07. Dezember 2016

 

SCALA 1. Herren (Bezirksliga) angekommen im Zeitalter des Internets ;-) 

 

Die 1. Herren (Bezirksliga) hat ihr Profil unter "weitere Mannschaften" hinzugefügt und die Angaben zu Trainingszeit und -ort aktualisiert. Hier geht´s zur Seite der 1. Herren, schaut gerne mal vorbei.

 

Foto: Lipatov

 

05. Dezember 2016

 

SCALA1 siegt im ersten Weihnachts-Heimspiel


Im ersten seiner zwei Weihnachts-Heimspiele bezwang der SC Alstertal-Langenhorn am Sonntagnachmittag die Drittliga-Frauen des SV Warnemünde mit 3:1 (25:20, 25:19, 19:25, 25:22). Vor wieder etwa 100 Zuschauern sicherte sich das Team um Außenangreiferin Anna Lipatova drei Punkte und rückte in der Tabelle auf Platz 3 vor.


„Ich habe heute von Anfang an ein sehr konzentriertes und auf hohem Niveau spielendes Team gesehen“, lobte SCALA1-Coach Jan Maier. „Das war phasenweise richtig gut.“ In der Tat dominierten die Alstertalerinnen die ersten zweieinhalb Sätze lang den Gegner fast nach Belieben – bevor es dann doch noch schwierig wurde …


Im ersten Satz wurde die Führung auf 13:6 ausgebaut und bis zum 23:16 beibehalten. Den Satzball zum 25:20 verwandelte Alissa Willert mit einem präzise ins Eck platzierten Longline-Angriff. Im zweiten Satz ein ähnliches Bild: zwar konnte Warnemünde die 4:0-Führung der Gastgeberinnen noch mal zum 6:6 ausgleichen, doch dann zog der SCALA1-Express wieder an. Nach einer Aufschlagserie von Adina Hinze stand es 13:6 und dieser Vorsprung wurde sicher zum 25:19 ins Ziel gebracht.
Beim Stand von 15:7 für den SC im dritten Durchgang schien die Partie gelaufen. Nach Zuspielerin Adina Hinze wurde auch Angreiferin Nathalie Koch ausgewechselt. „Leider haben meine Auswechselungen bei höherer Führung zwar zu Einsatzzeiten aller Spielerinnen geführt, aber ebenso die etablierten Kräfte zu sehr verunsichert“, erklärt Maier den plötzlichen Bruch im Hamburger Spiel. „Da muss ich einerseits vielleicht noch mehr Fingerspitzengefühl entwickeln, aber andererseits auch die Starting Six in die Pflicht nehmen. In solchen Situationen muss stabiler agiert werden.“


Die Unsicherheiten bei SCALA1 brachten die stets kämpfenden Warnemünderinnen wieder heran und sogar in Führung. Beim SC lief plötzlich nichts mehr und der SVW holte sich den dritten Satz mit 25:19. Der Satzgewinn sorgte für erheblichen Mut und Selbstsicherheit bei den Gästen, die im vierten Satz stark begannen und mit 6:3 und sogar 11:6 in Führung gingen. Erst zum 13:13 konnte Alstertal ausgleichen, das Spiel blieb aber ausgeglichen. Doch zum Satzende versagten die Nerven der Gäste: ein Missverständnis in der Abwehr verschaffte SCALA1 den ersten Matchball zum 24:22, dem Warnemünde einen Zuspielfehler folgen ließ. Aufatmen bei Hamburg …


„Kritik hin und her - das sind Feinheiten“, erklärte Maier und erneuerte sein Lob: „Wir haben drei Punkte mit guter bis sehr guter Leistung geholt und nehmen den Schwung mit in die letzte Trainingswoche vor Weihnachten.“


DJ Jens Pachan hatte als Hallensprecher ebenso wie Ballkinder und Spielerinnen Spaß am gemeinsamen Einlaufen vor dem Spiel. Und nach dem Spiel konnte er die MVPs verkünden. Jan Maier wählte Warnemündes Mittelblockerin Christin Adam und Warnemündes Trainer Matthäus Kuna entschied sich für Zuspielerin Adina Hinze.


Mit Florian Schefe, der den Testbetrieb des SCALA1 LiveVideoStreams überwachte und weiterentwickelte, waren sogar die Fischbek Dynamites wieder aktiv, wenn auch im Hintergrund. Beim kommenden Heimspiel am Samstag, dem 10. Dezember um 19 Uhr gegen den SC Potsdam 2 wird Florian gemeinsam mit Georg Bücking wieder als Hallensprecher und DJ fungieren.

 

Foto: Lipatov

 

02. Dezember 2016

 

SCALA1 empfängt Warnemünde am Sonntag

 

Vor Weihnachten haben die Volleyballerinnen des SC Alstertal-Langenhorn am 4. und am 10. Dezember noch zwei Heimspiele in der Dritten Liga Nord. Ausnahmsweise am kommenden Sonntag um 16 Uhr empfangen die Hamburgerinnen in der Sporthalle Tangstedter Landstraße 300 den Aufsteiger SV Warnemünde.

 

Die Mannschaften kennen sich aus früheren Regionalliga-Duellen und fühlen sich, wie SCALA1-Coach Jan Maier vor der Saison anmerkte, „freundschaftlich verbunden“. Doch sollen die Punkte natürlich im Alstertal bleiben, keine Frage. Warnemünde steht ebenso wie VSV Erkner, der letzte Gegner des SC, am Ende der Tabelle auf Platz 10.

 

„Ich erwarte daher ein ähnlich kampfbetontes Spiel“, erklärt Maier. Die Auswärtsniederlagen des SC bei Tabellenführer Havel Oranienburg (0:3) und Erkner (2:3) waren schmerzhaft, sind aber im Team besprochen und abgehakt. „Nun liegt es an uns, nicht dieselben  Fehler zu machen und das kleine Tief schnell wieder zu verlassen“, betont Maier. „Wir haben jetzt drei Heimspiele in Folge. Ich hoffe, dass wir diesen Vorteil nutzen können.“

 

Dabei hofft das Team um Kapitänin Adina Hinze auf viel Unterstützung durch die Fans, trotz des ungewohnten Sonntagstermins. Mit dabei sein wird DJ Jens Pachan als Hallensprecher und Discjockey. Viele kennen ihn und seine souveräne Ansage noch aus der letzten Saison, nun läutet er den zweiten Advent in Langenhorn ein. Und die vorweihnachtliche Atmosphäre soll dem SC Alstertal-Langenhorn drei Punkte bescheren!

 

Foto: Lipatov

 

30. November 2016

 

SCALA1 verliert in Erkner


Jan Maier, Cheftrainer der Drittliga-Volleyballerinnen des SC Alstertal-Langenhorn, hatte vor der Partie beim Tabellenletzten VSV Grün-Weiß Erkner gewarnt: „Erkners Grundspielstärke ist höher als der aktuelle Tabellenstand.“ Er verglich das Team „mit einem verletzten Löwen, der sogar ungeahnte Kräfte freisetzen kann“ und sollte recht behalten.


SCALA1 unterlag in einem stets umkämpften Spiel mit 2:3 (28:26, 20:25, 29:27, 22:25, 13:15). „Es war ein kampfbetontes jedoch sehr faires Spiel auf Augenhöhe“, beschrieb Maier die Partie. „Erkner war von Anfang an mutig und damit letztlich auch erfolgreich“, konstatierte Maier.


Es war eine Partie voller Aufs und Abs. Nach einer 12:9-Führung im ersten Satz hieß es plötzlich 15:16 und dann wieder 22:19 – nur um die Partie in der Verlängerung mühsam mit 28:26 zu gewinnen. Im zweiten Durchgang erspielten sich die Brandenburgerinnen bei 8:8 einen Vier-Punkte-Vorsprung und SCALA1 mühte sich bis zum Satzende um den Ausgleich - vergeblich.


Erneut folgte ein recht wirrer Satzverlauf. Da schuf Hamburg mit fünf Aufschlägen in Folge eine komfortable 15:10-Führung, nur um direkt danach fünf Punkte in Folge wieder abzugeben. Da holte Erkner einen Rückstand zum 22:22-Ausgleich auf, nur um kurze Zeit später mit 22:24 zwei Satzbälle gegen sich zu haben und auch diesen Rückstand natürlich wieder aufzuholen. Doch wie so oft in dieser Saison: knappe Sätze holt sich SCALA1, diesmal mit 29:27.


Ausgeglichen – natürlich mit wechselnden kleinen Führungen dann der vierte Satz, bis sich die Alstertalerinnen eine 15:13-Führung erspielten und diesen Vorsprung lange verteidigten. Nicht lange genug. Jan Maier: „Wenn man bei 2:1-Satzführung 21:19 vorne liegt und dann vier Eigenfehler produziert, dann braucht man keine Ausreden zu suchen, sondern kann sich an die eigene Nase fassen. Das haben wir vermasselt.“ Erkner holte sich den Satzausgleich mit 25:22.


Im fünften Durchgang gelang den Gastgeberinnen schnell eine 4:0-Führung und Hamburg mühte sich lange, um bei 13:13 endlich den Ausgleich zu erkämpfen. Doch Erkner langte noch zweimal zu: die Partie ging an den VSV. „Wenn man bedenkt, wie knapp wir Satz 1 und 3 gewonnen haben, bin ich nach erster Enttäuschung froh über den einen Punkt“, resümierte Jan Maier. "Erkner war heute besser."


Zur MVP wurde bei SCALA1 Außenangreiferin Alissa Willert gewählt, aus dem Team des Gastgebers benannte Jan Maier die Aussenangreiferin Luisa Erdmann.


Vor Weihnachten stehen für die Alstertalerinnen nun noch zwei Heimspiele an, bei denen sie ihr Punktekonto aufbessern wollen. Und Achtung: Das erste Heimspiel ist ausnahmsweise am Sonntag, dem 4. Dezember um 16 Uhr, natürlich in der Sporthalle Tangstedter Landstraße 300. Gemeinsam mit der SCALA1-Familie den zweiten Advent zu feiern – wer wünscht sich das nicht …?

 

Foto: Lipatov

 

25. November 2016

 

SCALA1 mit frischem Mut nach Erkner

 

Am Sonntag reisen die Volleyballerinnen des SC Alstertal-Langenhorn zum Drittliga-Spiel nach Brandenburg ins kurz vor Berlin gelegene Erkner. Dort geht es um 15 Uhr gegen den gastgebenden VSV Grün-Weiß.

 

Der SV Grün-Weiß Erkner ist zurzeit Tabellenletzter, konnte bisher zu Hause den SV Warnemünde mit 3:1 bezwingen und holte letztes Wochenende einen Punkt beim 2:3 gegen den Kieler TV. Dazu kommt noch ein Pünktchen vom 2:3 beim VCO Berlin. Dennoch ist das Team um die den Hamburgerinnen wohlbekannte Außenangreiferin Sarah Hoppe durchaus gefährlich, so gab das Team zum Beispiel beim Tabellenzweiten BBSC die ersten beiden Sätze nur unglücklich mit 23:25 ab. 

 

Auch SCALA1-Coach Jan Maier erwartet kein leichtes Spiel. „Erkners Grundspielstärke ist höher als der aktuelle Tabellenstand einzuschätzen. Ich vergleiche sie eher mit einem verletzten Löwen, der sogar ungeahnte Kräfte freisetzen kann. Wir müssen am Sonntag zu jeder Zeit auf der Hut sein."

 

Die Niederlage beim Tabellenführer in Oranienburg ist für die Alstertalerinnen abgehakt. „Wir hatten ja auch keine Punktmitnahme fest eingeplant“, kommentiert Maier. „Im Training ging es voll fokussiert nach vorn.“ Derweil arbeitet die verletzte Laura Mathias mit Teamkollegin und Physiotherapeutin Lina Hollenbach fieberhaft, um bis Sonntag in den Kader zurückkehren zu können. Der Einsatz von Adina Hinze und Tina Potratz ist allerdings aufgrund von grippalen Infekten fraglich. Ansonsten sind alle Spielerinnen fit und gesund und freuen sich auf Sonntag.

 

 

 

21. November 2016

 

SCALA1: Spitzenreiter war zu stark

 

Die Drittliga-Volleyballerinnen des SC Alstertal-Langenhorn unterlagen bei Spitzenreiter VSV Havel Oranienburg in 69 Spielminuten mit 0:3 (15:26, 26:28, 13:25). Durch die Niederlage beim weiterhin ungeschlagenen Tabellenführer rutschen die Hamburgerinnen auf Platz vier der Tabelle.

 

„Oranienburg war u.a. durch seine beiden Außenangreiferinnen Anika Zülow und besonders Julia Rienhoff, die beide über Erstliga-Erfahrung verfügen, beeindruckend stabil und druckvoll.“

„Es gelang uns einfach nicht ausreichend Respekt abzulegen“, schilderte SCALA1-Trainer Jan Maier. „Dadurch waren wir besonders im Angriff vielfach zu harm- und mutlos.“

 

Bis zum 9:9 im ersten Satz verlief die Partie ausgeglichen und kein Team konnte sich mit mehr als einem Punkt absetzen. Dann gelang den Gastgeberinnen vier Punkte in Folge und der VSV Havel war fortan nicht mehr zu stoppen. Über 19:12 holte sich der VSV den ersten Satzball zum 25:15.

 

Lebhaft und umkämpfter der zweite Durchgang. SCALA1 präsentierte sich durchaus auf gleicher Höhe mit VSV Havel, agierte stark im Aufschlag und die Führungen wechselten stetig. Bei einem 23:20 für die Gastgeberinnen allerdings schien der Satz verloren – wenn man nicht SCALA1 heißt. Mit gewohnter Nervenstärke zum Satzende hin konnte das Team ausgleichen und sich sogar drei Satzbälle erspielen. Doch keine dieser Chancen konnte genutzt werden und der VSV machte mit seinem ersten Satzball zum 28:26 den Sack zu.

 

„Schade, dass wir die Satzbälle nicht verwerten konnten“, meint Maier, „Wer weiß, wie das Spiel dann verlaufen wäre.“ So aber war der VSV Havel noch selbstbewusster und sicherer. Oranienburg holte sich schnell eine Führung im dritten Satz, baute diese komfortabel über 11:4 und 20:10 aus und holte sich mit 25:13 Satz und Sieg.

 

Zur MVP wählte der SCALA1-Coach die Libera der Oranienburgerinnen Josefine Peschel. MVP beim SC wurde Zuspielerin und Kapitänin Adina Hinze.

 

Ohne Frage geht der Sieg des VSV Havel Oranienburg völlig in Ordnung. „Das Team spielte in einer anderen Liga“, lobte Jan Maier den Gegner. „Nächste Woche reisen wir zum VSV Grün-Weiß Erkner. Das wird ein völlig anderes Spiel, da müssen wir wieder liefern.“

SCALA1 Annahmspezialisten Alissa Willert #1 und Nathalie Koch #10 - Foto: Lipatov

 

18. November 2016

 

SCALA1 will beim Spitzenreiter bestehen

 

Am kommenden Samstag hat der SC Alstertal-Langenhorn ab 16 Uhr beim Drittliga-Tabellenführer VSV Havel in Oranienburg eine große Bewährungsprobe zu bestehen. Die Brandenburgerinnen sind bislang ungeschlagen und haben in sieben Spielen erst drei Sätze abgegeben.

 

Die Alstertalerinnen haben sich am Donnerstag mit ihrem traditionellen TrikotTraining unterhaltsam auf das Spiel eingestimmt. Jede Spielerin lief in einem Trikot aus der Vergangenheit auf

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„Die Spiele gegen Oranienburg sind die einfachsten der Saison“, meint SCALA1-Coach Jan Maier. „Schließlich erwartet niemand etwas von uns gegen das dominierende Team der Liga.“ Die Spielerinnen freuen sich zudem auf eine gute Bekannte. Mit Julia Rienhoff spielt bei Oranienburg eine ehemalige SC-Spielerin, die 2014 großen Anteil am Aufstieg in die Dritte Liga gehabt hat.

 

Beim SC Alstertal-Langenhorn wird Mittelblockerin Tina Potratz aus familiären Gründen nicht dabei sein. Zudem ist der Einsatz von Laura Mathias nach ihrer Verletzung aus dem Spiel gegen WiWa fraglich. „Wir werden frei aufspielen,  die Tagesform von Havel abklopfen und geduldig auf die Chance eines Punktgewinns warten“, kündigt Jan Maier an.

 

Live Ticker: http://volley-ticker.de/g/686-vsv-havel-oranienburg-vs-scala

 

Foto: Lipatov

 

14. November 2016

 

SCALA1 setzt sich im Derby durch

 

Im Hamburger Derby setzte sich der SC Alstertal-Langenhorn vor erneut etwa 100 Zuschauern mit 3:1 (25:23, 18:25, 25:19, 25:18) gegen die VG WiWa Hamburg durch. Eher Kampf als spielerische Qualität bestimmte die Partie. „Wir waren am Samstag die bessere Mannschaft zweier Teams, die  unter ihren Möglichkeiten gespielt haben“, kommentierte SCALA1-Coach Jan Maier. „Das war auch für die Zuschauer wohl kein sonderlich schönes Spiel.“

 

SCALA1 legte los wie die Feuerwehr, schnell war eine 7:2-Führung erreicht. Zwar kämpfte sich WiWa noch zum 13:14 und 22:23 heran, Alstertal konnte aber immer, wenn es eng wurde, wieder einige Punkte zulegen. Letztlich besiegelte eine Netzberührung von WiWa den 25:23-Satzerfolg für SCALA1.

Umgekehrtes Bild im zweiten Durchgang: WiWa führte schnell mit 6:2, der SC konnte zwar noch einmal zum 15:15 egalisieren, doch WiWa sorgte postwendend für eine erneute Sechs-Punkte-Führung und schaffte mit 25:18 den Satzausgleich.

 

Bis zum 8:8 verlief der dritte Satz ausgeglichen, dann konnten sich die Gastgeberinnen auf 12:8 absetzen. WiWa kämpfte sich auch hier wieder heran, schaffte den Ausgleich zum 16:16. SCALA1 gelang erneut eine Führung zum 20:17, die WiWa nicht mehr aufholen konnte. Der Satz ging nach einem wuchtigen Angriff über Außen durch Anna Lipatova mit 25:19 an Alstertal.

 

Eine stete Führung konnte der SC im vierten Satz behaupten, WiWa gelang es, bis auf 7:8 heranzukommen, doch eine Aufschlagserie von Tina Potratz sorgte für eine erneut komfortable 14:7-Führung. Nach einem Angriff erneut von Anna Lipatova konnte WiWa den Ball nicht  hundertprozentig kontrollieren und der verstellte Ball berührte beim Gegenangriff die Netzantenne – 25:18 für den SC Alstertal-Langenhorn und damit der 3:1-Sieg.

 

Dieser Erfolg war natürlich ein schöner Anlass, beim neu eingerichteten SCALA1-Fantreff im Langenhorner „Schweinske“ fröhlich zu feiern. „Das Spiel mit unserer hohen Fehlerquote hat mich einiges an Nerven gekostet“, resümierte Maier. „Aber am Ende trotzdem als Sieger vom Feld zu gehen, entschädigt vollends. Ein großartiger Kampf unseres Teams!“ Ein Wermutstropfen allerdings: Mitte des zweiten Satzes verletzte sich Laura Mathias an der Hand und konnte nicht weiterspielen. Ihr Einsatz am nächsten Wochenende ist fraglich.

 

Zur MVP bestimmte WiWa-Coach Joachim Müller die Außenangreiferin des SC Nathalie Koch, Jan Maier nannte Rieke Niemeyer als MVP von WiWa.

 

SCALA1 liegt nun auf Platz 3 hinter dem ungeschlagenen VSV Havel Oranienburg und dem BBSC, die allerdings beide auch ein Spiel mehr als Langenhorn haben. „Nächstes Wochenende wird es in Brandenburg gegen die dominierende Mannschaft der Liga, den VSV Havel Oranienburg, recht einfach für uns. Wir haben nichts zu verlieren und werden mit viel Mut und Risiko schauen, was möglich ist.“, blickt Jan Maier voraus.

 

12. November 2016

 

SCALA1 freut sich auf Heimspiel und Fantreff


Weiterhin große Vorfreude auf das Heimspiel am Samstag ab 19 Uhr gegen die VG WiWa herrscht bei den Drittliga-Volleyballerinnen des SC Alstertal-Langenhorn. „Das Abschlusstraining hatte eine hohe Qualität und Motivation“, berichtet SCALA1-Coach Jan Maier.


Adina Hinze ist nach überstandenem grippalen Infekt wieder fit und spielbereit, auch der Rest des Teams kann das Spiel kaum noch erwarten – es ist immerhin ein Hamburger Lokalderby, da brennt die Luft.

 

Live Ticker ab 19:00Uhr: http://volley-ticker.de/g/679-scala-vs-wiwa


Nach dem Spiel freut sich das Team darauf, beim SCALA1-Fantreff gemeinsam mit möglichst vielen Fans und Freunden zusammen zu sitzen und das Spiel Revue passieren zu lassen. Treffpunkt ist im Schweinske in der Tangstedter Landstraße 465, 22417 Hamburg. Von der Heimspielhalle eine kurze Bushaltestelle entfernt, ja durchaus auch per Fuß zu erreichen. Viel Spaß

 

 

Schon zwei Mal war Aussenangreiferin Alissa Willert(24) diese Saison MVP. Foto: Lipatov

 

10. November 2016

 

SCALA1: Hamburger Derby gegen VG WiWa

 

Mit dem Heimspiel gegen die VG WiWa freuen sich die Drittliga-Volleyballerinnen des SC Alstertal-Langenhorn auf das zweite Hamburger Derby der Saison. Beim Saisonauftakt hatte sich SCALA1 beim Eimsbüttler TV mit 3:2 durchgesetzt, nun steht am Samstag ab 19 Uhr in der Sporthalle Tangstedter Landstraße 300 das Duell mit der routiniertesten Hamburger Mannschaft der Liga an.

 

„Wie immer ist mit WiWa zu rechnen, der enorm große Unterbau bringt ständig neue Talente in spielerische Schlagdistanz zur 1. Mannschaft“, urteilte SCALA1-Coach Jan Maier vor der Saison über den Lokalrivalen. Bisher sind die Ergebnisse der Gäste in dieser Saison durchwachsen: Siegen über Kieler TV, VCO Berlin 2 und GW Erkner stehen Niederlagen gegen Rotation Prenzlauer Berg, BBSC und VSV Havel gegenüber – alles im akzeptablen Bereich, so scheint es. Welche Kräfte wird ein Lokalderby freisetzen?

 

„Einen Favoriten gibt es in so einem Derby nicht“, stellt Maier fest. „Die Spiele gegen WiWa und auch ETV sind immer hochgradig emotional und hart umkämpft.“ Die Stimmung bei SCALA1 ist nach einem Saisonauftakt mit vier Siegen und nur einer Niederlage natürlich hervorragend. Allerdings hatte das Team am letzten Wochenende spielfrei. „Wir werden sehen, ob wir die Energie vom letzten Heimspieltag haben halten können“, erklärt Maier gewohnt ruhig.

 

Viel wird auch von der Stimmung in der Halle abhängen. Kurze Anfahrtswege lassen auf viele Zuschauer aus beiden Lagern hoffen. Schon bei den ersten beiden Heimsiegen fühlten sich die Alstertalerinnen duch die Unterstützung der Fans noch einmal um einige Prozentpunkte gepuscht.

Beim SC ist der Einsatz von Zuspielerin und Mannschaftskapitänin Adina Hinze nach einem grippalen Infekt fraglich, sie konnte die ganze Woche nicht trainieren. Ansonsten sind alle Spielerinnen fit, auch Angreiferin Jasmin Jarecki steht nach ihrem Bänderriss wieder zur Verfügung.

 

In der letzten Saison gab es eine 2:3-Niederlage bei der VG WiWa sowie einen 3:0-Heimsieg für SCALA1. „Ein Heimsieg wäre vor den kommenden schwierigen Auswärtsspielen beim VSV Havel und in Erkner auch ziemlich gut“, gesteht Jan Maier. Insbesondere wenn der Gegner die VG WiWa ist …

 

SC Alstertal-Langenhorn – VG WiWa Hamburg
Samstag, 12. November 2016, 19 Uhr, Sporthalle Tangstedter Landstraße 300

 

Enorm stark gegen den BBSC. Anna Lipatova (links) und Adina Hinze - Foto: Lipatov

 

30. Oktober 2016

 

SCALA1 bezwingt den Tabellenzweiten

 

In ihrem zweiten Heimspiel der Saison in der Dritten Liga Nord setzten sich die Volleyballerinnen des SC Alstertal-Langenhorn gegen den Tabellenzweiten Berlin-Brandenburger SC mit 3:1 (25:22, 25:16, 11:25, 27:25) durch. „Die drei Punkte waren sicher erhofft, aber definitiv nicht erwartet“, freute sich SCALA1-Coach Jan Maier.

 

Nach anfänglichen Unsicherheiten auf beiden Seiten fanden die Gastgeber etwas besser ins Spiel und gewannen den ersten Satz. „Während BBSC uns im ersten Satz noch mit einigen Eigenfehlern geholfen hat,“ kommentierte Maier, „so habe ich in Satz zwei ein SCALA1-Team gesehen, dass beeindruckend dominiert hat.“ Bis zum 9:10 hielten die Berlinerinnen mit, dann zog Alstertal unaufhaltsam davon.

 

Anders die Situation im dritten Durchgang. Hier demonstrierte BBSC, warum sie zu Recht zu den besten Teams der Liga gehören. „Da ging bei uns nicht viel“, gab Maier zu. Im vierten Satz spielten dann beide Teams auf gleich hohem Niveau. Beeindruckend, wie der BBSC aus einem 16:20-Rückstand eine 23:21-Führung machte. Ebenso beeindruckend – wieder einmal – die Hamburger Nervenstärke, mit der dieser Rückstand egalisiert wurde, anschließend zwei Satzbälle abgewehrt wurden und der erste Matchball zum 27:25 durch einen Schnellangriff von Mittelblockerin Svenja Hornung verwandelt wurde.

 

Mannschaftskapitänin Adina Hinze freute sich über die tolle Teamleistung: „Durch unsere druckvollen Aufschläge haben wir den BBSC daran gehindert, sein Spiel durchzuziehen. Wir hingegen konnten durch unsere schnellen Bälle glänzen.“

 

„Zusätzlich zum hochklassigen Spiel und Ergebnis haben etwa 100 Zuschauer und die Fischbek Dynamites mit Hallensprecher Georg Bücking unser Heimspiel zu einem tollen Sportevent und einem richtig unterhaltsamen Samstagabend gemacht“, strahlte Maier. „Besonderer Dank hier an die Fischbek Dynamites für ihre tolle Unterstützung. Ihre professionelle Erfahrung und Hilfe haben uns gezeigt, dass wir organisatorisch noch viel Luft nach oben haben und mit welcher Begeisterung man Volleyball leben kann.“ Adina Hinze machte es knapper, aber ebenso richtig: „Die Fischbek Dynamites haben die Halle gerockt!“

 

Zu den MVPs benannten die jeweils gegnerischen Trainer Adina Hinze von SCALA1 sowie Außenangreiferin Guilia Eisenacher vom BBSC.

 

Die nun folgende spielfreie Woche können die Alstertalerinnen zur weiteren Stabilisierung ihrer Leistung nutzen, bevor am Samstag, dem 12. November ab 19 Uhr das nächste Heimspiel ansteht: das Hamburger Derby gegen die VG WiWa!

 

Foto: Lipatov

 

28. Oktober 2016

 

SCALA1 empfängt Tabellenzweiten BBSC

 

Am Samstagabend laden die Drittliga-Volleyballerinnen des SC Alstertal-Langenhorn zu ihrem zweiten Heimspiel. Zu Gast in der Sporthalle Tangstedter Landstraße 300 ist ab 19 Uhr der Tabellenzweite Berlin-Brandenburger SC. „Spiele gegen den BBSC versprechen immer hohes Drittliga-Niveau für die Zuschauer“, erklärt SCALA1-Coach Jan Maier. „Das wird auch diesmal so sein.“

 

Der Berlin-Brandenburger SC ist wie erwartet wieder bärenstark in die Saison gestartet und Maier sieht den Gegner als klaren Favoriten an. Immerhin kann das Team um die Ausnahme-Zuspielerin Laura Hippe bisher drei klare Siege sowie eine knappe 2:3-Niederlage gegen Tabellenführer VSV Havel Oranienburg vorweisen.

 

Bei SCALA1 ist die Niederlage vom letzten Wochenende vom Tisch. „Unsere Niederlage vom letzten Wochenende ist aufgearbeitet und kein Thema mehr bei uns“, berichtet Jan Maier. „Alle sind fokussiert auf das Heimspiel.“ Alle Spielerinnen sind an Bord, auch Jasmin Jarecki ist nach ihrer Bänderverletzung zumindest wieder ins Training eingestiegen.

 

Zu Besuch am Samstagabend sind die Fischbek Dynamites, die nach ihrem Engagement beim Motocross am Estering gern mal wieder Volleyball-Hallenluft schnuppern wollen. Georg Bücking wird als Hallensprecher fungieren, Florian „Flo“ Schefe kümmert sich um die Musik. Herzlich willkommen und viel Spaß!

 

Auch in diesem Heimspiel werden die Spielerinnen mit pinkem Look für Spenden gegen Brustkrebs werben. Schon gegen den Kieler TV wurde der Einsatz des Teams im „Pinktober“ wohlwollend bemerkt, die Mannschaft hofft weiterhin auf reges Engagement für den guten Zweck.

Und wer sich leicht gruselt: keine Sorge, das sind nur Jugendtrainerin Petra Kerl und ihre Scala-Kids, die Halloween feiern und den Kiosk entsprechend gestaltet haben. Vor dem Verzehr braucht sich aber nach wie vor niemand zu gruseln …

 

SC Alstertal-Langenhorn – Berlin-Brandenburger SC
Samstag, 29.10.2916, 19 Uhr, Sporthalle Tangstedter Landstraße 300

 

Live Ticker: http://volley-ticker.de/g/660-scala-vs-bbsc

Nach Outdoor Einsatz am Estering (Rallycross) wollen die Dynamites jetzt auch wieder in der Halle ihre Energie einbringen. Foto: Christel-Opitz Lüders (Fischbek Dynamites)

 

 

25. Oktober 2016

 

Fischbek Dynamites mit Gastspiel im Alstertal

 

„Das ist ein Hammer!“, freut sich SCALA1-Coach Jan Maier. Zum Heimspiel der Drittliga-Volleyballerinnen des SC Alstertal-Langenhorn am kommenden Samstag ab 19 Uhr hat sich kräftige Unterstützung angekündigt: die FISCHBEK DYNAMITES wollen helfen und anfeuern.

 

Sie waren seit Beginn der 90er Jahre das starke Team von Fans rund um die Bundesliga-Volleyballerinnen des TV Fischbek. Als das ehrenamtliche Engagement 1991 anfing, sich als einheitliche Gruppe zu formen, war die Mannschaft in die 2. Liga aufgestiegen. Der Einsatz der Fans war umfangreich und nicht nur in den Anfängen unfassbar aufwändig. In der ersten Spielhalle am Quellmoor gab es keine Sitzgelegenheiten. Zu jedem Heimspiel mussten Tribünen für mehrere Hundert Zuschauer aufgebaut werden. In den neueren Hallen war es dann vor allem die Technik, die viel Zeit in Anspruch genommen hat. Ein Heimspiel bedeutete immer für ein bis zwei Dutzend Helfer Einsatz von früh bis spät.

 

Das haben die FISCHBEK DYNAMITES unglaubliche zwei Jahrzehnte geleistet – jedes Heimspiel. Mit Ablauf der letzten Saison war Schluss. Einige DYNAMITES engagieren sich noch beim Motorsport am Estering, wo sie mit ihrem KnowHow und ihrer Begeisterungsfähigkeit gerne aufgenommen werden. Aber die Liebe zum Volleyball hat die Gruppe nie verloren.

 

Am Samstag helfen die FISCHBEK DYNAMITES beim Heimspiel von SCALA1 aus: der bei internationalen Spielen erfahrene Georg Bücking wird Hallensprecher sein, Florian „Flo“ Schefe macht die Musik und viele DYNAMITES werden für eine laute Halle mit viel Stimmung sorgen. Für einen Tag gibt es die ALSTERTAL DYNAMITES …

 

Natürlich freuen sich die DYNAMITES insbesondere auf ein Wiedersehen mit den ehemaligen Fischbeker Erstligaspielerinnen Tina Potratz, Kerstin Köster, Adina Hinze und Laura Mathias - „fast wie in alten Zeiten“, lacht Georg Bücking. Wann? Am Samstag ab 19 Uhr in der Sporthalle Tangstedter Landstraße 300. Die Halle wird beben …

 

24. Oktober 2016

 

SCALA1: Empfindliche Niederlage in Berlin

 

Beim VC Olympia Berlin II mussten die Drittliga-Volleyballerinnen des SC Alstertal-Langenhorn am Sonntag eine herbe Niederlage hinnehmen. Das Berliner Team von Bundesjugendtrainer Jens Tietböhl siegte in drei Sätzen mit 25:23, 25:9 und 25:20 in gerade einmal 64 Spielminuten. „Es war leider das erwartet sehr schwere Spiel“, konstatierte SCALA1-Trainer Jan Maier. „Der VCO war heute besser, das muss man neidlos anerkennen.“

 

Im ersten Satz zeigten beide Teams ein richtig gutes Spiel mit hohem Drittliga-Niveau auf beiden Seiten. Keine Mannschaft konnte sich dauerhaft absetzen, Führungen von zwei, drei Punkten zumeist auf Berliner Seite konnten vom Gegner stets wieder eingeholt worden. Nur beim Stand von 23:23 machte der VCO dann zwei Punkte in Folge …

 

Völlig von der Rolle präsentierten sich die Alstertalerinnen dann ab dem zweiten Durchgang, für den plötzlichen Leistungseinbruch fand niemand so richtig eine Erklärung. „Unsere Annahme hat den enorm druckvollen Aufschlägen nicht mehr standhalten können“, schilderte Maier. „Damit war unsere wichtige Mitte ausgeschaltet und der VCO sammelte in der Abwehr einen Ball nach dem anderen ein. Die starken Berliner Außenangreiferinnen erledigten dann den Rest. Das war leider nicht zu kompensieren.“ Die Alstertalerinnen versuchten es weiter, doch Satz 2 ging zu 9 verloren, im dritten Satz konnte aus einem 8:16 immerhin mit 20:25 noch eine glimpfliche Niederlage gemacht werden.

 

Verständlicherweise gedämpfte Stimmung im Bus auf der Rückfahrt nach Hamburg, sogar als Jan Maier den Spielerinnen den Montag trainingsfrei gab. „Die Spielerinnen sollen an einem freien Tag etwas Abstand gewinnen“, erklärt Maier. „Ab Dienstag geht es dann mit voller Konzentration auf unser Heimspiel am Samstag gegen den Tabellenzweiten Berlin-Brandenburger SC.“

Zur MVP wurden bei SCALA1 Mittelblockerin Christina Potratz und beim VCO Berlin Diagonalangreiferin Emma Cyris gewählt.

SCALA Aussenangreiferin Anna Lipatova(26) - Foto: Lipatov

 

21. Oktober 2016

 

SCALA1: Beim VCO Berlin durchsetzen

 

Am Sonntag reisen die Drittliga-Damen des SC Alstertal-Langenhorn zur traditionellen Kaderschmiede des deutschen Frauen-Volleyballs. Um 15 Uhr geht es gegen die zweite Mannschaft des VC Olympia Berlin, trainiert vom Bundesjugendtrainer Jens Tietböhl.

Das Berliner Team weist eine ähnliche Charakteristik wie Rotation Prenzlauer Berg auf, der letzte Auswärtsgegner der Alstertalerinnen. Alle Spielerinnen sind athletisch und jung, nur im Schnitt wohl noch etwas größer als bei Rotation. „Ich gehe davon aus, dass VCO an einem guten Tag alleine mit ihrer Athletik jedes Team unserer Liga in Bedrängnis bringen kann“, meint SCALA1-Coach Jan Maier. „Wir müssen wirklich auf der Hut sein.“

 

Zwar unterlagen die Drittliga-Neulinge in ihren ersten drei Partien, konnten aber gegen starke Teams wie BBSC, VSV Havel und die VG WiWa jeweils einen Satzgewinn erspielen. Am vergangenen Wochenende gelang gegen Grün-Weiß Erkner mit 3:2 (25:18, 19:25, 25:14, 28:30, 15:9) sogar der erste Sieg in der Dritten Liga. "Über diesen Sieg freuen wir uns sehr, zumal wir wegen einigen Verletzungen einen erschwerten Start hatten. Dennoch ist die Dritte Liga genau die richtige Prüfstärke für uns, hier können sich die Mädchen weiterentwickeln. Wir wollen im Laufe der Saison weiterhin stabiler werden und sind denke ich durchaus konkurrenzfähig" so Bundestrainer Jens Tietböhl.

 

Das Team von Jan Maier hatte eine etwas unregelmäßige Trainingswoche. Aufgrund von Renovierungsarbeiten war ihre Trainingshalle gesperrt und geplante Trainingsspiele wurden kurzfristig abgesagt. „Herzlichen Dank an den 1. VC Norderstedt, der uns in dieser Situation zu zwei Balltrainingseinheiten und einem Trainingsspiel verhalf!“, bedankt sich Maier beim Nachbarclub. Personell ist Nathalie Koch beim SC wieder dabei und auch Lisa-Marie Kipar ist nach ihrer intensiven Prüfungsphase wieder ins regelmäßige Training eingestiegen.

 

Angesichts der bisherigen Ergebnisse des VCO sind die Hamburgerinnen gewarnt und wissen, dass sie ihre volle Leistungsfähigkeit abrufen müssen, um beim VCO zu gewinnen. Dennoch gehen die Spielerinnen optimistisch und mit Selbstbewusstsein in die Begegnung, immerhin wurden die ersten drei Spiele der Saison gewonnen. Das Team reist früh morgens in Hamburg ab, wird im Bus gemeinsam frühstücken und alle Spielerinnen freuen sich auf die Partie.

 

Live Ticker Sonntag ab 15:00Uhr unter scala-volleyball.de

 

Foto: Lipatov

 

16. Oktober 2016

 

SCALA1 ringt den Kieler TV nieder

 

Was für ein Match! In einem laut Heimcoach Jan Maier „ganz außergewöhnlichem Spiel“ kämpften die Drittliga-Volleyballerinnen des SC Alstertal-Langenhorn den Kieler TV nieder. Im letzten Einsatz der 1. Schiedsrichterin Diana Rico Sanchez, die nach Spanien auswandert, stand es nach insgesamt 133 Spielminuten 3:2 (23:25, 25:21, 24:26, 29:27, 15:11). Zu den MVP wählten die jeweils gegnerischen Trainer Mittelblockerin Tina Potratz und Kiels Zupielerin Melanie Simonowski.

 

Nach sehr ausgeglichenem und von den Hamburgerinnen knapp verlorenem ersten Satz schien die Partie Mitte des zweiten Satzes beim Stand von 4:11 schon fast gelaufen. Kiel war bis dahin sehr souverän und die Alstertaler Antworten einfach nicht zwingend genug. „Erst als wir mehr und mehr über die Mitte gehen konnten, schien sich der Wind zu drehen. Auf einmal war es wieder ein Duell auf Augenhöhe“, berichtet Maier. „Das Team hat über den Willen klassisch zurück ins Spiel gefunden.“

 

Bei 16:16 war erstmals der Gleichstand erreicht und das Team um Kapitänin Adina Hinze nutzte den Aufwind, um mit 25:21 den Satzausgleich zu erreichen. Weiterhin gab sich keine Mannschaft geschlagen, auch bei recht deutlichen Rückständen nicht. Ein 6:9 im dritten Satz wurde von den Gastgebern ebenso egalisiert wie die spätere 21:18-Führung durch die Kielerinnen. Plötzlich stand es 22:24 – zwei Satzbälle für Kiel. Wie schon in der letzten Saison können aber die Hamburgerinnen sich in solchen Situationen offenbar besonders konzentrieren, der Ausgleich zum 24:24 gelang. Letztlich holten aber die Gäste den Satz mit 26:24 und hatten somit einen Punkt sicher.

 

Und auch im vierten Satz blieb es ein starkes Spiel beider Teams. „Die Mannschaft hat bravourös gekämpft und letztendlich auch gut agiert“, lobte Maier. "Alle Spielerinnen waren ständig auf der Suche, wie den clever agierenden Kielerinnen doch noch beizukommen sei.“ Co-Trainer Matthias Krause gab auch dem Publikum ein großes Kompliment: „Unsere Fans sind auf den Punkt da gewesen, als wir sie gebraucht haben. Besser geht es nicht!“

Um die Dramaturgie auf die Spitze zu treiben, erkämpfte sich Kiel auch im vierten Durchgang einen Vorsprung und plötzlich stand es wieder 22:24 – zwei Matchbälle gegen SCALA1! Und wieder schafften die Hamburgerinnen den Ausgleich und konnten diesmal den vierten eigenen Satzball zum  29:27-Satzausgleich nutzen.

 

„Im fünften Satz konnten wir dann zum richtigen Zeitpunkt viel Druck machen und Kiel auch zu Fehlern zwingen“, erinnert sich Maier. Eine 7:1-Führung scheint in einem Satz bis 15 kaum aufholbar, aber der KTV blieb auch jetzt stets gefährlich. Beim zwischenzeitlichen 11:7 wurde das Publikum etwas nervös. Aber Alstertal hielt die Konzentration hoch und ließ mit 15:11 nichts mehr anbrennen. Den Matchball verwandelte Tina Potratz per Schnellangriff.

 

„Ein Wahnsinnsspiel“, stöhnte Maier. „Wunderbar, dass wir auch ohne die grippegeplagte Nathalie Koch, unsere vielleicht stärkste Außenangreiferin, weiterhin ungeschlagen sind.“ In der Tabelle liegen die Hamburgerinnen auf dem dritten Platz hinter VSV Havel Oranienburg und dem Berlin-Brandenburger SC, seines Zeichens der Gegner im nächsten Heimspiel am 29. Oktober. Aber zunächst sind alle Augen auf das Auswärtsspiel beim VC Olympia Berlin II am kommenden Sonntag gerichtet.

 

Die knapp hundert Zuschauer kamen auf jeden Fall voll auf ihre Kosten. Und auch neben dem Spielfeld wurde der Einsatz des Teams im „Pinktober“ wohlwollend bemerkt. Auch im nächsten Heimspiel werden die Spielerinnen mit pinkem Look für Spenden gegen Brustkrebs werben.

Aufgrund von Renovierungsarbeiten sind die Trainingshallen von SCALA1 geschlossen. Deshalb folgen in der Woche Testspiele am Dienstag beim VC Norderstedt und am Donnerstag beim Oststeinbeker SV.

 

10. Oktober 2016

 

Erstes Heimspiel: SCALA1 empfängt Kieler TV

 

Eigentlich war der Kieler TV in der letzten Saison abgestiegen - sieglos. Dann gab es aber eine Kooperation mit dem Wiker SV, der Großteil des Wiker Kaders schloss sich dem Kieler TV an und das Spielrecht wurde übertragen. So kann am Samstag der SC Alstertal-Langenhorn in seinem ersten Heimspiel um 19 Uhr die Drittliga-Volleyballerinnen des Kieler TV in der Sporthalle an der Tangstedter Landstraße 300 empfangen.

 

Die Vorfreude auf das Heim-Event ist riesengroß bei den Alstertalerinnen. Nach zwei Auswärtssiegen will man den Saisonstart mit einem Heimsieg abrunden. „Wir werden aber natürlich ernsthaft und konzentriert an das Spiel herangehen“, betont SCALA1-Coach Jan Maier. „Zwar haben wir die neue KTV-Mannschaft in der Vorbereitung gesehen, doch das heißt bekanntlich nicht viel. Beim 2:3 gegen WiWa haben sie angedeutet, dass sie stärker als letzte Saison einzuschätzen sind.“

 

Mit Heiko Mülmenstädt steht nun der bisherige Trainer der zweiten Mannschaft an der Seitenlinie.

Die Ziele sind laut Mülmenstädt nahe liegend: „Der Wunsch ist natürlich, die Liga zu halten und die Mannschaft perspektivisch aufzubauen.“Bei SCALA1 ist man da eigentlich ambitionierter: „Jeder weiß, dass wir gerne vorne mitspielen wollen“, so Maier. „Wir werden uns aber erst einmal auf das erste Heimspiel konzentrieren.“ Außer Nandi Rust und den dauerverletzten Alina Ernst und Kerstin Köster sind alle Spielerinnen an Bord.

 

Erstmals werden auch in der Dritten Liga nach Spielende von den gegnerischen Trainern die besten Spielerinnen (MVP) gewählt. Zudem erscheinen die Alstertaler Spielerinnen wie im letzten Jahr wieder mit pinker Schleife auf dem Spielfeld: das Team bittet mit dem „Pinktober“ um Spenden gegen Brustkrebs.

 

Von Ballrollern über den Verpflegungskiosk bis zur Bestuhlung – es gibt viel zu organisieren, um ein schönes Heimspiel zu gestalten. Beide Teams werden in den Spielpausen auf neuer und farblich einheitlicher Bestuhlung Platz nehmen können. SCALA1 bedankt sich dafür herzlich bei dem selbstständigen Steuerberater Matthias Wehl. Auch die Fans profitieren von der Aktion: die kargen Sitzgelegenheiten auf der Obertribüne werden immerhin durch ein paar Bänke erweitert.

Und rechtzeitig vor Anpfiff kam die gute Nachricht, dass Premium-Partner OIL! Tankstellen GmbH & Co. KG sein Engagement verlängert hat! Das Heimspiel kann beginnen, es ist angerichtet …

 

SC Alstertal-Langenhorn – Kieler TV
Samstag, 15. Oktober 2016, 19 Uhr, Sporthalle Tangstedter Landstraße 300
Eintritt: 4,50 Euro (ermäßigt 2,50) inklusive 1 Euro Verzehrgutschein.

 

Live Ticker: http://volley-ticker.de/g/646-scala-vs-kieler-tv

 

Foto: Lipatov

10. Oktober 2016

 

SCALA1 siegt beim Vorjahresmeister

 

Von Beginn an dominierte die SCALA1-Crew den ersten Satz, ging über 4:2 und 8:4 sogar mit 13:6 in Führung. Die Berlinerinnen gaben jedoch nicht auf und kämpften sich bis auf 16:17 wieder heran. Doch Alstertal konnte die Schlagzahl erhöhen, sich erneut absetzen und den Satz mit 25:20 gewinnen.

 

Einen umkämpfteren Verlauf nahm der zweite Satz, in dem Rotation nach ausgeglichenem Beginn mit 12:9 in Führung gehen konnte. In der Folge hatten beide Teams starke Phasen. Alstertal machte fünf Punkte in Folge und aus einem 12:14 eine 17:14-Führung. RPB konterte und schaffte mit 18:17 erneut eine eigene Führung. Die Gäste bewahrten im nun ausgeblichenen Spiel Ruhe und vielleicht etwas mehr Variabilität. Mit drei Punkten in Folge konnte der Durchgang mit 25:20 gewonnen werden.„Die SG wird noch für die eine oder andere Überraschung sorgen“, prophezeit Maier. „Die haben ein riesiges Potential.“

 

Auch eine 16:12-Führung der Gäste entmutigte die Berlinerinnen nicht und sie machten flugs aus einem 18:20 eine 23:20-Führung. Stark, wie sich nun auch SCALA1 gegen einen Satzverlust wehrte und zum 24:24 ausglich. Nach Abwehr eines weiteren Berliner Satzballes verwandelte Christina Potratz den ersten Matchball mit einem Ass zum 27:25 – Spiel, Satz und Sieg …

 

„Nach der Führung im dritten Satz haben wir etwas den Rhythmus verloren“, erklärt Jan Maier. „Auch dank der personellen Veränderungen ist unser Spiel schneller und druckvoller geworden. Die Stimmung ist bestens, wir sind auf einem guten Weg.“

 

Alle freuen sich nun auf das erste Heimspiel der Saison. Am kommenden Samstag, dem 15. Oktober trifft SCALA1 um 19 Uhr auf den Kieler TV, Spielort ist die Halle in der Tangstedter Landstraße 300.

Als MVP wurden Alissa Willert sowie die Berliner Libera Klingeberg gewählt.

 

Foto: Lipatov

Von links nach rechts: Svenja Hornung, Anna Lipatova und Lina Hollenbach

 

 

6. Oktober 2016

 

SCALA1: Mit drei „Neuen“ nach Berlin

 

Wenn die Drittliga-Volleyballerinnen des SC-Alstertal-Langenhorn am kommenden Samstag zu ihrem zweiten Auswärtsspiel beim amtierenden Meister SG Rotation Prenzlauer Berg fahren, sind drei Spielerinnen im Hamburger Kader noch recht unbekannt. Anna Lipatova, Lina Hollenbach und Svenja Hornung werden im Folgenden vorgestellt.

 

Lina Hollenbach

 

Aus Kiel kommend, bezeichnet sich die 26-jährige Lina Hollenbach als „echtes Nordlicht“. Seit eineinhalb Jahren lebt sie in Hamburg und, da ein Studienplatz für Medizin bisher noch nicht greifbar war, machte sie eine Ausbildung zur Physiotherapeutin und arbeitet in der Praxis Reha Osterstraße. Sie fühlt sich wohl: „Ich konnte mir früher nicht vorstellen, in einer Großstadt zu wohnen, aber mittlerweile liebe ich Hamburg und möchte gerne erst einmal hier bleiben.“

Erst mit 17 Jahren hat sie mit Volleyball angefangen, „viel zu spät“, wie sie bedauernd anmerkt. Ihr Heimatverein war der TSV Kronshagen; es folgten Stationen über Münster und Aasee, auch wieder in Kiel beim Kieler TV und startet nun nach einer Saison beim Hummelsbütteler SV für Alstertal. „Ich freue mich sehr über die Möglichkeit, in so einem sympathischen Team spielen zu dürfen und hoffe, eine Menge dazu zu lernen“, erklärt die 1,81 Meter große Lina, die nach Diagonal und Außenangriff im letzten Jahr auch die Mittelblocker-Position kennen lernte.

Auch SCALA1-Coach Jan Maier ist von dem in ihr schlummernden Talent angetan: „Lina hätte vor ein paar Monaten wohl jeden für verrückt erklärt, wenn man ihr die Dritte Liga vorausgesagt hätte. Aber ich ahne, dass da etwas ist, was raus und nicht nur auf der Bank sitzen will. Deshalb freue ich mich sehr, dass sie die Herausforderung angenommen hat.“

 

So werde ich gerufen: Lina (ich höre meist bei allem was sich darauf reimt;)
Volleyball seit: 2007
Meine Haare sind: locker-flockig-lockig
Hobbies: Reisen, Surfen, Boarden, Radeln...

Beachvolleyball: verstopft mein Abflussrohr aber macht mich süchtig
Ausgleichssport: Laufen, Radfahren
Spruch: You can´t stop the waves, but you can learn to surf
Lieblingsfilm: Into the wild
Buch: Drei Minuten mit der Wirklichkeit
Lieblingsurlaubsziel: Kolumbien
Lieblingsgetränk/Essen: Club Mate, momentan alles mit Süßkartoffel
Sportliches Vorbild: Laura Ludwig :)
Das ist typisch für mich: Vierblättrige Kleeblätter finden
Diese Person wäre ich gerne 24 stunden lang: Irgendein Red Bull Extremsportler

 

 

Svenja Hornung

 

Um ihr Master-Studium zu beenden, kam Svenja Hornung vor drei Jahren aus Ulm nach Hamburg. Beim SSV Ulm 1846 spielte sie in der Dritten Liga Süd. Um sich auf ihr Studium zu konzentrieren, beschloss die 27-Jährige, nicht mehr aktiv Volleyball zu spielen, doch nun hat die Mittelblockerin wieder Blut geleckt.

„Jan hatte mich im Juli so nett angesprochen und mir ein Probetraining angeboten, so dass ich mal bei SCALA vorbei geschaut habe“, berichtet die 1,82 Meter große Technische Produktentwicklerin. „In der Mannschaft habe ich mich direkt wohl gefühlt und bin geblieben.“

Jan Maier ist froh darüber: „ Svenja stellt eine großartige Verstärkung über die Mitte dar. Sie ist Drittliga-erfahren, schlaggewaltig und nach einer Pause wieder hungrig auf das Hallenspiel. Darüber hinaus ist sie sehr annahmestark und wird unsere Liberas zu neuen Höchstleistungen treiben …“

 

So werde ich gerufen: Sveni
Volleyball seit: 1996
Bisherige Vereine: TSV Weißenhorn, SSV Ulm 1846
Mein sportl. Top-Erfolg: Teilnahme an Deutschen Jugendmeisterschaften 
Meine Haare sind: Braun
Beruflich bin ich: Product Development Technician
Hobbys: Volleyball, lesen, Ski/Snowboard fahren, feiern           

Ein Satz zu SCALA1: Klasse Mädels und Trainer
Beach-Volleyball ist: Bei Sonnenschein traumhaft
Ausgleichssportart: Laufen
Ein weiser Spruch, der mir gefällt: Ein wahrer Freund tötet von vorn.
Lieblings-Film: Harry Potter
Lieblings-Buch: Chemie des Todes/Die Blutlinie
Lieblings-Urlaubsziel: Überall wo es was zu sehen gibt :)
Lieblingsessen/Getränk: Pizza/Cocktails
Sportliches Vorbild: Saara Loikkanen, Elles Leferink
Das ist typisch für mich: Manchmal etwas verplant.
Diese Person wäre ich gerne 24 Stunden lang: Einfach nur ein Mann ;)

 

 

Anna Lipatova

 

Mittlerweile hat es geklappt, doch es war recht kompliziert, für die russische Außenangreiferin Anna Lipatova eine internationale Spielerlaubnis zu erlangen. Seit dem 30. September ist die in Wolgograd geborene Russin vor den SC spielberechtigt. Jan Maier erleichtert: „Das war schon vertrackt. Vielen Dank an meinen Co-Trainer Matthias Krause, der den Löwenanteil der Arbeit gemacht hat!“

Die 1,79 Meter große Tourismusmanagerin spielte zuletzt für KSCHWSM Sankt-Petersburg, nahm an Turnieren der World-Championship,EEVZA.teil und wurde in ihrer Jugend im Beach-Volleyball bekannt. So war sie im Jahr 2008 U20-Europameisterin.

Jan Maier freut sich auf eine angriffsstarke Spielerin: „Anna war schon in jungen Jahren international im Sand unterwegs. Auch wenn der Hallenboden für sie eher ungewohntes Terrain ist, so darf man gespannt sein, wo sie ihr Ehrgeiz und ihre professionelle Wettkampfeinstellung noch hinkatapultiert.“

 

Volleyball seit: dem 10  Lebensjahr
Mein sportl. Top-Erfolg: U-20 Europameisterin im Beachvolleyball 2008
Meine Haare sind: Braun
Beruflich bin ich: Diplom in Tourismusmanagement
Hobbies: Buch lesen, schwimmen und mit Freunden treffen.
Beach-Volleyball ist ... Mein Lieblingssport
Ausgleichssportart: Schwimmen
Lieblings-Buch: „Die Nacht von Lissabon“ Remarque
Lieblings-Urlaubsziel: Rio-de-Janeiro
Lieblingsessen/Getränk: Brezel und Caesar Salat/ Bimenlimonade
Das ist typisch für mich: Pflichtbewusstsein, Ehrgeiz, Und nett bin ich auch.

 

19. September 2016

 

SCALA1 setzt sich beim ETV durch

 

Die Drittliga-Volleyballerinnen des SC Alstertal-Langenhorn haben einen erfolgreichen Auftakt in die neue Saison geschafft. Beim Lokalrivalen Eimsbütteler TV gewannen sie nach 119 Minuten Spielzeit mit 3:2 (20:25, 26:24, 25:18, 19:25, 15:11), müssen aber für die kommenden Wochen auf Jasmin Jarecki verzichten, die bei einer 12:8-Führung im letzten Satz umknickte. „Sie hat ihr bis jetzt bestes Spiel gemacht, das war wirklich beeindruckend“, kommentierte SCALA1-Coach Jan Maier.

 

Die Voraussetzungen waren nicht unbedingt günstig für SCALA1. Mit den Mitelblockerinnen Christina Potratz und Neuzugang Svenja Hornung fehlten die beiden Stammspielerinnen auf dieser Position. „Lina Hollenbach und Nele Schneidereit haben ihre Sache aber prima gemacht. Beide warnen besonders im Aufschlag bärenstark“, lobt Maier. Nathalie Koch war direkt aus Indonesien kommend zum Zeitpunkt des Anpfiffs bereits 24 Stunden wach. Ab dem vierten Satz schleppte sie sich zeitweise mit Krämpfen durch die Ballwechsel. Ein großer Dank des Teams gilt ihrer Bereitschaft, direkt vom Flughafen aufs Feld zu kommen.

„Wir hatten uns vorgenommen, mit viel Risiko aufzuschlagen, was erfreulich gut geklappt hat“, resümierte Maier. „Die gute Quote hat am Ende vielleicht den Unterschied gemacht, da der ETV uns spielerisch oftmals überlegen war.“

 

Bereits im ersten Satz agierte SCALA1 sehr entschlossen, konnte aber aufgrund der ebenfalls guten Abwehrleistung des ETV keinen größeren Vorsprung erarbeiten. Gegen Ende des Satzes sorgten einige Unkonzentriertheiten für den Satzgewinn der Gastgeberinnen. Ausgeglichen und hart umkämpft dann der zweite Durchgang, in dem die Alstertalerinnen diesmal die Konzentration hoch halten und das bessere Ende für sich verbuchen konnten.

Im dritten Satz dominierte der SC durch sein druckvolles Aufschlagspiel und ließ den ETV-Frauen keine wirkliche Chance. Umgekehrtes Spiel im vierten Satz: der ETV agierte souverän und sicherte sich verdient den erneuten Satzausgleich. Im fünften Satz konnte sich SCALA1 früh absetzen. Nach dem Bänderriss von Jasmin Jarecki war das Team natürlich geschockt, schaffte es aber doch, die drei noch fehlenden Punkte zum 3:2-Sieg zu machen.

 

Seit dieser Saison wird auch in der Dritten Liga nach jedem Spiel durch die gegnerischen Trainer eine MVP, also die wertvollste Spielerin, gewählt. "Eine tolle Sache für Spieler und Zuschauer, deren Einführung ich sehr begrüße", erklärt Maier, der bei Eimsbüttel Außenangreiferin Stefanie Dinnies kürte. ETV-Trainer Ulli Kahl wählte Alissa Willert.

 

„Das war für den ersten Spieltag doch sehr ordentlich“, freute sich Maier. „Unsere Abstimmung mit den vielen Neuzugänge wird noch deutlich besser werden. das braucht seine Zeit. Ich bin aber sehr zuversichtlich.“ In zwei Wochen geht es nach Berlin zum letztjährigen Meister Rotation Prenzlauer Berg. „Man munkelt, dass die Mannschaft komplett ausgetauscht worden ist. Da wir bisher keine Videoaufnahme haben, wird dies also ein ziemliches Überraschungspaket.“

 

Zuvor stehen noch andere Aktivitäten ins Haus: Am heutigen Montag wird Kickboxtrainer Mike Luner von der Sportschule Ninja Hamburg mit dem Team eine Trainingseinheit absolvieren. „Die Spielerinnen sind sehr gespannt und freuen sich drauf“, grinst Maier. „Es wird spannend, da Volleyballer ja so gar keinen Körperkontakt gewohnt sind.“ Am kommenden Sonntag findet dann ein weiteres Vorbereitungsturnier in Oststeinbek statt, unter anderem mit dem Ligakonkurrenten VG WiWa.

 

Eimsbütteler TV vs SCALA1 2:3 (25:20, 24:26, 18:25, 25:19, 12:15)

16. September 2016

 

SCALA1 mit Sorgen vor Ligaauftakt

 

Wie in der letzten Saison haben die Drittliga-Volleyballerinnen des SC Alstertal-Langenhorn personelle Probleme zu Beginn der Saison. „Der erste Spieltag einer Saison ist immer aufregend“, erklärt SCALA1-Coach Jan Maier. „Vielfältige Urlaubspläne stellen uns vor besondere Herausforderungen.“

 

Christina Potratz und Neuzugang Svenja Hornung sind aus privaten Gründen komplett verhindert. Und während Lina Hollenbach immerhin schon am Freitagabend zurück nach Hamburg kommt, landet Nathalie Koch gar erst gegen Samstagmittag aus Indonesien kommend auf dem Hamburger Flughafen und fährt direkt in die Halle …

Nele Schneidereit wird die für sie ungewohnte Mittelblockposition übernehmen. Aber die Erinnerung an das letztjährige Derby an gleicher Stelle macht Mut, denn damals war es Schneidereit, die mit einer Aufschlagserie gegen den ETV im dritten Satz die Wende zum 3:1-Sieg einleitete.

 

„Natürlich alles nicht optimal, aber so ist es nun mal“, bleibt Maier gelassen. „Wir freuen uns dennoch auf ein spannendes Duell bei den Eimsbüttlerinnen und auf ein Wiedersehen mit Simone Kollmann und Claudia Förster, die kommende Saison beim ETV auflaufen. Wir werden trotzdem im Spiel alle Gänge hoch schalten und sehen, was möglich ist.“

14. September 2016

 

SCALA1: Es wird eine spannende Saison

 

Nach einer kurzen Trainingsphase steht für den SC Alstertal-Langenhorn bereits am kommenden Samstag, dem 17. September, um 16 Uhr beim Eimsbütteler TV in der Bundesstraße 96 das erste Ligaspiel an. Bei zwei Vorbereitungsturnieren konnte das SC-Team erste Erfahrungen sammeln und als Mannschaft zusammenwachsen.


Beim Norderstedter Stadtwerke-Cup gelang nur ein Sieg bei drei Niederlagen. „Das Ergebnis ist nebensächlich, wir sind in der Vorbereitung“, kommentierte SCALA1-Coach Jan Maier. „Positiv war die Grundstimmung und Energie, mit der im Team den ganzen Tag über gearbeitet wurde.“

 

Beim BBSC-Cup am vergangenen Wochenende in Berlin nutzten die Alstertalerinnen die Chance, Liganeulinge wie den SC Potsdam II kennenzulernen und sich weiter auf den ersten Spieltag beim Eimsbütteler TV einzuspielen. „Leider waren wir urlaubstechnisch stark dezimiert. Aber wir haben ein sehr gutes Halbfinalspiel gegen Gastgeber BBSC gespielt und nur knapp im dritten Satz verloren. Das war eine deutliche Weiterentwicklung.“

 

 

Sechs neue Spielerinnen

 

„In unserer zweiten Drittligasaison gilt es, sechs neue Spielerinnen zu integrieren“, erklärt Jan Maier die zunächst wichtigste Aufgabe. „Ich bin aber sehr erfreut, dass es sechs ganz außergewöhnliche Neuzugänge sind, die uns allesamt sicher nach vorne bringen werden.“ Im Folgenden stellt Maier die Neuzugänge kurz vor:

 

Svenja Hornung (27) stellt eine großartige Verstärkung über die Mitte dar, hat schon für den SSV Ulm in der Dritten Liga Süd gespielt. Sie ist selbstbewusst, präsent, schlag- und annahmestark und nach einer Pause wieder hungrig auf das Hallenspiel.

 

Lina Hollenbach (26) kommt vom Hummelsbütteler SV und ist Mittelblockerin. Zuletzt in der Verbandsliga aktiv, wird sie sich an die Dritte Liga erst gewöhnen müssen. Aber ich ahne, dass da etwas ist, was raus und nicht nur auf der Bank sitzen will. Deshalb freue ich mich sehr, dass sie die Herausforderung angenommen hat.

 

Laura Mathias kommt aktuell vom Oststeinbeker SV, hat aber bereits bei VT Aurubis Hamburg in der 2. und 1. Bundesliga gespielt. Trotz ihrer jungen Jahre ist die 21-Jährige bereits sehr erfahren und eine echte Verstärkung!

 

Lisa Marie Papenthin (24) spielte in der Jugend schon in Alstertal, absolvierte nach ihrem USA-Aufenthalt ein Jahr beim Hummelsbütteler SV. Neue Herausforderung auf der Zuspielposition und die nahezu perfekte Kombination aus Demut vor dem Spiel und Energie nach vorne.

 

Nathalie Koch (25) spielte ein Jahr bei DSHS SnowTrex Köln und kehrt nun zurück. Wie erwartet hat ihr das Jahr in der Zweiten Liga gut getan. Die Außenangreiferin ist stärker denn je.

 

Anna Lipatova (26) war schon in jungen Jahren international im Sand unterwegs und wurde 2008 sogar U20-Europameisterin im Beach-Volleyball. Auch wenn der Hallenboden für sie eher ungewohntes Terrain ist, so darf man gespannt sein, wo sie ihr Ehrgeiz und ihre professionelle Wettkampfeinstellung noch hinkatapultiert. Wenn die Sprachbarriere einigermaßen gefallen ist, kann die Außenangreiferin eine ganz wichtige Rolle für uns auf dem Feld spielen.

 

Die gesamte Kaderliste des SC Alstertal-Langenhorn findet sich unter scala-volleyball.de

 

 

Eine ausgeglichene Liga

 

„Jedes Spiel wird umkämpft sein“, erwartet SCALA1-Coach Jan Maier eine spannende Saison in der Dritten Liga Nord der Frauen. Hier seine Kurzkommentare zu den gegnerischen Teams:


SV Warnemünde
Seit Jahren freundschaftlich verbunden freuen wir uns, dass der SVW uns nun in die Dritte Liga gefolgt ist. Das Potential ist da. Bleibt abzuwarten, wie sie den Leistungssprung umsetzen. 

 

SC Potsdam II
Auf dem BBSC Cup durften wir bereits einen Blick erhaschen: Jung, dynamisch, laut und bestens ausgebildet. Wäre nicht überraschend, wenn sie gleich oben mitspielen würden.

 

VC Olympia Berlin II
Die Stars von Morgen spielen außer Konkurrenz. Wir erwarten viel Potential und enorme Abschlaghöhe.

 

Berlin-Brandenburger SC
BBSC mit der überragenden Zuspielerin Laura Hippe wird nach den Eindrücken des Vorbereitungsturniers wieder oben in der Liga mitspielen. Ein tolles Halbfinale dort machte bereits Lust auf die kommenden Begegnungen. 

 

SV Grün-Weiß Erkner
Im letzte Jahr gab es zwei knappe Siege für uns. Das Team um die immer noch lautstarke und sprunggewaltige Ex-Hamburgerin Sarah Hoppe ist immer ein schwerer Gegner.

 

VSV Havel Oranienburg
Wenig drang bisher aus Berlins Norden zu uns. Ich denke, die erfahrenen ehemaligen Erst- und Zweitligaspielerinnen werden mindestens genauso stark und dominant sein, wie in der letzten Spielzeit.

 

VSV Rotation Prenzlauer Berg
Der Flurfunk spricht vom Ersatz des gesamten Teams durch die bisherige Regionalligamannschaft. Ein Überraschungspaket, über das wir bisher nichts wissen.

 

VG WiWa Hamburg
Wie immer ist mit WiWa zu rechnen, der enorm große Unterbau bringt ständig neue Talente in spielerische Schlagdistanz zur 1. Mannschaft.

 

Kieler TV
Auch der Kieler TV ist durch die Fusion mit dem letztjährigen Drittligateam des Wiker SV stärker zu erwarten als in der letzten Saison.

 

Eimsbütteler TV
Was die Derbys gegen WiWa noch übertrifft, sind die Derbys gegen ETV. Eine respektvolle, gepflegte Rivalität mit viel Dampf unterm Kessel. Macht immer Spaß.

 

 

Keine Kaffeesatzleserei

 

Als Aufsteiger erkämpfte und erspielte sich das Team von Jan Maier einen sehr guten vierten Platz und wurde bestplatziertes Hamburger Team. Welche Rolle wird der SC Alstertal-Langenhorn in dieser Saison spielen? Maier bleibt wie immer bei solchen Fragen betont sachlich: „Da ich einige Gegner noch gar nicht genauer kenne, wäre es pure Kaffeesatzleserei, ein tabellarisches Saisonziel vorzugeben. Wir werden offensiv sein und Spaß haben. Und zu Weihnachten wissen wir dann mehr.“
Den Spaß gegen den Eimsbütteler TV wird SCALA1 bereits am kommenden Samstag haben. Dann treten die Alstertalerinnen zu ihrem ersten Auswärtsspiel um 16 Uhr in der ETV-Halle in der Bundesstraße 96 an. Mannschaft und Trainerteam hoffen, dass viele Scala-Fans den Weg nach Eimsbüttel finden, um ihrem Team zu einem erfolgreichen Saisonstart zu verhelfen.

 

 

SCALA1: Die Spiele in Hamburg


Hier folgen alle Heimspiele des SC sowie die beiden Auswärtsspiele in Hamburg:

 

17.09.2016 16:00 Eimsbütteler TV : SC Alstertal-Langenhorn Bundesstraße 96
15.10.2016 19:00 SC Alstertal-Langenhorn : Kieler TV Tangstedter Landstr. 300
29.10.2016 19:00 SC Alstertal-Langenhorn : BBSC Berlin Tangstedter Landstr. 300
12.11.2016 19:00 SC Alstertal-Langenhorn : VG WiWa Hamburg Tangstedter Landstr. 300
04.12.2016 16:00 SC Alstertal-Langenhorn : SV Warnemünde Tangstedter Landstr. 300
10.12.2016 19:00 SC Alstertal-Langenhorn : SC Potsdam 2 Tangstedter Landstr. 300
07.01.2017 19:00 SC Alstertal-Langenhorn : SG Rot. Prenzlauer Berg Tangstedter Landstr. 300
21.01.2017 19:00 SC Alstertal-Langenhorn : VCO Berlin 2 Tangstedter Landstr. 300
18.02.2017 19:00 VG WiWa Hamburg : SC Alstertal-Langenhorn Sporthalle Wandsbek
25.02.2017 19:00 SC Alstertal-Langenhorn : VSV Havel Oranienburg Tangstedter Landstr. 300
04.03.2017 19:00 SC Alstertal-Langenhorn : VSV Grün-Weiß Erkner Tangstedter Landstr. 300
11.03.2017 19:00 SC Alstertal-Langenhorn : Eimsbütteler TV Tangstedter Landstr. 300

 

07. September 2016

 

Beach-DM: Scala-Kids wieder im Großeinsatz

 

Das war eine tolle Stimmung bei den zehn Beachvolleyball-Tagen im Juni am Hamburger Rothenbaum. Wie hätte es aber wohl ausgesehen, wenn die Spielerinnen und Spieler sich nach jedem Ballwechsel selbst einen neuen Ball hätten holen müssen? Allein diese Vorstellung macht deutlich, wie wichtig die Ballroller und Harker für so ein Turnier sind.

 

In Hamburg liegt dieser Bereich sieht langen Jahren in den Händen der Jugendabteilung des SC Alstertal-Langenhorn. Betreuerin Petra Kerl hat ein Team von 50 Kindern beisammen, die nun kurz vor ihrem zweiten Highlight des Jahres stehen: sie werden bei den Deutschen Meisterschaften am Timmendorfer Strand wieder eingesetzt!

 

„Natürlich haben wir alles vorher geübt“, erklärt Petra Kerl. „Aber da wir das so lange schon machen, können wir zudem Teams bilden, in denen die Erfahrenen die Neulinge mit betreuen.“ Fünf Ballroller und zwei Harker braucht man pro Feld, vier Felder gilt es zu betreuen, macht 28 Kinder, die auf einmal im Einsatz sind.

 

Kein Problem bei den Scala-Kids, es läuft alles wie am Schnürchen. Ständig erhält Petra Kerl Rückmeldungen, ob bei den Teams alles klappt. Da ist auch jeder mal mit dem nicht so beliebten Harken dran. Sich drücken gibt es nicht, aber die Jugendtrainerin braucht eigentlich nie ein Machtwort zu sprechen, vieles regeln die Kids untereinander.

 

Begeistert erzählen die Kinder von den Erlebnissen während der Tage beim Hamburg Major, vom tollen Sport, aber auch von besonderen Erlebnissen. Bei der Essensausgabe wird man dann schon mal von einer Spielerin angesprochen: Laura Ludwig bedankt sich für den Einsatz. Auf ähnliche Erlebnisse hoffen natürlich alle auch an der Ostsee.

 

Größter Fan ist Tour-Organisator Frank Mackerodt: „Die Kinder des SC Alstertal-Langenhorn unter der bewährten Leitung von Petra Kerl haben wie immer einen tollen Job gemacht und das wird auch bei der DM so sein. Ich habe mich persönlich bei allen bedankt und ein Original Trikot geschenkt." Die Scala-Kids freuen sich und fiebern ihrem Job bei den Deutschen Meisterschaften am Timmendorfer Strand entgegen.

31. August 2016

 

Jan Maier: „Scheinbare Limits ständig herausfordern“

 

In der letzten Saison haben wir die beiden Co-Trainer Julius Milo und Matthias Krause ein wenig vorstellen können. Natürlich fehlt da noch unser Cheftrainer.

 

Jan Maier ist seit vielen Jahren im Hamburger Raum als A-Lizenz-Trainer und speziell in der Jugendleistungsförderung engagiert. Seit 2014 zeichnet er verantwortlich für die Entwicklung der 1. Damen des SC Alstertal-Langenhorn. Im Interview gibt er Auskunft über Anspruch und Ziele seiner Tätigkeit.
 
 
Vor etlichen Jahren erinnere ich mich, dass du die Damen des Oststeinbeker SV trainiert hast. War dies deine erste Station als Trainer?
 
Maier: Nein, ich habe 1992 bei der TSG Bergedorf meine erste Mannschaft in der Bezirksklasse trainiert. Durch einen Kreuzbandriss beim Skilaufen konnte ich zeitweilig nicht selber spielen und da habe ich das halt mal versucht. Heute ist mir das schon fast ein wenig unangenehm, bei dem ziemlichen Blödsinn, den ich damals mit denen gemacht habe...
 
 
Wie ging es mit deiner Trainerlaufbahn weiter? Ab wann warst du A-Lizenz-Trainer?
 
Maier: Nach zwei Jahren CoTrainer unter Bernd Schlesinger bei den Oststeinbeker Zweitliga Männern, hatte ich 2002 meine A-Lizenz und 2004 mit der VG WiWa und 2008 beim VC Norderstedt zwei Frauen Zweitligastationen als verantwortlicher Trainer, in denen ich viel über die praktizierte Egozentrik solcher Projekte gelernt habe.
Nach zwei sehr harmonischen & erfolgreichen und Jahren mit den Regionalliga Männern des Niendorfer TSV bis 2013 habe ich mit der Geburt unserer Tochter erstmal ruhiger gemacht, und dann 2014 die SCALA Frauen übernehmen dürfen.
 
 
Wie kamst du zu Scala?
 
Maier: Ich kenne Petra Kerl seit über 20 Jahren und wir warnen schon mehrmals in Gesprächen über eine Zusammenarbeit. Sie kam 2014 auf mich zu und in dem Moment hat es dann einfach gepasst.
 
 
Hast du eigentlich selbst auch Volleyball gespielt?
 
Maier: Ja, aber bereits sehr früh gemerkt, dass der Bereich, der mich im Volleyball besonders interessiert, spielerisch einfach unrealistisch war.
 
 
Mit Laura Matthias hat ja eine Spielerin zu euch gefunden, der du die ersten volleyballerischen Schritte ermöglicht hast. Gibt es eine Maxime, unter die du deine Trainertätigkeit stellen könntest?
 
Maier: Meine Maxime hat über die Jahre eine ständige Anpassung erlebt und das wird hoffentlich nie aufhören. Ich versuche Spielern verständlich zu machen, dass scheinbare Limits ständig herausgefordert werden sollten, um besser zu werden. Dazu gehören Formulierungen wie "noch nicht" und "noch nicht gut genug." Im Zweifel immer mutig sein. Fehler sind wichtig. Lieber neue Fehler machen, als ständig die gleichen. Das amerikanische "Fail harder" ist m.E. ein faszinierender Ansatz. Ferner nehme ich Spieler in die Pflicht, dem Team mehr Energie zu geben als zu nehmen. Einen Energiestaubsauger braucht keiner.
 
 
Was hat Priorität: Einem jungen Talent Erfahrung verschaffen oder ein Ligaspiel zu gewinnen?
 
Maier: Der Tabellenplatz einer ambitionierten Mannschaft ist der wichtigste Maßstab an dem der Trainer gemessen wird. Da etwas anderes zu behaupten ist einfach Quatsch. Ein Talent wiederum muß auf dem Niveau integriert werden, wo die aktuelle Grundspielstärke für einen Spieleinsatz bereits ausreicht.
Wenn sich also in einem Ligaspiel ernsthaft diese Frage stellt, ist vorher etwas falsch gelaufen bzw. stimmt das Konzept nicht.
 
 
Was willst du bei Scala erreichen? Kannst du da konkrete Ziele benennen?
 
Maier: Ich möchte das Team, das Umfeld, das ganze Projekt SCALA1 stetig verbessern. Wenn das gelingt, wird uns das mittelfristig in die zweite Liga führen. Im Niemandsland einer Liga dauerhaft rumzudümpeln ist nichts für mich.
 
 
Was machst du eigentlich beruflich?
 

Maier: Ich bin ITler in einem Hamburger Mineraölunternehmen.
 
 
Gibt es Schwierigkeiten, Beruf und Trainerjob zu vereinbaren?
 
Mein Arbeitgeber bietet mir freundlicherweise mit flexiblen und reduzierten Arbeitszeiten die Möglichkeit beides amitioniert und ernsthaft zu betreiben. Ohne die besondere Unterstützung und das Verständnis meiner Frau und Familie wäre das ganze allerdings völlig unmöglich.
 
 
Bei dieser doppelten Beanspruchung: findest du da noch Zeit für ein (weiteres) Hobby?
 
Maier: Wenn noch Zeit bleibt mache ich immernoch gerne selber Musik. 

 

 

Der Steckbrief: Jan Maier

 

Geboren am 26.Mai 1972 in Reinbek
Volleyball seit 1987
Bisherige Vereine: TSV Reinbek, TSG Bergedorf, Oststeinbeker SV, VG WiWa, VC Norderstedt, Niendorfer TSV
Mein sportl. Top-Erfolg: Triathlon Olympische Distanz in 2:48Std.
Meine Haare sind ... braun/grau
Beruflich bin ich: ITler
Hobbies: Frankreich, Musik machen, Golf

 

Ein Satz zu SCALA1: Außergewöhnlich gute Trainingsvoraussetzungen und Umfeld
Beach-Volleyball ist ... und bleibt mein Lieblingsport
Ausgleichssportart: Schwimmen & Radfahren
Ein weiser Spruch, der mir gefällt: "Sei immer Du selbst, außer Du kannst Batman sein. Dann sei
Batman."
Lieblings-Komiker: Jeder, der die Kunst beherrscht Witze nicht auf Kosten anderer zu machen.
Lieblings-Film: Verstehen Sie die Béliers? 
Lieblings-Buch: Leviathan, Paul Auster
Lieblings-Urlaubsziel: Medoc/Atlantik
Lieblingsessen/Getränk: Lasagne/Alaska Boy
Sportliches Vorbild: Miroslav Klose, Frank Busemann
Das ist typisch für mich: Man muss mitdenken, um mich manchmal zu verstehen. 
Diese Person wäre ich gerne 24 Stunden lang: Der Gitarrist von Joss Stone


Etwas, was ich immer schon mal sagen wollte: Challenge your limits!

 

24. August 2016
 

SCALA1: Vorfreude bei den Spielerinnen

 

Am Montag, dem 29. August endet die Trainingspause für das Drittliga-Team des SC Alstertal-Langenhorn. SCALA1-Coach bittet ab 19 Uhr zur ersten Trainingseinheit der neuen Saison. Bereits am 3. September steht mit dem Stadtwerke-Cup in Norderstedt ein Vorbereitungsturnier an, ein weiteres folgt am 10.09. beim Berlin-Brandenburger SC und schon am 17. September steht das erste Saisonspiel beim Eimsbütteler TV an.


Was erwarten die Spielerinnen von der neuen Saison? Auch wenn die Kaderbildung noch nicht abgeschlossen ist und in der kommenden Woche einige Neuigkeiten auf die Fans warten, folgen hier ein paar Ausblicke.


Christina Potratz: „Ich freue mich auf Spaß am Sport mit meiner Mannschaft und natürlich auf viele viele Siege!“

 

Adina Hinze: „Ich freue mich auf ein tolles Team und hoffentlich viele großartige Siege vor einem wieder so tollen Publikum wie in der letzten Saison!“

 

Laura Mathias: „Am meisten freue ich mich darauf, zu sehen, wie die neu formierte Mannschaft zusammenwächst und mit ihr den einen oder anderen Sieg zu feiern.“

 

Alissa Willert: „Ich freue mich darauf, mit einigen Mädels aus der Jugend wieder zusammen auf dem Feld zu stehen!“

 

Nathalie Koch: „Ich freue mich auf das TEAM, das viel Zusammenhalt und Spaß verspricht und hoffe auch, dass wir gemeinsam im oberen Drittel der Tabelle mitspielen werden.“

 

Lisa Marie Papenthin: „Ich freue mich auf die neue Herausforderung mit meinem neuen Team und kann den Saisonbeginn kaum erwarten!

 

Kerstin Köster: „Ich hoffe, dass der Fuß hält und ich in der Saison vielleicht auch einen Ballwechsel spielen kann …“

 

Lisa-Marie Kipar: „Ich freue mich riesig auf meine erste komplette Saison bei SCALA1, hoffe, dass wir als Team an kommenden Herausforderungen wachsen und viele Siege feiern werden.“

 

Nandi Rust: „Ich freue mich auf die zweite richtige Saison im Team mit viel Stimmung und spannenden Spielen!“

 

Nele Schneidereit: „Ich freue mich ganz doll darauf, wieder mit der Mannschaft zusammen auf dem Feld zu stehen und zu spielen.“

 

Stefanie Manzer: „Ich bin froh, mit der Mannschaft trainieren zu können und motiviert, beim Anfeuern alles zu geben!“

 

Susanne Maier: „Ich freue mich darauf, mit den Mädels auf der Bank mitzufiebern, hoffentlich tolle Erfolge zu feiern und evtl. bei den letzten Spielen wieder richtig dabei sein zu können.“

 

Jasmin Jarecki: „Ich freue mich auf eine tolle neue Saison mit erfüllten Erwartungen, aber auch positiven Überraschungen.“

 
01. August 2016
 
Die Volleyball-Abteilung boomt
 
Petra Kerl, die Abteilungsleiterin der Volleyballer des SC Alstertal-Langenhorn ist zufrieden und gestresst zugleich. „Unsere Suche nach Trainern verlief zufriedenstellend, ebenso die Suche nach B-Schiedsrichtern für unser Drittligateam“, zieht Kerl eine Zwischenbilanz. „Dennoch suchen wir weiterhin Jugendtrainer, denn unsere Abteilung boomt!“
 
In den letzten Monaten ist die Mitgliederzahl in der Volleyballsparte von 122 auf 198 Sportler gestiegen!  „Im Erwachsenenbereich starten neben dem Drittligateam ein Team in der Verbandsliga und gleich drei Teams in der Bezirksklasse sowie ein Männerteam in der Bezirksliga“, bilanziert die ehemalige Erstligaspielerin. Und in der Jugend starten wir mit insgesamt fünf Jugendligateams und melden je zwei Mannschaften für die Hamburger Meisterschaften der U20, U18 und U16.“
 
„Alle Teams sind vom Kader her spielfähig“, berichtet Kerl, „obwohl natürlich jeder Verein und so auch wir immer noch weitere Spieler und Spielerinnen sucht.“ Leichte Probleme hat noch das Verbandsligateam, was allerdings daran liegt, dass die Mannschaft von Trainer Didi Uebel etwas überraschend noch in die Verbandsliga hinein rutschte, weil andere Teams absagten. „Wir könnten durchaus noch die eine oder andere Spielerin gebrauchen“, erklärt Uebel, „In der höchsten Hamburger Liga zu spielen, sollte doch ein Anreiz sein!“
 
Auch SCALA1-Coach Jan Maier freut der Andrang im Nachwuchsbereich: „Das ist eine sehr gute Entwicklung. Wir wollen eine möglichst breit aufgestellte Abteilung, um sowohl den reinen Hobbyspielern als auch den engagierten Talenten gerecht zu werden.“ Die Nachfrage ist jedenfalls da. „Insbesondere Jugendliche könnten wir noch viele weitere aufnehmen. Dazu brauchen wir aber weitere Jugendtrainer“, resümiert Petra Kerl. „Auch männliche Jugendteams wären dann wieder denkbar.“
 
25. Juli 2016
 
SCALA1: Durch den Sommer zum Saisonstart

Die Sommerferien haben in Hamburg begonnen, doch für die Drittliga-Volleyballerinnen des SC Alstertal-Langenhorn stehen auch im Sommer noch Trainingseinheiten an. Bis zum Saisonauftakt beim Eimsbütteler TV am 17. September hat SCALA1-Coach Jan Maier noch einiges vor, wie er im Interview verrät.
Die Sommerpause steht kurz bevor. Wie sieht eure Zeitplanung aus?
Jan Maier: „Da wir noch für zwei Wochen Hallenzeiten haben, trainieren wir noch bis in die erste Augustwoche hinein. Dann ist keine Sommerpause, sondern drei Wochen Ballpause mit Sport & KraftChallenge. Trainingsbeginn mit Ball ist dann der 29. August.
Was ist diese Sport & KraftChallenge?
Wir nutzen bereits im dritten Jahr intern eine App auf den Smartphones der Spielerinnen, um so mit Hilfe von 'Gamification' das Krafttraining und die sportlichen Aktivitäten in der Trainingspause zu optimieren. Das kommt richtig gut an, steigert die Motivation und macht nebenbei auch noch Spaß.
Bis zum ersten Liga-Spieltag sind dann nur noch drei Wochen. Wie sollen die gestaltet werden?
Einige Spielerinnen werden sicher die Hamburger Meisterschaften im Beach-Volleyball spielen, ansonsten werden wir konzentriert und zielgerichtet trainieren. Ein Vorbereitungsturnier ist beim Berlin-Brandenburger SC am 10. September geplant, bevor am Samstag, dem 17., das erste Punktspiel beim Eimsbütteler TV stattfindet. Unser erstes Heimspiel folgt leider erst am Samstag, dem 15. Oktober um 19 Uhr gegen den Kieler TV.
Welche Zu- und Abgänge gab es im Team?
Erfreulicherweise konnten wir mit Nathalie Koch, Laura Mathias und Lisa Marie Papenthien bereits drei Spielerinnen verpflichten, die nicht nur leistungstechnisch unser Team enorm nach vorne bringen, sondern auch 100% genau die Einstellung mitbringen, die den Unterschied macht.
Ist der Spielerkader denn jetzt komplett?
Nein, wir sind noch in Gesprächen mit weiteren spannenden Kandidatinnen. Darüber hinaus interessiert sich SCALA generell immer für Talente und Verstärkungen, sowohl für die Dritte Liga als auch für die weiteren Scala-Teams.
Wie steht es mit dem „Team ums Team“?
Ich freue mich, dass unser Trainerteam dabei bleibt. Matthias Krause wird sich schwerpunktmäßig weiter um die Athletik kümmern, Julius Milo um das Techniktraining. Stefanie Manzer tritt aus Studiengründen diese Saison kürzer, wird uns dafür aber weiter im Training und auch aus sportwissenschaftlicher Sicht unterstützen. Ansonsten sind unsere Ambitionen, noch besser zu werden, ungebrochen und dafür brauchen wir im Umfeld natürlich weitere Helfer, um alle Bereiche betreuen zu können.
Können da Stichworte genannt werden, um welche Bereiche es geht?
Wir können und wollen überall besser werden. Besonders liegt uns am Herzen, nicht nur ein Drittliga-Team zu sein, sondern das Spitzenteam einer Abteilung mit mehreren Mannschaften und vielen Talenten. Auch wollen wir gern mehr Werbung in unseren Stadtteilen machen und natürlich unsere Heimspiele noch attraktiver gestalten.
Wie ist das Verhältnis zum Zweitligisten VT Hamburg? Konkurrenz oder Miteinander?
Es ist genauso eine kameradschaftliche Konkurrenz wie zu den anderen Hamburger Drittligateams. Die Probleme des VTH mit der Kaderfindung haben auch zu uns gestrahlt, da kaum ein Talent sich für die Dritte Liga entscheiden wollte, so lange noch eine höhere Option bestand. Aber wir wünschen alles Gute in der Zweiten Liga und hoffen auf Zweitligaderbys in der Zukunft.
Letzte Saison wart ihr als Aufsteiger das beste Hamburger Team in der Dritten Liga. Könnt ihr das wiederholen?
Natürlich wollen wir das, aber es ist zu früh, um die Stärke anderer Mannschaften beurteilen zu wollen. Erst einmal kümmern wir uns um unsere Leistungsstärke.
 
 
14. Juli 2016
 
SCALA1 hat zwei engagierte Schiedsrichter
 
Erleichtert und voller Freude verkündet Jan Maier, Coach der Drittliga-Frauen des SC Alstertal-Langenhorn, dass die vom Verband vorgeschriebenen zwei Schiedsrichter mit B-Lizenz gestellt werden können. „Mit Tobias Holz vom Rissener SV und Tom Retzlaff vom VfL Pinneberg haben sich zwei Schiedsrichter bereit erklärt, diese Aufgabe zu übernehmen. Herzlichen Dank dafür!“
 
Tobias Holz spielt Volleyball seit seinem 16. Lebensjahr und agiert zurzeit bei den 2. Herren des Rissener SV in der Verbandsliga. „Meine eigentliche Position ist Zuspieler, aber mein Trainer setzt mich überall ein“, grinst Tobias und schränkt ein: „Außer im Mittelblock.“ Neben dem eigenen Spiel und der Schiedsrichtertätigkeit ist der 25-jährige auch als Trainer aktiv. „Ich trainiere die 1. Damen, die in der Bezirksliga spielen. Wir wollen aufsteigen!“ Tobias ist ledig und macht beruflich eine Ausbildung zum Erzieher. Hobby? Natürlich Volleyball …
 
Tom Retzlaff ist 25 Jahre alt und Mittelblocker bei den Verbandsliga-Männern des VfL Pinneberg. Als Schiedsrichter war er letzte Saison für den Niendorfer TSV in der Regionalliga tätig. Da diese abstiegen, sah er sich nach einem neuen Verein um, für den er pfeifen könne und wurde dank des Tipps eines Teamkollegen bei SCALA1 fündig. „Als Schiedsrichter hat mir auch die Teilnahme an der Norddeutschen U20-Meisterschaft als 1. und 2. Schiri gefallen“, erklärt Tom, der in seiner Heimatstadt Kiel im dritten Semester Chemie und Biologie auf Lehramt studiert. Auch Tom Retzlaff ist zu all dem noch als Trainer tätig: er trainiert eine Damenmannschaft in der Bezirksklasse.
 
Auf jeden Schiedsrichter warten acht bis zehn  Einsätze in der kommenden Saison. Vielen Dank für 14. Juli 2016euren Einsatz und willkommen im Team
 
11. Juli 2016
 
Arne Karstensen ist Hamburger Meister
 
Endlich hat es mal geklappt mit der Hamburger Meisterschaft. In der für ihn neuen Altersklasse Ü47 konnte sich Beach-Volleyballer Arne Karstensen vom SC Alstertal-Langenhorn gemeinsam mit Thorsten Stemme vom TUSG Rolfshagen durchsetzen. Den spannenden Schlusspunkt des Turnieres, an dem sieben Teams jeder gegen jeden spielte, bildete die Partie gegen die bisherigen Hamburger Meister. Karstensen/Stemme siegten in zwei Sätzen!
Da es in ihrer Altersklasse keine Norddeutschen Meisterschaften gibt, absolvierten Arne Karstensen und Thorsten Stemme in der Folgezeit noch zwei weitere Turniere beim Nordwestdeutschen VV und beim VV Sachsen-Anhalt, um Punkte für die Deutschen Senioren-Meisterschaften am 3./4. September In Berlin zu sammeln.
Und das Punktesammeln scheint sich zu lohnen. Beim NWVV-Turnier im niedersächsischen Grotegaste (Landkreis Leer) gelang ihnen ein zweiter Platz, der mit 192 Punkten honoriert wurde. Und bei der VVSA-Landesmeisterschaft in Magdeburg brachte ein fünfter Rang noch einmal 69 Punkte. „Nach den Punkten müssten wir eigentlich für die Senioren-DM qualifiziert sein“, sagt Arne Karstensen. „Doch sicher weiß man das erst nach den noch ausstehenden Turnieren, etwa Mitte August. Die punktbesten 16 Teams sind dabei.“
 
Der SC Alstertal-Langenhorn drückt natürlich die Daumen und wünscht viel Spaß und Erfolg!
 
 
05. Juli 2016
 
SCALA1: Das Wetter hielt - Turniere liefen
 
Der 3. Beachsonntag des SC Alstertal-Langenhorn im Freibad Kiwittsmoor war am vergangenen Sonntag trotz gegenteiliger Prognosen ein überwiegend sonniges Vergnügen. Während sich Vormittags noch zahlreiche Wolken am Himmel ballten, klarte das Wetter ab Mittag auf und wurde gegen Abend sogar prächtig. Die Stimmung war prima, einige Beacher nutzten sogar eine Abkühlung im Freibad.
 
Die topgesetzten Alina Ernst und Alissa Willert spielten sich beim A-turnier der Frauen mit drei Siegen souverän über Nastasia Schmiedel/Nathalie Szukala, Jana-Marie Burfeind/Ines Laube (VG WiWa) und Ann-Kristin Hadamczik/Anne Dettmar (Grün-Weiß Eimsbüttel) ebenso ins Halbfinale wie die an 3 gesetzten Natalia Cukseeva und Saskia Radzuweit, die sich gegen Kerrin Richert/Julia Wanke (GWE), Svenja Hornung/Lena Knoop sowie Irina Albrecht/Kristin Spremberg durchsetzen konnten.
 
Eine Überraschung bildete die Auftaktniederlage der an 2 gesetzten Claudia Förster/Sandra Schneider (Eimsbütteler TV/VT Hamburg) gegen Irina Albrecht und Kristin Spremberg. Nach einem umkämpften 15:17 im ersten Satz ging gar nichts mehr und der zweite Satz mit 5:15 verloren. Auch in der Loserrunde lief es für Förster/Schneider an diesem Tag nicht: Gegen Jana-Marie Burfeind/Ines Laube (VG WiWa) gab es in zweiter Runde ein unglückliches 15:8, 16:18, 14:16. Albrecht/Spremberg hingegen setzten sich anschließend auch gegen Dickau/Fuchs mit 15:10, 14:16 und 15:11 durch und mussten erst gegen Cukseeva/Radzuweit passen.
 
Gleich mit einer Niederlage gegen Cukseeva/Radzuweit gestartet, kämpften sich Kerrin Richert und Julia Wanke mit Erfolgen über Saskia Brandt/Susanne Maier (VG WiWa/SCALA1), Birthe Wulf/Jasmin Jarecki (MTV Heide//SCALA1), Burfeind/ Laube und Albrecht/Spremberg bis ins Halbfinale, in dem die topgesetzten Ernst/Willert nach spannendem ersten und verlorenem zweiten Satz leider aufgrund von Knieproblemen von Alina Ernst aufgeben mussten. Gute Besserung! Im anderen Halbfinale trafen Cukseeva/Radzuweit auf Hadamczik/Dettmar und konnten sich mit 15:8 und 15:13 ins Finale spielen.
 
Im Finale siegten Natalia Cukseeva und Saskia Radzuweit, die kommende Saison beim Zweitligisten VT Hamburg spielen wird, mit 15:11, 15:11 gegen Richert/Wanke von Grün-Weiß Eimsbüttel. Alina Ernst und Alissa Willert vom SCALA1 konnten natürlich auch im Spiel um Platz 3 nicht antreten und so landete mit Ann-Kristin Hadamczik und Anne Dettmar auch auf Platz 3 ein Team von GWE.
 
Zeitgleich fanden auch zwei C-Turniere statt. Beim Turnier der Frauen setzten sich die topgesetzten Hannah Reich und Lene Stegelmann (VG WiWa/VG HNF) zwar zum Auftakt gegen Marit Peine und Anja Böttcher (Grün-Weiß Eimsbüttel) durch, verpassten aber anschließend den direkten Einzug ins Halbfinale durch eine Niederlage gegen Jacqueline Herrmann und Nathalie Mohr vom TSV Ellerau.
 
Die an 2 gesetzten Katharina Studemund und Gonca Tuncay wurden gleich in ihrer ersten Partie durch von Boltenstern und Maike Malkowski (Walddörfer SV) mit 15:9, 14:16, 6:15 auf die Verliererseite geschickt. Gleiches passierte den Viertgesetzten Jara Gradert und Paula Fleischmann (Barsbütteler SV/TSV Schwarzenbek) durch die glatte Niederlage gegen Herrmann/ Mohr 9:15 und 4:15. Die an 3 gesetzten Sarah Krey und Katharina Fee Scholl konnten sich immerhin über einen Erfolg gegen Nadine Kägeler und Bettina Feldmann (Barsbütteler SV/Eimsbütteler TV) freuen, bevor sie durch Boltenstein/Malkowski mit 15:9, 14:16, 6:15 in die Loserrunde geschickt wurden.
 
Die „Altmeister“ (rein auf den Sport bezogen …) Meike Hauschild und Silke Wagenseil vom Eimsbütteler TV hatten ihre Auftaktniederlage gegen die GWEler Peine/Böttcher gut verdaut und warfen in der Verliererrunde sogar die Zweitgesetzten Studemund/Tuncay mit 15:7, 11:15 und 15:9 aus dem Turnier. Im Spiel um den Einzug ins Halbfinale kam dann jedoch das Aus in einem weiteren Drei-Satz-Match gegen Reich/Stegelmann mit 10:15, 15:11, 8:15. Marit Peine und Anja Böttcher (GWE) hatten sich in der Loserrunde mit Erfolgen über Kaja Van den Berg/Andrea Pöhls (SV Bergstedt) sowie Gradert/Fleischmann ins Spiel um den Halbfinaleinzug gekämpft, zogen dann aber gegen Krey/Scholl den Kürzeren.
 
Krey/Scholl konnten im Halbfinale auch Herrmann/Mohr mit 6:15, 15:13 und 15:9 bezwingen und trafen im Finale auf Reich/Stegelmann, die sich im anderen Halbfinale gegen v. Boltenstein/ Malkowski durchsetzen konnten (15:13, 20:18). In einem umkämpften Finale setzten sich Hannah Reich und Lene Stegelmann (VG WiWa/VG HNF) in drei Sätzen mit 18:16, 12:15 und 15:7 gegen Sarah Krey und Katharina Fee Scholl durch. Platz 3 holten sich Jacqueline Herrmann und Nathalie Mohr durch ein 15:11, 15:5 im kleinen Finale gegen Simone von Boltenstern und Maike Malkowski (Walddörfer SV).
 
Beim C-Turnier der Männer war leider ein Team nicht angetreten, so dass jeweils ein Team auf Gewinner- wie Verliererseite per Freilos eine Runde weiter kam. Schade, weil ja eigentlich alle spielen wollen – aber eben nicht zu ändern.
 
Tobias Franz und Lennart Förster (HTBU Hamburg/GWEimsbüttel ) hieß das Überraschungsteam zu Beginn. Nach einem Auftakterfolg über Ferdinand Semmel und Moritz Lohmann vom Walddörfer SV konnten auch die an 2 gesetzten Leo und Moritz Hauschild vom Eimsbütteler TV mit 15:13 und 15:9 bezwungen werden. Erst Frerk Schuster und Holger Schlawitz  von der VG WiWa hinderten das Team am Einzug ins Halbfinale.
 
Die frischgebackenen Hamburger Jugendmeister Tim Maier (U16 und U17) und Mats Ratzuweit (U18 und U19) mussten sowohl gegen Johannes Insel und Thorsten Olausson (3:15, 15:8, 15:7) als auch gegen Marcus Twellmeyer und Sebastian Toews (15:11, 4:15, 15:12) über drei Sätze gehen, um ins Halbfinale zu gelangen. Frerk Schuster und Holger Schlawitz von der VG WiWa waren an 3 gesetzt und bestätigten die Position mit Erfolgen gegen Holger Giese und Stefan Malchow (TSV Adendorf) und wie schon erwähnt gegen Franz/Förster. Einzig die an 4 gesetzten Tom Dannenberg und Gregor Weber zogen gleich zum Auftakt gegen Marcus Twellmeyer und Sebastian Toews vom VfL 93 und mussten sich durch die Loserrunde kämpfen.
 
Leo und Moritz Hauschild gelangen zwei Siege auf der Verliererseite, scheiterten dann aber an Twellmeyer/Toews mit 11:15, 12:15. Johannes Insel, der Spielertrainer der Scala-Männer, gelang es gemeinsam mit Thorsten Olausson, nach einem Sieg über Ferdinand Semmel und Moritz Lohmann vom Walddörfer SV auch Dannenberg/Weber aus dem Turnier zu werfen und in einem spannenden Match gegen Franz/Förster mit 20:18, 16:14 ins Halbfinale einzuziehen.
 
Hier gab es die Revanche gegen Maier/Radzuweit und es ging wieder über drei Sätze. Mit 5:15, 17:15 und 16:14 behielten die Jugendmeister hauchdünn die Oberhand. Dabei lagen Maier/Radzuweit im Entscheidungssatz bereits mit 12:14 zurück und holten vier Punkte in Folge! Auch das andere Halbfinale ging über drei Sätze, hier setzten sich Schuster/Schlawitz mit 15:12, 9:15 und 15:9 gegen Twellmayer/Toews durch.
 
Nach dem packenden Halbfinalkrimi war das Finale für Tim Maier und Mats Radzuweit mit 15:9 und 15:11 gegen Frerk Schuster und Holger Schlawitz endlich mal ein Zwei-Satz-Erfolg ... Platz 3 sicherten sich Insel/Olausson vor Marcus Twellmeyer und Sebastian Toews vom VfL 93.
 
Gegen 20 Uhr waren alle Spiele schon lange gespielt, die Sieger geehrt und der Platz aufgeräumt. Die SCALA1-Beachsonntage sind für diesen Sommer beendet und Trainer wie Spieler freuen sich über viel Lob für Organisation und Atmosphäre. Auch uns hat es viel Spaß gebracht! Man sieht sich sicher auf irgendeinem Beachplatz … und das Kiwittsmoorbad hat ja hoffentlich auch noch oft in diesem Sommer auf!
 
Die kompletten Ergebnislisten
Frauen A: http://hvbv.hamburg-beach.de/seeds.php?turnier=3960&sreg=3 
Frauen C: http://hvbv.hamburg-beach.de/seeds.php?turnier=3962&sreg=3 
Männer C: http://hvbv.hamburg-beach.de/seeds.php?turnier=3963&sreg=3
30.Juni 2016
 
SCALA: Michelle beim Heidberger Sponsorenlauf
 
Am Dienstag, dem 5. Juli findet der diesjährige Sponsorenlauf des Gymnasiums Heidberg statt. Unter den meist mehreren Hundert Kindern und Jugendlichen, die sich am guten Zweck beteiligen, nehmen auch viele Jugendspielerinnen des SC Alstertal-Langenhorn am Lauf teil. Darunter ist auch Michelle, die noch weitere Sponsoren sucht.
Was ist der Sponsorenlauf?
Im Sponsorenlauf haben die Schüler 30 Minuten Zeit, um so viele Runden zu laufen, wie sie können. Das Besondere: Firmen und Geschäfte aus der Nachbarschaft, aber natürlich auch Einzelpersonen können sich an der guten Sache beteiligen, die Schule unter­stüt­zen und die Jugend fördern. Jeder kann jede Läuferin finanziell unterstützen.
Wofür kann diesmal Geld eingesetzt werden?
Das insgesamt erlaufene Geld geht immer an eine gemeinnützige Organisation. Dieses Jahr wird das Geld an den Verein „Dunkelziffer e.V.“ gespendet. Seit 1993 hilft diese Organisation sexuell missbrauchten Jungen und Mädchen und setzt sich gegen Kinderpornographie ein. 
Link zum Verein „Dunkelziffer e.V.“: http://www.dunkelziffer.de/startseite/
Wie kann man sich am Sponsorenlauf beteiligen und Geld sponsorn?
Einfach melden unter presse@scala-volleyball.de und Adresse sowie den Betrag angeben, den Sie einsetzen wollen. Spannend ist es natürlich, eine Summe pro Runde zu setzen, weil die Läufer alles daran setzen werden, möglichst viele Runden zu absolvieren, um viel Geld zu erlaufen. Man kann aber natürlich auch einen Fixbetrag einsetzen.
 
29. Juni 2016
 
 
SCALA1 mit starken neuen Spielerinnen
 
Mit Laura Mathias auf der Libera-Position und Nathalie Koch für den Außenangriff konnte der SC Alstertal-Langenhorn wichtige Neuverpflichtungen für die kommende Saison gewinnen.
 
Laura Mathias braucht im Hamburger Raum kaum noch vorgestellt werden. Sie spielte für VT Aurubis im Zweitligateam und später auch in der 1. Bundesliga, bringt also eine gehörige Portion hochklassiger Erfahrung mit.
Für SCALA1-Coach Jan Maier hat es eine ganz eigene Geschichte um Laura. Im Jahr 2003 stand bei der damaligen U12 von Maier eine Achtjährige mit FC-Bayern-Trikot in der Halle und wollte Volleyball spielen. Dreizehn Jahre später kontaktiert ihn genau dieselbe Bayernsympathisantin und fragt, ob noch eine Libera in der Dritten Liga gebraucht würde. Solche Geschichten schreibt nur der Sport. 
Für den SC Alstertal-Langenhorn war dies ein perfektes Timing, da Stamm-Libera Susanne Maier eine Pause macht. „Dieser Spielertypus macht den Unterschied, Lauras Energie ist enorm“, freut sich Jan Maier. „Mit ihrer Erfahrung und Spielstärke haben wir auf der Liberaposition die perfekte Ergänzung zu Nachwuchstalent Nandi Rust.“
Auch Laura Mathias freut sich auf die Dritte Liga und den neuen Verein: „Da ich Jan schon aus früheren Zeiten kenne, standen wir immer wieder in Kontakt. Nach der letzten Saison wollte ich noch mal eine neue Herausforderung suchen. Jan und damit auch SCALA kamen mir als erstes in den Kopf. Die Probetrainings haben Spaß gemacht und ich finde vor allem das Konzept, mit jungen und mit erfahrenen Spielern zu arbeiten sehr gut.“
 
Freude bereitet Jan Maier auch eine Heimkehrerin. Schon in der vorletzten Saison wurde Nathalie Koch mit SCALA1 Meister der Regionalliga Nord und sorgte somit für den Aufstieg in die Dritte Liga, wechselte dann jedoch aus Studiengründen zum Zweitligisten DSHS SnowTrex Köln. Nun kehrt sie zurück und verstärkt den ambitionierten Langenhorner Klub.
„Nathalie war bereits eine sehr stabile und disziplinierte Spielerin, als sie nach dem Aufstieg 2015 nach Köln ging. Durch das Jahr 2.Liga hat sie noch mal einen drauf gelegt und wird nun deutlich mehr Verantwortung tragen können“, erklärt Maier. „Eine fantastische Verstärkung. Wir freuen uns sehr, dass sie sich entschieden hat, bei uns die Dritte Liga aufzumischen.“
 
Foto mit freundlicher Genehmigung: Dieter Nagel & SCALA
21. Juni 2016
 
 
SCALA2: Spielerinnen für Verbandsliga gesucht
 
Eine freudige Überraschung erlebte Didi Uebel, der Coach der Landesliga-Damen des SC Alstertal-Langenhorn. Aufgrund von Absagen anderer Teams erhält der Drittplatzierte der letztjährigen Landesliga-Saison doch einen Platz in Hamburgs höchster Liga!
 
„Das ist natürlich toll“, kommentiert der ehemalige DDR-Nationalspieler, „jetzt müssen wir schleunigst daran gehen, unser Team auch für die Verbandsliga konkurrenzfähig zu machen. Aber ich bin da guter Dinge. Das Team ist sympathisch und spielt guten Volleyball. Das sollten sich doch wechselwillige Spielerinnen mal anschauen!“ Das Team besteht aus überwiegend jungen Spielerinnen, hat aber „keine Berührungsängste mit Spielerinnen, die schon etwas mehr Erfahrung vorweisen können“, wie Uebel lächelnd ergänzt.
 
Auch Drittliga-Coach Jan Maier freut sich: „Der Platz in der Verbandsliga stellt eine optimale Basis als Unterbau für die Dritte Liga dar“, betont Drittliga-Coach Jan Maier. „Wenn sich ein schlagkräftiges Team zusammenfindet, können sowohl Talente ausreichend Einsatzzeiten bekommen und das Team in der Verbandsliga eine gute Rolle spielen.“
 
Diese Teams sind für die Verbandsliga gemeldet: VG Elmshorn 1, HTBU 1, GW Eimsbüttel 2, Eimsbütteler TV 2, VG WiWa 3, Barsbütteler SV 1, VG WiWa 4, GW Eimsbüttel 3, Hummelsbütteler SV 1, SC Alstertal-Langenhorn 2, Altonaer TSV 1, VC Olympia Hamburg 1.
Zurzeit trainiert das Team dreimal die Woche sowohl in der Halle als auch am Beach, auch in den Sommerferien wird es Trainingsmöglichkeiten geben. Die Trainingszeiten sind: Montags 20 – 21.45 h Heidberghalle, Mittwochs 19.30 – 21.30 Timmerloh und Donnerstags 18.00 – 20.00 in der Heidberghalle.
 
Wer Interesse hat, beim Verbandsliga-Team von Scala reinzuschnuppern, kann sich gerne beim Trainer (040-5266619 oder per E-Mail: didironny@yahoo.de) melden.
31. Mai 2016
 
SCALA1-Beachsonntag mit spannenden Spielen
 
"Erst gut dann schlecht" – so hatte man das Wetter beim zweiten SCALA1-Beachsonntag im Kiwittsmoorbad erwartet. Es kam genau anders herum, aber es wurde auf jeden Fall gut.  Ab dem späteren Mittag besuchten viele Zuschauer die spannenden Spiele im geöffneten Freibad, dessen Schwimmbecken den Spielern und Spielerinnen wiederholt zur Abkühlung dienen durfte.
 
SCALA1-Coach Jan Maier freute sich über einen sichtbaren Erfolg der Online-Bemühungen: „Zwei Zuschauer erzählten sogar, dass sie vorbei gekommen seien, weil sie anhand der in Facebook geposteten Spielbäume wussten, dass ihr Favorit noch im Turnier ist.“ Auch die Fotowand mit Bildern der Drittliga-Saison war ein echter Blickfang und wurde gut frequentiert.
 
Über den Rahmen konnten sich die Alstertalerinnen also freuen, auch organisatorisch klappte alles zufriedenstellend. „Und sportlich ging hier auch die Post ab“, kommentierte Turnierorganisator und SCALA1-Athletiktrainer Matthias Krause den sportlichen Einsatz der achtzig Protagonisten auf den sechs Beachfeldern. „Allerdings“, merkte Jan Maier an, „haben einige Teams schon am Samstag im BeachCenter ein Turnier gespielt und da merkte man schon hier und da einen Kräfteverschleiß.“
 
In der ersten Runde des A-Turniers der Frauen gab es nach „Papierform“ nur eine Überraschung. Die an 2 gesetzten Stefanie Manzer und Nadine Steinbrink (SC Alstertal-Langenhorn/HTBU) unterlagen gegen Mareike Südmersen und Jocelyn Kontowski (VG Wiwa Hamburg/TuS Esingen). Die an 3 gesetzten Adina Hinze und Susanne Maier erwischte es eine Runde später mit einer Niederlage gegen Maren Heller und Birthe Wulf (TSV Russee/MTV Heide). Keine Blöße gaben sich die topgesetzten Auswahlspielerinnen Hannah Ziemer und Rieke Niemeyer von der VG WiWa, die sich mit Siegen über Svenja Hornung/Bettina Wollesen (SSV Ulm/Barsbüttler SV), Anne Dettmar/Julia Scheidler (Grün-Weiß Eimsbüttel) und Natalia Cukseeva/Sandra Schneider (Eimsbütteler TV) ins Halbfinale spielten.
 
Im Halbfinale trafen sie auf Nathalie Koch und Alissa Willert (FC Junkersdorf/SCALA1), die nach einer Drittrunden-Niederlage gegen Heller/Wulf einen Umweg über die Loserrunde machen mussten und im Duell mit Manzer/Steinbrink den Halbfinaleinzug klarmachen konnten. Ziemer/Niemeyer setzten sich nach intensivem Fight mit 15:13, 13:15 und 15:11 durch. Auch das zweite Halbfinale zwischen Heller/Wulf und Südmersen/Kontowski war eine umkämpfte Partie. Hier setzten sich Südmersen/Kontowski mit 15:6, 12:15 und 15:12 durch.
 
Das kleine Finale um Platz 3 entschieden Maren Heller und Birthe Wulf ohne Kampf gegen Nathalie Koch und Alissa Willert für sich. Wie beim ersten Beachsonntag gab es ein WiWa-Finale. Hannah Ziemer und Rieke Niemeyer siegten mit 18:16,15:10 über Mareike Südmersen und Jocelyn Kontowski (VG Wiwa Hamburg/TuS Esingen).
 
Beim Frauen-C-Turnier mussten sich gleich in ihrem ersten  Spiel sowohl die topgesetzten Olga Bigdach und Janine Hutter vom Hummelsbütteler SV gegen Luisa Böss und Stefanie Menck (Oststeinbeker SV) als auch die an 4 gesetzten Nanca Bornemann/Catharina Werner (Hummelsbütteler SV) gegen das SCALA-Team Katrin Frenzen und Anne Sprenger in die Loserrunde abmelden. Die an 2 gesetzten Nele Schmitt und Katharina Sarwari (Niendorfer TSV/Rissener SV) setzten sich im Viertelfinale gegen die Nummer 3 Kim Deutschendorf/Katharina Eckhoff (VG Elmshorn/Niendorfer TSV) durch.
 
Im Halbfinale trafen Schmitt/Sarwan auf Louisa Marunde und Hannah Reich (Niendorfer TSV), die sich nach einer Auftaktniederlage gegen Frenzen/Sprenger durch die Loserrunde kämpften und spielten sich durch ein 15:9, 15:11 ins Finale. Im zweiten Halbfinale empfingen nach drei Siegen Frenzen/Sprenger die topgesetzten Bigdach/Hutter, die sich in der Verliererrunde durch Erfolge gegen Elisabeth Gläser/Nandi Rust (SCALA), Sonja Hilgers/Uta Lüdemann (Grün-Weiß Eimsbüttel) und Deutschendorf/Eckhoff aufbauten. Auch im Halbfinale ließen sie Frenzen/Sprenger mit 15:5, 15:9 keine Chance.
 
Doch im Finale gab es keinen glatten Gang, vielmehr einen Krimi: Nele Schmitt und Katharina Sarwari waren mit 12:15, 15:10 und 16:14 erfolgreich gegen Olga Bigdach und Janine Hutter. Im Spiel um Platz 3 kämpften Marunde/Reich das Überraschungsteam Frenzen/Sprenger mit 11:15, 15:6 und 15:1 nieder.
 
Einen souveränen Start-Ziel-Sieg gönnten sich die topgesetzten Tim Maier (Eimsbütteler TV) und Thies Oldsen beim C-Turnier der Männer. Nach Erfolgen über Christoph Krüger und Tobias Säuberlich (Grün-Weiß Wismar/VG WiWa) und Daniel Herkner/Thomas Krumbke (SV Einheit Schwerin/BeachFun) machten sie auch im Halbfinale gegen die an 2 gesetzten Frank Schuster und Emanuel Weidemann von der VG WiWa mit 15:8, 15:8 recht kurzen Prozess. Für das andere Halbfinale hatten sich über die Gewinnerseite Stefan Rokitta und Matthias Sanders (VFL Geesthacht/VG Delmenhorst-Stenum) qualifiziert und trafen dort auf Herkner/Krumbke, die sich durch einen Erfolg über Jan Kuchenbecker und Jan Bertram (Eimsbütteler TV) doch noch ins Halbfinale spielten. Hier setzten sich allerdings Rokitta/Sanders in drei Sätzen mit 18:16, 8:15 und 15:13 durch.
 
Im Finale zeigten sich Tim Maier und Thies Oldsen als das Team des Tages und bezwangen Stefan Rokitta und Matthias Sanders in zwei Sätzen mit 15:11 und 15:6. Dritte wurden Daniel Herkner und Thomas Krumbke (SV Einheit Schwerin/BeachFun) durch ein 15:8, 15:13 gegen Frerk Schuster und Emanuel Weidemann.
 
Den dritten SCALA1-Beachsonntag gibt es am 3. Juli. 
20. Mai 2016
 
SCALA1: „Nur OpenGym ist zurzeit sinnvoll“
 
Ungewohnte Probleme hat Jan Maier, der Coach der Volleyball Drittliga-Frauen des SC Alstertal-Langenhorn in diesen Tagen bei der Personalplanung. „In früheren Jahren waren wir schon etwas weiter“, stellt Maier fest. „Jetzt will sich kaum ein Talent auf einen Verein festlegen.“ Die ungewisse Personalsituation beim geplanten Zweitligisten VT Hamburg strahlt auf die Dritte Liga aus.
 
Durch die unklare Situation beim VTH zögern viele Spielerinnen, Zusagen für die Dritte Liga zu machen, da sie sich verständlicherweise für einen Platz im Hamburger Zweitligateam interessieren. „Bei Gesprächen mit potentiellen Spielerinnen kommt immer die Frage, wer denn schon dabei ist“, erklärt Maier. „Zurzeit kann ich dann kaum Namen der stärksten Drittligaspielerinnen nennen.“
 
Leidtragende der schwierigen Lage beim  VT Hamburg sind die drei Hamburger Drittligisten, die nicht wie gewohnt mit einer strukturellen Hallenvorbereitung beginnen können. „Als Talentförderer unterstütze ich natürlich, dass gute Spielerinnen höher spielen wollen“, betont Maier. „Aber das entstandene Entscheidungsvakuum und die fehlende Planungssicherheit belastet auch unsere Planungen, nicht nur bei den Spielerinnen, auch bei unseren Sponsoren.“ 
 
Normalerweise ist die Zeit vor den Sommerferien die Phase der Vorbereitung, in der viel Zeit für individuelle Technik und Grundlagenausdauer aufgewendet wird. „Zurzeit machen wir nur zweimal die Woche OpenGym im Sand oder in der Halle“, schildert der SC-Coach. „Bei diesem offenen Training haben wir diverse Gäste bis hin zur 1. Liga. Selbst Spielerinnen wie Karine Muijlwijk und Natalia Cukseeva halten sich den Sommer über gerne bei uns fit. Das hat mittlerweile schon etwas Tradition.“
 
Auch wenn die Trainingsgäste natürlich das Niveau im Alstertaler Training heben, ist Maier sehr daran interessiert, dass sich der Kaderfindungsprozess beim VT Hamburg beschleunigt und steht auch in Kontakt mit dem neuen VTH-Coach Ercole Bartolone, um gegebenenfalls zu helfen. „Es wäre gut, wenn so schnell wie möglich in Hamburg wieder mehr Ruhe einkehrt.“
17. Mai 2016
 
SCALA1: Papenthin kehrt zurück
 
Es sei schon ein bisschen wie Nachhausekommen, gibt Lisa Marie Papenthin zu. Nach sechs Jahren ist die 24-jährige Zuspielerin in der kommenden Saison bei den Drittliga-Frauen des SC Alstertal-Langenhorn unter Vertrag. Zurück beim Verein ihrer Jugend.
 
„Ich ging auf dem Heidberg-Gymnasium zur Schule und bin zum ersten Training nur gegangen, weil eine gute Freundin sich allein nicht traute“, berichtet die Lehramtsstudentin für Mathematik und Sport. „Dann nahm mich Jugendtrainerin Petra Kerl unter ihre Fittiche und ich war Feuer und Flamme für diesen Sport.“
 
Es wurden auch sportlich erfolgreiche Zeiten mit dem Aufstieg in die Regionalliga oder mit der Teilnahme an der Hamburger Auswahl an der Seite der späteren Bundesligaspielerinnen Nina Braack und Anika Krebs. Lisa Marie drängte es jedoch eher in die Ferne: sie erhielt ein Sportstipendium am Queens College in New York. Nach einer „Eingewöhnungssaison beim Hummelsbütteler SV spielt sie nun wieder in Alstertal beim SC.
 
SCALA1-Coach Jan Maier freut sich darüber: „Auch wenn die Liberoposition einen Teil der Chefrolle im modernen Volleyball übernommen hat, so erfordert das Zuspiel immer noch einen echten Leader. Da sehe ich Lisa nach einer Eingewöhnungsphase voll punkten“, blickt Maier voraus. „Lisa legt das richtige Verhältnis von Demut vor dem Spiel und positiver Energie an den Tag, was sie noch weit bringen kann. Sie ist ein echter Glücksfall für das Team.“
 
Steckbrief Lisa Marie Papenthin
 
So werde ich gerufen: Lisa
Geboren am 19.01.1992 in Hamburg
Nationalität: deutsch
Volleyball seit: 2004
Körperlänge: 1,77m
Beruflich bin ich: Studentin (Lehramt für die Primar- und Sekundarstufe mit Mathe und Sport)
Hobbies: Volleyball, Katzenmama sein, Reisen, Nähen
Ein Satz zu SCALA1: SCALA1 ist eine riesige Herausforderung für mich, mit der ich mich sehr wohlfühle.  
Beach-Volleyball ist ...: Ganz schön anstrengend und ganz schön sandig. 
Ausgleichssportart: Zählt Fahrradfahren?
Ein weiser Spruch, der mir gefällt: Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann.
Lieblings-Buch: „What do you do with an idea?“  Kobi Yamada
Lieblings-Urlaubsziel: Kanada
Lieblingsessen/Getränk: Käse / Weißwein
Diese Person wäre ich gerne 24 Stunden lang: Ellen DeGeneres
Etwas, was ich immer schon mal sagen wollte: Überlegen macht überlegen.
 
 
12. Mai 2016
 
SCALA1-Beachsonntag: Heißer Auftakt
 
Am Muttertag lud der SC Alstertal-Langenhorn zum ersten SCALA1-Beachsonntag. Bei herrlichem Sommerwetter wurden je ein Frauen- und Männer-C-Turnier sowie ein Frauen-A-Turnier gespielt. Bis zur Siegerehrung kurz nach 19 Uhr gab es viele spannende und umkämpfte Partien.
 
Vierzig Teams spielten auf dem Gelände des Kiwittsmoorbades und die Stimmung war von Anfang an gut, auch trotz der aufgrund des noch nicht offiziell eröffneten Bades eingeschränkter Nutzungsmöglichkeiten sowie der Ackerfläche, auf der früher mal drei weitere Beachfelder standen. Beim nächsten Turnier hat das Bad auf und besagte Probleme dürften nicht entstehen.
 
Beim A-Turnier der Frauen waren die Hamburger Auswahlspielerinnen Hannah Ziemer und Rieke Niemeyer (VG WiWa) nach ihrer samstäglichen Teilnahme am Kieler „Unser Norden“-Turnier noch voll in Fahrt, hatten einzig gegen Marie Fleischmann/Birthe Wulf mit 15:13 und 18:16 eine ganz enge Partie. Nach einem glatten 15:8, 15:12 im Halbfinale über die Erstliga-Spielerinnen Natalia Cukseeva und Saskia Radzuweit war es auch im Finale eine klare Sache, Niemeyer/Ziemer bezwangen Britta Lagemann und Margarita Avendano mit 15:11, 15:12. Ihre Gegnerinnen hatten offenbar beim knappen Sieg im Halbfinale über Adina Hinze und Susanne Maier (Scala) mit 17:15, 15:13 zu viel Energie verschossen und waren überglücklich ins Finale gekommen zu sein.
 
Die Scala-Spielerinnen schlugen sich prächtig. Hinze/Maier erkämpften sich Platz 3 gegen Cukseeva/Radzuweit. Alina Ernst spielte sich mit Merle Dickau (VG WiWa) auf einen hervorragenden fünften Platz und wird sich wohl noch länger auch an den erfolgreich bestandenen Krimi gegen Cukseeva/Radzuweit (10:15, 15:9, 15:12) erinnern. Stefanie Manzer und Alissa Willert bewiesen ihre Spätstarter-Mentalität auch in dieser Saison und belegten Platz 7. Im letzten Jahr wurden sie dann noch Hamburger Meister … Und Claudia Förster trat mit Sandra Schneider vom Eimsbütteler TV an und wurde nach etwas unglücklich verlaufenen Spielen Neunter.
 
HF 1: Cukseeva/Radzuweit – Ziemer/Niemeyer 8:15, 12:15
HF 2: Lagemann/Avendano – Hinze/Maier 17:15, 15:13
Finale: Lagemann/Avendano – Ziemer/Niemeyer 11:15, 12:15
 
Umkämpfte Spiele auch beim C-Turnier der Frauen. Beispiele gefällig? Kirsten v. Ungern-Sternberg und Annika Gropper vom Eimsbütteler TV bezwangen Sonja Hilgers und Maren Wichmann (GW Eimsbüttel) im Stadtteil-Derby mit 12:15, 15:6, 15:8. Hilgers/Wichmann mussten sich gleich in der Folgepartie mit einem 15:13, 10:15 und 13:15 gegen ihre Vereinskameradinnen Julia Krenz und Johanna Neunhoeffer aus dem Turnier verabschieden.
 
Krenz/Neunhöffer schafften durch ein 15:9, 15:13 über Gonca Tuncay und Katharina Studemund den Finaleinzug, im anderen Halbfinale unterlag Scala-Angreiferin Jasmin Jarecki an der Seite von Anna Jungjohann (VG HNF) mit 15:13, 8:15, 12:15 gegen Nina Hille und Kristin Dierks von GW Eimsbüttel. Das GWE-interne Finale war perfekt. Und natürlich ging es über drei Sätze. Nach 81 gespielten Finalpunkten standen Hille/Dierks mit 8:15, 16:14, 15:13 als Sieger fest.
 
HF 1: Tuncay/Studemund - Krenz/Neunhöffer 9:15, 13:15
HF 2: Jarecki/Jungjohann - Hille/Dierks 15:13, 8:15, 12:15
Finale: Hille/Dierks – Krenz/Neunhöffer 8:15, 16:14, 15:13
 
Nachdem Landestrainerin Helke Claasen bei den Frauenturnieren viele gute Aktionen ihrer Auswahlspielerinnen gesehen hatte, konnte sie sich beim C-Turnier der Männer vor allem über den 14-jährigen Tim Maier freuen: „sehr gute Ballkontrolle und starke Nerven“ lobte die ehemalige WM-Fünfte den ETV-Spieler, der mit SCALA1-Techniktrainer Julius Milo antrat.
 
Im Halbfinale konnten Maier/Milo sich für ihre Auftaktniederlage gegen Thomas Kucjas und Koray Anilir (VG WiWa) revanchieren. Diesmal siegten sie mit 15:13, 15:9 und zogen ins Finale ein. Dort trafen sie auf Thorben Green und Tobias Lorenz von der VG WiWa, die im gesamten Turnier keinen Satz abgaben und im Halbfinale ihre Teamkollegen Frerk Schuster und Holger Schlawitz mit 15:12, 15:10 bezwangen. Im Finale scheiterten Maier/Milo trotz einer 14:11-Führung im ersten Satz und Green/Lorenz holten sich mit 19:17 und15:8 den Turniersieg.
 
HF 1: Kucjas/Anilil – Maier/Milo 13:15, 9:15
HF 2: Green/Lorenz – Schuster/Schlawitz 15:12, 15:10
Finale: Maier/Milo - Green/Lorenz 17:19, 8:15
 
Hier gibt es alle Platzierungen: hvbv.hamburg-beach.de
 
Der nächsten beiden SCALA1-Beachsonntage finden am 29. Mai und 03.Juli statt – bei geöffnetem Kiwittsmoorbad und hoffentlich ähnlich schönem Wetter!
29. April 2016
 
Im Freundschaftsspiel gewinnt SCALA1 gegen die AllStars des TV Fischbek mit 2:1 und wünscht viel Erfolg für die Senioren DM im Mai.
26. April 2016
 
Trainingsspiel: SCALA1 prüft „Bundesliga-AllStars“
 
Am gestrigen Montag war die trainingsfreie Zeit für die Drittliga-Volleyballerinnen des SC Alstertal-Langenhorn schon wieder vorbei: Trainer Jan Maier bat zum ersten Training. Und konnte gleich einen ersten „Leckerbissen“ verkünden: die Fischbeker BundesligaAllStars kommen!
 
Am Donnerstag, dem 28. April fordern die Fischbeker BundesligaAllStars die Alstertalerinnen im Zuge ihrer Vorbereitung auf die Seniorinnen-DM heraus. Spielbeginn ist um 18.30 Uhr in der Tangstedter Landstrasse 300, dem Heimspielort von SCALA1. „Es ist wie gesagt ein Trainingsspiel“, erklärt Jan Maier. „Aber wer Lust hat, sowohl uns als auch unsere Gäste noch mal spielen zu sehen, ist herzlich willkommen.“
 
Dabei kann sich Hamburger Volleyballfan auf ein tolles Seniorinnen-Team freuen. Dabei sind die ehemaligen Fischbekerinnen Tina Potratz (ehemals Benecke; spielt heute ausnahmsweise mal nicht für SCALA1), Katrin Schiweck (Petzold), Kerstin Köster (Ahlke; würde spielen wenn sie schon wieder könnte), Martina Hauschild, Sabine Verwilt und Simone Kollmann ebenso freuen wie auf die Elmshornerinnen Britta Schümann und Anja Svensson, Andrea Jany (ehem. Leverkusen), Anke Eyink (Eiche Horn Bremen), Maja Günther (TSV Glinde; noch aktiv beim Eimsbütteler TV) und Vanessa Vock (ehem. Itzehoe)! Was für Erinnerungen!
 
Die DM Ü37 ist an Pfingsten (14. +15.05.) in Dachau, ein Austragungsort, der den Spielerinnen aus dem letzten Jahr noch gut bekannt ist. Viele Infos und sicher dann auch Ergebnisse gibt es auf der Website des ASV Dachau. Und sollte jemand an Pfingsten in der Nähe sein: Fans sind natürlich willkommen …
 
Für SCALA1 geht dagegen der Trainingsbetrieb weiter – vorerst bis zum 18. Juli. Nach der Sommerpause beginnt dann Mitte August die Vorbereitung auf die kommende Hallensaison. Zeitlich viel näher lockt aber erste Scala-Beachsonntag im Kiwittsmoorbad am 8. Mai mit Turnieren für Frauen als auch für Männer in unterschiedlichen Leistungsstufen. Bis zum 1. Mai kann man sich unter hvbv.hamburg-beach.de anmelden!
25. April 2016
 
U13 qualifiziert sich für die Norddeutschen Meisterschaften 2016
 
Herzlichen Glückwunsch!
19. April 2016
 
SCALA1: „Wollen uns stetig weiter entwickeln“
 
Die Saison in der Dritten Liga Nord der Frauen ist für Aufsteiger SC Alstertal-Langenhorn vorbei. Mit Platz 4, punktgleich mit dem Tabellendritten, wurde ein hervorragendes Ergebnis erzielt und das Team platzierte sich vor den beiden anderen Hamburger Teams. Im Interview zieht SCALA1-Coach Jan Maier Bilanz und gibt einen ersten Ausblick auf die Vorbereitung zur kommenden Saison.
 
Hauchdünn Platz 3 verpasst, mit dem Tabellenplatz kann der SC Alstertal-Langenhorn zufrieden sein. Wie fällt dein Fazit aus, was war gut, was war schlecht?
 
Maier: "Auf dem Papier haben wir als Aufsteiger Platz 4 erreicht. Das ist das Ergebnis aller beteiligten und rechtfertigt unseren enormen zeitlichen und finanziellen Aufwand. Fast wäre sogar die direkte Qualifikation für die 2.Liga gelungen. Ich bin sehr stolz auf das Team und auch die vielen Helfer im Hintergrund."
 
Erhält die Mannschaft nicht ihre wesentliche Stärke von den ehemaligen Erstligaspielerinnen Tina Potratz, Adina Hinze und Kerstin Köster? Bleibt denn da hinreichend Platz für die Jugend, sich zu entwickeln?
 
Maier: "Der Spagat zwischen ergebnisorientiert spielen und Nachwuchs Einsatzzeiten geben ist immer ein schwieriger, der mal besser und mal schlechter klappt. Das klingt zwar nach bla bla, aber so ist es einfach. Die Jugend ist unsere Zukunft und in genau dieser Tendenz handelt das Trainerteam. Wir haben diese Saison auch Spiele gewonnen ohne die genannten Spielerinnen auf dem Feld zu haben."
 
Ihr habt sehr viele Verletzungen verkraften müssen. War das einfach Pech oder kann das auch andere Gründe haben?
 
Maier: "Natürlich muß man sich bei zwei Achillessehenrissen ohne Gegnereinwirkung auch Gedanken über die Trainingsmethodik machen. Das haben wir getan, mit Fachleuten darüber gesprochen und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass es höchstwahrscheinlich einfach nur Pech war."
 
Vor dem letzten Spieltag wurde sich schon gegen einen möglichen Aufstieg in die 2. Bundesliga entschieden, obwohl mehrfach damit geliebäugelt wurde. Was waren die Gründe für den Verzicht?
 
Maier: "Für den Schritt in die 2.Liga ist es Bedingung finanziell, administrativ und auch sportlich genügend breit aufgestellt sein, damit es nicht nur ein einjähriges Intermezzo wird. Ein solche Siegesserie am Ende der Saison war einfach höchst unwahrscheinlich und die Möglichkeit der sportlichen Qualifikation dann zu kurzfristig, um das nicht mit viel Risiko über das bekannte Knie zu brechen. Das Ziel bleibt aber weiterhin die Etablierung eines SCALA-Zweitligateams."
 
Wo müsst ihr denn besser werden?
 
Maier: "Sportlich sind wir auf einem guten Weg. Die Helfer- und Partnersuche braucht über den Sommer noch mehr Augenmerk, als es während der Saison möglich ist.
 
Und wie geht es nun weiter?
 
Maier: "Zur Zeit ist Trainingspause. Anfang Mai starten wir damit neue Spielerinnen wie gewohnt im OpenGym zu sichten, um damit so früh wie möglich den Kader für die nächste Saison zu bilden. Es gibt einiges zu tun diesen Sommer und unsere drei Beachturniertage im Kiwittsmoorbad stehen dabei natürlich im Vordergrund."

 
06. April 2016
 
SCALA1-Beachturniere: Anmeldung frei geschaltet
 
Kaum ist die Hallensaison beendet, sind die Turniere der Hamburger Beachserie zur Anmeldung frei geschaltet. Die Anmeldungen können unter http://hvbv.hamburg-beach.de vorgenommen werden.
 
Der SC Alstertal-Langenhorn richtet in diesem Sommer an drei Sonntagen Turniere im Naturbad Kiwittsmoor aus.
 
08.Mai 12er Frauen A&C, 12er Männer A&C     
29.Mai 12er Frauen A&C, 12er Männer A&C     
03.Jul  12er Frauen A&C, 12er Männer A&C    
 
Das Startgeld pro Team und Turnier beträgt 22 Euro plus 10 Euro Kaution. Der Eintritt zum Bad ist im Meldegeld enthalten. Turnierbeginn ist jeweils um 9.30 Uhr, Ende der Meldefrist um 9 Uhr.
 
PS: Für interessierte Beacher bietet der HVbV am Samstag, dem 14. Mai eine Beach-Schiedsrichter-Ausbildung an. (http://www.hvbv.de)

 
05. April 2016
 
SCALA1 bedankt sich bei Spaß und Musik
 
Mit einem vereinsinternen Mixed-Turnier haben sich die Drittliga-Volleyballerinnen am Montagabend bei ihrer Abteilung für die Hilfe und Unterstützung in der vergangenen Saison bedankt.
 
Über siebzig überwiegend jugendliche Volleyballerinnen und Volleyballer waren zwei Stunden mit Begeisterung bei der Sache, mittendrin die Spielerinnen von Trainer Jan Maier. „Das hat wirklich Spaß gemacht“, freute sich der Coach. „Ich hätte nie gedacht, dass wir über siebzig Teilnehmer haben. Von sieben Jahren bis zu den Senioren war alles vertreten.“
 
Mit der Veranstaltung wollten die Drittliga-Damen ihren Dank für die vielfältige Hilfe ausdrücken, die Ballkinder, Wischer, Schreiber, Kioskbetreuung und andere Helfer im Laufe der Saison bei den Heimspielen erbracht haben. „Diese Hilfe ist uns sehr wichtig und trägt viel zur erfolgreichen Saison bei“, erklärt Maier. Zum Abschluss des Turniers gab es für die Nachwuchsspieler signierte SCALA1-Teamfotos als Erinnerung.

 
04. April 2016
 
SCALA1 siegt auch in Kiel

In ihrem letzten Saisonspiel ließen die Drittliga-Volleyballerinnen des SC Alstertal-Langenhorn nichts anbrennen und siegten bei Schlusslicht Kieler TV souverän mit 3:0 (25:13, 25:14, 25:17).

Mit ihrem fünften Sieg in Folge belegten die Hamburgerinnen in der Abschlusstabelle den vierten Platz, punktgleich mit dem Dritten Berlin-Brandenburger SC. „Ich bin sehr zufrieden“, resümierte Scala-Coach Jan Maier. „15 Punkte aus den letzten fünf Spielen ist eine Leistung, die Eindruck macht. Darauf können wir sehr stolz sein.“

Kiel kämpfte mit vielen Eigenfehlern und die Alstertalerinnen dominierten die Partie von Beginn an. So entstanden in den ersten beiden Sätzen schon früh deutliche Führungen, die zu Satzgewinnen von nur 13 beziehungsweise 14 Gegenpunkten führten. Im dritten Satz konnte der KTV die Partie etwas länger offen halten, SCALA1 setzte sich erst zum 9:5 etwas ab. Die tapfer kämpfenden Kielerinnen holten auch immer ein, zwei Punkte auf, doch der SC blieb konzentriert und siegte auch in Durchgang 3 sicher mit 25:17.

„Wir konnten allen Spielerinnen Einsatzzeiten geben“, freute sich Maier. „Besonders freut es mich für Jasmin Jarecki, die nach ihrem Bänderriss aus dem Januar zum ersten Mal wieder für ein paar Minuten auf dem Feld stehen konnte.“

Durch den etwas überraschenden Erfolg des BBSC gegen den favorisierten VSV Havel Oranienburg konnte SCALA1 den gewünschten dritten Platz nicht erreichen, landete als Aufsteiger auf einem sehr guten vierten Platz und ist damit die beste Hamburger Mannschaft der Liga. „Leider war das Ergebnis aus Berlin nicht das erhoffte. Aber Glückwunsch an den BBSC, scheint ein dramatisches Spiel gewesen zu sein.“, zeigt sich Maier als fairer Sportsmann.

Mannschaft und Trainerstab bedanken sich bei allen Helfern, Freunden und Fans, die zur tollen Drittliga-Saison beigetragen haben. Nun haben die Spielerinnen des SC drei trainingsfreie Wochen. „Am 25. April fangen wir dann wieder mit dem Training an, sowohl in der Halle als auch im Sand.“, erklärt Maier.
01. April 2016
 

„Wenn, dann bei SCALA!“

 

Kurz vor dem Saisonabschluss des SC Alstertal-Langenhorn am Samstag beim Kieler TV schildern die ehemalige Nationalspielerin Christina Potratz und die langjährige Erstligaspielerin Kerstin Köster Eindrücke aus Jugend und Gegenwart im Alstertaler Volleyball

 

Hallo Tina, hallo Kerstin, ihr habt beide im Alstertal mit dem Volleyball angefangen, habt dann eine tolle Karriere hingelegt und spielt nun wieder im Hamburger Norden. Darf man das Heimattreue nennen?

 

Tina: Ja, natürlich! Nach meiner Profilaufbahn wollte ich mich in anderen Sportarten ausprobieren. Aber als Scala bei mir angefragt hat - damals wurde allerdings auch ein Jugendtrainer gesucht und keine Spielerin - habe ich nicht eine Sekunde lang gezögert! Scala ist und bleibt ein toller Verein und ich fühlte mich sofort wieder wohl!

 

Kerstin: Ja es ist schon komisch, dass mich unsere Haussuche ausgerechnet wieder nach Langenhorn geführt hat. Aber der Hamburger Norden ist einfach wunderbar ...

 

 

Wie genau habt ihr in der Jugend zum Volleyball gefunden?

 

Tina: Ich habe in den Sommerferien Beach-Volleyball an der Ostsee gespielt. Meine Mitspieler waren allerdings alle viel älter und besser als ich und hatten nur wenig Spaß mit mir auf Ihrer Seite. Das hat mich enorm geärgert und ich beschloss nach den Ferien in einen Verein zu gehen und bis zu den nächsten Sommerferien Volleyball zu erlernen. Ich wollte es den Jungs zeigen....

 

Kerstin: Ich habe als Jugendliche viele Sportarten ausprobiert (Turnen, Tennis, Handball) und irgendwann hat mich eine Freundin mit zu ihrem Volleyballtraining bei der VGAH genommen. Da war ich sofort begeistert und bin dabeigeblieben.

 

 

In eurer Jugend hieß der Verein noch VG Alstertal-Harksheide. Was sind die Highlights als Jugendspielerinnen, an die ihr euch erinnert? 

 

Tina: Meine Jugendzeit bei VGAH war doch sehr kurz. Ich kann mich nur an die Bundesjugendspiele erinnern, die mich tierisch beeindruckt haben. So viele Mannschaften auf einen Haufen und das Turnier war echt professionell aufgezogen.
Und dann natürlich an die Zeit, als wir (damals in der dritten Liga) alle samt in die erste Liga gesteckt wurden, da sich unsere erste Mannschaft aufgelöst hatte. Wir haben in der ganzen Saison nur einen Satz gewonnen. Das war hart, aber eine enorme Lernschule!

 

Kerstin: Die Hamburger, Norddeutschen und Deutschen Meisterschaften, der Bundespokal, die Endspiele von Jugend trainiert für Olympia in Berlin und natürlich die Kanadareise, die von unserer Jugendtrainerin Petra Kerl und Norbert Grote durchgeführt wurde. Wir waren damals die ersten Mädels, die die Reise gemacht haben und es ist Wahnsinn, dass es dieses tolle Ereignis für unsere Schüler so viele Jahre später immer noch gab!

 

 

Abgesehen von euren sportlichen Erfolgen: was habt ihr in eurer persönlichen Entwicklung mitgenommen durch den Volleyball?

 

Tina: Auf jeden Fall ein Teamplayer zu sein! Ich bin manchmal echt erstaunt wie viele Egoisten durch das Leben laufen und nur sich in den Mittelpunkt stellen. Ich bin sensibler geworden und probiere die Gefühle der Anderen zu sehen. Das ist für eine gute Mannschaftsleistung enorm wichtig und tut einem im Privatleben auch sehr gut! Außerdem habe ich im Sport gelernt, was meinem Körper gut tut (Ernährung oder Gesundheitstraining).

 

Kerstin: Die Teamfähigkeit auf jeden Fall. Aber auch ein stärkeres Selbstbewusstsein und vor allem sehr viele Freundschaften.

 

 

Wenn Kinder mit Volleyball anfangen wollen: was könnt ihr ihnen raten? 

 

Tina: Es sollten alle Kinder erst mal den Spaß finden. Alles Weitere kann sich dann entwickeln. Leistungssport ist aus meiner Sicht nur mit Spaß an der Sache zu verbinden.

 

Kerstin: Der Spaß sollte im Vordergrund stehen, das stimmt. Und wenn mal etwas nicht so schnell klappt, wie man es sich gewünscht hat, nicht verzagen! Volleyball ist eine „anspruchsvolle“ Sportart und braucht viel Übung.

 

 

Momentan freuen wir uns natürlich alle, euch immer noch spielen zu sehen. Könnt ihr euch auch vorstellen, mal als Trainer zu fungieren?


Tina: Ich habe mich ja vor 5 oder 6 Jahren als Jugendtrainer bei Scala versucht. Erst war ich Trainer und dann Spielertrainer. Ich war noch nicht durch mit meiner aktiven Zeit und gefühlt viel zu viel Zeit in der Halle verbracht ohne mich zu bewegen.
Aktuell kann ich mir das aus familiären Gründen nicht vorstellen, aber wer weiß.... ich würde es auf jeden Fall nicht ausschließen. Es ist eine tolle Erfahrung zu sehen, dass Kinder von Dir lernen und es auf dem Spielfeld umsetzen. Da denkt man "Wow.... das hat sie/er von mir". 

 

Kerstin: Im Moment fehlt mir einfach die Zeit dafür, aber während meiner Erstligazeit habe ich viel Jugendtraining gegeben und beruflich habe ich als Sportlehrerin ja auch damit zu tun. Warten wir also mal ab ...

 

 

Zurzeit sucht der Verein neue Jugendtrainer. Habt ihr einen Tipp, warum man bei Scala Trainer werden sollte?

 

Tina: Naja, wenn Jugendtrainer, dann ja wohl bei Scala :-) Scala ist ein absolut zuverlässiger Verein mit einer großen Geschichte. Scala hat tolle Strukturen und eine sehr nette engagierte Vereinsführung. Und Nachwuchs ist auch keine Mangelware. Ich bin immer wieder erstaunt, wie viele tolle Spielerinnen Scala nach oben bringt. Und nun wird der gute Unterbau mit einer zweiten Liga belohnt (wenn nicht nächste Saison, dann Übernächste)! Scala bietet nicht nur für die Spielerin, sondern auch für die Trainer ein sehr gutes Arbeitsumfeld, also..... Auf geht's!

 

Kerstin: Bei Scala engagieren sich viele Menschen, mit denen es Spaß macht gemeinsam etwas zu erreichen.

 

 

Christina Potratz wurde unter ihrem Geburtsnamen Benecke Nationalspielerin, nahm an den Olympischen Spielen in Sydney 2000 und Athen 2004 teil und konnte eine Bronzemedaille bei der Europameisterschaft 2003 in der Türkei feiern. Sie spielte in der deutschen und italienischen 1. Bundesliga und absolvierte mehr als 200 Länderspiele für den DVV. Seit 2009 ist die zweifache Mutter wieder beim Heimatverein SC Alstertal-Langenhorn aktiv. 

 

Auch Kerstin Köster, geb. Ahlke, startete ihre Volleyball-Laufbahn im Alstertal bei der damals bestehenden VG Alstertal-Harksheide und wurde zu einer langjährigen Erstligaspielerin, die mit dem VT Aurubis Hamburg zweimal Vize-Pokalsieger wurde und 2003 den 3. Platz in 1. Bundesliga feiern konnte. In ihrer Jugend wechselte sie ins Volleyball-Internat nach Münster und konnte mit der A-Jugend des USC Münster den Deutschen Meistertitel feiern. Auch Kerstin ist zweifache Mutter und spielt seit 2012 für den SC Alstertal-Langenhorn.

31. März 2016
 
SCALA1 hofft in Kiel auf Platz 3
 
In ihrem letzten Saisonspiel reisen die Drittliga-Volleyballerinnen des SC Alstertal-Langenhorn am Samstag zum Kieler TV. Bei einem Sieg wäre die Chance auf Platz 3 gewahrt, der allerdings abhängig ist vom Ergebnis zwischen dem derzeit Dritten Berlin-Brandenburger SC und dem Tabellenzweiten VSV Havel Oranienburg.
 
„Das wird kein leichtes Match gegen Kiel“, konstatiert SCALA1-Coach Jan Maier. „Gerade nach der mehrwöchigen Spielpause wird sich zeigen, welches Team besser in den Wettkampfmodus zurückfindet.“
 
Natürlich sind die Alstertalerinnen beim noch sieglosen Schlusslicht Favorit. Doch auch im Hinspiel gab es zwei ganz enge Sätze gegen Kiel, so dass volle Konzentration gefragt ist. „Unser Team hat in den letzten vier Spielen Unglaubliches geleistet. Das wollen wir uns nicht noch selber verderben“, vertraut Maier dem Siegeswillen seiner Spielerinnen.
 
Bis auf die verhinderten Milena Klapp und Elisabeth Hirsching sind alle Spielerinnen bei SCALA1 an Bord. Ein Erfolg gegen den Kieler TV wäre der fünfte Sieg in Folge und ein schöner Saisonabschluss ohnehin. Und man würde gespannt auf das Ergebnis aus Berlin warten.
 
Foto: Ernst
22. März 2016
 
Gesucht: Jugendtrainer und die, die es werden wollen!
 
Die Volleyballer des SC Alstertal-Langenhorn suchen Unterstützung für ihre Jugendabteilung. Wir sind eine der größten und erfolgreichsten Volleyballabteilungen in Hamburg. Wir wollen unsere Jugendabteilung auf mehr Schultern verteilen und suchen neue Jugendtrainer.
 
Wer einen Trainerschein hat: prima! Wer noch keinen hat, aber gerne mit Jugendlichen und im Team sich engagiert: auch prima, den Schein kann man nachholen! Wir suchen vor allem Menschen, die mit Herzblut bei der Sache sind. Bist du dabei?
 
Melde dich bei Petra Kerl 040/520 86 07 oder trainer@scala-volleyball.de
 
Foto: Ernst
 
14. März 2016
 
SCALA1 rückt auf Platz 3 vor
 
3:1-Erfolg im Hamburger Derby gegen VG WiWa
 
Beim Saisonabschluss vor heimischem Publikum siegten die Drittliga Volleyballerinnen des SC Alstertal-Langenhorn im Hamburger Derby mit 3:1 (16:25, 25:17, 25:22, 25:23) gegen die VG WiWa. Die Zuschauer konnten den vierten Sieg in Folge der Alstertalerinnen bejubeln, die damit in der Tabelle auf den dritten Platz vorrückten.
 
Es dauerte den ganzen ersten Satz, bis der SC den sichtbaren Respekt vor der Athletik der Gegnerinnen ablegen konnte. „Danach waren wir stets ein bisschen besser.“, urteilte Scala-Coach Jan Maier zufrieden. „Unsere Serie wird immer unglaublicher.“ 
 
Nach einem mit 25:17 überlegen gestalteten zweiten Durchgang zum Satzausgleich hielt WiWa allerdings durchaus mit und es entwickelten sich zwei enge Satzverläufe, in denen SCALA1 fast durchgängig knapp führte, doch der Gegner beharrlich dabei blieb. Letztlich konnte Maiers Team beide Sätze verdient für sich entscheiden.
 
„Ein phantastischer Sieg. Ich habe selten unser Team so viele Bälle der Kategorie schwierig bis fast unmöglich im gegnerischen Feld unterbringen sehen wie heute“, freute sich Maier. „Und wenn wir mal in den Block geschlagen haben, war da meist ein ein Arm zur Stelle, um den direkten gegnerischen Punkt noch zu verhindern."
 
Die etwa 100 Zuschauer fühlten sich sowohl vom Spiel als auch vom Rahmenprogramm gut unterhalten. In der Zehn-Minuten-Pause führte Moderator und DJ Jens Pachan ein Gewinnspiel durch, überall in der Halle waren Bilder der vergangenen Saison angebracht und auch die völlig neue Videowand VERT fand interessierte Zuschauer. Hier wurden durch Sensoren, die alle SCALA1-Spielerinnen trugen, Leistungsdaten des Teams in Echtzeit angezeigt.
 
Nach Siegesjubel und dem mit Geschenken gespickten Dankeschön an viele Helfer und Unterstützer des Teams feierte die Mannschaft noch bis spät in die Nacht. Das kann man sich leisten, denn das letzte Saisonspiel bei Schlusslicht Kieler TV findet erst nach Ostern am Samstag, dem 2. April statt.
 
SC Alstertal-Langenhorn – VG WiWa Hamburg 3:1 (16:25, 25:17, 25:22, 25:23)
 
Foto: Ernst
10. März 2016
 
SCALA1 will sportliche Qualifikation zur 2. Liga
 
In ihrem letzten Heimspiel der Dritten Liga Nord empfangen die Frauen des SC Alstertal-Langenhorn am Samstag um 19 Uhr die VG WiWa zum Hamburger Derby. 
 
Bei einem Erfolg könnten die Alstertalerinnen auf Tabellenplatz 3 vorrücken und hätten gute Chancen, die Saison als beste Hamburger Mannschaft der Liga zu beenden. „Wir haben jetzt die letzten drei Spiele voll gepunktet. Das war in dieser kuriosen Saison mit so vielen Verletzten nicht mehr zu erwarten und man ist versucht, sich regelmäßig zu kneifen, um es besser zu realisieren“, schildert SC-Coach Jan Maier die Entwicklung der letzten Wochen. 
 
„Sollte uns auch gegen die VG WiWa ein Sieg gelingen, so ist vor dem letzten Spiel nach Ostern in Kiel Platz drei in der Tabelle möglich und damit die sportliche Qualifikation zur zweiten Liga in Reichweite“, schildert Maier mögliche Perspektiven. „Das übersteigt im Moment ein wenig unsere Vorstellungskraft, aber ich habe selten ein Team so nach vorne marschieren sehen wie zurzeit SCALA1. Das Ziel ist jetzt klar: Platz drei als Aufsteiger.“
 
Allerdings weist Maier auch darauf hin, dass dieses Ziel ganz bestimmt kein Selbstgänger wird: „WiWa ist ein sehr starker Gegner und kann gegen jedes Team in unserer Liga mithalten. Das haben sie mit dem knappen 2:3 gegen Spitzenreiter Rotation Prenzlauer Berg eindrucksvoll bewiesen." Erstmals in dieser Saison stehen Maier am Samstag 13 Spielerinnen zur Verfügung, so dass eine Spielerin nicht berücksichtigt werden kann. „Das ist nie schön, aber leider nicht zu ändern“, bedauert Maier.
 
Zum Abschluss ihrer ersten Drittliga-Saison haben sich Trainerteam und Spielerinnen einiges einfallen lassen. Hallensprecher und Moderator DJ Jens Pachan wird in der Zehn-Minuten-Pause ein Gewinnspiel durchführen und erstmals gibt es eine Videowand, die Leistungsdaten des Teams in Echtzeit angezeigt. „Unsere Spielerinnen tragen Sensoren, die Sprunganzahl und -höhe messen“, erklärt Maier. „Das ist völlig neu und wir sind sehr gespannt, wie es ankommt.“ Mit Geschenken und Klönschnack mit den Fans am Kiosk soll der Abend dann ausklingen.
 
SC Alstertal-Langenhorn – VG WiWa Hamburg
Samstag, 12. März 2016, 19 Uhr, Sporthalle Tangstedter Landstraße 300
 
Live-Ticker: 
http://volley-ticker.de/g/604-scala-vs-vg-wiwa
07. März 2016
 
SCALA1 holt drei Punkte in Erkner
 
Mit dem 3:1 (25:16, 22:25, 25:19, 25:12) beim VSV Grün-Weiß Erkner konnten die Drittliga-Volleyballerinnen des SC Alstertal-Langenhorn ihren dritten Sieg in Folge verbuchen. In der Tabelle schoben sich die Alstertalerinnen auf den vierten Platz vor, allerdings auch weil sie ein Spiel mehr absolviert haben, und freuen sich nun auf das Heimderby gegen die VG WiWa am kommenden Samstag.
 
Nach ausgeglichenem Beginn dominierte Hamburg ab Mitte des ersten Satzes und erspielte sich über 10:7 und 16:10 mit 25:16 den Satzgewinn. Im zweiten Satz schien es bei einer 20:15-Führung ähnlich zu verlaufen, doch durch einen „kompletten Einbruch“ (Trainer Maier) konnte Erkner sich heranspielen und den Satzausgleich mit 25:22 schaffen.
 
Doch in den Folgesätzen sorgte SCALA1 jeweils schnell für klare Verhältnisse, ließ nun auch bei klarer Führung nicht locker und schaffte mit 25:19 und 25:12 den verdienten Matchgewinn, wobei die durch Grippe geschwächte Tina Potratz als Joker nur zu Kurzeinsätzen kam. Ein hervorragendes Spiel machte Claudia Förster auf der für sie ungewohnten Mittelblock-Position.
 
„Erkner hat es uns mit mehreren Fehlerserien phasenweise leichter gemacht als gedacht“, bilanzierte SC-Coach Jan Maier. „Nun können wir uns in Ruhe auf unser letztes Heimspiel, das Derby gegen die VG WiWa am Samstag vorbereiten. Da wollen wir eine Rechnung aus dem Hinspiel begleichen und mit unseren Fans ordentlich feiern!“
 

04. März 2016

 

SCALA1 will sich in Erkner durchsetzen
 
Am kommenden Sonntag reisen die Drittliga-Volleyballerinnen des SC Alstertal-Langenhorn ins südöstlich von Berlin gelegene Erkner und spielen ab 15 Uhr gegen den Tabellennachbarn VSV Grün-Weiß um die nächsten Liga-Punkte.
 
"Nach den zwei tollen Siegen gegen ETV und BBSC ist Stimmung und Energie in der Mannschaft kaum noch zu steigern", berichtet SCALA1-Coach Jan Maier.
 
Zwar will man sich nicht als Favoriten bezeichnen, da Erkner immerhin letztes Wochenende bei der VG WiWa mit 3:2 gewann, doch die Alstertalerinnen fahren mit gesundem Selbstbewusstsein nach Brandenburg.
 
Dieses Selbstbewusstsein wird auch nicht von der erneut schwierigen Personaldecke getrübt. Wegen Abitur-Vorbereitungen fehlen Milena Klapp und vermutlich Alina Ernst, auch der Einsatz von Tina Potratz ist nach einer Grippe fraglich. Immerhin springt Claudia Förster am Sonntag erfreulicherweise als Mittelblockerin ein.
 
Erkner (15 Punkte) könnte mit einem Sieg den Anschluss an die Hamburgerinnen (18) schaffen. Die vor Hamburg liegenden Teams BBSC (19) sowie WiWa und ETV (jeweils 20) liegen andererseits durchaus auch noch in Reichweite. „Die Spielerinnen wissen um die Chance auf einen noch besseren Tabellenplatz“, sagt Maier. „Wenn wir die Leistung der letzten Spiele abrufen können, ist da noch was möglich."
 
Live-Ticker ab Sonntag 15:00Uhr:
 

03. Februar 2016

 
Webseite wieder online
 
Aufgrund von technischen Schwierigkeiten ist die Webseite erst jetzt wieder aktuell.
 
Wir bitten dies zu entschuldigen.
 

26. November 2015

 

SCALA1 will endlich ersten Heimsieg
 
Am Samstag um 19 Uhr empfangen die Drittliga-Volleyballdamen des SC Alstertal-Langenhorn den Tabellenvierten VSV Grün-Weiß Erkner in der Sporthalle der Gesamtschule Tangstedter Landstraße 300. „Wir sind guten Mutes und wollen dem Heimpublikum am Samstag die ersten Punkte in eigener Halle präsentieren“, erklärt SCALA1-Trainer Jan Maier. „Am liebsten alle drei.“
Erkners Trainer Jürgen Treppner wird sicher auch auf diese drei Punkte spekulieren. Immerhin konnte sein Team die anderen beiden Hamburger Teams, VG WiWa und ETV, bereits jeweils mit 3:1 bezwingen, wenn auch in eigener Halle. SCALA1 wird sicher auf der Hut sein müssen! Dabei findet sich ein bekanntes Gesicht in den Reihen von Grün-Weiß Erkner: Sarah Hoppe spielte früher bei der VG Elmshorn und agierte auch beim VC Norderstedt – Trainer damals ein gewisser Jan Maier. „Sarah kann sehr unangenehm spielen, da sie von der Feldabwehr kaum auszurechnen ist“, urteilt Maier über die erfahrene 31-jährige Außenangreiferin. „Ansonsten spielt Erkner gerne sehr schnell, was aber auch ein hohes Risiko bedeuten kann.“
 
Beim SC Alstertal-Langenhorn ist Elisabeth Hirsching beruflich verhindert und der Einsatz von Wiebke Kotthoff nach Trainingsrückstand fraglich. Doch hat Mannschaftskapitänin Adina Hinze ihre Bronchitis auskuriert zeigte sich im Training gut in Form. „Die mentale und spielerische Pause hat uns gut getan nach dem Saisonauftakt gegen die drei vielleicht besten Teams der Liga“, beschreibt Maier den Status Quo. „Ob wir an dieser Herausforderung für Motivation und Charakter gewachsen sind, wird der Samstag zeigen.“
 
Wie immer wird DJ Jens Pachan durch die Partie führen. Erstmals gibt es eine zehnminütige Spielpause, in der die „Rope Skipping“-Gruppe von Scala unter der Leitung von Petra Brannasch ihr Können präsentieren wird.
 
SC Alstertal-Langenhorn – VSV Grün-Weiß Erkner
Samstag, 28. November 2015, 19 Uhr, Sporthalle Tangstedter Landstraße 300

09. November 2015

 
SCALA1 muss Eimsbüttel den Sieg überlassen
 
SC Alstertal-Langenhorn - Eimsbütteler TV 1:3 (18, -18, 20, 23)
 
Vor etwa 160 Zuschauern unterlagen die Drittliga-Frauen des SC Alstertal-Langenhorn in ihrem dritten Heimspiel am Samstag mit 1:3 gegen den Eimsbütteler TV. Gegen stets aufopferungsvoll kämpfende Langenhornerinnen zeigte sich der ETV an diesem Tag als die bessere Mannschaft.
 
„Es hat sich gezeigt, dass wir in der Dritten Liga oben nur mithalten können, wenn wir personell komplett sind und einen guten Tag haben“, resümierte SCALA1-Trainer Jan Maier. „Heute war da eine ganze Menge Luft nach oben.“ Zwar war Mittelblockerin Tina Potratz nach überstandenen Knieproblemen wieder auf dem Feld, doch musste diesmal die etatmäßige Zuspielerin Adina Hinze verzichten.
 
Es fehlte besonders an Durchschlagkraft und Cleverness, um gegen ein gestandenes Drittliga-Team wie den Eimsbütteler TV zu bestehen. Nur im zweiten Satz vermochten die Gastgeberinnen zielstrebig und effektiv aufzutrumpfen. In den Folgesätzen konnte das Spielgeschehen zwar einigermaßen ausgeglichen gehalten werden, doch lief man immer schon früh einem Rückstand hinterher, den der ETV um die ehemalige Deutsche Beachvolleyball-Meisterin Jana Köhler routiniert verwalten konnte.
 
Der Ausfall der bronchitisgeplagten Kapitänin Adina Hinze im Zuspiel war für SCALA1 zu schwierig zu  kompensieren. „Vielen Dank an Claudia Förster, die nach wochenlanger studienbedinger Pause fast ohne Training versuchte, das Team anstelle von Adina zu führen“, lobte Jan Maier Hinzes Vertretung. Im letzten Satz übernahm sogar die etatmäßige Außenangreiferin Alissa Willert die Zuspielfunktion.
 
Für die Alstertalerinnen folgt nun eine dreiwöchige Spielpause, bevor am Samstag, dem 28. November um 19 Uhr der VSV Grün-Weiß Erkner zum nächsten Heimspiel empfangen wird.

06. November 2015

 
SCALA1: Standortbestimmung im Hamburger Derby
 
Am Sonntag um 16 Uhr empfängt der SC Alstertal-Langenhorn die Drittliga-Damen des Eimsbütteler TV. Beide Teams kennen sich aus diversen Trainingsspielen. Im letzten Pflichtspiel setzte sich SCALA1 im Hamburger Pokalfinale mit 3:1 (25:15, 23:25, 25:20, 25:13) gegen den ETV durch. Verständlich, dass die Eimsbüttlerinnen Revanche wollen.
 
Schon am letzten Wochenende hatte der ETV ein Hamburger Derby zu bestreiten und setzte sich gegen die VG WiWa nach fünf umkämpften Sätzen durch. „Der ETV hat sich da sehr stark präsentiert“, erklärt SCALA1-Coach Jan Maier. „Das Spiel am Sonntag wird eine erste echte Standortbestimmung, was wir diese Saison tatsächlich erreichen können.“
 
Schmerzhafte Abgänge hatten die Eimsbüttlerinnen zu verkraften: Alena Mohr und Maria Kleefisch zogen aus gesundheitlichen Gründen zurück, auch Jasmine Daneshi muss wegen Schulterproblemen pausieren und Lisa Tank steht laut ETV nur noch als „Edel-Joker“ zur Verfügung. Doch die Neuzugänge sind wahrlich nicht ohne! Franziska Gabrielli ist vielen Spielerinnen noch aus Jugendduellen mit dem Rissener SV bekannt. Nach einem Gastspiel beim Moerser SC ist die Mittelblockerin wieder in Hamburg gelandet. Außenangreiferin Julia Höftmann kommt vom VC Nienburg und gehörte zum Stamm in der Dritten Liga West. Aus dem eigenen Nachwuchs kommt die erst 14-jährige Karlotta Fuchs, die im letzten Jahr bereits für den DVV Anschlusskader nominiert wurde.
 
Seit kurzem wurde nun auch noch das Hallen-Comeback von Jana Köhler gemeldet, die gegen WiWa auch gleich für viel Sicherheit und Spielwitz beim ETV sorgte.Jana hat zwar angekündigt, nicht bei allen Spielen dabei sein zu können, am Sonntag wird die ehemalige Deutsche Meisterin im Beach-Volleyball ziemlich sicher mitspielen.
 
Nur gut, dass auch bei Alstertal alle Spielerinnen einsatzbereit sind (wenn man mal von der Langzeit-Verletzten Stefanie Manzer absieht). Auch Tina Potratz hat ihre Knieprobleme überstanden und sich fit gemeldet. „Das wird ein ganz heißes Spiel“, ist sich Jan Maier sicher. „Ich bin sehr gespannt, wie weit wir tatsächlich sind!“

26. Oktober 2015

 

Zweite Heimniederlage für SCALA1

 

Die Frauen des SC Alstertal-Langenhorn verloren auch ihr zweites Heimspiel. Am Samstag unterlagen sie dem VSV Havel Oranienburg mit 1:3 (21:25, 25:21, 17:25, 14:25). Nun können die Alstertalerinnen am kommenden freien Wochenende erstmal durchatmen, bevor es am Sonntag, dem 8. November zum ersten Hamburger Derby mit dem Eimsbütteler TV kommt.

 

Gegen den VSV Havel war Hamburg schon in der Vorbereitung nicht gerade vom Glück begünstigt. So sollte der Ausfall von Christina Potratz aufgrund von Knie-Problemen durch den Einsatz von Ü50-Weltmeisterin Martina Hauschild abgemildert werden, doch „Mate“ verletzte sich prompt beim Abschlusstraining. Zwar gab es im Spiel gegen das neue Team von Ex-Scala-Angreiferin Julia Rienhoff oftmals eine Lücke in der Mitte, doch dies wollte SCALA1-Coach Jan Maier nicht als wahre Ursache der Niederlage gelten lassen.

 

„Oranienburg war uns athletisch deutlich überlegen. Da können wir nur gegenhalten, wenn spielerisch auf unserem höchsten Niveau agiert wird“, erklärte Maier. „Dieses kräftezehrende Spiel haben wir leider nicht lange genug durchhalten können. Schon nach Satz 2 ging unsere Fehlerquote nach oben und wir wurden damit zu harmlos.“

 

Dagegen wirkte das von der ehemaligen Stralsunder Zweitliga-Zuspielerin Anne Tegge aufgezogene Angriffsspiel der Oranienburgerinnen zunehmend souveräner. Nachdem Hamburg den zweiten Durchgang noch für sich gestalten konnte, gelang dem VSV Havel in den letzten beiden Sätzen nahezu alles.

 

„Ich muss dem Team trotzdem ein Kompliment machen, da die Spielerinnen wie die Löwen vor allen Dingen in der Abwehr gekämpft haben“, zog Maier noch etwas Gutes aus der verlorenen Partie. „Das ist die richtige Einstellung. Wenigstens dies können wir aus den Niederlagen gegen die zwei wohl stärksten Teams der Liga mitnehmen.“ Gegen den Eimsbütteler TV am Sonntag, dem 8. November um 16 Uhr, soll darauf aufbauend auch durchgehend spielerisch stärker agiert werden, um den ersten Heimsieg endlich unter Dach und Fach zu bringen.

 

22. Oktober 2015
 
SCALA1 empfängt den nächsten Favoriten
 
Mit dem VSV Havel Oranienburg stellt sich ein weiterer Topfavorit auf den Drittliga-Titel beim SC Alstertal-Langenhorn vor. Die Partie beginnt am Samstag, dem 24. Oktober um 19 Uhr in der Sporthalle Tangstedter Landstraße 300.
 
Viele neue Spielerinnen aus renommierten Vereinen können die Oranienburgerinnen vorweisen: Lisa Glor (VCO Berlin), Anika Zülow (SC Potsdam), Kathrin Temtchina (KSC Berlin) - und mit Julia Rienhoff steht auch eine ehemalige Alstertalerin in ihren Reihen. Zudem verteilt seit dieser Saison Zuspielerin Anne Tegge beim VSV die Bälle, die seit 1996 beim VC Stralsund agierte und als eine der besten Zweitliga-Zuspielerinnen galt. Angesichts dieser Verstärkungen scheint Co-Trainer Ricardo Galandi doch etwas tief zu stapeln: „Wir streben einen Tabellenplatz im gesicherten Mittelfeld an und wollen in den Abstiegskampf nicht involviert sein.“
 
Beim Gastgeber sind die Urlauberinnen Jasmin Jarecki und Nandi Rust nicht dabei. Team und Trainer freuen sich aber auf eine neue Spielerin, die (zumindest?) am Samstag aushelfen wird: Mit Martina „Mate“ Hauschild wird eine frisch gebackene Ü50-Weltmeisterin im Alstertaler Mittelblock auf dem Feld stehen!
 
Coach Maier sieht zwar den beachtlichen Kader des VSV, doch bleibt er gewohnt gelassen: „Bange machen gilt nicht! Ich erwarte ein ähnlich athletisches Spiel wie gegen Rotation, unsere Tagesform wird entscheiden, ob wir die starken Außenangreiferinnen in den Griff bekommen“, blickt er voraus. „Durch das 2:2 im Trainingsspiel gegen den ETV am Dienstag ist das Team im Wettkampfmodus und guter Dinge.“
 
 

19. Oktober 2015

 
SCALA1 feiert den ersten Drittliga-Sieg
 
Drittliga-Aufsteiger SC Alstertal-Langenhorn hat am zweiten Spieltag den ersten Sieg geholt. Beim Wiker SV gewann das Team um Mannschaftskapitänin Adina Hinze mit 3:1 (25:22, 22:25, 25:11, 25:22) und reiste fröhlich zurück nach Hamburg.
 
„Das war ein hartes Stück Arbeit“, resümierte Trainer Jan Maier. „Wik hat es uns nicht leicht gemacht und wir brauchten zwei Sätze, um die richtige Abstimmung in Zuspiel und Angriff zu finden.“ Mit dem überlegen gestalteten dritten Satz spielten sich die Hamburgerinnen sozusagen frei und konnten im vierten Durchgang eine früh erspielte Führung durchgehend halten.
 
Bei SCALA1 fehlten u.a. Kerstin Köster und Wiebke Kotthoff. Zudem ließ Maier Mittelblockerin Christina Potratz nur jeweils zum Satzende zu Kurzeinsätzen kommen, um ihre lädierten Knie zu schonen. Stark agierte Milena Klapp auf der ihr ungewohnten Diagonalposition.
 
Am Montag haben die Alstertalerinnen trainingsfrei, Dienstag folgt ein Trainingsspiel gegen den Eimsbütteler TV im Landesleistungszentrum am Alten Teichweg und am Donnerstag erfolgt das Abschlusstraining für das Heimspiel am kommenden Samstag um 19 Uhr gegen den bisher ungeschlagenen VSV Havel Oranienburg.
16. Oktober 2015
 
SCALA1 will beim Wiker SV punkten
 
Am Sonntag reisen die Drittliga-Damen des SC Alstertal-Langenhorn nach Kiel zum Wiker SV, um ab 14 Uhr in der Halle Suchsdorf ihr erstes Auswärtsspiel der noch jungen Saison zu bestreiten. „Nach dem trotz der Niederlage eigentlich guten Spiel gegen Rotation Prenzlauer Berg und dem Sieg über den Kieler TV im Pokalwettbewerb brennen wir darauf, dass sich unsere Leistung auch in der Tabelle niederschlägt“, erklärt Trainer Jan Maier.
 
Der Wiker SV unterlag zum Auftakt bei der VG WiWa deutlich mit 0:3. "Es gibt noch viel zu tun", kommentierte auch Trainer Jürgen Vogt nach dem Spiel. Und so wird das Team um Diagonalangreiferin Susannah Wigger in der letzten Zeit an ihren spielerischen Problemzonen gearbeitet haben, um sich beim ersten Heimspiel erfolgreicher zu präsentieren.
 
Die Spielerinnen-Abgänge, unter anderem von Anni und Merle Hinrichsen, wurden durch fünf Spielerinnen aus der vereinseigenen ehemaligen 3. Damen ersetzt. Zudem wechselte Karoline Buchert vom Kieler TV nach Wik. Die ehemalige Zuspielerin von VT Aurubis II soll im Kieler Spiel die Regie führen.
 
Leider muss SCALA1 erneut auf wichtige Spielerinnen verzichten: Neben Jasmin Jarecki, die sich im Urlaub befindet, sind auch Wiebke Kotthoff und Kerstin Köster verhindert. „Auch der Einsatz von Tina Potratz ist wegen ihrer Knie-Probleme weiterhin fraglich“, meldet Maier. Dennoch ist der Coach auf Sieg fokussiert: „Wir haben einen breit aufgestellten und starken Kader. Mit uns ist demnach diese Saison zu rechnen, aber dafür müssen jetzt auch Punkte her!"
12. Oktober 2015
 
SCALA1: Zweiter Platz beim Nordpokal
 
Beim Nordpokal in Kiel konnte das Drittliga-Team des SC Alstertal-Langenhorn sich gegen Gastgeber und Ligakonkurrent Kieler TV in zwei Sätzen mit 27:25 und 25:13 durchsetzen. Anschließend zeigten die Zweitligisten der Stralsunder Wildcats sowohl Kiel (25:12, 25:14) als auch Hamburg (25:12, 25:11), was noch zur Zweiten Liga fehlt.
 
„Wir haben mit dem Kieler TV einen weiteren Konkurrenten in der Dritten Liga kennen gelernt“, resümierte SCALA1-Trainer Jan Maier. „Stralsund dagegen mit der ehemaligen Erstliga-Zuspielerin Swantje Basan war sehr souverän und hat uns ganz klassisch schon mit den Aufschlägen immer wieder in große Bedrängnis gebracht.“
 
Maiers Team trat in Kiel ersatzgeschwächt an, da Christina Potratz ihr lädiertes Knie für zukünftige Ligaspiele schonen sollte und auch vier weitere Spielerinnen aus familiären bzw. beruflichen Gründen nicht dabei sein konnten. „Die Mannschaft ließ sich auch beim deutlichen Rückstand gegen Stralsund nicht hängen und sich insgesamt gut verkauft“, war Maier insgesamt dennoch zufrieden. „Und der Erfolg gegen den Kieler TV gibt uns das Selbstvertrauen, auch in der Liga gegen sie bestehen zu können.“
 
Der SCALA1-Coach schließt: „Da wir zurzeit viel in Kleingruppen trainieren, war der Pokal auch wichtig für Rhythmus und Komplexität des Spiels. Und das Team ist nun heiß auf das Auswärtsspiel beim Wiker SV am Sonntag!“
 
Foto: Ernst