stark begannen und mit 6:3 und sogar 11:6 in Führung gingen. Erst zum 13:13 konnte Alstertal ausgleichen, das Spiel blieb aber ausgeglichen. Doch zum Satzende versagten die Nerven der Gäste: ein Missverständnis in der Abwehr verschaffte SCALA1 den ersten Matchball zum 24:22, dem Warnemünde einen Zuspielfehler folgen ließ. Aufatmen bei Hamburg …


„Kritik hin und her - das sind Feinheiten“, erklärte Maier und erneuerte sein Lob: „Wir haben drei Punkte mit guter bis sehr guter Leistung geholt und nehmen den Schwung mit in die letzte Trainingswoche vor Weihnachten.“


DJ Jens Pachan hatte als Hallensprecher ebenso wie Ballkinder und Spielerinnen Spaß am gemeinsamen Einlaufen vor dem Spiel. Und nach dem Spiel konnte er die MVPs verkünden. Jan Maier wählte Warnemündes Mittelblockerin Christin Adam und Warnemündes Trainer Matthäus Kuna entschied sich für Zuspielerin Adina Hinze.


Mit Florian Schefe, der den Testbetrieb des SCALA1 LiveVideoStreams überwachte und weiterentwickelte, waren sogar die Fischbek Dynamites wieder aktiv, wenn auch im Hintergrund. Beim kommenden Heimspiel am Samstag, dem 10. Dezember um 19 Uhr gegen den SC Potsdam 2 wird Florian gemeinsam mit Georg Bücking wieder als Hallensprecher und DJ fungieren.

 

Foto: Lipatov

 

02. Dezember 2016

 

SCALA1 empfängt Warnemünde am Sonntag

 

Vor Weihnachten haben die Volleyballerinnen des SC Alstertal-Langenhorn am 4. und am 10. Dezember noch zwei Heimspiele in der Dritten Liga Nord. Ausnahmsweise am kommenden Sonntag um 16 Uhr empfangen die Hamburgerinnen in der Sporthalle Tangstedter Landstraße 300 den Aufsteiger SV Warnemünde.

 

Die Mannschaften kennen sich aus früheren Regionalliga-Duellen und fühlen sich, wie SCALA1-Coach Jan Maier vor der Saison anmerkte, „freundschaftlich verbunden“. Doch sollen die Punkte natürlich im Alstertal bleiben, keine Frage. Warnemünde steht ebenso wie VSV Erkner, der letzte Gegner des SC, am Ende der Tabelle auf Platz 10.

 

„Ich erwarte daher ein ähnlich kampfbetontes Spiel“, erklärt Maier. Die Auswärtsniederlagen des SC bei Tabellenführer Havel Oranienburg (0:3) und Erkner (2:3) waren schmerzhaft, sind aber im Team besprochen und abgehakt. „Nun liegt es an uns, nicht dieselben  Fehler zu machen und das kleine Tief schnell wieder zu verlassen“, betont Maier. „Wir haben jetzt drei Heimspiele in Folge. Ich hoffe, dass wir diesen Vorteil nutzen können.“

 

Dabei hofft das Team um Kapitänin Adina Hinze auf viel Unterstützung durch die Fans, trotz des ungewohnten Sonntagstermins. Mit dabei sein wird DJ Jens Pachan als Hallensprecher und Discjockey. Viele kennen ihn und seine souveräne Ansage noch aus der letzten Saison, nun läutet er den zweiten Advent in Langenhorn ein. Und die vorweihnachtliche Atmosphäre soll dem SC Alstertal-Langenhorn drei Punkte bescheren!

 

Foto: Lipatov

 

30. November 2016

 

SCALA1 verliert in Erkner


Jan Maier, Cheftrainer der Drittliga-Volleyballerinnen des SC Alstertal-Langenhorn, hatte vor der Partie beim Tabellenletzten VSV Grün-Weiß Erkner gewarnt: „Erkners Grundspielstärke ist höher als der aktuelle Tabellenstand.“ Er verglich das Team „mit einem verletzten Löwen, der sogar ungeahnte Kräfte freisetzen kann“ und sollte recht behalten.


SCALA1 unterlag in einem stets umkämpften Spiel mit 2:3 (28:26, 20:25, 29:27, 22:25, 13:15). „Es war ein kampfbetontes jedoch sehr faires Spiel auf Augenhöhe“, beschrieb Maier die Partie. „Erkner war von Anfang an mutig und damit letztlich auch erfolgreich“, konstatierte Maier.


Es war eine Partie voller Aufs und Abs. Nach einer 12:9-Führung im ersten Satz hieß es plötzlich 15:16 und dann wieder 22:19 – nur um die Partie in der Verlängerung mühsam mit 28:26 zu gewinnen. Im zweiten Durchgang erspielten sich die Brandenburgerinnen bei 8:8 einen Vier-Punkte-Vorsprung und SCALA1 mühte sich bis zum Satzende um den Ausgleich - vergeblich.


Erneut folgte ein recht wirrer Satzverlauf. Da schuf Hamburg mit fünf Aufschlägen in Folge eine komfortable 15:10-Führung, nur um direkt danach fünf Punkte in Folge wieder abzugeben. Da holte Erkner einen Rückstand zum 22:22-Ausgleich auf, nur um kurze Zeit später mit 22:24 zwei Satzbälle gegen sich zu haben und auch diesen Rückstand natürlich wieder aufzuholen. Doch wie so oft in dieser Saison: knappe Sätze holt sich SCALA1, diesmal mit 29:27.


Ausgeglichen – natürlich mit wechselnden kleinen Führungen dann der vierte Satz, bis sich die Alstertalerinnen eine 15:13-Führung erspielten und diesen Vorsprung lange verteidigten. Nicht lange genug. Jan Maier: „Wenn man bei 2:1-Satzführung 21:19 vorne liegt und dann vier Eigenfehler produziert, dann braucht man keine Ausreden zu suchen, sondern kann sich an die eigene Nase fassen. Das haben wir vermasselt.“ Erkner holte sich den Satzausgleich mit 25:22.


Im fünften Durchgang gelang den Gastgeberinnen schnell eine 4:0-Führung und Hamburg mühte sich lange, um bei 13:13 endlich den Ausgleich zu erkämpfen. Doch Erkner langte noch zweimal zu: die Partie ging an den VSV. „Wenn man bedenkt, wie knapp wir Satz 1 und 3 gewonnen haben, bin ich nach erster Enttäuschung froh über den einen Punkt“, resümierte Jan Maier. "Erkner war heute besser."


Zur MVP wurde bei SCALA1 Außenangreiferin Alissa Willert gewählt, aus dem Team des Gastgebers benannte Jan Maier die Aussenangreiferin Luisa Erdmann.


Vor Weihnachten stehen für die Alstertalerinnen nun noch zwei Heimspiele an, bei denen sie ihr Punktekonto aufbessern wollen. Und Achtung: Das erste Heimspiel ist ausnahmsweise am Sonntag, dem 4. Dezember um 16 Uhr, natürlich in der Sporthalle Tangstedter Landstraße 300. Gemeinsam mit der SCALA1-Familie den zweiten Advent zu feiern – wer wünscht sich das nicht …?

 

Foto: Lipatov

 

25. November 2016

 

SCALA1 mit frischem Mut nach Erkner

 

Am Sonntag reisen die Volleyballerinnen des SC Alstertal-Langenhorn zum Drittliga-Spiel nach Brandenburg ins kurz vor Berlin gelegene Erkner. Dort geht es um 15 Uhr gegen den gastgebenden VSV Grün-Weiß.

 

Der SV Grün-Weiß Erkner ist zurzeit Tabellenletzter, konnte bisher zu Hause den SV Warnemünde mit 3:1 bezwingen und holte letztes Wochenende einen Punkt beim 2:3 gegen den Kieler TV. Dazu kommt noch ein Pünktchen vom 2:3 beim VCO Berlin. Dennoch ist das Team um die den Hamburgerinnen wohlbekannte Außenangreiferin Sarah Hoppe durchaus gefährlich, so gab das Team zum Beispiel beim Tabellenzweiten BBSC die ersten beiden Sätze nur unglücklich mit 23:25 ab. 

 

Auch SCALA1-Coach Jan Maier erwartet kein leichtes Spiel. „Erkners Grundspielstärke ist höher als der aktuelle Tabellenstand einzuschätzen. Ich vergleiche sie eher mit einem verletzten Löwen, der sogar ungeahnte Kräfte freisetzen kann. Wir müssen am Sonntag zu jeder Zeit auf der Hut sein."

 

Die Niederlage beim Tabellenführer in Oranienburg ist für die Alstertalerinnen abgehakt. „Wir hatten ja auch keine Punktmitnahme fest eingeplant“, kommentiert Maier. „Im Training ging es voll fokussiert nach vorn.“ Derweil arbeitet die verletzte Laura Mathias mit Teamkollegin und Physiotherapeutin Lina Hollenbach fieberhaft, um bis Sonntag in den Kader zurückkehren zu können. Der Einsatz von Adina Hinze und Tina Potratz ist allerdings aufgrund von grippalen Infekten fraglich. Ansonsten sind alle Spielerinnen fit und gesund und freuen sich auf Sonntag.

 

 

 

21. November 2016

 

SCALA1: Spitzenreiter war zu stark

 

Die Drittliga-Volleyballerinnen des SC Alstertal-Langenhorn unterlagen bei Spitzenreiter VSV Havel Oranienburg in 69 Spielminuten mit 0:3 (15:26, 26:28, 13:25). Durch die Niederlage beim weiterhin ungeschlagenen Tabellenführer rutschen die Hamburgerinnen auf Platz vier der Tabelle.

 

„Oranienburg war u.a. durch seine beiden Außenangreiferinnen Anika Zülow und besonders Julia Rienhoff, die beide über Erstliga-Erfahrung verfügen, beeindruckend stabil und druckvoll.“

„Es gelang uns einfach nicht ausreichend Respekt abzulegen“, schilderte SCALA1-Trainer Jan Maier. „Dadurch waren wir besonders im Angriff vielfach zu harm- und mutlos.“

 

Bis zum 9:9 im ersten Satz verlief die Partie ausgeglichen und kein Team konnte sich mit mehr als einem Punkt absetzen. Dann gelang den Gastgeberinnen vier Punkte in Folge und der VSV Havel war fortan nicht mehr zu stoppen. Über 19:12 holte sich der VSV den ersten Satzball zum 25:15.

 

Lebhaft und umkämpfter der zweite Durchgang. SCALA1 präsentierte sich durchaus auf gleicher Höhe mit VSV Havel, agierte stark im Aufschlag und die Führungen wechselten stetig. Bei einem 23:20 für die Gastgeberinnen allerdings schien der Satz verloren – wenn man nicht SCALA1 heißt. Mit gewohnter Nervenstärke zum Satzende hin konnte das Team ausgleichen und sich sogar drei Satzbälle erspielen. Doch keine dieser Chancen konnte genutzt werden und der VSV machte mit seinem ersten Satzball zum 28:26 den Sack zu.

 

„Schade, dass wir die Satzbälle nicht verwerten konnten“, meint Maier, „Wer weiß, wie das Spiel dann verlaufen wäre.“ So aber war der VSV Havel noch selbstbewusster und sicherer. Oranienburg holte sich schnell eine Führung im dritten Satz, baute diese komfortabel über 11:4 und 20:10 aus und holte sich mit 25:13 Satz und Sieg.

 

Zur MVP wählte der SCALA1-Coach die Libera der Oranienburgerinnen Josefine Peschel. MVP beim SC wurde Zuspielerin und Kapitänin Adina Hinze.

 

Ohne Frage geht der Sieg des VSV Havel Oranienburg völlig in Ordnung. „Das Team spielte in einer anderen Liga“, lobte Jan Maier den Gegner. „Nächste Woche reisen wir zum VSV Grün-Weiß Erkner. Das wird ein völlig anderes Spiel, da müssen wir wieder liefern.“

SCALA1 Annahmspezialisten Alissa Willert #1 und Nathalie Koch #10 - Foto: Lipatov

 

18. November 2016

 

SCALA1 will beim Spitzenreiter bestehen

 

Am kommenden Samstag hat der SC Alstertal-Langenhorn ab 16 Uhr beim Drittliga-Tabellenführer VSV Havel in Oranienburg eine große Bewährungsprobe zu bestehen. Die Brandenburgerinnen sind bislang ungeschlagen und haben in sieben Spielen erst drei Sätze abgegeben.

 

Die Alstertalerinnen haben sich am Donnerstag mit ihrem traditionellen TrikotTraining unterhaltsam auf das Spiel eingestimmt. Jede Spielerin lief in einem Trikot aus der Vergangenheit auf

.

„Die Spiele gegen Oranienburg sind die einfachsten der Saison“, meint SCALA1-Coach Jan Maier. „Schließlich erwartet niemand etwas von uns gegen das dominierende Team der Liga.“ Die Spielerinnen freuen sich zudem auf eine gute Bekannte. Mit Julia Rienhoff spielt bei Oranienburg eine ehemalige SC-Spielerin, die 2014 großen Anteil am Aufstieg in die Dritte Liga gehabt hat.

 

Beim SC Alstertal-Langenhorn wird Mittelblockerin Tina Potratz aus familiären Gründen nicht dabei sein. Zudem ist der Einsatz von Laura Mathias nach ihrer Verletzung aus dem Spiel gegen WiWa fraglich. „Wir werden frei aufspielen,  die Tagesform von Havel abklopfen und geduldig auf die Chance eines Punktgewinns warten“, kündigt Jan Maier an.

 

Live Ticker: http://volley-ticker.de/g/686-vsv-havel-oranienburg-vs-scala

 

Foto: Lipatov

 

14. November 2016

 

SCALA1 setzt sich im Derby durch

 

Im Hamburger Derby setzte sich der SC Alstertal-Langenhorn vor erneut etwa 100 Zuschauern mit 3:1 (25:23, 18:25, 25:19, 25:18) gegen die VG WiWa Hamburg durch. Eher Kampf als spielerische Qualität bestimmte die Partie. „Wir waren am Samstag die bessere Mannschaft zweier Teams, die  unter ihren Möglichkeiten gespielt haben“, kommentierte SCALA1-Coach Jan Maier. „Das war auch für die Zuschauer wohl kein sonderlich schönes Spiel.“

 

SCALA1 legte los wie die Feuerwehr, schnell war eine 7:2-Führung erreicht. Zwar kämpfte sich WiWa noch zum 13:14 und 22:23 heran, Alstertal konnte aber immer, wenn es eng wurde, wieder einige Punkte zulegen. Letztlich besiegelte eine Netzberührung von WiWa den 25:23-Satzerfolg für SCALA1.

Umgekehrtes Bild im zweiten Durchgang: WiWa führte schnell mit 6:2, der SC konnte zwar noch einmal zum 15:15 egalisieren, doch WiWa sorgte postwendend für eine erneute Sechs-Punkte-Führung und schaffte mit 25:18 den Satzausgleich.

 

Bis zum 8:8 verlief der dritte Satz ausgeglichen, dann konnten sich die Gastgeberinnen auf 12:8 absetzen. WiWa kämpfte sich auch hier wieder heran, schaffte den Ausgleich zum 16:16. SCALA1 gelang erneut eine Führung zum 20:17, die WiWa nicht mehr aufholen konnte. Der Satz ging nach einem wuchtigen Angriff über Außen durch Anna Lipatova mit 25:19 an Alstertal.

 

Eine stete Führung konnte der SC im vierten Satz behaupten, WiWa gelang es, bis auf 7:8 heranzukommen, doch eine Aufschlagserie von Tina Potratz sorgte für eine erneut komfortable 14:7-Führung. Nach einem Angriff erneut von Anna Lipatova konnte WiWa den Ball nicht  hundertprozentig kontrollieren und der verstellte Ball berührte beim Gegenangriff die Netzantenne – 25:18 für den SC Alstertal-Langenhorn und damit der 3:1-Sieg.

 

Dieser Erfolg war natürlich ein schöner Anlass, beim neu eingerichteten SCALA1-Fantreff im Langenhorner „Schweinske“ fröhlich zu feiern. „Das Spiel mit unserer hohen Fehlerquote hat mich einiges an Nerven gekostet“, resümierte Maier. „Aber am Ende trotzdem als Sieger vom Feld zu gehen, entschädigt vollends. Ein großartiger Kampf unseres Teams!“ Ein Wermutstropfen allerdings: Mitte des zweiten Satzes verletzte sich Laura Mathias an der Hand und konnte nicht weiterspielen. Ihr Einsatz am nächsten Wochenende ist fraglich.

 

Zur MVP bestimmte WiWa-Coach Joachim Müller die Außenangreiferin des SC Nathalie Koch, Jan Maier nannte Rieke Niemeyer als MVP von WiWa.

 

SCALA1 liegt nun auf Platz 3 hinter dem ungeschlagenen VSV Havel Oranienburg und dem BBSC, die allerdings beide auch ein Spiel mehr als Langenhorn haben. „Nächstes Wochenende wird es in Brandenburg gegen die dominierende Mannschaft der Liga, den VSV Havel Oranienburg, recht einfach für uns. Wir haben nichts zu verlieren und werden mit viel Mut und Risiko schauen, was möglich ist.“, blickt Jan Maier voraus.

 

12. November 2016

 

SCALA1 freut sich auf Heimspiel und Fantreff


Weiterhin große Vorfreude auf das Heimspiel am Samstag ab 19 Uhr gegen die VG WiWa herrscht bei den Drittliga-Volleyballerinnen des SC Alstertal-Langenhorn. „Das Abschlusstraining hatte eine hohe Qualität und Motivation“, berichtet SCALA1-Coach Jan Maier.


Adina Hinze ist nach überstandenem grippalen Infekt wieder fit und spielbereit, auch der Rest des Teams kann das Spiel kaum noch erwarten – es ist immerhin ein Hamburger Lokalderby, da brennt die Luft.

 

Live Ticker ab 19:00Uhr: http://volley-ticker.de/g/679-scala-vs-wiwa


Nach dem Spiel freut sich das Team darauf, beim SCALA1-Fantreff gemeinsam mit möglichst vielen Fans und Freunden zusammen zu sitzen und das Spiel Revue passieren zu lassen. Treffpunkt ist im Schweinske in der Tangstedter Landstraße 465, 22417 Hamburg. Von der Heimspielhalle eine kurze Bushaltestelle entfernt, ja durchaus auch per Fuß zu erreichen. Viel Spaß

 

 

Schon zwei Mal war Aussenangreiferin Alissa Willert(24) diese Saison MVP. Foto: Lipatov

 

10. November 2016

 

SCALA1: Hamburger Derby gegen VG WiWa

 

Mit dem Heimspiel gegen die VG WiWa freuen sich die Drittliga-Volleyballerinnen des SC Alstertal-Langenhorn auf das zweite Hamburger Derby der Saison. Beim Saisonauftakt hatte sich SCALA1 beim Eimsbüttler TV mit 3:2 durchgesetzt, nun steht am Samstag ab 19 Uhr in der Sporthalle Tangstedter Landstraße 300 das Duell mit der routiniertesten Hamburger Mannschaft der Liga an.

 

„Wie immer ist mit WiWa zu rechnen, der enorm große Unterbau bringt ständig neue Talente in spielerische Schlagdistanz zur 1. Mannschaft“, urteilte SCALA1-Coach Jan Maier vor der Saison über den Lokalrivalen. Bisher sind die Ergebnisse der Gäste in dieser Saison durchwachsen: Siegen über Kieler TV, VCO Berlin 2 und GW Erkner stehen Niederlagen gegen Rotation Prenzlauer Berg, BBSC und VSV Havel gegenüber – alles im akzeptablen Bereich, so scheint es. Welche Kräfte wird ein Lokalderby freisetzen?

 

„Einen Favoriten gibt es in so einem Derby nicht“, stellt Maier fest. „Die Spiele gegen WiWa und auch ETV sind immer hochgradig emotional und hart umkämpft.“ Die Stimmung bei SCALA1 ist nach einem Saisonauftakt mit vier Siegen und nur einer Niederlage natürlich hervorragend. Allerdings hatte das Team am letzten Wochenende spielfrei. „Wir werden sehen, ob wir die Energie vom letzten Heimspieltag haben halten können“, erklärt Maier gewohnt ruhig.

 

Viel wird auch von der Stimmung in der Halle abhängen. Kurze Anfahrtswege lassen auf viele Zuschauer aus beiden Lagern hoffen. Schon bei den ersten beiden Heimsiegen fühlten sich die Alstertalerinnen duch die Unterstützung der Fans noch einmal um einige Prozentpunkte gepuscht.

Beim SC ist der Einsatz von Zuspielerin und Mannschaftskapitänin Adina Hinze nach einem grippalen Infekt fraglich, sie konnte die ganze Woche nicht trainieren. Ansonsten sind alle Spielerinnen fit, auch Angreiferin Jasmin Jarecki steht nach ihrem Bänderriss wieder zur Verfügung.

 

In der letzten Saison gab es eine 2:3-Niederlage bei der VG WiWa sowie einen 3:0-Heimsieg für SCALA1. „Ein Heimsieg wäre vor den kommenden schwierigen Auswärtsspielen beim VSV Havel und in Erkner auch ziemlich gut“, gesteht Jan Maier. Insbesondere wenn der Gegner die VG WiWa ist …

 

SC Alstertal-Langenhorn – VG WiWa Hamburg
Samstag, 12. November 2016, 19 Uhr, Sporthalle Tangstedter Landstraße 300

 

Enorm stark gegen den BBSC. Anna Lipatova (links) und Adina Hinze - Foto: Lipatov

 

30. Oktober 2016

 

SCALA1 bezwingt den Tabellenzweiten

 

In ihrem zweiten Heimspiel der Saison in der Dritten Liga Nord setzten sich die Volleyballerinnen des SC Alstertal-Langenhorn gegen den Tabellenzweiten Berlin-Brandenburger SC mit 3:1 (25:22, 25:16, 11:25, 27:25) durch. „Die drei Punkte waren sicher erhofft, aber definitiv nicht erwartet“, freute sich SCALA1-Coach Jan Maier.

 

Nach anfänglichen Unsicherheiten auf beiden Seiten fanden die Gastgeber etwas besser ins Spiel und gewannen den ersten Satz. „Während BBSC uns im ersten Satz noch mit einigen Eigenfehlern geholfen hat,“ kommentierte Maier, „so habe ich in Satz zwei ein SCALA1-Team gesehen, dass beeindruckend dominiert hat.“ Bis zum 9:10 hielten die Berlinerinnen mit, dann zog Alstertal unaufhaltsam davon.

 

Anders die Situation im dritten Durchgang. Hier demonstrierte BBSC, warum sie zu Recht zu den besten Teams der Liga gehören. „Da ging bei uns nicht viel“, gab Maier zu. Im vierten Satz spielten dann beide Teams auf gleich hohem Niveau. Beeindruckend, wie der BBSC aus einem 16:20-Rückstand eine 23:21-Führung machte. Ebenso beeindruckend – wieder einmal – die Hamburger Nervenstärke, mit der dieser Rückstand egalisiert wurde, anschließend zwei Satzbälle abgewehrt wurden und der erste Matchball zum 27:25 durch einen Schnellangriff von Mittelblockerin Svenja Hornung verwandelt wurde.

 

Mannschaftskapitänin Adina Hinze freute sich über die tolle Teamleistung: „Durch unsere druckvollen Aufschläge haben wir den BBSC daran gehindert, sein Spiel durchzuziehen. Wir hingegen konnten durch unsere schnellen Bälle glänzen.“

 

„Zusätzlich zum hochklassigen Spiel und Ergebnis haben etwa 100 Zuschauer und die Fischbek Dynamites mit Hallensprecher Georg Bücking unser Heimspiel zu einem tollen Sportevent und einem richtig unterhaltsamen Samstagabend gemacht“, strahlte Maier. „Besonderer Dank hier an die Fischbek Dynamites für ihre tolle Unterstützung. Ihre professionelle Erfahrung und Hilfe haben uns gezeigt, dass wir organisatorisch noch viel Luft nach oben haben und mit welcher Begeisterung man Volleyball leben kann.“ Adina Hinze machte es knapper, aber ebenso richtig: „Die Fischbek Dynamites haben die Halle gerockt!“

 

Zu den MVPs benannten die jeweils gegnerischen Trainer Adina Hinze von SCALA1 sowie Außenangreiferin Guilia Eisenacher vom BBSC.

 

Die nun folgende spielfreie Woche können die Alstertalerinnen zur weiteren Stabilisierung ihrer Leistung nutzen, bevor am Samstag, dem 12. November ab 19 Uhr das nächste Heimspiel ansteht: das Hamburger Derby gegen die VG WiWa!

 

Foto: Lipatov

 

28. Oktober 2016

 

SCALA1 empfängt Tabellenzweiten BBSC

 

Am Samstagabend laden die Drittliga-Volleyballerinnen des SC Alstertal-Langenhorn zu ihrem zweiten Heimspiel. Zu Gast in der Sporthalle Tangstedter Landstraße 300 ist ab 19 Uhr der Tabellenzweite Berlin-Brandenburger SC. „Spiele gegen den BBSC versprechen immer hohes Drittliga-Niveau für die Zuschauer“, erklärt SCALA1-Coach Jan Maier. „Das wird auch diesmal so sein.“

 

Der Berlin-Brandenburger SC ist wie erwartet wieder bärenstark in die Saison gestartet und Maier sieht den Gegner als klaren Favoriten an. Immerhin kann das Team um die Ausnahme-Zuspielerin Laura Hippe bisher drei klare Siege sowie eine knappe 2:3-Niederlage gegen Tabellenführer VSV Havel Oranienburg vorweisen.

 

Bei SCALA1 ist die Niederlage vom letzten Wochenende vom Tisch. „Unsere Niederlage vom letzten Wochenende ist aufgearbeitet und kein Thema mehr bei uns“, berichtet Jan Maier. „Alle sind fokussiert auf das Heimspiel.“ Alle Spielerinnen sind an Bord, auch Jasmin Jarecki ist nach ihrer Bänderverletzung zumindest wieder ins Training eingestiegen.

 

Zu Besuch am Samstagabend sind die Fischbek Dynamites, die nach ihrem Engagement beim Motocross am Estering gern mal wieder Volleyball-Hallenluft schnuppern wollen. Georg Bücking wird als Hallensprecher fungieren, Florian „Flo“ Schefe kümmert sich um die Musik. Herzlich willkommen und viel Spaß!

 

Auch in diesem Heimspiel werden die Spielerinnen mit pinkem Look für Spenden gegen Brustkrebs werben. Schon gegen den Kieler TV wurde der Einsatz des Teams im „Pinktober“ wohlwollend bemerkt, die Mannschaft hofft weiterhin auf reges Engagement für den guten Zweck.

Und wer sich leicht gruselt: keine Sorge, das sind nur Jugendtrainerin Petra Kerl und ihre Scala-Kids, die Halloween feiern und den Kiosk entsprechend gestaltet haben. Vor dem Verzehr braucht sich aber nach wie vor niemand zu gruseln …

 

SC Alstertal-Langenhorn – Berlin-Brandenburger SC
Samstag, 29.10.2916, 19 Uhr, Sporthalle Tangstedter Landstraße 300

 

Live Ticker: http://volley-ticker.de/g/660-scala-vs-bbsc

Nach Outdoor Einsatz am Estering (Rallycross) wollen die Dynamites jetzt auch wieder in der Halle ihre Energie einbringen. Foto: Christel-Opitz Lüders (Fischbek Dynamites)

 

 

25. Oktober 2016

 

Fischbek Dynamites mit Gastspiel im Alstertal

 

„Das ist ein Hammer!“, freut sich SCALA1-Coach Jan Maier. Zum Heimspiel der Drittliga-Volleyballerinnen des SC Alstertal-Langenhorn am kommenden Samstag ab 19 Uhr hat sich kräftige Unterstützung angekündigt: die FISCHBEK DYNAMITES wollen helfen und anfeuern.

 

Sie waren seit Beginn der 90er Jahre das starke Team von Fans rund um die Bundesliga-Volleyballerinnen des TV Fischbek. Als das ehrenamtliche Engagement 1991 anfing, sich als einheitliche Gruppe zu formen, war die Mannschaft in die 2. Liga aufgestiegen. Der Einsatz der Fans war umfangreich und nicht nur in den Anfängen unfassbar aufwändig. In der ersten Spielhalle am Quellmoor gab es keine Sitzgelegenheiten. Zu jedem Heimspiel mussten Tribünen für mehrere Hundert Zuschauer aufgebaut werden. In den neueren Hallen war es dann vor allem die Technik, die viel Zeit in Anspruch genommen hat. Ein Heimspiel bedeutete immer für ein bis zwei Dutzend Helfer Einsatz von früh bis spät.

 

Das haben die FISCHBEK DYNAMITES unglaubliche zwei Jahrzehnte geleistet – jedes Heimspiel. Mit Ablauf der letzten Saison war Schluss. Einige DYNAMITES engagieren sich noch beim Motorsport am Estering, wo sie mit ihrem KnowHow und ihrer Begeisterungsfähigkeit gerne aufgenommen werden. Aber die Liebe zum Volleyball hat die Gruppe nie verloren.

 

Am Samstag helfen die FISCHBEK DYNAMITES beim Heimspiel von SCALA1 aus: der bei internationalen Spielen erfahrene Georg Bücking wird Hallensprecher sein, Florian „Flo“ Schefe macht die Musik und viele DYNAMITES werden für eine laute Halle mit viel Stimmung sorgen. Für einen Tag gibt es die ALSTERTAL DYNAMITES …

 

Natürlich freuen sich die DYNAMITES insbesondere auf ein Wiedersehen mit den ehemaligen Fischbeker Erstligaspielerinnen Tina Potratz, Kerstin Köster, Adina Hinze und Laura Mathias - „fast wie in alten Zeiten“, lacht Georg Bücking. Wann? Am Samstag ab 19 Uhr in der Sporthalle Tangstedter Landstraße 300. Die Halle wird beben …

 

24. Oktober 2016

 

SCALA1: Empfindliche Niederlage in Berlin

 

Beim VC Olympia Berlin II mussten die Drittliga-Volleyballerinnen des SC Alstertal-Langenhorn am Sonntag eine herbe Niederlage hinnehmen. Das Berliner Team von Bundesjugendtrainer Jens Tietböhl siegte in drei Sätzen mit 25:23, 25:9 und 25:20 in gerade einmal 64 Spielminuten. „Es war leider das erwartet sehr schwere Spiel“, konstatierte SCALA1-Trainer Jan Maier. „Der VCO war heute besser, das muss man neidlos anerkennen.“

 

Im ersten Satz zeigten beide Teams ein richtig gutes Spiel mit hohem Drittliga-Niveau auf beiden Seiten. Keine Mannschaft konnte sich dauerhaft absetzen, Führungen von zwei, drei Punkten zumeist auf Berliner Seite konnten vom Gegner stets wieder eingeholt worden. Nur beim Stand von 23:23 machte der VCO dann zwei Punkte in Folge …

 

Völlig von der Rolle präsentierten sich die Alstertalerinnen dann ab dem zweiten Durchgang, für den plötzlichen Leistungseinbruch fand niemand so richtig eine Erklärung. „Unsere Annahme hat den enorm druckvollen Aufschlägen nicht mehr standhalten können“, schilderte Maier. „Damit war unsere wichtige Mitte ausgeschaltet und der VCO sammelte in der Abwehr einen Ball nach dem anderen ein. Die starken Berliner Außenangreiferinnen erledigten dann den Rest. Das war leider nicht zu kompensieren.“ Die Alstertalerinnen versuchten es weiter, doch Satz 2 ging zu 9 verloren, im dritten Satz konnte aus einem 8:16 immerhin mit 20:25 noch eine glimpfliche Niederlage gemacht werden.

 

Verständlicherweise gedämpfte Stimmung im Bus auf der Rückfahrt nach Hamburg, sogar als Jan Maier den Spielerinnen den Montag trainingsfrei gab. „Die Spielerinnen sollen an einem freien Tag etwas Abstand gewinnen“, erklärt Maier. „Ab Dienstag geht es dann mit voller Konzentration auf unser Heimspiel am Samstag gegen den Tabellenzweiten Berlin-Brandenburger SC.“

Zur MVP wurden bei SCALA1 Mittelblockerin Christina Potratz und beim VCO Berlin Diagonalangreiferin Emma Cyris gewählt.

SCALA Aussenangreiferin Anna Lipatova(26) - Foto: Lipatov

 

21. Oktober 2016

 

SCALA1: Beim VCO Berlin durchsetzen

 

Am Sonntag reisen die Drittliga-Damen des SC Alstertal-Langenhorn zur traditionellen Kaderschmiede des deutschen Frauen-Volleyballs. Um 15 Uhr geht es gegen die zweite Mannschaft des VC Olympia Berlin, trainiert vom Bundesjugendtrainer Jens Tietböhl.

Das Berliner Team weist eine ähnliche Charakteristik wie Rotation Prenzlauer Berg auf, der letzte Auswärtsgegner der Alstertalerinnen. Alle Spielerinnen sind athletisch und jung, nur im Schnitt wohl noch etwas größer als bei Rotation. „Ich gehe davon aus, dass VCO an einem guten Tag alleine mit ihrer Athletik jedes Team unserer Liga in Bedrängnis bringen kann“, meint SCALA1-Coach Jan Maier. „Wir müssen wirklich auf der Hut sein.“

 

Zwar unterlagen die Drittliga-Neulinge in ihren ersten drei Partien, konnten aber gegen starke Teams wie BBSC, VSV Havel und die VG WiWa jeweils einen Satzgewinn erspielen. Am vergangenen Wochenende gelang gegen Grün-Weiß Erkner mit 3:2 (25:18, 19:25, 25:14, 28:30, 15:9) sogar der erste Sieg in der Dritten Liga. "Über diesen Sieg freuen wir uns sehr, zumal wir wegen einigen Verletzungen einen erschwerten Start hatten. Dennoch ist die Dritte Liga genau die richtige Prüfstärke für uns, hier können sich die Mädchen weiterentwickeln. Wir wollen im Laufe der Saison weiterhin stabiler werden und sind denke ich durchaus konkurrenzfähig" so Bundestrainer Jens Tietböhl.

 

Das Team von Jan Maier hatte eine etwas unregelmäßige Trainingswoche. Aufgrund von Renovierungsarbeiten war ihre Trainingshalle gesperrt und geplante Trainingsspiele wurden kurzfristig abgesagt. „Herzlichen Dank an den 1. VC Norderstedt, der uns in dieser Situation zu zwei Balltrainingseinheiten und einem Trainingsspiel verhalf!“, bedankt sich Maier beim Nachbarclub. Personell ist Nathalie Koch beim SC wieder dabei und auch Lisa-Marie Kipar ist nach ihrer intensiven Prüfungsphase wieder ins regelmäßige Training eingestiegen.

 

Angesichts der bisherigen Ergebnisse des VCO sind die Hamburgerinnen gewarnt und wissen, dass sie ihre volle Leistungsfähigkeit abrufen müssen, um beim VCO zu gewinnen. Dennoch gehen die Spielerinnen optimistisch und mit Selbstbewusstsein in die Begegnung, immerhin wurden die ersten drei Spiele der Saison gewonnen. Das Team reist früh morgens in Hamburg ab, wird im Bus gemeinsam frühstücken und alle Spielerinnen freuen sich auf die Partie.

 

Live Ticker Sonntag ab 15:00Uhr unter scala-volleyball.de

 

Foto: Lipatov

 

16. Oktober 2016

 

SCALA1 ringt den Kieler TV nieder

 

Was für ein Match! In einem laut Heimcoach Jan Maier „ganz außergewöhnlichem Spiel“ kämpften die Drittliga-Volleyballerinnen des SC Alstertal-Langenhorn den Kieler TV nieder. Im letzten Einsatz der 1. Schiedsrichterin Diana Rico Sanchez, die nach Spanien auswandert, stand es nach insgesamt 133 Spielminuten 3:2 (23:25, 25:21, 24:26, 29:27, 15:11). Zu den MVP wählten die jeweils gegnerischen Trainer Mittelblockerin Tina Potratz und Kiels Zupielerin Melanie Simonowski.

 

Nach sehr ausgeglichenem und von den Hamburgerinnen knapp verlorenem ersten Satz schien die Partie Mitte des zweiten Satzes beim Stand von 4:11 schon fast gelaufen. Kiel war bis dahin sehr souverän und die Alstertaler Antworten einfach nicht zwingend genug. „Erst als wir mehr und mehr über die Mitte gehen konnten, schien sich der Wind zu drehen. Auf einmal war es wieder ein Duell auf Augenhöhe“, berichtet Maier. „Das Team hat über den Willen klassisch zurück ins Spiel gefunden.“

 

Bei 16:16 war erstmals der Gleichstand erreicht und das Team um Kapitänin Adina Hinze nutzte den Aufwind, um mit 25:21 den Satzausgleich zu erreichen. Weiterhin gab sich keine Mannschaft geschlagen, auch bei recht deutlichen Rückständen nicht. Ein 6:9 im dritten Satz wurde von den Gastgebern ebenso egalisiert wie die spätere 21:18-Führung durch die Kielerinnen. Plötzlich stand es 22:24 – zwei Satzbälle für Kiel. Wie schon in der letzten Saison können aber die Hamburgerinnen sich in solchen Situationen offenbar besonders konzentrieren, der Ausgleich zum 24:24 gelang. Letztlich holten aber die Gäste den Satz mit 26:24 und hatten somit einen Punkt sicher.

 

Und auch im vierten Satz blieb es ein starkes Spiel beider Teams. „Die Mannschaft hat bravourös gekämpft und letztendlich auch gut agiert“, lobte Maier. "Alle Spielerinnen waren ständig auf der Suche, wie den clever agierenden Kielerinnen doch noch beizukommen sei.“ Co-Trainer Matthias Krause gab auch dem Publikum ein großes Kompliment: „Unsere Fans sind auf den Punkt da gewesen, als wir sie gebraucht haben. Besser geht es nicht!“

Um die Dramaturgie auf die Spitze zu treiben, erkämpfte sich Kiel auch im vierten Durchgang einen Vorsprung und plötzlich stand es wieder 22:24 – zwei Matchbälle gegen SCALA1! Und wieder schafften die Hamburgerinnen den Ausgleich und konnten diesmal den vierten eigenen Satzball zum  29:27-Satzausgleich nutzen.

 

„Im fünften Satz konnten wir dann zum richtigen Zeitpunkt viel Druck machen und Kiel auch zu Fehlern zwingen“, erinnert sich Maier. Eine 7:1-Führung scheint in einem Satz bis 15 kaum aufholbar, aber der KTV blieb auch jetzt stets gefährlich. Beim zwischenzeitlichen 11:7 wurde das Publikum etwas nervös. Aber Alstertal hielt die Konzentration hoch und ließ mit 15:11 nichts mehr anbrennen. Den Matchball verwandelte Tina Potratz per Schnellangriff.

 

„Ein Wahnsinnsspiel“, stöhnte Maier. „Wunderbar, dass wir auch ohne die grippegeplagte Nathalie Koch, unsere vielleicht stärkste Außenangreiferin, weiterhin ungeschlagen sind.“ In der Tabelle liegen die Hamburgerinnen auf dem dritten Platz hinter VSV Havel Oranienburg und dem Berlin-Brandenburger SC, seines Zeichens der Gegner im nächsten Heimspiel am 29. Oktober. Aber zunächst sind alle Augen auf das Auswärtsspiel beim VC Olympia Berlin II am kommenden Sonntag gerichtet.

 

Die knapp hundert Zuschauer kamen auf jeden Fall voll auf ihre Kosten. Und auch neben dem Spielfeld wurde der Einsatz des Teams im „Pinktober“ wohlwollend bemerkt. Auch im nächsten Heimspiel werden die Spielerinnen mit pinkem Look für Spenden gegen Brustkrebs werben.

Aufgrund von Renovierungsarbeiten sind die Trainingshallen von SCALA1 geschlossen. Deshalb folgen in der Woche Testspiele am Dienstag beim VC Norderstedt und am Donnerstag beim Oststeinbeker SV.

 

10. Oktober 2016

 

Erstes Heimspiel: SCALA1 empfängt Kieler TV

 

Eigentlich war der Kieler TV in der letzten Saison abgestiegen - sieglos. Dann gab es aber eine Kooperation mit dem Wiker SV, der Großteil des Wiker Kaders schloss sich dem Kieler TV an und das Spielrecht wurde übertragen. So kann am Samstag der SC Alstertal-Langenhorn in seinem ersten Heimspiel um 19 Uhr die Drittliga-Volleyballerinnen des Kieler TV in der Sporthalle an der Tangstedter Landstraße 300 empfangen.

 

Die Vorfreude auf das Heim-Event ist riesengroß bei den Alstertalerinnen. Nach zwei Auswärtssiegen will man den Saisonstart mit einem Heimsieg abrunden. „Wir werden aber natürlich ernsthaft und konzentriert an das Spiel herangehen“, betont SCALA1-Coach Jan Maier. „Zwar haben wir die neue KTV-Mannschaft in der Vorbereitung gesehen, doch das heißt bekanntlich nicht viel. Beim 2:3 gegen WiWa haben sie angedeutet, dass sie stärker als letzte Saison einzuschätzen sind.“

 

Mit Heiko Mülmenstädt steht nun der bisherige Trainer der zweiten Mannschaft an der Seitenlinie.

Die Ziele sind laut Mülmenstädt nahe liegend: „Der Wunsch ist natürlich, die Liga zu halten und die Mannschaft perspektivisch aufzubauen.“Bei SCALA1 ist man da eigentlich ambitionierter: „Jeder weiß, dass wir gerne vorne mitspielen wollen“, so Maier. „Wir werden uns aber erst einmal auf das erste Heimspiel konzentrieren.“ Außer Nandi Rust und den dauerverletzten Alina Ernst und Kerstin Köster sind alle Spielerinnen an Bord.

 

Erstmals werden auch in der Dritten Liga nach Spielende von den gegnerischen Trainern die besten Spielerinnen (MVP) gewählt. Zudem erscheinen die Alstertaler Spielerinnen wie im letzten Jahr wieder mit pinker Schleife auf dem Spielfeld: das Team bittet mit dem „Pinktober“ um Spenden gegen Brustkrebs.

 

Von Ballrollern über den Verpflegungskiosk bis zur Bestuhlung – es gibt viel zu organisieren, um ein schönes Heimspiel zu gestalten. Beide Teams werden in den Spielpausen auf neuer und farblich einheitlicher Bestuhlung Platz nehmen können. SCALA1 bedankt sich dafür herzlich bei dem selbstständigen Steuerberater Matthias Wehl. Auch die Fans profitieren von der Aktion: die kargen Sitzgelegenheiten auf der Obertribüne werden immerhin durch ein paar Bänke erweitert.

Und rechtzeitig vor Anpfiff kam die gute Nachricht, dass Premium-Partner OIL! Tankstellen GmbH & Co. KG sein Engagement verlängert hat! Das Heimspiel kann beginnen, es ist angerichtet …

 

SC Alstertal-Langenhorn – Kieler TV
Samstag, 15. Oktober 2016, 19 Uhr, Sporthalle Tangstedter Landstraße 300
Eintritt: 4,50 Euro (ermäßigt 2,50) inklusive 1 Euro Verzehrgutschein.

 

Live Ticker: http://volley-ticker.de/g/646-scala-vs-kieler-tv

 

Foto: Lipatov

10. Oktober 2016

 

SCALA1 siegt beim Vorjahresmeister

 

Von Beginn an dominierte die SCALA1-Crew den ersten Satz, ging über 4:2 und 8:4 sogar mit 13:6 in Führung. Die Berlinerinnen gaben jedoch nicht auf und kämpften sich bis auf 16:17 wieder heran. Doch Alstertal konnte die Schlagzahl erhöhen, sich erneut absetzen und den Satz mit 25:20 gewinnen.

 

Einen umkämpfteren Verlauf nahm der zweite Satz, in dem Rotation nach ausgeglichenem Beginn mit 12:9 in Führung gehen konnte. In der Folge hatten beide Teams starke Phasen. Alstertal machte fünf Punkte in Folge und aus einem 12:14 eine 17:14-Führung. RPB konterte und schaffte mit 18:17 erneut eine eigene Führung. Die Gäste bewahrten im nun ausgeblichenen Spiel Ruhe und vielleicht etwas mehr Variabilität. Mit drei Punkten in Folge konnte der Durchgang mit 25:20 gewonnen werden.„Die SG wird noch für die eine oder andere Überraschung sorgen“, prophezeit Maier. „Die haben ein riesiges Potential.“

 

Auch eine 16:12-Führung der Gäste entmutigte die Berlinerinnen nicht und sie machten flugs aus einem 18:20 eine 23:20-Führung. Stark, wie sich nun auch SCALA1 gegen einen Satzverlust wehrte und zum 24:24 ausglich. Nach Abwehr eines weiteren Berliner Satzballes verwandelte Christina Potratz den ersten Matchball mit einem Ass zum 27:25 – Spiel, Satz und Sieg …

 

„Nach der Führung im dritten Satz haben wir etwas den Rhythmus verloren“, erklärt Jan Maier. „Auch dank der personellen Veränderungen ist unser Spiel schneller und druckvoller geworden. Die Stimmung ist bestens, wir sind auf einem guten Weg.“

 

Alle freuen sich nun auf das erste Heimspiel der Saison. Am kommenden Samstag, dem 15. Oktober trifft SCALA1 um 19 Uhr auf den Kieler TV, Spielort ist die Halle in der Tangstedter Landstraße 300.

Als MVP wurden Alissa Willert sowie die Berliner Libera Klingeberg gewählt.

 

Foto: Lipatov

Von links nach rechts: Svenja Hornung, Anna Lipatova und Lina Hollenbach

 

 

6. Oktober 2016

 

SCALA1: Mit drei „Neuen“ nach Berlin

 

Wenn die Drittliga-Volleyballerinnen des SC-Alstertal-Langenhorn am kommenden Samstag zu ihrem zweiten Auswärtsspiel beim amtierenden Meister SG Rotation Prenzlauer Berg fahren, sind drei Spielerinnen im Hamburger Kader noch recht unbekannt. Anna Lipatova, Lina Hollenbach und Svenja Hornung werden im Folgenden vorgestellt.

 

Lina Hollenbach

 

Aus Kiel kommend, bezeichnet sich die 26-jährige Lina Hollenbach als „echtes Nordlicht“. Seit eineinhalb Jahren lebt sie in Hamburg und, da ein Studienplatz für Medizin bisher noch nicht greifbar war, machte sie eine Ausbildung zur Physiotherapeutin und arbeitet in der Praxis Reha Osterstraße. Sie fühlt sich wohl: „Ich konnte mir früher nicht vorstellen, in einer Großstadt zu wohnen, aber mittlerweile liebe ich Hamburg und möchte gerne erst einmal hier bleiben.“

Erst mit 17 Jahren hat sie mit Volleyball angefangen, „viel zu spät“, wie sie bedauernd anmerkt. Ihr Heimatverein war der TSV Kronshagen; es folgten Stationen über Münster und Aasee, auch wieder in Kiel beim Kieler TV und startet nun nach einer Saison beim Hummelsbütteler SV für Alstertal. „Ich freue mich sehr über die Möglichkeit, in so einem sympathischen Team spielen zu dürfen und hoffe, eine Menge dazu zu lernen“, erklärt die 1,81 Meter große Lina, die nach Diagonal und Außenangriff im letzten Jahr auch die Mittelblocker-Position kennen lernte.

Auch SCALA1-Coach Jan Maier ist von dem in ihr schlummernden Talent angetan: „Lina hätte vor ein paar Monaten wohl jeden für verrückt erklärt, wenn man ihr die Dritte Liga vorausgesagt hätte. Aber ich ahne, dass da etwas ist, was raus und nicht nur auf der Bank sitzen will. Deshalb freue ich mich sehr, dass sie die Herausforderung angenommen hat.“

 

So werde ich gerufen: Lina (ich höre meist bei allem was sich darauf reimt;)
Volleyball seit: 2007
Meine Haare sind: locker-flockig-lockig
Hobbies: Reisen, Surfen, Boarden, Radeln...

Beachvolleyball: verstopft mein Abflussrohr aber macht mich süchtig
Ausgleichssport: Laufen, Radfahren
Spruch: You can´t stop the waves, but you can learn to surf
Lieblingsfilm: Into the wild
Buch: Drei Minuten mit der Wirklichkeit
Lieblingsurlaubsziel: Kolumbien
Lieblingsgetränk/Essen: Club Mate, momentan alles mit Süßkartoffel
Sportliches Vorbild: Laura Ludwig :)
Das ist typisch für mich: Vierblättrige Kleeblätter finden
Diese Person wäre ich gerne 24 stunden lang: Irgendein Red Bull Extremsportler

 

 

Svenja Hornung

 

Um ihr Master-Studium zu beenden, kam Svenja Hornung vor drei Jahren aus Ulm nach Hamburg. Beim SSV Ulm 1846 spielte sie in der Dritten Liga Süd. Um sich auf ihr Studium zu konzentrieren, beschloss die 27-Jährige, nicht mehr aktiv Volleyball zu spielen, doch nun hat die Mittelblockerin wieder Blut geleckt.

„Jan hatte mich im Juli so nett angesprochen und mir ein Probetraining angeboten, so dass ich mal bei SCALA vorbei geschaut habe“, berichtet die 1,82 Meter große Technische Produktentwicklerin. „In der Mannschaft habe ich mich direkt wohl gefühlt und bin geblieben.“

Jan Maier ist froh darüber: „ Svenja stellt eine großartige Verstärkung über die Mitte dar. Sie ist Drittliga-erfahren, schlaggewaltig und nach einer Pause wieder hungrig auf das Hallenspiel. Darüber hinaus ist sie sehr annahmestark und wird unsere Liberas zu neuen Höchstleistungen treiben …“

 

So werde ich gerufen: Sveni
Volleyball seit: 1996
Bisherige Vereine: TSV Weißenhorn, SSV Ulm 1846
Mein sportl. Top-Erfolg: Teilnahme an Deutschen Jugendmeisterschaften 
Meine Haare sind: Braun
Beruflich bin ich: Product Development Technician
Hobbys: Volleyball, lesen, Ski/Snowboard fahren, feiern           

Ein Satz zu SCALA1: Klasse Mädels und Trainer
Beach-Volleyball ist: Bei Sonnenschein traumhaft
Ausgleichssportart: Laufen
Ein weiser Spruch, der mir gefällt: Ein wahrer Freund tötet von vorn.
Lieblings-Film: Harry Potter
Lieblings-Buch: Chemie des Todes/Die Blutlinie
Lieblings-Urlaubsziel: Überall wo es was zu sehen gibt :)
Lieblingsessen/Getränk: Pizza/Cocktails
Sportliches Vorbild: Saara Loikkanen, Elles Leferink
Das ist typisch für mich: Manchmal etwas verplant.
Diese Person wäre ich gerne 24 Stunden lang: Einfach nur ein Mann ;)

 

 

Anna Lipatova

 

Mittlerweile hat es geklappt, doch es war recht kompliziert, für die russische Außenangreiferin Anna Lipatova eine internationale Spielerlaubnis zu erlangen. Seit dem 30. September ist die in Wolgograd geborene Russin vor den SC spielberechtigt. Jan Maier erleichtert: „Das war schon vertrackt. Vielen Dank an meinen Co-Trainer Matthias Krause, der den Löwenanteil der Arbeit gemacht hat!“

Die 1,79 Meter große Tourismusmanagerin spielte zuletzt für KSCHWSM Sankt-Petersburg, nahm an Turnieren der World-Championship,EEVZA.teil und wurde in ihrer Jugend im Beach-Volleyball bekannt. So war sie im Jahr 2008 U20-Europameisterin.

Jan Maier freut sich auf eine angriffsstarke Spielerin: „Anna war schon in jungen Jahren international im Sand unterwegs. Auch wenn der Hallenboden für sie eher ungewohntes Terrain ist, so darf man gespannt sein, wo sie ihr Ehrgeiz und ihre professionelle Wettkampfeinstellung noch hinkatapultiert.“

 

Volleyball seit: dem 10  Lebensjahr
Mein sportl. Top-Erfolg: U-20 Europameisterin im Beachvolleyball 2008
Meine Haare sind: Braun
Beruflich bin ich: Diplom in Tourismusmanagement
Hobbies: Buch lesen, schwimmen und mit Freunden treffen.
Beach-Volleyball ist ... Mein Lieblingssport
Ausgleichssportart: Schwimmen
Lieblings-Buch: „Die Nacht von Lissabon“ Remarque
Lieblings-Urlaubsziel: Rio-de-Janeiro
Lieblingsessen/Getränk: Brezel und Caesar Salat/ Bimenlimonade
Das ist typisch für mich: Pflichtbewusstsein, Ehrgeiz, Und nett bin ich auch.

 

19. September 2016

 

SCALA1 setzt sich beim ETV durch

 

Die Drittliga-Volleyballerinnen des SC Alstertal-Langenhorn haben einen erfolgreichen Auftakt in die neue Saison geschafft. Beim Lokalrivalen Eimsbütteler TV gewannen sie nach 119 Minuten Spielzeit mit 3:2 (20:25, 26:24, 25:18, 19:25, 15:11), müssen aber für die kommenden Wochen auf Jasmin Jarecki verzichten, die bei einer 12:8-Führung im letzten Satz umknickte. „Sie hat ihr bis jetzt bestes Spiel gemacht, das war wirklich beeindruckend“, kommentierte SCALA1-Coach Jan Maier.

 

Die Voraussetzungen waren nicht unbedingt günstig für SCALA1. Mit den Mitelblockerinnen Christina Potratz und Neuzugang Svenja Hornung fehlten die beiden Stammspielerinnen auf dieser Position. „Lina Hollenbach und Nele Schneidereit haben ihre Sache aber prima gemacht. Beide warnen besonders im Aufschlag bärenstark“, lobt Maier. Nathalie Koch war direkt aus Indonesien kommend zum Zeitpunkt des Anpfiffs bereits 24 Stunden wach. Ab dem vierten Satz schleppte sie sich zeitweise mit Krämpfen durch die Ballwechsel. Ein großer Dank des Teams gilt ihrer Bereitschaft, direkt vom Flughafen aufs Feld zu kommen.

„Wir hatten uns vorgenommen, mit viel Risiko aufzuschlagen, was erfreulich gut geklappt hat“, resümierte Maier. „Die gute Quote hat am Ende vielleicht den Unterschied gemacht, da der ETV uns spielerisch oftmals überlegen war.“

 

Bereits im ersten Satz agierte SCALA1 sehr entschlossen, konnte aber aufgrund der ebenfalls guten Abwehrleistung des ETV keinen größeren Vorsprung erarbeiten. Gegen Ende des Satzes sorgten einige Unkonzentriertheiten für den Satzgewinn der Gastgeberinnen. Ausgeglichen und hart umkämpft dann der zweite Durchgang, in dem die Alstertalerinnen diesmal die Konzentration hoch halten und das bessere Ende für sich verbuchen konnten.

Im dritten Satz dominierte der SC durch sein druckvolles Aufschlagspiel und ließ den ETV-Frauen keine wirkliche Chance. Umgekehrtes Spiel im vierten Satz: der ETV agierte souverän und sicherte sich verdient den erneuten Satzausgleich. Im fünften Satz konnte sich SCALA1 früh absetzen. Nach dem Bänderriss von Jasmin Jarecki war das Team natürlich geschockt, schaffte es aber doch, die drei noch fehlenden Punkte zum 3:2-Sieg zu machen.

 

Seit dieser Saison wird auch in der Dritten Liga nach jedem Spiel durch die gegnerischen Trainer eine MVP, also die wertvollste Spielerin, gewählt. "Eine tolle Sache für Spieler und Zuschauer, deren Einführung ich sehr begrüße", erklärt Maier, der bei Eimsbüttel Außenangreiferin Stefanie Dinnies kürte. ETV-Trainer Ulli Kahl wählte Alissa Willert.

 

„Das war für den ersten Spieltag doch sehr ordentlich“, freute sich Maier. „Unsere Abstimmung mit den vielen Neuzugänge wird noch deutlich besser werden. das braucht seine Zeit. Ich bin aber sehr zuversichtlich.“ In zwei Wochen geht es nach Berlin zum letztjährigen Meister Rotation Prenzlauer Berg. „Man munkelt, dass die Mannschaft komplett ausgetauscht worden ist. Da wir bisher keine Videoaufnahme haben, wird dies also ein ziemliches Überraschungspaket.“

 

Zuvor stehen noch andere Aktivitäten ins Haus: Am heutigen Montag wird Kickboxtrainer Mike Luner von der Sportschule Ninja Hamburg mit dem Team eine Trainingseinheit absolvieren. „Die Spielerinnen sind sehr gespannt und freuen sich drauf“, grinst Maier. „Es wird spannend, da Volleyballer ja so gar keinen Körperkontakt gewohnt sind.“ Am kommenden Sonntag findet dann ein weiteres Vorbereitungsturnier in Oststeinbek statt, unter anderem mit dem Ligakonkurrenten VG WiWa.

 

Eimsbütteler TV vs SCALA1 2:3 (25:20, 24:26, 18:25, 25:19, 12:15)

16. September 2016

 

SCALA1 mit Sorgen vor Ligaauftakt

 

Wie in der letzten Saison haben die Drittliga-Volleyballerinnen des SC Alstertal-Langenhorn personelle Probleme zu Beginn der Saison. „Der erste Spieltag einer Saison ist immer aufregend“, erklärt SCALA1-Coach Jan Maier. „Vielfältige Urlaubspläne stellen uns vor besondere Herausforderungen.“

 

Christina Potratz und Neuzugang Svenja Hornung sind aus privaten Gründen komplett verhindert. Und während Lina Hollenbach immerhin schon am Freitagabend zurück nach Hamburg kommt, landet Nathalie Koch gar erst gegen Samstagmittag aus Indonesien kommend auf dem Hamburger Flughafen und fährt direkt in die Halle …

Nele Schneidereit wird die für sie ungewohnte Mittelblockposition übernehmen. Aber die Erinnerung an das letztjährige Derby an gleicher Stelle macht Mut, denn damals war es Schneidereit, die mit einer Aufschlagserie gegen den ETV im dritten Satz die Wende zum 3:1-Sieg einleitete.

 

„Natürlich alles nicht optimal, aber so ist es nun mal“, bleibt Maier gelassen. „Wir freuen uns dennoch auf ein spannendes Duell bei den Eimsbüttlerinnen und auf ein Wiedersehen mit Simone Kollmann und Claudia Förster, die kommende Saison beim ETV auflaufen. Wir werden trotzdem im Spiel alle Gänge hoch schalten und sehen, was möglich ist.“

14. September 2016

 

SCALA1: Es wird eine spannende Saison

 

Nach einer kurzen Trainingsphase steht für den SC Alstertal-Langenhorn bereits am kommenden Samstag, dem 17. September, um 16 Uhr beim Eimsbütteler TV in der Bundesstraße 96 das erste Ligaspiel an. Bei zwei Vorbereitungsturnieren konnte das SC-Team erste Erfahrungen sammeln und als Mannschaft zusammenwachsen.


Beim Norderstedter Stadtwerke-Cup gelang nur ein Sieg bei drei Niederlagen. „Das Ergebnis ist nebensächlich, wir sind in der Vorbereitung“, kommentierte SCALA1-Coach Jan Maier. „Positiv war die Grundstimmung und Energie, mit der im Team den ganzen Tag über gearbeitet wurde.“

 

Beim BBSC-Cup am vergangenen Wochenende in Berlin nutzten die Alstertalerinnen die Chance, Liganeulinge wie den SC Potsdam II kennenzulernen und sich weiter auf den ersten Spieltag beim Eimsbütteler TV einzuspielen. „Leider waren wir urlaubstechnisch stark dezimiert. Aber wir haben ein sehr gutes Halbfinalspiel gegen Gastgeber BBSC gespielt und nur knapp im dritten Satz verloren. Das war eine deutliche Weiterentwicklung.“

 

 

Sechs neue Spielerinnen

 

„In unserer zweiten Drittligasaison gilt es, sechs neue Spielerinnen zu integrieren“, erklärt Jan Maier die zunächst wichtigste Aufgabe. „Ich bin aber sehr erfreut, dass es sechs ganz außergewöhnliche Neuzugänge sind, die uns allesamt sicher nach vorne bringen werden.“ Im Folgenden stellt Maier die Neuzugänge kurz vor:

 

Svenja Hornung (27) stellt eine großartige Verstärkung über die Mitte dar, hat schon für den SSV Ulm in der Dritten Liga Süd gespielt. Sie ist selbstbewusst, präsent, schlag- und annahmestark und nach einer Pause wieder hungrig auf das Hallenspiel.

 

Lina Hollenbach (26) kommt vom Hummelsbütteler SV und ist Mittelblockerin. Zuletzt in der Verbandsliga aktiv, wird sie sich an die Dritte Liga erst gewöhnen müssen. Aber ich ahne, dass da etwas ist, was raus und nicht nur auf der Bank sitzen will. Deshalb freue ich mich sehr, dass sie die Herausforderung angenommen hat.

 

Laura Mathias kommt aktuell vom Oststeinbeker SV, hat aber bereits bei VT Aurubis Hamburg in der 2. und 1. Bundesliga gespielt. Trotz ihrer jungen Jahre ist die 21-Jährige bereits sehr erfahren und eine echte Verstärkung!

 

Lisa Marie Papenthin (24) spielte in der Jugend schon in Alstertal, absolvierte nach ihrem USA-Aufenthalt ein Jahr beim Hummelsbütteler SV. Neue Herausforderung auf der Zuspielposition und die nahezu perfekte Kombination aus Demut vor dem Spiel und Energie nach vorne.

 

Nathalie Koch (25) spielte ein Jahr bei DSHS SnowTrex Köln und kehrt nun zurück. Wie erwartet hat ihr das Jahr in der Zweiten Liga gut getan. Die Außenangreiferin ist stärker denn je.

 

Anna Lipatova (26) war schon in jungen Jahren international im Sand unterwegs und wurde 2008 sogar U20-Europameisterin im Beach-Volleyball. Auch wenn der Hallenboden für sie eher ungewohntes Terrain ist, so darf man gespannt sein, wo sie ihr Ehrgeiz und ihre professionelle Wettkampfeinstellung noch hinkatapultiert. Wenn die Sprachbarriere einigermaßen gefallen ist, kann die Außenangreiferin eine ganz wichtige Rolle für uns auf dem Feld spielen.

 

Die gesamte Kaderliste des SC Alstertal-Langenhorn findet sich unter scala-volleyball.de

 

 

Eine ausgeglichene Liga

 

„Jedes Spiel wird umkämpft sein“, erwartet SCALA1-Coach Jan Maier eine spannende Saison in der Dritten Liga Nord der Frauen. Hier seine Kurzkommentare zu den gegnerischen Teams:


SV Warnemünde
Seit Jahren freundschaftlich verbunden freuen wir uns, dass der SVW uns nun in die Dritte Liga gefolgt ist. Das Potential ist da. Bleibt abzuwarten, wie sie den Leistungssprung umsetzen. 

 

SC Potsdam II
Auf dem BBSC Cup durften wir bereits einen Blick erhaschen: Jung, dynamisch, laut und bestens ausgebildet. Wäre nicht überraschend, wenn sie gleich oben mitspielen würden.

 

VC Olympia Berlin II
Die Stars von Morgen spielen außer Konkurrenz. Wir erwarten viel Potential und enorme Abschlaghöhe.

 

Berlin-Brandenburger SC
BBSC mit der überragenden Zuspielerin Laura Hippe wird nach den Eindrücken des Vorbereitungsturniers wieder oben in der Liga mitspielen. Ein tolles Halbfinale dort machte bereits Lust auf die kommenden Begegnungen. 

 

SV Grün-Weiß Erkner
Im letzte Jahr gab es zwei knappe Siege für uns. Das Team um die immer noch lautstarke und sprunggewaltige Ex-Hamburgerin Sarah Hoppe ist immer ein schwerer Gegner.

 

VSV Havel Oranienburg
Wenig drang bisher aus Berlins Norden zu uns. Ich denke, die erfahrenen ehemaligen Erst- und Zweitligaspielerinnen werden mindestens genauso stark und dominant sein, wie in der letzten Spielzeit.

 

VSV Rotation Prenzlauer Berg
Der Flurfunk spricht vom Ersatz des gesamten Teams durch die bisherige Regionalligamannschaft. Ein Überraschungspaket, über das wir bisher nichts wissen.

 

VG WiWa Hamburg
Wie immer ist mit WiWa zu rechnen, der enorm große Unterbau bringt ständig neue Talente in spielerische Schlagdistanz zur 1. Mannschaft.

 

Kieler TV
Auch der Kieler TV ist durch die Fusion mit dem letztjährigen Drittligateam des Wiker SV stärker zu erwarten als in der letzten Saison.

 

Eimsbütteler TV
Was die Derbys gegen WiWa noch übertrifft, sind die Derbys gegen ETV. Eine respektvolle, gepflegte Rivalität mit viel Dampf unterm Kessel. Macht immer Spaß.

 

 

Keine Kaffeesatzleserei

 

Als Aufsteiger erkämpfte und erspielte sich das Team von Jan Maier einen sehr guten vierten Platz und wurde bestplatziertes Hamburger Team. Welche Rolle wird der SC Alstertal-Langenhorn in dieser Saison spielen? Maier bleibt wie immer bei solchen Fragen betont sachlich: „Da ich einige Gegner noch gar nicht genauer kenne, wäre es pure Kaffeesatzleserei, ein tabellarisches Saisonziel vorzugeben. Wir werden offensiv sein und Spaß haben. Und zu Weihnachten wissen wir dann mehr.“
Den Spaß gegen den Eimsbütteler TV wird SCALA1 bereits am kommenden Samstag haben. Dann treten die Alstertalerinnen zu ihrem ersten Auswärtsspiel um 16 Uhr in der ETV-Halle in der Bundesstraße 96 an. Mannschaft und Trainerteam hoffen, dass viele Scala-Fans den Weg nach Eimsbüttel finden, um ihrem Team zu einem erfolgreichen Saisonstart zu verhelfen.

 

 

SCALA1: Die Spiele in Hamburg


Hier folgen alle Heimspiele des SC sowie die beiden Auswärtsspiele in Hamburg:

 

17.09.2016 16:00 Eimsbütteler TV : SC Alstertal-Langenhorn Bundesstraße 96
15.10.2016 19:00 SC Alstertal-Langenhorn : Kieler TV Tangstedter Landstr. 300
29.10.2016 19:00 SC Alstertal-Langenhorn : BBSC Berlin Tangstedter Landstr. 300
12.11.2016 19:00 SC Alstertal-Langenhorn : VG WiWa Hamburg Tangstedter Landstr. 300
04.12.2016 16:00 SC Alstertal-Langenhorn : SV Warnemünde Tangstedter Landstr. 300
10.12.2016 19:00 SC Alstertal-Langenhorn : SC Potsdam 2 Tangstedter Landstr. 300
07.01.2017 19:00 SC Alstertal-Langenhorn : SG Rot. Prenzlauer Berg Tangstedter Landstr. 300
21.01.2017 19:00 SC Alstertal-Langenhorn : VCO Berlin 2 Tangstedter Landstr. 300
18.02.2017 19:00 VG WiWa Hamburg : SC Alstertal-Langenhorn Sporthalle Wandsbek
25.02.2017 19:00 SC Alstertal-Langenhorn : VSV Havel Oranienburg Tangstedter Landstr. 300
04.03.2017 19:00 SC Alstertal-Langenhorn : VSV Grün-Weiß Erkner Tangstedter Landstr. 300
11.03.2017 19:00 SC Alstertal-Langenhorn : Eimsbütteler TV Tangstedter Landstr. 300

 

07. September 2016

 

Beach-DM: Scala-Kids wieder im Großeinsatz

 

Das war eine tolle Stimmung bei den zehn Beachvolleyball-Tagen im Juni am Hamburger Rothenbaum. Wie hätte es aber wohl ausgesehen, wenn die Spielerinnen und Spieler sich nach jedem Ballwechsel selbst einen neuen Ball hätten holen müssen? Allein diese Vorstellung macht deutlich, wie wichtig die Ballroller und Harker für so ein Turnier sind.

 

In Hamburg liegt dieser Bereich sieht langen Jahren in den Händen der Jugendabteilung des SC Alstertal-Langenhorn. Betreuerin Petra Kerl hat ein Team von 50 Kindern beisammen, die nun kurz vor ihrem zweiten Highlight des Jahres stehen: sie werden bei den Deutschen Meisterschaften am Timmendorfer Strand wieder eingesetzt!

 

„Natürlich haben wir alles vorher geübt“, erklärt Petra Kerl. „Aber da wir das so lange schon machen, können wir zudem Teams bilden, in denen die Erfahrenen die Neulinge mit betreuen.“ Fünf Ballroller und zwei Harker braucht man pro Feld, vier Felder gilt es zu betreuen, macht 28 Kinder, die auf einmal im Einsatz sind.

 

Kein Problem bei den Scala-Kids, es läuft alles wie am Schnürchen. Ständig erhält Petra Kerl Rückmeldungen, ob bei den Teams alles klappt. Da ist auch jeder mal mit dem nicht so beliebten Harken dran. Sich drücken gibt es nicht, aber die Jugendtrainerin braucht eigentlich nie ein Machtwort zu sprechen, vieles regeln die Kids untereinander.

 

Begeistert erzählen die Kinder von den Erlebnissen während der Tage beim Hamburg Major, vom tollen Sport, aber auch von besonderen Erlebnissen. Bei der Essensausgabe wird man dann schon mal von einer Spielerin angesprochen: Laura Ludwig bedankt sich für den Einsatz. Auf ähnliche Erlebnisse hoffen natürlich alle auch an der Ostsee.

 

Größter Fan ist Tour-Organisator Frank Mackerodt: „Die Kinder des SC Alstertal-Langenhorn unter der bewährten Leitung von Petra Kerl haben wie immer einen tollen Job gemacht und das wird auch bei der DM so sein. Ich habe mich persönlich bei allen bedankt und ein Original Trikot geschenkt." Die Scala-Kids freuen sich und fiebern ihrem Job bei den Deutschen Meisterschaften am Timmendorfer Strand entgegen.

31. August 2016

 

Jan Maier: „Scheinbare Limits ständig herausfordern“

 

In der letzten Saison haben wir die beiden Co-Trainer Julius Milo und Matthias Krause ein wenig vorstellen können. Natürlich fehlt da noch unser Cheftrainer.

 

Jan Maier ist seit vielen Jahren im Hamburger Raum als A-Lizenz-Trainer und speziell in der Jugendleistungsförderung engagiert. Seit 2014 zeichnet er verantwortlich für die Entwicklung der 1. Damen des SC Alstertal-Langenhorn. Im Interview gibt er Auskunft über Anspruch und Ziele seiner Tätigkeit.
 
 
Vor etlichen Jahren erinnere ich mich, dass du die Damen des Oststeinbeker SV trainiert hast. War dies deine erste Station als Trainer?
 
Maier: Nein, ich habe 1992 bei der TSG Bergedorf meine erste Mannschaft in der Bezirksklasse trainiert. Durch einen Kreuzbandriss beim Skilaufen konnte ich zeitweilig nicht selber spielen und da habe ich das halt mal versucht. Heute ist mir das schon fast ein wenig unangenehm, bei dem ziemlichen Blödsinn, den ich damals mit denen gemacht habe...
 
 
Wie ging es mit deiner Trainerlaufbahn weiter? Ab wann warst du A-Lizenz-Trainer?
 
Maier: Nach zwei Jahren CoTrainer unter Bernd Schlesinger bei den Oststeinbeker Zweitliga Männern, hatte ich 2002 meine A-Lizenz und 2004 mit der VG WiWa und 2008 beim VC Norderstedt zwei Frauen Zweitligastationen als verantwortlicher Trainer, in denen ich viel über die praktizierte Egozentrik solcher Projekte gelernt habe.
Nach zwei sehr harmonischen & erfolgreichen und Jahren mit den Regionalliga Männern des Niendorfer TSV bis 2013 habe ich mit der Geburt unserer Tochter erstmal ruhiger gemacht, und dann 2014 die SCALA Frauen übernehmen dürfen.
 
 
Wie kamst du zu Scala?
 
Maier: Ich kenne Petra Kerl seit über 20 Jahren und wir warnen schon mehrmals in Gesprächen über eine Zusammenarbeit. Sie kam 2014 auf mich zu und in dem Moment hat es dann einfach gepasst.
 
 
Hast du eigentlich selbst auch Volleyball gespielt?
 
Maier: Ja, aber bereits sehr früh gemerkt, dass der Bereich, der mich im Volleyball besonders interessiert, spielerisch einfach unrealistisch war.
 
 
Mit Laura Matthias hat ja eine Spielerin zu euch gefunden, der du die ersten volleyballerischen Schritte ermöglicht hast. Gibt es eine Maxime, unter die du deine Trainertätigkeit stellen könntest?
 
Maier: Meine Maxime hat über die Jahre eine ständige Anpassung erlebt und das wird hoffentlich nie aufhören. Ich versuche Spielern verständlich zu machen, dass scheinbare Limits ständig herausgefordert werden sollten, um besser zu werden. Dazu gehören Formulierungen wie "noch nicht" und "noch nicht gut genug." Im Zweifel immer mutig sein. Fehler sind wichtig. Lieber neue Fehler machen, als ständig die gleichen. Das amerikanische "Fail harder" ist m.E. ein faszinierender Ansatz. Ferner nehme ich Spieler in die Pflicht, dem Team mehr Energie zu geben als zu nehmen. Einen Energiestaubsauger braucht keiner.
 
 
Was hat Priorität: Einem jungen Talent Erfahrung verschaffen oder ein Ligaspiel zu gewinnen?
 
Maier: Der Tabellenplatz einer ambitionierten Mannschaft ist der wichtigste Maßstab an dem der Trainer gemessen wird. Da etwas anderes zu behaupten ist einfach Quatsch. Ein Talent wiederum muß auf dem Niveau integriert werden, wo die aktuelle Grundspielstärke für einen Spieleinsatz bereits ausreicht.
Wenn sich also in einem Ligaspiel ernsthaft diese Frage stellt, ist vorher etwas falsch gelaufen bzw. stimmt das Konzept nicht.
 
 
Was willst du bei Scala erreichen? Kannst du da konkrete Ziele benennen?
 
Maier: Ich möchte das Team, das Umfeld, das ganze Projekt SCALA1 stetig verbessern. Wenn das gelingt, wird uns das mittelfristig in die zweite Liga führen. Im Niemandsland einer Liga dauerhaft rumzudümpeln ist nichts für mich.
 
 
Was machst du eigentlich beruflich?
 

Maier: Ich bin ITler in einem Hamburger Mineraölunternehmen.
 
 
Gibt es Schwierigkeiten, Beruf und Trainerjob zu vereinbaren?
 
Mein Arbeitgeber bietet mir freundlicherweise mit flexiblen und reduzierten Arbeitszeiten die Möglichkeit beides amitioniert und ernsthaft zu betreiben. Ohne die besondere Unterstützung und das Verständnis meiner Frau und Familie wäre das ganze allerdings völlig unmöglich.
 
 
Bei dieser doppelten Beanspruchung: findest du da noch Zeit für ein (weiteres) Hobby?
 
Maier: Wenn noch Zeit bleibt mache ich immernoch gerne selber Musik. 

 

 

Der Steckbrief: Jan Maier

 

Geboren am 26.Mai 1972 in Reinbek
Volleyball seit 1987
Bisherige Vereine: TSV Reinbek, TSG Bergedorf, Oststeinbeker SV, VG WiWa, VC Norderstedt, Niendorfer TSV
Mein sportl. Top-Erfolg: Triathlon Olympische Distanz in 2:48Std.
Meine Haare sind ... braun/grau
Beruflich bin ich: ITler
Hobbies: Frankreich, Musik machen, Golf

 

Ein Satz zu SCALA1: Außergewöhnlich gute Trainingsvoraussetzungen und Umfeld
Beach-Volleyball ist ... und bleibt mein Lieblingsport
Ausgleichssportart: Schwimmen & Radfahren
Ein weiser Spruch, der mir gefällt: "Sei immer Du selbst, außer Du kannst Batman sein. Dann sei
Batman."
Lieblings-Komiker: Jeder, der die Kunst beherrscht Witze nicht auf Kosten anderer zu machen.
Lieblings-Film: Verstehen Sie die Béliers? 
Lieblings-Buch: Leviathan, Paul Auster
Lieblings-Urlaubsziel: Medoc/Atlantik
Lieblingsessen/Getränk: Lasagne/Alaska Boy
Sportliches Vorbild: Miroslav Klose, Frank Busemann
Das ist typisch für mich: Man muss mitdenken, um mich manchmal zu verstehen. 
Diese Person wäre ich gerne 24 Stunden lang: Der Gitarrist von Joss Stone


Etwas, was ich immer schon mal sagen wollte: Challenge your limits!

 

24. August 2016
 

SCALA1: Vorfreude bei den Spielerinnen

 

Am Montag, dem 29. August endet die Trainingspause für das Drittliga-Team des SC Alstertal-Langenhorn. SCALA1-Coach bittet ab 19 Uhr zur ersten Trainingseinheit der neuen Saison. Bereits am 3. September steht mit dem Stadtwerke-Cup in Norderstedt ein Vorbereitungsturnier an, ein weiteres folgt am 10.09. beim Berlin-Brandenburger SC und schon am 17. September steht das erste Saisonspiel beim Eimsbütteler TV an.


Was erwarten die Spielerinnen von der neuen Saison? Auch wenn die Kaderbildung noch nicht abgeschlossen ist und in der kommenden Woche einige Neuigkeiten auf die Fans warten, folgen hier ein paar Ausblicke.


Christina Potratz: „Ich freue mich auf Spaß am Sport mit meiner Mannschaft und natürlich auf viele viele Siege!“

 

Adina Hinze: „Ich freue mich auf ein tolles Team und hoffentlich viele großartige Siege vor einem wieder so tollen Publikum wie in der letzten Saison!“

 

Laura Mathias: „Am meisten freue ich mich darauf, zu sehen, wie die neu formierte Mannschaft zusammenwächst und mit ihr den einen oder anderen Sieg zu feiern.“

 

Alissa Willert: „Ich freue mich darauf, mit einigen Mädels aus der Jugend wieder zusammen auf dem Feld zu stehen!“

 

Nathalie Koch: „Ich freue mich auf das TEAM, das viel Zusammenhalt und Spaß verspricht und hoffe auch, dass wir gemeinsam im oberen Drittel der Tabelle mitspielen werden.“

 

Lisa Marie Papenthin: „Ich freue mich auf die neue Herausforderung mit meinem neuen Team und kann den Saisonbeginn kaum erwarten!

 

Kerstin Köster: „Ich hoffe, dass der Fuß hält und ich in der Saison vielleicht auch einen Ballwechsel spielen kann …“

 

Lisa-Marie Kipar: „Ich freue mich riesig auf meine erste komplette Saison bei SCALA1, hoffe, dass wir als Team an kommenden Herausforderungen wachsen und viele Siege feiern werden.“

 

Nandi Rust: „Ich freue mich auf die zweite richtige Saison im Team mit viel Stimmung und spannenden Spielen!“

 

Nele Schneidereit: „Ich freue mich ganz doll darauf, wieder mit der Mannschaft zusammen auf dem Feld zu stehen und zu spielen.“

 

Stefanie Manzer: „Ich bin froh, mit der Mannschaft trainieren zu können und motiviert, beim Anfeuern alles zu geben!“

 

Susanne Maier: „Ich freue mich darauf, mit den Mädels auf der Bank mitzufiebern, hoffentlich tolle Erfolge zu feiern und evtl. bei den letzten Spielen wieder richtig dabei sein zu können.“

 

Jasmin Jarecki: „Ich freue mich auf eine tolle neue Saison mit erfüllten Erwartungen, aber auch positiven Überraschungen.“

 
01. August 2016
 
Die Volleyball-Abteilung boomt
 
Petra Kerl, die Abteilungsleiterin der Volleyballer des SC Alstertal-Langenhorn ist zufrieden und gestresst zugleich. „Unsere Suche nach Trainern verlief zufriedenstellend, ebenso die Suche nach B-Schiedsrichtern für unser Drittligateam“, zieht Kerl eine Zwischenbilanz. „Dennoch suchen wir weiterhin Jugendtrainer, denn unsere Abteilung boomt!“
 
In den letzten Monaten ist die Mitgliederzahl in der Volleyballsparte von 122 auf 198 Sportler gestiegen!  „Im Erwachsenenbereich starten neben dem Drittligateam ein Team in der Verbandsliga und gleich drei Teams in der Bezirksklasse sowie ein Männerteam in der Bezirksliga“, bilanziert die ehemalige Erstligaspielerin. Und in der Jugend starten wir mit insgesamt fünf Jugendligateams und melden je zwei Mannschaften für die Hamburger Meisterschaften der U20, U18 und U16.“
 
„Alle Teams sind vom Kader her spielfähig“, berichtet Kerl, „obwohl natürlich jeder Verein und so auch wir immer noch weitere Spieler und Spielerinnen sucht.“ Leichte Probleme hat noch das Verbandsligateam, was allerdings daran liegt, dass die Mannschaft von Trainer Didi Uebel etwas überraschend noch in die Verbandsliga hinein rutschte, weil andere Teams absagten. „Wir könnten durchaus noch die eine oder andere Spielerin gebrauchen“, erklärt Uebel, „In der höchsten Hamburger Liga zu spielen, sollte doch ein Anreiz sein!“
 
Auch SCALA1-Coach Jan Maier freut der Andrang im Nachwuchsbereich: „Das ist eine sehr gute Entwicklung. Wir wollen eine möglichst breit aufgestellte Abteilung, um sowohl den reinen Hobbyspielern als auch den engagierten Talenten gerecht zu werden.“ Die Nachfrage ist jedenfalls da. „Insbesondere Jugendliche könnten wir noch viele weitere aufnehmen. Dazu brauchen wir aber weitere Jugendtrainer“, resümiert Petra Kerl. „Auch männliche Jugendteams wären dann wieder denkbar.“
 
25. Juli 2016
 
SCALA1: Durch den Sommer zum Saisonstart

Die Sommerferien haben in Hamburg begonnen, doch für die Drittliga-Volleyballerinnen des SC Alstertal-Langenhorn stehen auch im Sommer noch Trainingseinheiten an. Bis zum Saisonauftakt beim Eimsbütteler TV am 17. September hat SCALA1-Coach Jan Maier noch einiges vor, wie er im Interview verrät.
Die Sommerpause steht kurz bevor. Wie sieht eure Zeitplanung aus?
Jan Maier: „Da wir noch für zwei Wochen Hallenzeiten haben, trainieren wir noch bis in die erste Augustwoche hinein. Dann ist keine Sommerpause, sondern drei Wochen Ballpause mit Sport & KraftChallenge. Trainingsbeginn mit Ball ist dann der 29. August.
Was ist diese Sport & KraftChallenge?
Wir nutzen bereits im dritten Jahr intern eine App auf den Smartphones der Spielerinnen, um so mit Hilfe von 'Gamification' das Krafttraining und die sportlichen Aktivitäten in der Trainingspause zu optimieren. Das kommt richtig gut an, steigert die Motivation und macht nebenbei auch noch Spaß.
Bis zum ersten Liga-Spieltag sind dann nur noch drei Wochen. Wie sollen die gestaltet werden?
Einige Spielerinnen werden sicher die Hamburger Meisterschaften im Beach-Volleyball spielen, ansonsten werden wir konzentriert und zielgerichtet trainieren. Ein Vorbereitungsturnier ist beim Berlin-Brandenburger SC am 10. September geplant, bevor am Samstag, dem 17., das erste Punktspiel beim Eimsbütteler TV stattfindet. Unser erstes Heimspiel folgt leider erst am Samstag, dem 15. Oktober um 19 Uhr gegen den Kieler TV.
Welche Zu- und Abgänge gab es im Team?
Erfreulicherweise konnten wir mit Nathalie Koch, Laura Mathias und Lisa Marie Papenthien bereits drei Spielerinnen verpflichten, die nicht nur leistungstechnisch unser Team enorm nach vorne bringen, sondern auch 100% genau die Einstellung mitbringen, die den Unterschied macht.
Ist der Spielerkader denn jetzt komplett?
Nein, wir sind noch in Gesprächen mit weiteren spannenden Kandidatinnen. Darüber hinaus interessiert sich SCALA generell immer für Talente und Verstärkungen, sowohl für die Dritte Liga als auch für die weiteren Scala-Teams.
Wie steht es mit dem „Team ums Team“?
Ich freue mich, dass unser Trainerteam dabei bleibt. Matthias Krause wird sich schwerpunktmäßig weiter um die Athletik kümmern, Julius Milo um das Techniktraining. Stefanie Manzer tritt aus Studiengründen diese Saison kürzer, wird uns dafür aber weiter im Training und auch aus sportwissenschaftlicher Sicht unterstützen. Ansonsten sind unsere Ambitionen, noch besser zu werden, ungebrochen und dafür brauchen wir im Umfeld natürlich weitere Helfer, um alle Bereiche betreuen zu können.
Können da Stichworte genannt werden, um welche Bereiche es geht?
Wir können und wollen überall besser werden. Besonders liegt uns am Herzen, nicht nur ein Drittliga-Team zu sein, sondern das Spitzenteam einer Abteilung mit mehreren Mannschaften und vielen Talenten. Auch wollen wir gern mehr Werbung in unseren Stadtteilen machen und natürlich unsere Heimspiele noch attraktiver gestalten.
Wie ist das Verhältnis zum Zweitligisten VT Hamburg? Konkurrenz oder Miteinander?
Es ist genauso eine kameradschaftliche Konkurrenz wie zu den anderen Hamburger Drittligateams. Die Probleme des VTH mit der Kaderfindung haben auch zu uns gestrahlt, da kaum ein Talent sich für die Dritte Liga entscheiden wollte, so lange noch eine höhere Option bestand. Aber wir wünschen alles Gute in der Zweiten Liga und hoffen auf Zweitligaderbys in der Zukunft.
Letzte Saison wart ihr als Aufsteiger das beste Hamburger Team in der Dritten Liga. Könnt ihr das wiederholen?
Natürlich wollen wir das, aber es ist zu früh, um die Stärke anderer Mannschaften beurteilen zu wollen. Erst einmal kümmern wir uns um unsere Leistungsstärke.
 
 
14. Juli 2016
 
SCALA1 hat zwei engagierte Schiedsrichter
 
Erleichtert und voller Freude verkündet Jan Maier, Coach der Drittliga-Frauen des SC Alstertal-Langenhorn, dass die vom Verband vorgeschriebenen zwei Schiedsrichter mit B-Lizenz gestellt werden können. „Mit Tobias Holz vom Rissener SV und Tom Retzlaff vom VfL Pinneberg haben sich zwei Schiedsrichter bereit erklärt, diese Aufgabe zu übernehmen. Herzlichen Dank dafür!“
 
Tobias Holz spielt Volleyball seit seinem 16. Lebensjahr und agiert zurzeit bei den 2. Herren des Rissener SV in der Verbandsliga. „Meine eigentliche Position ist Zuspieler, aber mein Trainer setzt mich überall ein“, grinst Tobias und schränkt ein: „Außer im Mittelblock.“ Neben dem eigenen Spiel und der Schiedsrichtertätigkeit ist der 25-jährige auch als Trainer aktiv. „Ich trainiere die 1. Damen, die in der Bezirksliga spielen. Wir wollen aufsteigen!“ Tobias ist ledig und macht beruflich eine Ausbildung zum Erzieher. Hobby? Natürlich Volleyball …
 
Tom Retzlaff ist 25 Jahre alt und Mittelblocker bei den Verbandsliga-Männern des VfL Pinneberg. Als Schiedsrichter war er letzte Saison für den Niendorfer TSV in der Regionalliga tätig. Da diese abstiegen, sah er sich nach einem neuen Verein um, für den er pfeifen könne und wurde dank des Tipps eines Teamkollegen bei SCALA1 fündig. „Als Schiedsrichter hat mir auch die Teilnahme an der Norddeutschen U20-Meisterschaft als 1. und 2. Schiri gefallen“, erklärt Tom, der in seiner Heimatstadt Kiel im dritten Semester Chemie und Biologie auf Lehramt studiert. Auch Tom Retzlaff ist zu all dem noch als Trainer tätig: er trainiert eine Damenmannschaft in der Bezirksklasse.
 
Auf jeden Schiedsrichter warten acht bis zehn  Einsätze in der kommenden Saison. Vielen Dank für 14. Juli 2016euren Einsatz und willkommen im Team
 
11. Juli 2016
 
Arne Karstensen ist Hamburger Meister
 
Endlich hat es mal geklappt mit der Hamburger Meisterschaft. In der für ihn neuen Altersklasse Ü47 konnte sich Beach-Volleyballer Arne Karstensen vom SC Alstertal-Langenhorn gemeinsam mit Thorsten Stemme vom TUSG Rolfshagen durchsetzen. Den spannenden Schlusspunkt des Turnieres, an dem sieben Teams jeder gegen jeden spielte, bildete die Partie gegen die bisherigen Hamburger Meister. Karstensen/Stemme siegten in zwei Sätzen!
Da es in ihrer Altersklasse keine Norddeutschen Meisterschaften gibt, absolvierten Arne Karstensen und Thorsten Stemme in der Folgezeit noch zwei weitere Turniere beim Nordwestdeutschen VV und beim VV Sachsen-Anhalt, um Punkte für die Deutschen Senioren-Meisterschaften am 3./4. September In Berlin zu sammeln.
Und das Punktesammeln scheint sich zu lohnen. Beim NWVV-Turnier im niedersächsischen Grotegaste (Landkreis Leer) gelang ihnen ein zweiter Platz, der mit 192 Punkten honoriert wurde. Und bei der VVSA-Landesmeisterschaft in Magdeburg brachte ein fünfter Rang noch einmal 69 Punkte. „Nach den Punkten müssten wir eigentlich für die Senioren-DM qualifiziert sein“, sagt Arne Karstensen. „Doch sicher weiß man das erst nach den noch ausstehenden Turnieren, etwa Mitte August. Die punktbesten 16 Teams sind dabei.“
 
Der SC Alstertal-Langenhorn drückt natürlich die Daumen und wünscht viel Spaß und Erfolg!
 
 
05. Juli 2016
 
SCALA1: Das Wetter hielt - Turniere liefen
 
Der 3. Beachsonntag des SC Alstertal-Langenhorn im Freibad Kiwittsmoor war am vergangenen Sonntag trotz gegenteiliger Prognosen ein überwiegend sonniges Vergnügen. Während sich Vormittags noch zahlreiche Wolken am Himmel ballten, klarte das Wetter ab Mittag auf und wurde gegen Abend sogar prächtig. Die Stimmung war prima, einige Beacher nutzten sogar eine Abkühlung im Freibad.
 
Die topgesetzten Alina Ernst und Alissa Willert spielten sich beim A-turnier der Frauen mit drei Siegen souverän über Nastasia Schmiedel/Nathalie Szukala, Jana-Marie Burfeind/Ines Laube (VG WiWa) und Ann-Kristin Hadamczik/Anne Dettmar (Grün-Weiß Eimsbüttel) ebenso ins Halbfinale wie die an 3 gesetzten Natalia Cukseeva und Saskia Radzuweit, die sich gegen Kerrin Richert/Julia Wanke (GWE), Svenja Hornung/Lena Knoop sowie Irina Albrecht/Kristin Spremberg durchsetzen konnten.
 
Eine Überraschung bildete die Auftaktniederlage der an 2 gesetzten Claudia Förster/Sandra Schneider (Eimsbütteler TV/VT Hamburg) gegen Irina Albrecht und Kristin Spremberg. Nach einem umkämpften 15:17 im ersten Satz ging gar nichts mehr und der zweite Satz mit 5:15 verloren. Auch in der Loserrunde lief es für Förster/Schneider an diesem Tag nicht: Gegen Jana-Marie Burfeind/Ines Laube (VG WiWa) gab es in zweiter Runde ein unglückliches 15:8, 16:18, 14:16. Albrecht/Spremberg hingegen setzten sich anschließend auch gegen Dickau/Fuchs mit 15:10, 14:16 und 15:11 durch und mussten erst gegen Cukseeva/Radzuweit passen.
 
Gleich mit einer Niederlage gegen Cukseeva/Radzuweit gestartet, kämpften sich Kerrin Richert und Julia Wanke mit Erfolgen über Saskia Brandt/Susanne Maier (VG WiWa/SCALA1), Birthe Wulf/Jasmin Jarecki (MTV Heide//SCALA1), Burfeind/ Laube und Albrecht/Spremberg bis ins Halbfinale, in dem die topgesetzten Ernst/Willert nach spannendem ersten und verlorenem zweiten Satz leider aufgrund von Knieproblemen von Alina Ernst aufgeben mussten. Gute Besserung! Im anderen Halbfinale trafen Cukseeva/Radzuweit auf Hadamczik/Dettmar und konnten sich mit 15:8 und 15:13 ins Finale spielen.
 
Im Finale siegten Natalia Cukseeva und Saskia Radzuweit, die kommende Saison beim Zweitligisten VT Hamburg spielen wird, mit 15:11, 15:11 gegen Richert/Wanke von Grün-Weiß Eimsbüttel. Alina Ernst und Alissa Willert vom SCALA1 konnten natürlich auch im Spiel um Platz 3 nicht antreten und so landete mit Ann-Kristin Hadamczik und Anne Dettmar auch auf Platz 3 ein Team von GWE.
 
Zeitgleich fanden auch zwei C-Turniere statt. Beim Turnier der Frauen setzten sich die topgesetzten Hannah Reich und Lene Stegelmann (VG WiWa/VG HNF) zwar zum Auftakt gegen Marit Peine und Anja Böttcher (Grün-Weiß Eimsbüttel) durch, verpassten aber anschließend den direkten Einzug ins Halbfinale durch eine Niederlage gegen Jacqueline Herrmann und Nathalie Mohr vom TSV Ellerau.
 
Die an 2 gesetzten Katharina Studemund und Gonca Tuncay wurden gleich in ihrer ersten Partie durch von Boltenstern und Maike Malkowski (Walddörfer SV) mit 15:9, 14:16, 6:15 auf die Verliererseite geschickt. Gleiches passierte den Viertgesetzten Jara Gradert und Paula Fleischmann (Barsbütteler SV/TSV Schwarzenbek) durch die glatte Niederlage gegen Herrmann/ Mohr 9:15 und 4:15. Die an 3 gesetzten Sarah Krey und Katharina Fee Scholl konnten sich immerhin über einen Erfolg gegen Nadine Kägeler und Bettina Feldmann (Barsbütteler SV/Eimsbütteler TV) freuen, bevor sie durch Boltenstein/Malkowski mit 15:9, 14:16, 6:15 in die Loserrunde geschickt wurden.
 
Die „Altmeister“ (rein auf den Sport bezogen …) Meike Hauschild und Silke Wagenseil vom Eimsbütteler TV hatten ihre Auftaktniederlage gegen die GWEler Peine/Böttcher gut verdaut und warfen in der Verliererrunde sogar die Zweitgesetzten Studemund/Tuncay mit 15:7, 11:15 und 15:9 aus dem Turnier. Im Spiel um den Einzug ins Halbfinale kam dann jedoch das Aus in einem weiteren Drei-Satz-Match gegen Reich/Stegelmann mit 10:15, 15:11, 8:15. Marit Peine und Anja Böttcher (GWE) hatten sich in der Loserrunde mit Erfolgen über Kaja Van den Berg/Andrea Pöhls (SV Bergstedt) sowie Gradert/Fleischmann ins Spiel um den Halbfinaleinzug gekämpft, zogen dann aber gegen Krey/Scholl den Kürzeren.
 
Krey/Scholl konnten im Halbfinale auch Herrmann/Mohr mit 6:15, 15:13 und 15:9 bezwingen und trafen im Finale auf Reich/Stegelmann, die sich im anderen Halbfinale gegen v. Boltenstein/ Malkowski durchsetzen konnten (15:13, 20:18). In einem umkämpften Finale setzten sich Hannah Reich und Lene Stegelmann (VG WiWa/VG HNF) in drei Sätzen mit 18:16, 12:15 und 15:7 gegen Sarah Krey und Katharina Fee Scholl durch. Platz 3 holten sich Jacqueline Herrmann und Nathalie Mohr durch ein 15:11, 15:5 im kleinen Finale gegen Simone von Boltenstern und Maike Malkowski (Walddörfer SV).
 
Beim C-Turnier der Männer war leider ein Team nicht angetreten, so dass jeweils ein Team auf Gewinner- wie Verliererseite per Freilos eine Runde weiter kam. Schade, weil ja eigentlich alle spielen wollen – aber eben nicht zu ändern.
 
Tobias Franz und Lennart Förster (HTBU Hamburg/GWEimsbüttel ) hieß das Überraschungsteam zu Beginn. Nach einem Auftakterfolg über Ferdinand Semmel und Moritz Lohmann vom Walddörfer SV konnten auch die an 2 gesetzten Leo und Moritz Hauschild vom Eimsbütteler TV mit 15:13 und 15:9 bezwungen werden. Erst Frerk Schuster und Holger Schlawitz  von der VG WiWa hinderten das Team am Einzug ins Halbfinale.
 
Die frischgebackenen Hamburger Jugendmeister Tim Maier (U16 und U17) und Mats Ratzuweit (U18 und U19) mussten sowohl gegen Johannes Insel und Thorsten Olausson (3:15, 15:8, 15:7) als auch gegen Marcus Twellmeyer und Sebastian Toews (15:11, 4:15, 15:12) über drei Sätze gehen, um ins Halbfinale zu gelangen. Frerk Schuster und Holger Schlawitz von der VG WiWa waren an 3 gesetzt und bestätigten die Position mit Erfolgen gegen Holger Giese und Stefan Malchow (TSV Adendorf) und wie schon erwähnt gegen Franz/Förster. Einzig die an 4 gesetzten Tom Dannenberg und Gregor Weber zogen gleich zum Auftakt gegen Marcus Twellmeyer und Sebastian Toews vom VfL 93 und mussten sich durch die Loserrunde kämpfen.
 
Leo und Moritz Hauschild gelangen zwei Siege auf der Verliererseite, scheiterten dann aber an Twellmeyer/Toews mit 11:15, 12:15. Johannes Insel, der Spielertrainer der Scala-Männer, gelang es gemeinsam mit Thorsten Olausson, nach einem Sieg über Ferdinand Semmel und Moritz Lohmann vom Walddörfer SV auch Dannenberg/Weber aus dem Turnier zu werfen und in einem spannenden Match gegen Franz/Förster mit 20:18, 16:14 ins Halbfinale einzuziehen.
 
Hier gab es die Revanche gegen Maier/Radzuweit und es ging wieder über drei Sätze. Mit 5:15, 17:15 und 16:14 behielten die Jugendmeister hauchdünn die Oberhand. Dabei lagen Maier/Radzuweit im Entscheidungssatz bereits mit 12:14 zurück und holten vier Punkte in Folge! Auch das andere Halbfinale ging über drei Sätze, hier setzten sich Schuster/Schlawitz mit 15:12, 9:15 und 15:9 gegen Twellmayer/Toews durch.
 
Nach dem packenden Halbfinalkrimi war das Finale für Tim Maier und Mats Radzuweit mit 15:9 und 15:11 gegen Frerk Schuster und Holger Schlawitz endlich mal ein Zwei-Satz-Erfolg ... Platz 3 sicherten sich Insel/Olausson vor Marcus Twellmeyer und Sebastian Toews vom VfL 93.
 
Gegen 20 Uhr waren alle Spiele schon lange gespielt, die Sieger geehrt und der Platz aufgeräumt. Die SCALA1-Beachsonntage sind für diesen Sommer beendet und Trainer wie Spieler freuen sich über viel Lob für Organisation und Atmosphäre. Auch uns hat es viel Spaß gebracht! Man sieht sich sicher auf irgendeinem Beachplatz … und das Kiwittsmoorbad hat ja hoffentlich auch noch oft in diesem Sommer auf!
 
Die kompletten Ergebnislisten
Frauen A: http://hvbv.hamburg-beach.de/seeds.php?turnier=3960&sreg=3 
Frauen C: http://hvbv.hamburg-beach.de/seeds.php?turnier=3962&sreg=3 
Männer C: http://hvbv.hamburg-beach.de/seeds.php?turnier=3963&sreg=3
30.Juni 2016
 
SCALA: Michelle beim Heidberger Sponsorenlauf
 
Am Dienstag, dem 5. Juli findet der diesjährige Sponsorenlauf des Gymnasiums Heidberg statt. Unter den meist mehreren Hundert Kindern und Jugendlichen, die sich am guten Zweck beteiligen, nehmen auch viele Jugendspielerinnen des SC Alstertal-Langenhorn am Lauf teil. Darunter ist auch Michelle, die noch weitere Sponsoren sucht.
Was ist der Sponsorenlauf?
Im Sponsorenlauf haben die Schüler 30 Minuten Zeit, um so viele Runden zu laufen, wie sie können. Das Besondere: Firmen und Geschäfte aus der Nachbarschaft, aber natürlich auch Einzelpersonen können sich an der guten Sache beteiligen, die Schule unter­stüt­zen und die Jugend fördern. Jeder kann jede Läuferin finanziell unterstützen.
Wofür kann diesmal Geld eingesetzt werden?
Das insgesamt erlaufene Geld geht immer an eine gemeinnützige Organisation. Dieses Jahr wird das Geld an den Verein „Dunkelziffer e.V.“ gespendet. Seit 1993 hilft diese Organisation sexuell missbrauchten Jungen und Mädchen und setzt sich gegen Kinderpornographie ein. 
Link zum Verein „Dunkelziffer e.V.“: http://www.dunkelziffer.de/startseite/
Wie kann man sich am Sponsorenlauf beteiligen und Geld sponsorn?
Einfach melden unter presse@scala-volleyball.de und Adresse sowie den Betrag angeben, den Sie einsetzen wollen. Spannend ist es natürlich, eine Summe pro Runde zu setzen, weil die Läufer alles daran setzen werden, möglichst viele Runden zu absolvieren, um viel Geld zu erlaufen. Man kann aber natürlich auch einen Fixbetrag einsetzen.
 
29. Juni 2016
 
 
SCALA1 mit starken neuen Spielerinnen
 
Mit Laura Mathias auf der Libera-Position und Nathalie Koch für den Außenangriff konnte der SC Alstertal-Langenhorn wichtige Neuverpflichtungen für die kommende Saison gewinnen.
 
Laura Mathias braucht im Hamburger Raum kaum noch vorgestellt werden. Sie spielte für VT Aurubis im Zweitligateam und später auch in der 1. Bundesliga, bringt also eine gehörige Portion hochklassiger Erfahrung mit.
Für SCALA1-Coach Jan Maier hat es eine ganz eigene Geschichte um Laura. Im Jahr 2003 stand bei der damaligen U12 von Maier eine Achtjährige mit FC-Bayern-Trikot in der Halle und wollte Volleyball spielen. Dreizehn Jahre später kontaktiert ihn genau dieselbe Bayernsympathisantin und fragt, ob noch eine Libera in der Dritten Liga gebraucht würde. Solche Geschichten schreibt nur der Sport. 
Für den SC Alstertal-Langenhorn war dies ein perfektes Timing, da Stamm-Libera Susanne Maier eine Pause macht. „Dieser Spielertypus macht den Unterschied, Lauras Energie ist enorm“, freut sich Jan Maier. „Mit ihrer Erfahrung und Spielstärke haben wir auf der Liberaposition die perfekte Ergänzung zu Nachwuchstalent Nandi Rust.“
Auch Laura Mathias freut sich auf die Dritte Liga und den neuen Verein: „Da ich Jan schon aus früheren Zeiten kenne, standen wir immer wieder in Kontakt. Nach der letzten Saison wollte ich noch mal eine neue Herausforderung suchen. Jan und damit auch SCALA kamen mir als erstes in den Kopf. Die Probetrainings haben Spaß gemacht und ich finde vor allem das Konzept, mit jungen und mit erfahrenen Spielern zu arbeiten sehr gut.“
 
Freude bereitet Jan Maier auch eine Heimkehrerin. Schon in der vorletzten Saison wurde Nathalie Koch mit SCALA1 Meister der Regionalliga Nord und sorgte somit für den Aufstieg in die Dritte Liga, wechselte dann jedoch aus Studiengründen zum Zweitligisten DSHS SnowTrex Köln. Nun kehrt sie zurück und verstärkt den ambitionierten Langenhorner Klub.
„Nathalie war bereits eine sehr stabile und disziplinierte Spielerin, als sie nach dem Aufstieg 2015 nach Köln ging. Durch das Jahr 2.Liga hat sie noch mal einen drauf gelegt und wird nun deutlich mehr Verantwortung tragen können“, erklärt Maier. „Eine fantastische Verstärkung. Wir freuen uns sehr, dass sie sich entschieden hat, bei uns die Dritte Liga aufzumischen.“
 
Foto mit freundlicher Genehmigung: Dieter Nagel & SCALA
21. Juni 2016
 
 
SCALA2: Spielerinnen für Verbandsliga gesucht
 
Eine freudige Überraschung erlebte Didi Uebel, der Coach der Landesliga-Damen des SC Alstertal-Langenhorn. Aufgrund von Absagen anderer Teams erhält der Drittplatzierte der letztjährigen Landesliga-Saison doch einen Platz in Hamburgs höchster Liga!
 
„Das ist natürlich toll“, kommentiert der ehemalige DDR-Nationalspieler, „jetzt müssen wir schleunigst daran gehen, unser Team auch für die Verbandsliga konkurrenzfähig zu machen. Aber ich bin da guter Dinge. Das Team ist sympathisch und spielt guten Volleyball. Das sollten sich doch wechselwillige Spielerinnen mal anschauen!“ Das Team besteht aus überwiegend jungen Spielerinnen, hat aber „keine Berührungsängste mit Spielerinnen, die schon etwas mehr Erfahrung vorweisen können“, wie Uebel lächelnd ergänzt.
 
Auch Drittliga-Coach Jan Maier freut sich: „Der Platz in der Verbandsliga stellt eine optimale Basis als Unterbau für die Dritte Liga dar“, betont Drittliga-Coach Jan Maier. „Wenn sich ein schlagkräftiges Team zusammenfindet, können sowohl Talente ausreichend Einsatzzeiten bekommen und das Team in der Verbandsliga eine gute Rolle spielen.“
 
Diese Teams sind für die Verbandsliga gemeldet: VG Elmshorn 1, HTBU 1, GW Eimsbüttel 2, Eimsbütteler TV 2, VG WiWa 3, Barsbütteler SV 1, VG WiWa 4, GW Eimsbüttel 3, Hummelsbütteler SV 1, SC Alstertal-Langenhorn 2, Altonaer TSV 1, VC Olympia Hamburg 1.
Zurzeit trainiert das Team dreimal die Woche sowohl in der Halle als auch am Beach, auch in den Sommerferien wird es Trainingsmöglichkeiten geben. Die Trainingszeiten sind: Montags 20 – 21.45 h Heidberghalle, Mittwochs 19.30 – 21.30 Timmerloh und Donnerstags 18.00 – 20.00 in der Heidberghalle.
 
Wer Interesse hat, beim Verbandsliga-Team von Scala reinzuschnuppern, kann sich gerne beim Trainer (040-5266619 oder per E-Mail: didironny@yahoo.de) melden.
31. Mai 2016
 
SCALA1-Beachsonntag mit spannenden Spielen
 
"Erst gut dann schlecht" – so hatte man das Wetter beim zweiten SCALA1-Beachsonntag im Kiwittsmoorbad erwartet. Es kam genau anders herum, aber es wurde auf jeden Fall gut.  Ab dem späteren Mittag besuchten viele Zuschauer die spannenden Spiele im geöffneten Freibad, dessen Schwimmbecken den Spielern und Spielerinnen wiederholt zur Abkühlung dienen durfte.
 
SCALA1-Coach Jan Maier freute sich über einen sichtbaren Erfolg der Online-Bemühungen: „Zwei Zuschauer erzählten sogar, dass sie vorbei gekommen seien, weil sie anhand der in Facebook geposteten Spielbäume wussten, dass ihr Favorit noch im Turnier ist.“ Auch die Fotowand mit Bildern der Drittliga-Saison war ein echter Blickfang und wurde gut frequentiert.
 
Über den Rahmen konnten sich die Alstertalerinnen also freuen, auch organisatorisch klappte alles zufriedenstellend. „Und sportlich ging hier auch die Post ab“, kommentierte Turnierorganisator und SCALA1-Athletiktrainer Matthias Krause den sportlichen Einsatz der achtzig Protagonisten auf den sechs Beachfeldern. „Allerdings“, merkte Jan Maier an, „haben einige Teams schon am Samstag im BeachCenter ein Turnier gespielt und da merkte man schon hier und da einen Kräfteverschleiß.“
 
In der ersten Runde des A-Turniers der Frauen gab es nach „Papierform“ nur eine Überraschung. Die an 2 gesetzten Stefanie Manzer und Nadine Steinbrink (SC Alstertal-Langenhorn/HTBU) unterlagen gegen Mareike Südmersen und Jocelyn Kontowski (VG Wiwa Hamburg/TuS Esingen). Die an 3 gesetzten Adina Hinze und Susanne Maier erwischte es eine Runde später mit einer Niederlage gegen Maren Heller und Birthe Wulf (TSV Russee/MTV Heide). Keine Blöße gaben sich die topgesetzten Auswahlspielerinnen Hannah Ziemer und Rieke Niemeyer von der VG WiWa, die sich mit Siegen über Svenja Hornung/Bettina Wollesen (SSV Ulm/Barsbüttler SV), Anne Dettmar/Julia Scheidler (Grün-Weiß Eimsbüttel) und Natalia Cukseeva/Sandra Schneider (Eimsbütteler TV) ins Halbfinale spielten.
 
Im Halbfinale trafen sie auf Nathalie Koch und Alissa Willert (FC Junkersdorf/SCALA1), die nach einer Drittrunden-Niederlage gegen Heller/Wulf einen Umweg über die Loserrunde machen mussten und im Duell mit Manzer/Steinbrink den Halbfinaleinzug klarmachen konnten. Ziemer/Niemeyer setzten sich nach intensivem Fight mit 15:13, 13:15 und 15:11 durch. Auch das zweite Halbfinale zwischen Heller/Wulf und Südmersen/Kontowski war eine umkämpfte Partie. Hier setzten sich Südmersen/Kontowski mit 15:6, 12:15 und 15:12 durch.
 
Das kleine Finale um Platz 3 entschieden Maren Heller und Birthe Wulf ohne Kampf gegen Nathalie Koch und Alissa Willert für sich. Wie beim ersten Beachsonntag gab es ein WiWa-Finale. Hannah Ziemer und Rieke Niemeyer siegten mit 18:16,15:10 über Mareike Südmersen und Jocelyn Kontowski (VG Wiwa Hamburg/TuS Esingen).
 
Beim Frauen-C-Turnier mussten sich gleich in ihrem ersten  Spiel sowohl die topgesetzten Olga Bigdach und Janine Hutter vom Hummelsbütteler SV gegen Luisa Böss und Stefanie Menck (Oststeinbeker SV) als auch die an 4 gesetzten Nanca Bornemann/Catharina Werner (Hummelsbütteler SV) gegen das SCALA-Team Katrin Frenzen und Anne Sprenger in die Loserrunde abmelden. Die an 2 gesetzten Nele Schmitt und Katharina Sarwari (Niendorfer TSV/Rissener SV) setzten sich im Viertelfinale gegen die Nummer 3 Kim Deutschendorf/Katharina Eckhoff (VG Elmshorn/Niendorfer TSV) durch.
 
Im Halbfinale trafen Schmitt/Sarwan auf Louisa Marunde und Hannah Reich (Niendorfer TSV), die sich nach einer Auftaktniederlage gegen Frenzen/Sprenger durch die Loserrunde kämpften und spielten sich durch ein 15:9, 15:11 ins Finale. Im zweiten Halbfinale empfingen nach drei Siegen Frenzen/Sprenger die topgesetzten Bigdach/Hutter, die sich in der Verliererrunde durch Erfolge gegen Elisabeth Gläser/Nandi Rust (SCALA), Sonja Hilgers/Uta Lüdemann (Grün-Weiß Eimsbüttel) und Deutschendorf/Eckhoff aufbauten. Auch im Halbfinale ließen sie Frenzen/Sprenger mit 15:5, 15:9 keine Chance.
 
Doch im Finale gab es keinen glatten Gang, vielmehr einen Krimi: Nele Schmitt und Katharina Sarwari waren mit 12:15, 15:10 und 16:14 erfolgreich gegen Olga Bigdach und Janine Hutter. Im Spiel um Platz 3 kämpften Marunde/Reich das Überraschungsteam Frenzen/Sprenger mit 11:15, 15:6 und 15:1 nieder.
 
Einen souveränen Start-Ziel-Sieg gönnten sich die topgesetzten Tim Maier (Eimsbütteler TV) und Thies Oldsen beim C-Turnier der Männer. Nach Erfolgen über Christoph Krüger und Tobias Säuberlich (Grün-Weiß Wismar/VG WiWa) und Daniel Herkner/Thomas Krumbke (SV Einheit Schwerin/BeachFun) machten sie auch im Halbfinale gegen die an 2 gesetzten Frank Schuster und Emanuel Weidemann von der VG WiWa mit 15:8, 15:8 recht kurzen Prozess. Für das andere Halbfinale hatten sich über die Gewinnerseite Stefan Rokitta und Matthias Sanders (VFL Geesthacht/VG Delmenhorst-Stenum) qualifiziert und trafen dort auf Herkner/Krumbke, die sich durch einen Erfolg über Jan Kuchenbecker und Jan Bertram (Eimsbütteler TV) doch noch ins Halbfinale spielten. Hier setzten sich allerdings Rokitta/Sanders in drei Sätzen mit 18:16, 8:15 und 15:13 durch.
 
Im Finale zeigten sich Tim Maier und Thies Oldsen als das Team des Tages und bezwangen Stefan Rokitta und Matthias Sanders in zwei Sätzen mit 15:11 und 15:6. Dritte wurden Daniel Herkner und Thomas Krumbke (SV Einheit Schwerin/BeachFun) durch ein 15:8, 15:13 gegen Frerk Schuster und Emanuel Weidemann.
 
Den dritten SCALA1-Beachsonntag gibt es am 3. Juli. 
20. Mai 2016
 
SCALA1: „Nur OpenGym ist zurzeit sinnvoll“
 
Ungewohnte Probleme hat Jan Maier, der Coach der Volleyball Drittliga-Frauen des SC Alstertal-Langenhorn in diesen Tagen bei der Personalplanung. „In früheren Jahren waren wir schon etwas weiter“, stellt Maier fest. „Jetzt will sich kaum ein Talent auf einen Verein festlegen.“ Die ungewisse Personalsituation beim geplanten Zweitligisten VT Hamburg strahlt auf die Dritte Liga aus.
 
Durch die unklare Situation beim VTH zögern viele Spielerinnen, Zusagen für die Dritte Liga zu machen, da sie sich verständlicherweise für einen Platz im Hamburger Zweitligateam interessieren. „Bei Gesprächen mit potentiellen Spielerinnen kommt immer die Frage, wer denn schon dabei ist“, erklärt Maier. „Zurzeit kann ich dann kaum Namen der stärksten Drittligaspielerinnen nennen.“
 
Leidtragende der schwierigen Lage beim  VT Hamburg sind die drei Hamburger Drittligisten, die nicht wie gewohnt mit einer strukturellen Hallenvorbereitung beginnen können. „Als Talentförderer unterstütze ich natürlich, dass gute Spielerinnen höher spielen wollen“, betont Maier. „Aber das entstandene Entscheidungsvakuum und die fehlende Planungssicherheit belastet auch unsere Planungen, nicht nur bei den Spielerinnen, auch bei unseren Sponsoren.“ 
 
Normalerweise ist die Zeit vor den Sommerferien die Phase der Vorbereitung, in der viel Zeit für individuelle Technik und Grundlagenausdauer aufgewendet wird. „Zurzeit machen wir nur zweimal die Woche OpenGym im Sand oder in der Halle“, schildert der SC-Coach. „Bei diesem offenen Training haben wir diverse Gäste bis hin zur 1. Liga. Selbst Spielerinnen wie Karine Muijlwijk und Natalia Cukseeva halten sich den Sommer über gerne bei uns fit. Das hat mittlerweile schon etwas Tradition.“
 
Auch wenn die Trainingsgäste natürlich das Niveau im Alstertaler Training heben, ist Maier sehr daran interessiert, dass sich der Kaderfindungsprozess beim VT Hamburg beschleunigt und steht auch in Kontakt mit dem neuen VTH-Coach Ercole Bartolone, um gegebenenfalls zu helfen. „Es wäre gut, wenn so schnell wie möglich in Hamburg wieder mehr Ruhe einkehrt.“
17. Mai 2016
 
SCALA1: Papenthin kehrt zurück
 
Es sei schon ein bisschen wie Nachhausekommen, gibt Lisa Marie Papenthin zu. Nach sechs Jahren ist die 24-jährige Zuspielerin in der kommenden Saison bei den Drittliga-Frauen des SC Alstertal-Langenhorn unter Vertrag. Zurück beim Verein ihrer Jugend.
 
„Ich ging auf dem Heidberg-Gymnasium zur Schule und bin zum ersten Training nur gegangen, weil eine gute Freundin sich allein nicht traute“, berichtet die Lehramtsstudentin für Mathematik und Sport. „Dann nahm mich Jugendtrainerin Petra Kerl unter ihre Fittiche und ich war Feuer und Flamme für diesen Sport.“
 
Es wurden auch sportlich erfolgreiche Zeiten mit dem Aufstieg in die Regionalliga oder mit der Teilnahme an der Hamburger Auswahl an der Seite der späteren Bundesligaspielerinnen Nina Braack und Anika Krebs. Lisa Marie drängte es jedoch eher in die Ferne: sie erhielt ein Sportstipendium am Queens College in New York. Nach einer „Eingewöhnungssaison beim Hummelsbütteler SV spielt sie nun wieder in Alstertal beim SC.
 
SCALA1-Coach Jan Maier freut sich darüber: „Auch wenn die Liberoposition einen Teil der Chefrolle im modernen Volleyball übernommen hat, so erfordert das Zuspiel immer noch einen echten Leader. Da sehe ich Lisa nach einer Eingewöhnungsphase voll punkten“, blickt Maier voraus. „Lisa legt das richtige Verhältnis von Demut vor dem Spiel und positiver Energie an den Tag, was sie noch weit bringen kann. Sie ist ein echter Glücksfall für das Team.“
 
Steckbrief Lisa Marie Papenthin
 
So werde ich gerufen: Lisa
Geboren am 19.01.1992 in Hamburg
Nationalität: deutsch
Volleyball seit: 2004
Körperlänge: 1,77m
Beruflich bin ich: Studentin (Lehramt für die Primar- und Sekundarstufe mit Mathe und Sport)
Hobbies: Volleyball, Katzenmama sein, Reisen, Nähen
Ein Satz zu SCALA1: SCALA1 ist eine riesige Herausforderung für mich, mit der ich mich sehr wohlfühle.  
Beach-Volleyball ist ...: Ganz schön anstrengend und ganz schön sandig. 
Ausgleichssportart: Zählt Fahrradfahren?
Ein weiser Spruch, der mir gefällt: Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann.
Lieblings-Buch: „What do you do with an idea?“  Kobi Yamada
Lieblings-Urlaubsziel: Kanada
Lieblingsessen/Getränk: Käse / Weißwein
Diese Person wäre ich gerne 24 Stunden lang: Ellen DeGeneres
Etwas, was ich immer schon mal sagen wollte: Überlegen macht überlegen.
 
 
12. Mai 2016
 
SCALA1-Beachsonntag: Heißer Auftakt
 
Am Muttertag lud der SC Alstertal-Langenhorn zum ersten SCALA1-Beachsonntag. Bei herrlichem Sommerwetter wurden je ein Frauen- und Männer-C-Turnier sowie ein Frauen-A-Turnier gespielt. Bis zur Siegerehrung kurz nach 19 Uhr gab es viele spannende und umkämpfte Partien.
 
Vierzig Teams spielten auf dem Gelände des Kiwittsmoorbades und die Stimmung war von Anfang an gut, auch trotz der aufgrund des noch nicht offiziell eröffneten Bades eingeschränkter Nutzungsmöglichkeiten sowie der Ackerfläche, auf der früher mal drei weitere Beachfelder standen. Beim nächsten Turnier hat das Bad auf und besagte Probleme dürften nicht entstehen.
 
Beim A-Turnier der Frauen waren die Hamburger Auswahlspielerinnen Hannah Ziemer und Rieke Niemeyer (VG WiWa) nach ihrer samstäglichen Teilnahme am Kieler „Unser Norden“-Turnier noch voll in Fahrt, hatten einzig gegen Marie Fleischmann/Birthe Wulf mit 15:13 und 18:16 eine ganz enge Partie. Nach einem glatten 15:8, 15:12 im Halbfinale über die Erstliga-Spielerinnen Natalia Cukseeva und Saskia Radzuweit war es auch im Finale eine klare Sache, Niemeyer/Ziemer bezwangen Britta Lagemann und Margarita Avendano mit 15:11, 15:12. Ihre Gegnerinnen hatten offenbar beim knappen Sieg im Halbfinale über Adina Hinze und Susanne Maier (Scala) mit 17:15, 15:13 zu viel Energie verschossen und waren überglücklich ins Finale gekommen zu sein.
 
Die Scala-Spielerinnen schlugen sich prächtig. Hinze/Maier erkämpften sich Platz 3 gegen Cukseeva/Radzuweit. Alina Ernst spielte sich mit Merle Dickau (VG WiWa) auf einen hervorragenden fünften Platz und wird sich wohl noch länger auch an den erfolgreich bestandenen Krimi gegen Cukseeva/Radzuweit (10:15, 15:9, 15:12) erinnern. Stefanie Manzer und Alissa Willert bewiesen ihre Spätstarter-Mentalität auch in dieser Saison und belegten Platz 7. Im letzten Jahr wurden sie dann noch Hamburger Meister … Und Claudia Förster trat mit Sandra Schneider vom Eimsbütteler TV an und wurde nach etwas unglücklich verlaufenen Spielen Neunter.
 
HF 1: Cukseeva/Radzuweit – Ziemer/Niemeyer 8:15, 12:15
HF 2: Lagemann/Avendano – Hinze/Maier 17:15, 15:13
Finale: Lagemann/Avendano – Ziemer/Niemeyer 11:15, 12:15
 
Umkämpfte Spiele auch beim C-Turnier der Frauen. Beispiele gefällig? Kirsten v. Ungern-Sternberg und Annika Gropper vom Eimsbütteler TV bezwangen Sonja Hilgers und Maren Wichmann (GW Eimsbüttel) im Stadtteil-Derby mit 12:15, 15:6, 15:8. Hilgers/Wichmann mussten sich gleich in der Folgepartie mit einem 15:13, 10:15 und 13:15 gegen ihre Vereinskameradinnen Julia Krenz und Johanna Neunhoeffer aus dem Turnier verabschieden.
 
Krenz/Neunhöffer schafften durch ein 15:9, 15:13 über Gonca Tuncay und Katharina Studemund den Finaleinzug, im anderen Halbfinale unterlag Scala-Angreiferin Jasmin Jarecki an der Seite von Anna Jungjohann (VG HNF) mit 15:13, 8:15, 12:15 gegen Nina Hille und Kristin Dierks von GW Eimsbüttel. Das GWE-interne Finale war perfekt. Und natürlich ging es über drei Sätze. Nach 81 gespielten Finalpunkten standen Hille/Dierks mit 8:15, 16:14, 15:13 als Sieger fest.
 
HF 1: Tuncay/Studemund - Krenz/Neunhöffer 9:15, 13:15
HF 2: Jarecki/Jungjohann - Hille/Dierks 15:13, 8:15, 12:15
Finale: Hille/Dierks – Krenz/Neunhöffer 8:15, 16:14, 15:13
 
Nachdem Landestrainerin Helke Claasen bei den Frauenturnieren viele gute Aktionen ihrer Auswahlspielerinnen gesehen hatte, konnte sie sich beim C-Turnier der Männer vor allem über den 14-jährigen Tim Maier freuen: „sehr gute Ballkontrolle und starke Nerven“ lobte die ehemalige WM-Fünfte den ETV-Spieler, der mit SCALA1-Techniktrainer Julius Milo antrat.
 
Im Halbfinale konnten Maier/Milo sich für ihre Auftaktniederlage gegen Thomas Kucjas und Koray Anilir (VG WiWa) revanchieren. Diesmal siegten sie mit 15:13, 15:9 und zogen ins Finale ein. Dort trafen sie auf Thorben Green und Tobias Lorenz von der VG WiWa, die im gesamten Turnier keinen Satz abgaben und im Halbfinale ihre Teamkollegen Frerk Schuster und Holger Schlawitz mit 15:12, 15:10 bezwangen. Im Finale scheiterten Maier/Milo trotz einer 14:11-Führung im ersten Satz und Green/Lorenz holten sich mit 19:17 und15:8 den Turniersieg.
 
HF 1: Kucjas/Anilil – Maier/Milo 13:15, 9:15
HF 2: Green/Lorenz – Schuster/Schlawitz 15:12, 15:10
Finale: Maier/Milo - Green/Lorenz 17:19, 8:15
 
Hier gibt es alle Platzierungen: hvbv.hamburg-beach.de
 
Der nächsten beiden SCALA1-Beachsonntage finden am 29. Mai und 03.Juli statt – bei geöffnetem Kiwittsmoorbad und hoffentlich ähnlich schönem Wetter!
29. April 2016
 
Im Freundschaftsspiel gewinnt SCALA1 gegen die AllStars des TV Fischbek mit 2:1 und wünscht viel Erfolg für die Senioren DM im Mai.
26. April 2016
 
Trainingsspiel: SCALA1 prüft „Bundesliga-AllStars“
 
Am gestrigen Montag war die trainingsfreie Zeit für die Drittliga-Volleyballerinnen des SC Alstertal-Langenhorn schon wieder vorbei: Trainer Jan Maier bat zum ersten Training. Und konnte gleich einen ersten „Leckerbissen“ verkünden: die Fischbeker BundesligaAllStars kommen!
 
Am Donnerstag, dem 28. April fordern die Fischbeker BundesligaAllStars die Alstertalerinnen im Zuge ihrer Vorbereitung auf die Seniorinnen-DM heraus. Spielbeginn ist um 18.30 Uhr in der Tangstedter Landstrasse 300, dem Heimspielort von SCALA1. „Es ist wie gesagt ein Trainingsspiel“, erklärt Jan Maier. „Aber wer Lust hat, sowohl uns als auch unsere Gäste noch mal spielen zu sehen, ist herzlich willkommen.“
 
Dabei kann sich Hamburger Volleyballfan auf ein tolles Seniorinnen-Team freuen. Dabei sind die ehemaligen Fischbekerinnen Tina Potratz (ehemals Benecke; spielt heute ausnahmsweise mal nicht für SCALA1), Katrin Schiweck (Petzold), Kerstin Köster (Ahlke; würde spielen wenn sie schon wieder könnte), Martina Hauschild, Sabine Verwilt und Simone Kollmann ebenso freuen wie auf die Elmshornerinnen Britta Schümann und Anja Svensson, Andrea Jany (ehem. Leverkusen), Anke Eyink (Eiche Horn Bremen), Maja Günther (TSV Glinde; noch aktiv beim Eimsbütteler TV) und Vanessa Vock (ehem. Itzehoe)! Was für Erinnerungen!
 
Die DM Ü37 ist an Pfingsten (14. +15.05.) in Dachau, ein Austragungsort, der den Spielerinnen aus dem letzten Jahr noch gut bekannt ist. Viele Infos und sicher dann auch Ergebnisse gibt es auf der Website des ASV Dachau. Und sollte jemand an Pfingsten in der Nähe sein: Fans sind natürlich willkommen …
 
Für SCALA1 geht dagegen der Trainingsbetrieb weiter – vorerst bis zum 18. Juli. Nach der Sommerpause beginnt dann Mitte August die Vorbereitung auf die kommende Hallensaison. Zeitlich viel näher lockt aber erste Scala-Beachsonntag im Kiwittsmoorbad am 8. Mai mit Turnieren für Frauen als auch für Männer in unterschiedlichen Leistungsstufen. Bis zum 1. Mai kann man sich unter hvbv.hamburg-beach.de anmelden!
25. April 2016
 
U13 qualifiziert sich für die Norddeutschen Meisterschaften 2016
 
Herzlichen Glückwunsch!
19. April 2016
 
SCALA1: „Wollen uns stetig weiter entwickeln“
 
Die Saison in der Dritten Liga Nord der Frauen ist für Aufsteiger SC Alstertal-Langenhorn vorbei. Mit Platz 4, punktgleich mit dem Tabellendritten, wurde ein hervorragendes Ergebnis erzielt und das Team platzierte sich vor den beiden anderen Hamburger Teams. Im Interview zieht SCALA1-Coach Jan Maier Bilanz und gibt einen ersten Ausblick auf die Vorbereitung zur kommenden Saison.
 
Hauchdünn Platz 3 verpasst, mit dem Tabellenplatz kann der SC Alstertal-Langenhorn zufrieden sein. Wie fällt dein Fazit aus, was war gut, was war schlecht?
 
Maier: "Auf dem Papier haben wir als Aufsteiger Platz 4 erreicht. Das ist das Ergebnis aller beteiligten und rechtfertigt unseren enormen zeitlichen und finanziellen Aufwand. Fast wäre sogar die direkte Qualifikation für die 2.Liga gelungen. Ich bin sehr stolz auf das Team und auch die vielen Helfer im Hintergrund."
 
Erhält die Mannschaft nicht ihre wesentliche Stärke von den ehemaligen Erstligaspielerinnen Tina Potratz, Adina Hinze und Kerstin Köster? Bleibt denn da hinreichend Platz für die Jugend, sich zu entwickeln?
 
Maier: "Der Spagat zwischen ergebnisorientiert spielen und Nachwuchs Einsatzzeiten geben ist immer ein schwieriger, der mal besser und mal schlechter klappt. Das klingt zwar nach bla bla, aber so ist es einfach. Die Jugend ist unsere Zukunft und in genau dieser Tendenz handelt das Trainerteam. Wir haben diese Saison auch Spiele gewonnen ohne die genannten Spielerinnen auf dem Feld zu haben."
 
Ihr habt sehr viele Verletzungen verkraften müssen. War das einfach Pech oder kann das auch andere Gründe haben?
 
Maier: "Natürlich muß man sich bei zwei Achillessehenrissen ohne Gegnereinwirkung auch Gedanken über die Trainingsmethodik machen. Das haben wir getan, mit Fachleuten darüber gesprochen und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass es höchstwahrscheinlich einfach nur Pech war."
 
Vor dem letzten Spieltag wurde sich schon gegen einen möglichen Aufstieg in die 2. Bundesliga entschieden, obwohl mehrfach damit geliebäugelt wurde. Was waren die Gründe für den Verzicht?
 
Maier: "Für den Schritt in die 2.Liga ist es Bedingung finanziell, administrativ und auch sportlich genügend breit aufgestellt sein, damit es nicht nur ein einjähriges Intermezzo wird. Ein solche Siegesserie am Ende der Saison war einfach höchst unwahrscheinlich und die Möglichkeit der sportlichen Qualifikation dann zu kurzfristig, um das nicht mit viel Risiko über das bekannte Knie zu brechen. Das Ziel bleibt aber weiterhin die Etablierung eines SCALA-Zweitligateams."
 
Wo müsst ihr denn besser werden?
 
Maier: "Sportlich sind wir auf einem guten Weg. Die Helfer- und Partnersuche braucht über den Sommer noch mehr Augenmerk, als es während der Saison möglich ist.
 
Und wie geht es nun weiter?
 
Maier: "Zur Zeit ist Trainingspause. Anfang Mai starten wir damit neue Spielerinnen wie gewohnt im OpenGym zu sichten, um damit so früh wie möglich den Kader für die nächste Saison zu bilden. Es gibt einiges zu tun diesen Sommer und unsere drei Beachturniertage im Kiwittsmoorbad stehen dabei natürlich im Vordergrund."

 
06. April 2016
 
SCALA1-Beachturniere: Anmeldung frei geschaltet
 
Kaum ist die Hallensaison beendet, sind die Turniere der Hamburger Beachserie zur Anmeldung frei geschaltet. Die Anmeldungen können unter http://hvbv.hamburg-beach.de vorgenommen werden.
 
Der SC Alstertal-Langenhorn richtet in diesem Sommer an drei Sonntagen Turniere im Naturbad Kiwittsmoor aus.
 
08.Mai 12er Frauen A&C, 12er Männer A&C     
29.Mai 12er Frauen A&C, 12er Männer A&C     
03.Jul  12er Frauen A&C, 12er Männer A&C    
 
Das Startgeld pro Team und Turnier beträgt 22 Euro plus 10 Euro Kaution. Der Eintritt zum Bad ist im Meldegeld enthalten. Turnierbeginn ist jeweils um 9.30 Uhr, Ende der Meldefrist um 9 Uhr.
 
PS: Für interessierte Beacher bietet der HVbV am Samstag, dem 14. Mai eine Beach-Schiedsrichter-Ausbildung an. (http://www.hvbv.de)

 
05. April 2016
 
SCALA1 bedankt sich bei Spaß und Musik
 
Mit einem vereinsinternen Mixed-Turnier haben sich die Drittliga-Volleyballerinnen am Montagabend bei ihrer Abteilung für die Hilfe und Unterstützung in der vergangenen Saison bedankt.
 
Über siebzig überwiegend jugendliche Volleyballerinnen und Volleyballer waren zwei Stunden mit Begeisterung bei der Sache, mittendrin die Spielerinnen von Trainer Jan Maier. „Das hat wirklich Spaß gemacht“, freute sich der Coach. „Ich hätte nie gedacht, dass wir über siebzig Teilnehmer haben. Von sieben Jahren bis zu den Senioren war alles vertreten.“
 
Mit der Veranstaltung wollten die Drittliga-Damen ihren Dank für die vielfältige Hilfe ausdrücken, die Ballkinder, Wischer, Schreiber, Kioskbetreuung und andere Helfer im Laufe der Saison bei den Heimspielen erbracht haben. „Diese Hilfe ist uns sehr wichtig und trägt viel zur erfolgreichen Saison bei“, erklärt Maier. Zum Abschluss des Turniers gab es für die Nachwuchsspieler signierte SCALA1-Teamfotos als Erinnerung.

 
04. April 2016
 
SCALA1 siegt auch in Kiel

In ihrem letzten Saisonspiel ließen die Drittliga-Volleyballerinnen des SC Alstertal-Langenhorn nichts anbrennen und siegten bei Schlusslicht Kieler TV souverän mit 3:0 (25:13, 25:14, 25:17).

Mit ihrem fünften Sieg in Folge belegten die Hamburgerinnen in der Abschlusstabelle den vierten Platz, punktgleich mit dem Dritten Berlin-Brandenburger SC. „Ich bin sehr zufrieden“, resümierte Scala-Coach Jan Maier. „15 Punkte aus den letzten fünf Spielen ist eine Leistung, die Eindruck macht. Darauf können wir sehr stolz sein.“

Kiel kämpfte mit vielen Eigenfehlern und die Alstertalerinnen dominierten die Partie von Beginn an. So entstanden in den ersten beiden Sätzen schon früh deutliche Führungen, die zu Satzgewinnen von nur 13 beziehungsweise 14 Gegenpunkten führten. Im dritten Satz konnte der KTV die Partie etwas länger offen halten, SCALA1 setzte sich erst zum 9:5 etwas ab. Die tapfer kämpfenden Kielerinnen holten auch immer ein, zwei Punkte auf, doch der SC blieb konzentriert und siegte auch in Durchgang 3 sicher mit 25:17.

„Wir konnten allen Spielerinnen Einsatzzeiten geben“, freute sich Maier. „Besonders freut es mich für Jasmin Jarecki, die nach ihrem Bänderriss aus dem Januar zum ersten Mal wieder für ein paar Minuten auf dem Feld stehen konnte.“

Durch den etwas überraschenden Erfolg des BBSC gegen den favorisierten VSV Havel Oranienburg konnte SCALA1 den gewünschten dritten Platz nicht erreichen, landete als Aufsteiger auf einem sehr guten vierten Platz und ist damit die beste Hamburger Mannschaft der Liga. „Leider war das Ergebnis aus Berlin nicht das erhoffte. Aber Glückwunsch an den BBSC, scheint ein dramatisches Spiel gewesen zu sein.“, zeigt sich Maier als fairer Sportsmann.

Mannschaft und Trainerstab bedanken sich bei allen Helfern, Freunden und Fans, die zur tollen Drittliga-Saison beigetragen haben. Nun haben die Spielerinnen des SC drei trainingsfreie Wochen. „Am 25. April fangen wir dann wieder mit dem Training an, sowohl in der Halle als auch im Sand.“, erklärt Maier.
01. April 2016
 

„Wenn, dann bei SCALA!“

 

Kurz vor dem Saisonabschluss des SC Alstertal-Langenhorn am Samstag beim Kieler TV schildern die ehemalige Nationalspielerin Christina Potratz und die langjährige Erstligaspielerin Kerstin Köster Eindrücke aus Jugend und Gegenwart im Alstertaler Volleyball

 

Hallo Tina, hallo Kerstin, ihr habt beide im Alstertal mit dem Volleyball angefangen, habt dann eine tolle Karriere hingelegt und spielt nun wieder im Hamburger Norden. Darf man das Heimattreue nennen?

 

Tina: Ja, natürlich! Nach meiner Profilaufbahn wollte ich mich in anderen Sportarten ausprobieren. Aber als Scala bei mir angefragt hat - damals wurde allerdings auch ein Jugendtrainer gesucht und keine Spielerin - habe ich nicht eine Sekunde lang gezögert! Scala ist und bleibt ein toller Verein und ich fühlte mich sofort wieder wohl!

 

Kerstin: Ja es ist schon komisch, dass mich unsere Haussuche ausgerechnet wieder nach Langenhorn geführt hat. Aber der Hamburger Norden ist einfach wunderbar ...

 

 

Wie genau habt ihr in der Jugend zum Volleyball gefunden?

 

Tina: Ich habe in den Sommerferien Beach-Volleyball an der Ostsee gespielt. Meine Mitspieler waren allerdings alle viel älter und besser als ich und hatten nur wenig Spaß mit mir auf Ihrer Seite. Das hat mich enorm geärgert und ich beschloss nach den Ferien in einen Verein zu gehen und bis zu den nächsten Sommerferien Volleyball zu erlernen. Ich wollte es den Jungs zeigen....

 

Kerstin: Ich habe als Jugendliche viele Sportarten ausprobiert (Turnen, Tennis, Handball) und irgendwann hat mich eine Freundin mit zu ihrem Volleyballtraining bei der VGAH genommen. Da war ich sofort begeistert und bin dabeigeblieben.

 

 

In eurer Jugend hieß der Verein noch VG Alstertal-Harksheide. Was sind die Highlights als Jugendspielerinnen, an die ihr euch erinnert? 

 

Tina: Meine Jugendzeit bei VGAH war doch sehr kurz. Ich kann mich nur an die Bundesjugendspiele erinnern, die mich tierisch beeindruckt haben. So viele Mannschaften auf einen Haufen und das Turnier war echt professionell aufgezogen.
Und dann natürlich an die Zeit, als wir (damals in der dritten Liga) alle samt in die erste Liga gesteckt wurden, da sich unsere erste Mannschaft aufgelöst hatte. Wir haben in der ganzen Saison nur einen Satz gewonnen. Das war hart, aber eine enorme Lernschule!

 

Kerstin: Die Hamburger, Norddeutschen und Deutschen Meisterschaften, der Bundespokal, die Endspiele von Jugend trainiert für Olympia in Berlin und natürlich die Kanadareise, die von unserer Jugendtrainerin Petra Kerl und Norbert Grote durchgeführt wurde. Wir waren damals die ersten Mädels, die die Reise gemacht haben und es ist Wahnsinn, dass es dieses tolle Ereignis für unsere Schüler so viele Jahre später immer noch gab!

 

 

Abgesehen von euren sportlichen Erfolgen: was habt ihr in eurer persönlichen Entwicklung mitgenommen durch den Volleyball?

 

Tina: Auf jeden Fall ein Teamplayer zu sein! Ich bin manchmal echt erstaunt wie viele Egoisten durch das Leben laufen und nur sich in den Mittelpunkt stellen. Ich bin sensibler geworden und probiere die Gefühle der Anderen zu sehen. Das ist für eine gute Mannschaftsleistung enorm wichtig und tut einem im Privatleben auch sehr gut! Außerdem habe ich im Sport gelernt, was meinem Körper gut tut (Ernährung oder Gesundheitstraining).

 

Kerstin: Die Teamfähigkeit auf jeden Fall. Aber auch ein stärkeres Selbstbewusstsein und vor allem sehr viele Freundschaften.

 

 

Wenn Kinder mit Volleyball anfangen wollen: was könnt ihr ihnen raten? 

 

Tina: Es sollten alle Kinder erst mal den Spaß finden. Alles Weitere kann sich dann entwickeln. Leistungssport ist aus meiner Sicht nur mit Spaß an der Sache zu verbinden.

 

Kerstin: Der Spaß sollte im Vordergrund stehen, das stimmt. Und wenn mal etwas nicht so schnell klappt, wie man es sich gewünscht hat, nicht verzagen! Volleyball ist eine „anspruchsvolle“ Sportart und braucht viel Übung.

 

 

Momentan freuen wir uns natürlich alle, euch immer noch spielen zu sehen. Könnt ihr euch auch vorstellen, mal als Trainer zu fungieren?


Tina: Ich habe mich ja vor 5 oder 6 Jahren als Jugendtrainer bei Scala versucht. Erst war ich Trainer und dann Spielertrainer. Ich war noch nicht durch mit meiner aktiven Zeit und gefühlt viel zu viel Zeit in der Halle verbracht ohne mich zu bewegen.
Aktuell kann ich mir das aus familiären Gründen nicht vorstellen, aber wer weiß.... ich würde es auf jeden Fall nicht ausschließen. Es ist eine tolle Erfahrung zu sehen, dass Kinder von Dir lernen und es auf dem Spielfeld umsetzen. Da denkt man "Wow.... das hat sie/er von mir". 

 

Kerstin: Im Moment fehlt mir einfach die Zeit dafür, aber während meiner Erstligazeit habe ich viel Jugendtraining gegeben und beruflich habe ich als Sportlehrerin ja auch damit zu tun. Warten wir also mal ab ...

 

 

Zurzeit sucht der Verein neue Jugendtrainer. Habt ihr einen Tipp, warum man bei Scala Trainer werden sollte?

 

Tina: Naja, wenn Jugendtrainer, dann ja wohl bei Scala :-) Scala ist ein absolut zuverlässiger Verein mit einer großen Geschichte. Scala hat tolle Strukturen und eine sehr nette engagierte Vereinsführung. Und Nachwuchs ist auch keine Mangelware. Ich bin immer wieder erstaunt, wie viele tolle Spielerinnen Scala nach oben bringt. Und nun wird der gute Unterbau mit einer zweiten Liga belohnt (wenn nicht nächste Saison, dann Übernächste)! Scala bietet nicht nur für die Spielerin, sondern auch für die Trainer ein sehr gutes Arbeitsumfeld, also..... Auf geht's!

 

Kerstin: Bei Scala engagieren sich viele Menschen, mit denen es Spaß macht gemeinsam etwas zu erreichen.

 

 

Christina Potratz wurde unter ihrem Geburtsnamen Benecke Nationalspielerin, nahm an den Olympischen Spielen in Sydney 2000 und Athen 2004 teil und konnte eine Bronzemedaille bei der Europameisterschaft 2003 in der Türkei feiern. Sie spielte in der deutschen und italienischen 1. Bundesliga und absolvierte mehr als 200 Länderspiele für den DVV. Seit 2009 ist die zweifache Mutter wieder beim Heimatverein SC Alstertal-Langenhorn aktiv. 

 

Auch Kerstin Köster, geb. Ahlke, startete ihre Volleyball-Laufbahn im Alstertal bei der damals bestehenden VG Alstertal-Harksheide und wurde zu einer langjährigen Erstligaspielerin, die mit dem VT Aurubis Hamburg zweimal Vize-Pokalsieger wurde und 2003 den 3. Platz in 1. Bundesliga feiern konnte. In ihrer Jugend wechselte sie ins Volleyball-Internat nach Münster und konnte mit der A-Jugend des USC Münster den Deutschen Meistertitel feiern. Auch Kerstin ist zweifache Mutter und spielt seit 2012 für den SC Alstertal-Langenhorn.

31. März 2016
 
SCALA1 hofft in Kiel auf Platz 3
 
In ihrem letzten Saisonspiel reisen die Drittliga-Volleyballerinnen des SC Alstertal-Langenhorn am Samstag zum Kieler TV. Bei einem Sieg wäre die Chance auf Platz 3 gewahrt, der allerdings abhängig ist vom Ergebnis zwischen dem derzeit Dritten Berlin-Brandenburger SC und dem Tabellenzweiten VSV Havel Oranienburg.
 
„Das wird kein leichtes Match gegen Kiel“, konstatiert SCALA1-Coach Jan Maier. „Gerade nach der mehrwöchigen Spielpause wird sich zeigen, welches Team besser in den Wettkampfmodus zurückfindet.“
 
Natürlich sind die Alstertalerinnen beim noch sieglosen Schlusslicht Favorit. Doch auch im Hinspiel gab es zwei ganz enge Sätze gegen Kiel, so dass volle Konzentration gefragt ist. „Unser Team hat in den letzten vier Spielen Unglaubliches geleistet. Das wollen wir uns nicht noch selber verderben“, vertraut Maier dem Siegeswillen seiner Spielerinnen.
 
Bis auf die verhinderten Milena Klapp und Elisabeth Hirsching sind alle Spielerinnen bei SCALA1 an Bord. Ein Erfolg gegen den Kieler TV wäre der fünfte Sieg in Folge und ein schöner Saisonabschluss ohnehin. Und man würde gespannt auf das Ergebnis aus Berlin warten.
 
Foto: Ernst
22. März 2016
 
Gesucht: Jugendtrainer und die, die es werden wollen!
 
Die Volleyballer des SC Alstertal-Langenhorn suchen Unterstützung für ihre Jugendabteilung. Wir sind eine der größten und erfolgreichsten Volleyballabteilungen in Hamburg. Wir wollen unsere Jugendabteilung auf mehr Schultern verteilen und suchen neue Jugendtrainer.
 
Wer einen Trainerschein hat: prima! Wer noch keinen hat, aber gerne mit Jugendlichen und im Team sich engagiert: auch prima, den Schein kann man nachholen! Wir suchen vor allem Menschen, die mit Herzblut bei der Sache sind. Bist du dabei?
 
Melde dich bei Petra Kerl 040/520 86 07 oder trainer@scala-volleyball.de
 
Foto: Ernst
 
14. März 2016
 
SCALA1 rückt auf Platz 3 vor
 
3:1-Erfolg im Hamburger Derby gegen VG WiWa
 
Beim Saisonabschluss vor heimischem Publikum siegten die Drittliga Volleyballerinnen des SC Alstertal-Langenhorn im Hamburger Derby mit 3:1 (16:25, 25:17, 25:22, 25:23) gegen die VG WiWa. Die Zuschauer konnten den vierten Sieg in Folge der Alstertalerinnen bejubeln, die damit in der Tabelle auf den dritten Platz vorrückten.
 
Es dauerte den ganzen ersten Satz, bis der SC den sichtbaren Respekt vor der Athletik der Gegnerinnen ablegen konnte. „Danach waren wir stets ein bisschen besser.“, urteilte Scala-Coach Jan Maier zufrieden. „Unsere Serie wird immer unglaublicher.“ 
 
Nach einem mit 25:17 überlegen gestalteten zweiten Durchgang zum Satzausgleich hielt WiWa allerdings durchaus mit und es entwickelten sich zwei enge Satzverläufe, in denen SCALA1 fast durchgängig knapp führte, doch der Gegner beharrlich dabei blieb. Letztlich konnte Maiers Team beide Sätze verdient für sich entscheiden.
 
„Ein phantastischer Sieg. Ich habe selten unser Team so viele Bälle der Kategorie schwierig bis fast unmöglich im gegnerischen Feld unterbringen sehen wie heute“, freute sich Maier. „Und wenn wir mal in den Block geschlagen haben, war da meist ein ein Arm zur Stelle, um den direkten gegnerischen Punkt noch zu verhindern."
 
Die etwa 100 Zuschauer fühlten sich sowohl vom Spiel als auch vom Rahmenprogramm gut unterhalten. In der Zehn-Minuten-Pause führte Moderator und DJ Jens Pachan ein Gewinnspiel durch, überall in der Halle waren Bilder der vergangenen Saison angebracht und auch die völlig neue Videowand VERT fand interessierte Zuschauer. Hier wurden durch Sensoren, die alle SCALA1-Spielerinnen trugen, Leistungsdaten des Teams in Echtzeit angezeigt.
 
Nach Siegesjubel und dem mit Geschenken gespickten Dankeschön an viele Helfer und Unterstützer des Teams feierte die Mannschaft noch bis spät in die Nacht. Das kann man sich leisten, denn das letzte Saisonspiel bei Schlusslicht Kieler TV findet erst nach Ostern am Samstag, dem 2. April statt.
 
SC Alstertal-Langenhorn – VG WiWa Hamburg 3:1 (16:25, 25:17, 25:22, 25:23)
 
Foto: Ernst